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	<title>Gans &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Von wegen Weihnachtsstress</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 13:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Gans]]></category>
		<category><![CDATA[Glas]]></category>
		<category><![CDATA[Schürze]]></category>
		<category><![CDATA[Sessel]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Treppe]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Weihnachten. Genauer gesagt, es ist Heiligabend und Gabriela hat eine Menge Arbeit vor sich. Sie will schnell noch ihre neue Wohnung weihnachtlich schmücken. Der Christbaum steht schon in seinem Glanz in einer Ecke des Wohnzimmers. Auch das Essen will noch vorbereitet werden. Traditionell gibt es heute schon den Gänsebraten. Es ist also Einiges zu tun und die junge Frau hat einen festen Zeitplan erstellt, damit sie auch pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fertig ist. Erst Anfang des Monats ist sie eingezogen und heute wollen ihre Eltern und ihre beste Freundin Anna kommen, um mit ihr gemeinsam das Fest der Liebe zu feiern. Gabriela freut sich riesig, wirbelt fleißig und singend durch die Wohnung.  „Alles muss perfekt sein“, denkt sie. „Papa, Mama und Anna werden staunen!“ Inzwischen ist die gesamte Wohnung blitzeblank und Gabriela vergisst nicht immer wieder einen Blick auf die Uhr und einen zweiten auf ihren Zeitplan zu werfen.  „Es läuft wie am Schnürchen. Jetzt kann ich mich der Gans widmen und sie in den Backofen schieben.“ Gedacht, getan. Das Rotkraut &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist Weihnachten. Genauer gesagt, es ist Heiligabend und Gabriela hat eine Menge Arbeit vor sich. Sie will schnell noch ihre neue Wohnung weihnachtlich schmücken. Der Christbaum steht schon in seinem Glanz in einer Ecke des Wohnzimmers. Auch das Essen will noch vorbereitet werden. Traditionell gibt es heute schon den Gänsebraten. Es ist also Einiges zu tun und die junge Frau hat einen festen Zeitplan erstellt, damit sie auch pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fertig ist.</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>rst Anfang des Monats ist sie eingezogen und heute wollen ihre Eltern und ihre beste Freundin Anna kommen, um mit ihr gemeinsam das Fest der Liebe zu feiern. Gabriela freut sich riesig, wirbelt fleißig und singend durch die Wohnung.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Alles muss perfekt sein“, denkt sie. „Papa, Mama und Anna werden staunen!“<br />
Inzwischen ist die gesamte Wohnung blitzeblank und Gabriela vergisst nicht immer wieder einen Blick auf die Uhr und einen zweiten auf ihren Zeitplan zu werfen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Es läuft wie am Schnürchen. Jetzt kann ich mich der Gans widmen und sie in den Backofen schieben.“<br />
Gedacht, getan. Das Rotkraut hat sie schon am Abend zuvor zubereitet und die Klöße braucht sie nur noch ins kochende Wasser zu werfen, wenn es an der Haustür klingelt. Selbst der Nachtisch steht verzehrfertig im Kühlschrank.<span class="Apple-converted-space">  </span><br />
„Also, was soll jetzt noch schiefgehen?!“, sagt sich Gabriela und ist stolz auf sich selbst, denn Weihnachtshektik ist heute kein Thema.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Mama ist immer nur gestresst an Heiligabend, weil sie befürchtet nicht alles perfekt und rechtzeitig fertig zu haben. Aber es geht auch ohne Stress, das wäre doch gelacht“, freut sich Gabriela über ihr eigenes Organisationstalent.<br />
Während die Gans im Ofen vor sich hin bräunt, macht sie sich chic für diesen ganz besonderen Abend, der sozusagen ihr Debüt ist.<br />
„Jetzt habe ich Zeit für die Tischdekoration, dann gönne ich mir ein Gläschen Rotwein und danach können sie alle kommen.“<br />
Nachdem sie zum wiederholten Male nach der Gans geschaut und auch das Wohnzimmerfenster zum kurzen Durchlüften geöffnet hat, will sie sich mit dem Glas Rotwein auf dem Sessel niederlassen. Da sie ihren Blick dabei allerdings begutachtend im Wohnzimmer umherschweifen lässt, entgeht ihr die Katze, die bereits genau dort auf dem Sessel döst und sich nun in ihrer Ruhe gestört fühlt. Laut miauend springt diese auf, so dass Gabriela tüchtig erschrickt. Sie kann gerade noch ihr Glas ausbalancieren, so dass nichts passiert.<br />
„Minka!“, ruft sie empört. „Wie kannst du mich so erschrecken!“<br />
Doch das Kätzchen ist ebenfalls verärgert und auf der Suche nach einem neuen Schlafplätzchen springt sie auf einen der Stühle, die um den gedeckten Wohnzimmertisch stehen.<br />
„Minka, schnell weg da! Gschhhh!“, ruft Gabriela aus und fuchtelt mit der<span class="Apple-converted-space">  </span>Hand in der Gegend herum. In der Hektik stößt sie dabei ein Sektglas an, das mit vier weiteren Gläsern auf einem Tablett am Tischrand steht. Dann geht alles ganz schnell. Das Glas gerät ins Wanken, kippt und stößt an das nächste, das wiederum beim Umfallen die beiden restlichen Gläser ebenfalls umwirft. Gabriela ist machtlos. Sie kann nur hilflos dabei zusehen, wie die Gläser am Fußboden in tausend kleine Scherben zerspringen.<br />
Die junge Frau schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und Minka hat sich vor Schreck hinter dem Sofa verkrochen.<br />
„Ich fasse es nicht!“ Gabriela wird nun doch nervös.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Bis vor ein paar Minuten ist alles noch wie am Schnürchen gelaufen und jetzt das!“, ruft sie entsetzt aus. „In einer dreiviertel Stunde wollen sie alle da sein!“<br />
Schnell kehrt Gabriela den Scherbenhaufen zusammen und zur Sicherheit saugt sie auch die kleinsten Splitter noch mit dem Staubsauger auf, den sie dann achtlos fallen lässt und mit der Schaufel zur Wohnungstür eilt. Sie lässt diese offen und flitzt nach unten zur Haustür. Im selben Moment, als sie diese öffnet, hört sie einen lauten Knall aus einem der Stockwerke. Wie versteinert steht sie da.<br />
„Was war das denn?“, fragt sie sich erschrocken. „Das wird doch nicht….!?“<br />
Unverrichteter Dinge rennt sie wieder nach oben und steht Sekunden später vor ihrer eigenen geschlossenen Wohnungstür. Der Windstoß beim Öffnen der Haustür hat sie zugeschlagen.<br />
Hilflos steht sie mit umgebundener Schürze und der mit Glassplittern beladenen Schaufel da.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Die Gans! Meine Gäste!“, durchfährt es die junge Frau.<br />
Sie eilt eine Etage tiefer und klingelt beim Hausmeisterehepaar Kunze. Obwohl aus der Wohnung Weihnachtslieder trällern, öffnet niemand.<br />
„Typisch, wenn man mal schnell Hilfe braucht.<span class="Apple-converted-space">  </span>Was mach ich nur? Den Schlüsseldienst kann ich auch nicht anrufen, weil mein Handy in der Wohnung liegt.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Gabriela ist der Verzweiflung und den Tränen nahe. Außer den Kunzes ist heute niemand im Haus. Die Müllers sind zu ihren Kindern gereist und die Wohnung über Gabriela steht noch leer. Gerade will sie mit den Fäusten gegen die Wohnungstür des Hausmeisters trommeln, als sie bekannte Stimmen im Treppenaufgang hört.<br />
„Auch das noch!“, denkt sie.<br />
„Hallo Gabriela! Wir dachten wir kommen lieber ein paar Minuten früher als zu spät!“, ruft ihr Vater freudestrahlend aus.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Doch die Mutter erkennt sofort, dass etwas nicht stimmt. „Was ist passiert? Du siehst so aufgewühlt aus! Ist das der Weihnachtsstress?“<br />
Gabriela lässt sich kraftlos auf die unterste Treppenstufe sinken. Sie ist am Ende ihrer Kräfte und inzwischen kullern die Tränen. Anna setzt sich daneben und nimmt mitfühlend ihre beste Freundin in den Arm.<br />
„Die Haustür…. meine Wohnungstür… einfach zugefallen…, die Gans im Ofen!“, stammelt diese.<br />
„Na, dann ist es ja gut, dass wir frühzeitig da sind!“, meint die Mutter.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich habe immer meinen Schlüsselbund dabei“, sie streicht ihrer Tochter beruhigend über die Wange.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Alle schauen die Mutter nun kopfschüttelnd an. <span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Schön für dich“, meint Gabriela frustriert.<br />
Die Mutter holt ihren Schlüsselbund aus der Handtasche und klimpert damit lautstark. Als dann auch der Vater sich mit dem blöden Spruch „Keine Panik auf der Titanic!“ einmischt, ist Gabrielas Verzweiflung noch mehr anfeuert und immer dickere Tränen rollen. Sie fragt sich allen Ernstes, ob ihre Eltern die Lage verkennen oder schon langsam senil werden.<br />
Die Mutter klimpert jedoch unbeirrt lautstark mit ihrem Schlüsselbund weiter.<br />
„Du wirst es nicht glauben, aber daran ist auch dein Ersatzschlüssel befestigt!“, trällert sie lustig vor sich hin.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Gabriela kann es kaum fassen. Ihre Eltern sind die Besten. Und kein bisschen senil.<br />
„Das Fest ist gerettet, trotz Weihnachtsstress!!!“, ruft sie aus. Sie stürmt voller Elan die Treppe zu ihrer Wohnung hoch, gefolgt von ihren Gästen, die sich auf einen schönen gemeinsamen Abend freuen.</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/">Zotti im Weihnachtsland</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-weihnachtsbaum/">Der Weihnachtsbaum</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
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		<title>Schuld ist das Wetter</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/schuld-ist-das-wetter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 23:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Gans]]></category>
		<category><![CDATA[passiert]]></category>
		<category><![CDATA[plaudern]]></category>
		<category><![CDATA[Scherben]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube, ich leide heute an Überhitzung. Und nicht nur ich. Gestern waren es schon einunddreißig Grad, heute am 20. Juni 2017 waren es zweiunddreißig und morgen werden wir wahrscheinlich wieder die Dreißiggradmarke knacken. Dabei können wir uns hier in Cottbus noch glücklich schätzen, denn in Frankfurt am Main ist das Thermometer am heutigen Dienstag tatsächlich auf 35 Grad gestiegen. Bei solchen Temperaturen beginnt das Hirn zu qualmen und die Zahnrädchen drehen sich im Gedankengetriebe langsamer. Um es genau zu sagen, ist das Wetter schuld daran, dass ich nur ein wenig mit Euch plaudern möchte. Dabei kann man sich so schön entspannen und läuft keine Gefahr, dass irgendwelche Drähte in den Hirnwindungen durchschmoren. Worüber ich mit Euch plaudern will? Auf jeden Fall nicht über das Wetter, wie die Einleitung und die Überschrift vielleicht vermuten lassen. Obwohl… Auch nicht über irgendwelche archäologisch wertvollen Stücke, was die Betrachtung des Beitragsfotos suggeriert. Obwohl… Das Wetter ist schuld und mit Scherben hat die Begebenheit schon etwas zu tun. Und dann auch noch mit meinem Mann: Weil es den ganzen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich glaube, ich leide heute an Überhitzung. Und nicht nur ich. </strong><br />
<strong>Gestern waren es schon einunddreißig Grad, heute am 20. Juni 2017 waren es zweiunddreißig und morgen werden wir wahrscheinlich wieder die Dreißiggradmarke knacken. Dabei können wir uns hier in Cottbus noch glücklich schätzen, denn in Frankfurt am Main ist das Thermometer am heutigen Dienstag tatsächlich auf 35 Grad gestiegen.</strong><br />
<span class="dropcap">B</span>ei solchen Temperaturen beginnt das Hirn zu qualmen und die Zahnrädchen drehen sich im Gedankengetriebe langsamer. Um es genau zu sagen, ist das Wetter schuld daran, dass ich nur ein wenig mit Euch plaudern möchte. Dabei kann man sich so schön entspannen und läuft keine Gefahr, dass irgendwelche Drähte in den Hirnwindungen durchschmoren.<br />
Worüber ich mit Euch plaudern will?<br />
Auf jeden Fall nicht über das Wetter, wie die Einleitung und die Überschrift vielleicht vermuten lassen. <em><strong>Obwohl…</strong></em><br />
Auch nicht über irgendwelche archäologisch wertvollen Stücke, was die Betrachtung des Beitragsfotos suggeriert. <em><strong>Obwohl…</strong></em><br />
Das Wetter ist schuld und mit Scherben hat die Begebenheit schon etwas zu tun.<br />
Und dann auch noch mit meinem Mann:<br />
Weil es den ganzen Tag über so extrem heiß war, gedachten wir den schönen lauen Sommerabend in einem Restaurant auf der Terrasse bei einem Gläschen Wein und einer leckeren Pizza zu genießen. Doch bevor wir mit dem Auto in die Innenstadt fuhren, eilte ich noch schnell in den Keller, um drei Plastiktüten zu holen. Diese hatte ich in den letzten beiden Tagen mit Kleidung gefüllt, die wir nun zum Altkleidercontainer bringen würden. Ich stellte die Tüten vor die Haustür und eilte noch einmal zurück ins Haus, denn ich hatte meine Handtasche vergessen. Gerade als ich mir den Riemen der Tasche über die Schulter hängte, hörte ich von draußen ein verdächtiges Geräusch. Irgendwie hörte es sich klirrend an. In mir wuchs sofort ein Verdacht heran, der auch sogleich durch einen Ausspruch meines Mannes bestätigt wurde:<br />
„Ist nichts passiert!“, tönte seine Stimme an mein Ohr.<br />
Dieser Spruch ist es, der mir jedes Mal bestätigt, dass genau dieses Nichts etwas hat zu Bruch gehen lassen. Ich bin mittlerweile 31 Jahre mit meinem Peter verheiratet und kenne ihn seit nunmehr 41 Jahren. Wenn er nach einem klirrenden oder krachenden Geräusch diesen Satz ausruft, weiß ich genau, <em><strong>dass</strong></em> etwas passiert ist.<br />
So war es auch heute.<br />
Bestätigt fühlte ich mich auch noch durch die anschließende Frage unserer Nachbarin: „Und ist sie kaputt?“<br />
„Kann man wieder kleben! Alles halb so wild!“, hörte ich meinen Göttergatten antworten.<br />
Jetzt war ich mir hundertprozentig sicher. Mein Mann hat etwas kaputt gemacht. Und ich wusste auch ziemlich genau, was es war.<br />
Als ich meinen Kopf zur Haustür hinaus streckte, blickte mein Mann grinsend zu mir hoch.<br />
„Ist nur die Gans. Ich hab nichts gemacht. Die Tüte ist mir aus der Hand gerutscht, auf die Gans gefallen und schon war sie hin. Taugt ja alles nichts mehr heutzutage. Aber sie ist nur in drei Teile zersplittert. Die lassen sich prima kleben. Alles halb so wild.“<br />
„Ich weiß“, sagte ich. „Du kannst nichts dafür.“<br />
„Schuld ist das Wetter!“, verteidigte die Nachbarin meinen Mann.<br />
„Genau“, bestätigte mein Gatte, „bei dieser Affenhitze ist man ja schon richtig kraft- und saftlos. Da kann einem schon mal was aus der Hand fallen.“<br />
Das war mir jetzt aber ganz egal, denn den schönen Sommerabend wollte ich mir nicht verderben lassen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4332 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8359.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Aber Strafe muss schon sein, deshalb sitzt mein Peter jetzt ein paar Stunden später in der Küche und klebt die Gans wieder zusammen und ich fotografiere für Euch die ganze Sache.<br />
Ohje, die Hitze schafft mich. Hab ich jetzt vergessen die Speicherkarte in die Kamera einzulegen bevor ich auf den Auslöser gedrückt habe?<br />
Sie steckt in meinem Laptop.<br />
Ach, Quatsch!<br />
Ich habe sie erst aus der Kamera gezogen, nachdem ich die Fotos schon gemacht hatte.<br />
Alles gut.<br />
Nichts passiert.<br />
Schuld an diesem ganzen Durcheinander ist das Wetter. Wer sonst?!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4333 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8369.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4334 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8372.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4335 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8373.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ende gut,- alles gut!</p>
<p>Und jetzt seid Ihr an der Reihe mit der Plauderei:</p>
<p>Erzählt mal über das Wetter, …, ein Missgeschick, …, einen immer wiederkehrenden Ausspruch,…, über Scherben…, …</p>
<p style="text-align: center;">
<em><strong>Ich freue mich mit Euch zu plaudern.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/familienausflug/">Familienausflug</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/3514-2/">Familienausflug Teil 2</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
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		<item>
		<title>Arme kleine Gans</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/arme-kleine-gans/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/arme-kleine-gans/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 20:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gans]]></category>
		<category><![CDATA[Gefriertruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Martinsgans]]></category>
		<category><![CDATA[Truhe]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgans]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Oktober bin ich des öfteren an einer Wiese vorbeigekommen, auf der viele Gänse schnatternd hin und her marschierten. Es war ein schöner Anblick, die weißen Gänse mit ihren orangefarbenen Schnäbeln auf der grünen Wiese und ich ärgerte mich jedes Mal, dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte. Ich hätte dieses Bild gerne festgehalten, zumal ich etwas wusste, wovon diese Tiere nicht im Entferntesten etwas ahnten:  Sie werden gefüttert, um zu sterben. Sie werden sozusagen ihr Leben für uns oder besser gesagt für unseren Genuss opfern. Einige von ihnen werden als Martinsgans und andere als Weihnachtsgans enden. Mir fiel auf einmal das Märchen von der Weihnachtsgans Auguste ein (im Original von Friedrich Wolf / vgl.: https://kielikompassi.jyu.fi/kookit0405/saksa/karte4/Augustedrucken.pdf , Stand 7.12.2014): Hier hatte der Vater eine lebende und gut genährte Gans vom Markt mit nach Hause gebracht und erntete allgemeine Begeisterung. Der Vater hatte schon den köstlichen Geruch des Weihnachtsessens in der Nase: Gänsebraten mit Rotkraut und Klößen. Die Gans wurde in den Keller gebracht, wo sie in eine Kiste gesetzt wurde und den Kindern erlaubte man sie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Oktober bin ich des öfteren an einer Wiese vorbeigekommen, auf der viele Gänse schnatternd hin und her marschierten. Es war ein schöner Anblick, die weißen Gänse mit ihren orangefarbenen Schnäbeln auf der grünen Wiese und ich ärgerte mich jedes Mal, dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte. Ich hätte dieses Bild gerne festgehalten, zumal ich etwas wusste, wovon diese Tiere nicht im Entferntesten etwas ahnten: </strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>ie werden gefüttert, um zu sterben. Sie werden sozusagen ihr Leben für uns oder besser gesagt für unseren Genuss opfern. Einige von ihnen werden als Martinsgans und andere als Weihnachtsgans enden.<br />
Mir fiel auf einmal das Märchen von der Weihnachtsgans Auguste ein (im Original von Friedrich Wolf / vgl.: https://kielikompassi.jyu.fi/kookit0405/saksa/karte4/Augustedrucken.pdf , Stand 7.12.2014):<br />
Hier hatte der Vater eine lebende und gut genährte Gans vom Markt mit nach Hause gebracht und erntete allgemeine Begeisterung. Der Vater hatte schon den köstlichen Geruch des Weihnachtsessens in der Nase: Gänsebraten mit Rotkraut und Klößen. Die Gans wurde in den Keller gebracht, wo sie in eine Kiste gesetzt wurde und den Kindern erlaubte man sie jeden Tag eine Stunde im Garten spazieren zu führen. Die Kinder liebten die Gans und gaben ihr den Namen Auguste. Der kleine Peterle befürchtete bald, dass die Gans im Keller frieren könnte. Mit seiner Schwester holte er sie eines nachts heimlich hoch in das Kinderzimmer, aber weil die Gans so laut schnatterte und im Treppenhaus wild herum flog, bemerkten die Mutter und die Hausgehilfin das Treiben. Weil Peterle so sehr weinte und immer wieder darum bat, dass Auguste im Kinderzimmer schlafen sollte, willigte die Mutter schließlich ein. Und so wurde die Freundschaft zwischen Peterle und Auguste immer stärker und enger. Weihnachten nahte und der Vater freute sich auf seinen Gänsebraten und er befahl die Gans zu schlachten und zu rupfen. Da dies weder die Mutter, noch die Hausgehilfin über das Herz brachten, sollte dies der Hausherr selbst tun, der auch sogleich mit Auguste in den Garten marschierte. Doch die Gans flatterte wie wild umher, schnatterte und schimpfte so lautstark, dass der Vater sein Vorhaben zur Freude aller Familienmitglieder aufgeben musste. Da das Schlachten der Gans sich so schwierig erwies, ersann sich der Vater eine List. Er mischte unter das Fressen so viele Schlaftabletten, dass er damit selbst einen gestandenen Mann ins Jenseits hätte befördern können. Die Gans begann auch zu torkeln und schlief tatsächlich ein. So rupfte die weinende Hausgehilfin die scheinbar tote Gans Auguste noch in der gleichen Nacht und legte sie in die Speisekammer. Doch am nächsten Morgen kam ihr die schnatternde und nackte Auguste aus der Speisekammer entgegen. So hatte die Gans das Weihnachtsfest nahezu unbeschadet überstanden, bekam für den Winter einen schönen warmen Pullover gestrickt und im Frühjahr wuchsen ihr wieder neue Federn. Die Gans war fortan der Liebling der ganzen Familie und lebte noch viele Jahre.<br />
„Dieses Glück wird keiner einzigen Gans auf der Oktoberwiese hier widerfahren, denn es ist recht unwahrscheinlich, dass jemand ein echtes persönliches Verhältnis zu diesen Gänsen hat“, überlege ich mir so. Deshalb sind dann auch im Dezember die Wiesen leer, alle Gänse sind verschwunden. Mal ehrlich, jeder von uns weiß, wo sie jetzt sind. Nicht der vielbesungene Fuchs hat sie gestohlen, sondern sie liegen gerupft und tiefgefroren in den Gefriertruhen der Supermärkte oder vielleicht sogar schon in den unseren.<br />
Während es bei meinen Eltern am Heiligen Abend keineswegs einen Gänsebraten gab, war dies in der Familie meines Mannes schon Tradition bevor ich diesen kennengelernt habe. Bei uns zu Hause gab es am Abend des 24. Dezembers immer Bratwurstschnecken mit Kartoffelsalat, aber schon am nächsten Tag stand auch bei uns das Geflügel traditionsgemäß auf dem Tisch.<br />
Das mit der Gefriertruhe und den Gänsen ist so eine Sache. Man muss immer rechtzeitig vorplanen, wenn man auf seinen Gänsebraten zum Weihnachtsfest nicht verzichten will. Der Unterschied zu früher besteht lediglich darin, dass kaum jemand noch die Weihnachtsgans selbst schlachtet und rupft.<br />
Man sollte also seinen Einkauf frühzeitig tätigen und auch für ausreichend Platz in der Gefriertruhe oder im Gefrierschrank sorgen, aber das ist wohl jeder Hausfrau und auch jedem Hausmann wohlbekannt.<br />
Es ist schon ein paar Jahrzehnte her, als sich folgende Geschichte im Kreise der Familie meines Mannes ereignete:<br />
Peter besuchte regelmäßig seine Großeltern, die ca. 30 Kilometer von seinem Elternhaus entfernt wohnten. So auch irgendwann in der Adventszeit.<br />
„Hol doch mal eine Flasche Wein aus dem Keller“, bat ihn die Oma bei einem seiner Besuche. Peter, der sich auf ein Gläschen Wein freute, ging auch sogleich hinunter. Dieser Keller war für ihn geheimnisumwittert, denn es war ein alter Gewölbekeller, der vielleicht noch einige Schätze barg. So hatte sein Großvater in Peters Kleinkindtagen bei Grabungen während des Ausbaus des Kellers alte Töpfe und Gefäße aus dem Mittelalter gefunden, die jetzt im Stadtmuseum zu besichtigen sind. Man kann sich also vorstellen, dass der Keller für den Einen eher geheimnisvoll und für den Anderen eher furchteinflößend erscheinen mag. Während Peter zu den Einen gehört, würde ich mich eher zu den Anderen zählen.<br />
Peter suchte sich aus dem Weinregal eine Flasche Rotwein heraus und blickte sich anschließend noch ein wenig im Keller um. Dabei fiel ihm ein Geräusch auf, das ihn etwas verwunderte.<br />
Peter ließ seinen Blick auf der Suche nach der Geräuschquelle nochmals umher schweifen und wurde auch fündig. Dieses Brummen kam von der Gefriertruhe in der Ecke.<br />
„Seltsam“, wunderte sich Peter. „Oma hat doch die Gefriertruhe außer Betrieb gesetzt.“ Er erinnerte sich genau daran, dass seine Großmutter gemeint hatte, für sich und Opa müsse sie nicht mehr so eine große Vorratshaltung und damit einhergehend eine große Gefriertruhe betreiben. Ein kleines Gefrierfach würde ihr genügen.<br />
Hier konnte nur ein Versehen vorliegen.<br />
„Oder vielleicht hat einer der Mieter und damit Mitnutzer des großes Kellers etwas in die Gefriertruhe gelegt“, überlegte Peter.<br />
Er öffnete die Truhe und schaute hinein. Was er sah waren nur die leeren Körbe. Sonst nichts.<br />
„Das kostet nur Strom“, schlussfolgerte er für sich.<br />
In der Annahme, dass jemand die Truhe genutzt, aber nach der Leerung anschließend vergessen hatte diese von der Stromversorgung zu trennen, zog er kurzentschlossen den Stecker und ging wieder nach oben zu seinen Großeltern. Dort freute man sich über den guten Tropfen Rotwein und unterhielt sich über dies und das, aber nicht über die Gefriertruhe. Diese war in Vergessenheit geraten, weil Peter der ganzen Sache auch kein Gewicht zugemessen hatte.<br />
Drei Wochen später oder besser gesagt, zwei Tage vor Weihnachten gab es jedoch großes Geschrei in der Familie meines Mannes: Es fing alles damit an, dass Peters Oma selbst hinunter in den Keller ging. Jeder kann sich bestimmt denken, was der Grund für diesen Gang war. Sie ging geradewegs auf die Gefriertruhe zu und öffnete diese. Als ihr beim Öffnen ein seltsamer Geruch entgegen kam, ahnte sie etwas Fürchterliches, das sich bei näherem Hinsehen auch bestätigte. Ihre schöne große Weihnachtsgans, die unter den leeren Körben in der einen Ecke der Truhe lag, war aufgetaut und stank vor sich hin. Ein Blick auf den Stecker entriss ihr einen Schreckensschrei.<br />
„Wer hat den Stecker gezogen?“, brüllte sie durch den Keller, dessen Gewölbe die Frage echoartig zurückwarf.<br />
Wütend marschierte sie nach oben und direkt an das Telefon. Sie rief ihre Tochter, Peters Mutter an, denn in ihrem Kopf verhärtete sich ein Verdacht.<br />
„Das war Oma. Sie braucht ganz dringend eine Weihnachtsgans,“ erzählte Peters Mutter nach dem Telefonat.<br />
„Das wird schwierig werden, so zwei Tage vor dem Fest!“, erwiderte Peters Vater und Peter erkundigte sich:<br />
„Wieso? Hat sie vergessen eine rechtzeitig zu bestellen?“<br />
„Das wohl nicht“, kam die Erklärung. „Aber jemand hat den Stecker der Gefriertruhe gezogen und jetzt kann sie die Weihnachtsgans wegwerfen.“<br />
„Das war ich neulich“, bestätigte Peter wahrheitsgetreu und nichtsahnend. „Aber ich habe vorher reingeguckt und die Truhe war leer. O D E R ?“</p>
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