<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Stimmung &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/stimmung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Feb 2020 12:31:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Von 0 auf 100</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/von-0-auf-100/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/von-0-auf-100/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 07:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[100]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=6284</guid>

					<description><![CDATA[So geht es mir momentan. Ich fühle mich, als hätte mich jemand ins kalte Wasser geworfen. Ich muss nun von 0 auf 100 weihnachtliche Gefühle entwickeln.  „Wie kommt das?“, fragt Ihr. „Es ist bereits kurz vor dem 4. Advent. Da sollte man doch schon ein paar weihnachtliche Gefühle entwickelt haben“, sagt Ihr zu Recht. „Überall ist alles weihnachtlich dekoriert und schon lange kann man Plätzchen, Stollen und andere Leckereien für das Fest kaufen.“ „Das stimmt!“, gebe ich zu. „Allerdings habe ich in den letzten drei Wochen nichts oder nur sehr wenig davon mitbekommen. Nein, ich habe die Zeit nicht verschlafen, aber ich war trotzdem irgendwie nicht anwesend.“ Euer Stirnrunzeln sehe ich jetzt vor meinem geistigen Auge. Bestimmt denkt Ihr, ich rede wirres Zeug. Bei diesem Gedanken muss ich lächeln und will Euch erzählen, warum die Adventszeit ein bisschen an mir vorübergegangen ist. „Wir sind erst seit gestern wieder zurück in Deutschland und kämpfen momentan mit unserem Jetlag. Den Advent haben wir bisher in Thailand verbracht, da mein Mann dort zu einem Kongress war. Besonders im &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So geht es mir momentan. Ich fühle mich, als hätte mich jemand ins kalte Wasser geworfen. Ich muss nun von 0 auf 100 weihnachtliche Gefühle entwickeln.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>ie kommt das?“, fragt Ihr. „Es ist bereits kurz vor dem 4. Advent. Da sollte man doch schon ein paar weihnachtliche Gefühle entwickelt haben“, sagt Ihr zu Recht. „Überall ist alles weihnachtlich dekoriert und schon lange kann man Plätzchen, Stollen und andere Leckereien für das Fest kaufen.“</p>
<p>„Das stimmt!“, gebe ich zu. „Allerdings habe ich in den letzten drei Wochen nichts oder nur sehr wenig davon mitbekommen. Nein, ich habe die Zeit nicht verschlafen, aber ich war trotzdem irgendwie nicht anwesend.“</p>
<p>Euer Stirnrunzeln sehe ich jetzt vor meinem geistigen Auge. Bestimmt denkt Ihr, ich rede wirres Zeug. Bei diesem Gedanken muss ich lächeln und will Euch erzählen, warum die Adventszeit ein bisschen an mir vorübergegangen ist.</p>
<p>„Wir sind erst seit gestern wieder zurück in Deutschland und kämpfen momentan mit unserem Jetlag. Den Advent haben wir bisher in Thailand verbracht, da mein Mann dort zu einem Kongress war. Besonders im modernen Teil von Bangkok ist zu dieser Jahreszeit alles weihnachtlich geschmückt und erstrahlt im Lichterglanz. In den Malls, Hotels oder auf großen öffentlichen Plätzen stehen riesige Weihnachtsbäume, die Dekoration ist auf X-Mas abgestimmt, sogar Weihnachtslieder werden in englischer oder thailändischer Sprache gespielt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-6289 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4283-rotated.jpg 900w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-6290 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_E4370.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-6291 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4595.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6292 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-226x300.jpg" alt="" width="226" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-226x300.jpg 226w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-771x1024.jpg 771w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-768x1020.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-1156x1536.jpg 1156w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/12/1200px-IMG_4741.jpg 1199w" sizes="auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist alles wunderschön, aber hat in uns keine Weihnachtsstimmung erzeugt. Wie sollte es auch? 30 Grad und mehr passen irgendwie nicht mit diesem Fest zusammen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Tja, und jetzt ist es kurz vor dem 4. Advent und wir versuchen zu realisieren, dass schon nächste Woche Hl. Abend ist. Wenn die Koffer ausgepackt, die Wäsche gewaschen und alles wieder verstaut ist, wird die Weihnachtsdekoration herausgeholt, aufgestellt und alles weihnachtlich dekoriert. Schon Ende der Woche werden wir das Haus voller Gäste haben, die bis nach Silvester bei uns bleiben werden.</p>
<p>Also sage ich mir nun:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Los gehts! Wenn alle Vorbereitungen getroffen sind und Ruhe einkehrt, werden auch die weihnachtlichen Gefühle aufkommen.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3891 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6586.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/von-0-auf-100/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6284</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Das Bananenoutfit</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/5555-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/5555-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 20:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[auftauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Banane]]></category>
		<category><![CDATA[Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=5555</guid>

					<description><![CDATA[Die Tatsache, dass ich heute diesen Post einstelle, hängt sehr eng mit zwei Personen zusammen. Hiermit meine ich erstens unseren Sohn und zweitens Traude (Rostrose). Das muss man allerdings ein wenig erläutern, denn diese beiden Personen kennen einander nicht, aber sie verbindet in Bezug auf mein heutiges Thema sozusagen ein Stückchen Stoff. Um genauer zu sein ein Stück gelber Stoff. Bevor Ihr Euch nun den Kopf zerbrecht, welche mysteriösen Dinge hier ablaufen, will ich es Euch erklären. Unser Sohn digitalisiert gerade unsere alten Videos und ist dabei auf eine Aufnahme gestoßen, die vor fast dreißig Jahren entstanden ist. Sie zeigt unseren kleinen Sohn, der gerade erst laufen gelernt hat und mich. Mein Mann hat damals diese Videoszene gedreht.  Darauf ist unser einjähriger Sohn zu erkennen, der nach der Kamera greifen will, was ihm allerdings untersagt wird. Daher verzieht er das Gesicht und will anfangen zu weinen. Dann komme allerdings ich ins Spiel. Er lässt sich Trost suchend in meine Arme fallen und ich nehme ihn hoch.  Eine ganz normale Szene, die nichts Außergewöhnliches in sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Tatsache, dass ich heute diesen Post einstelle, hängt sehr eng mit zwei Personen zusammen. Hiermit meine ich erstens unseren Sohn und zweitens Traude (Rostrose). Das muss man allerdings ein wenig erläutern, denn diese beiden Personen kennen einander nicht, aber sie verbindet in Bezug auf mein heutiges Thema sozusagen ein Stückchen Stoff. Um genauer zu sein ein Stück gelber Stoff. Bevor Ihr Euch nun den Kopf zerbrecht, welche mysteriösen Dinge hier ablaufen, will ich es Euch erklären.</strong><br />
<span class="dropcap">U</span>nser Sohn digitalisiert gerade unsere alten Videos und ist dabei auf eine Aufnahme gestoßen, die vor fast dreißig Jahren entstanden ist. Sie zeigt unseren kleinen Sohn, der gerade erst laufen gelernt hat und mich. Mein Mann hat damals diese Videoszene gedreht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Darauf ist unser einjähriger Sohn zu erkennen, der nach der Kamera greifen will, was ihm allerdings untersagt wird. Daher verzieht er das Gesicht und will anfangen zu weinen. Dann komme allerdings ich ins Spiel. Er lässt sich Trost suchend in meine Arme fallen und ich nehme ihn hoch.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Eine ganz normale Szene, die nichts Außergewöhnliches in sich birgt. Wäre da nicht dieses Stückchen Stoff. Gemeint ist meine damalige Kleidung. Ich trug einen gelben Overall.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Während unser Sohn die alte Videoaufnahme neulich digitalisierte, kommentierte er diese folgendermaßen:<br />
„…und hier das Bananenoutfit…“<br />
<span class="Apple-converted-space"> </span>Gemeint war mein gelber Overall, den er als sehr modisch bezeichnete und fragte, ob ich diesen noch besitzen würde.<br />
Soweit, so gut.<br />
Hierauf kam ich in einem Kommentar zu sprechen, den ich auf Traudes Seite schrieb. Und Traude schrieb mir wieder zurück:<br />
„Nun würde mich aber natürlich interessieren, wie die Sache mit dem gelben Overall weitergegangen ist…. Vielleicht hast du ja mal Lust, mir oder allen hier diese Geschichte zu erzählen! :-)).“<br />
Und ob ich Lust darauf habe.<br />
Diesen gelben Overall trug ich vor 32 Jahren, nämlich am 26.6.1986. Dies war der Tag unserer standesamtlichen Trauung. Nein, ich habe ihn nicht im Standesamt getragen, allerdings am Abend bei unserem Polterabend. Er passte hervorragend zu unserer fröhlichen Stimmung und er strahlte mit seinem Sonnengelb mit mir um die Wette, wie Ihr ganz deutlich auf dem leider recht verpixelten Beitragsfoto erkennen könnt. Als Accessoire gehörte ein gelber Lackgürtel dazu und selbstverständlich eine Modeschmuckkette bestehend aus Perlen und die entsprechenden Ohrclipse in der selben leuchtenden Farbe.<br />
Ich habe diesen Overall geliebt und mich richtig wohl darin gefühlt und habe ihn daher auch öfter und sehr gerne getragen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Allerdings erinnere ich mich expliziert nur an den Tag unseres Polterabends und noch an zwei weitere Tage, wobei der eine auf der Videoaufnahme festgehalten ist. Der dritte Tag, der mir noch immer im Gedächtnis ist, hat eine ganz besondere Bedeutung. Es war der der Zeitpunkt meiner Entlassung aus dem Krankenhaus nach der Geburt unseres Sohnes. Ich war mächtig stolz, dass er mir wieder gepasst hat und wollte mich selbstverständlich im Spiegel bewundern. Leider gab es in dem Zimmer im Krankenhaus keinen Spiegel, außer dem über dem Waschbecken. Da ich darin jedoch nur mein Gesicht sehen konnte, stellte ich mich auf einen Stuhl und begutachtete meine Figur im Spiegel. Zufrieden dachte ich: „Super, dass er mir wieder passt!“<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich stieg gerade vom Stuhl, als mein Arzt den Raum betrat und mich anlächelte. Ich vermute, dass er meine Gedanken lesen konnte.<br />
Traude fragte mich noch, ob ich diesen Overall noch besitzen würde und ob er mir immer noch passt.<br />
Ich konnte mich ehrlich gesagt nie von diesem „Bananenoutfit&#8220; trennen, obwohl ich ihn schon lange nicht mehr trage. Er lag die ganzen vielen Jahre im obersten Stockwerk in einem Schrank mit anderen kostbaren Erinnerungsstücken verwahrt. Gestern Abend habe ich ihn hervor geholt und anprobiert. Ja, er passt mir noch immer. Allerdings würde ich ihn nicht mehr tragen. Er ist aus den 80ern und hat daher auch die etwas betonten Schultern. Aber weggeworfen wird er trotzdem nicht. Vielleicht gibt es ja mal irgendwo eine Achtzigerjahreparty und ich kann ihn nochmals ausführen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die Kette und die Ohrclipse muss es auch noch geben, jedoch habe ich den Lackgürtel noch nicht gefunden. Aber ich bin mir sicher, irgendwo taucht er auch wieder auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-familien-b-c-2/">Das Familien &#8211; A B C</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/5555-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>14</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5555</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Was ist nur los?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ist-nur-los/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/ist-nur-los/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 22:15:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[anfühlt]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Heimweh]]></category>
		<category><![CDATA[Mutti]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Onkel]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspielerin]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Tante]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
		<category><![CDATA[traurig]]></category>
		<category><![CDATA[was ist nur los]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=1130</guid>

					<description><![CDATA[Sie saß in dem Zimmer, das man ihr zugewiesen hatte. Es war kein großes Zimmer, aber ausreichend und gemütlich war es auch. Es hatte ein großes Fenster zum Garten hin, in dem allerdings ohnehin gerade nichts passierte. Wenn sie hinaus schaute, sah sie nur wie der Regen auf die Wiese platschte und sie in einen großen See verwandelte. Es sah aus, als ob der Himmel weinen würde. Eine seltsame Stimmung breitet sich in ihrem Bauch aus. Ein Kribbeln, ein Ziehen und ein Zusammenkrampfen. Woran lag das? Und überhaupt, was war das? Noch nie hatte sie ein solches Gefühl verspürt. Es tat fast ein wenig weh. Nein, es tat ganz schrecklich weh. Sie warf sich auf das Bett und starrte an die Zimmerdecke. Im Haus war alles ruhig, nur von unten aus der Küche klang das Klappern der Töpfe. Seit drei Tagen war sie nun schon hier. Sie war ja selbst daran schuld. Man hatte sie auf die Situation ausdrücklich hingewiesen. Niemand außer ihr traf eine Schuld. Das war ihr klar. Und trotzdem hätte sie gerne &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie saß in dem Zimmer, das man ihr zugewiesen hatte. Es war kein großes Zimmer, aber ausreichend und gemütlich war es auch. Es hatte ein großes Fenster zum Garten hin, in dem allerdings ohnehin gerade nichts passierte. Wenn sie hinaus schaute, sah sie nur wie der Regen auf die Wiese platschte und sie in einen großen See verwandelte. Es sah aus, als ob der Himmel weinen würde. </strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>ine seltsame Stimmung breitet sich in ihrem Bauch aus. Ein Kribbeln, ein Ziehen und ein Zusammenkrampfen. Woran lag das? Und überhaupt, was war das? Noch nie hatte sie ein solches Gefühl verspürt. Es tat fast ein wenig weh. Nein, es tat ganz schrecklich weh.<br />
Sie warf sich auf das Bett und starrte an die Zimmerdecke. Im Haus war alles ruhig, nur von unten aus der Küche klang das Klappern der Töpfe.<br />
Seit drei Tagen war sie nun schon hier. Sie war ja selbst daran schuld. Man hatte sie auf die Situation ausdrücklich hingewiesen. Niemand außer ihr traf eine Schuld. Das war ihr klar. Und trotzdem hätte sie gerne jemand die Schuld dafür in die Schuhe geschoben. Leichter wäre es trotzdem nicht geworden, aber man hätte vielleicht auf eine andere Person sauer sein können. Aber so musste sie alles mit sich selbst ausmachen. Nur wie, das wusste sie jetzt und in diesem Moment auch noch nicht. Alles, was sie wusste war, dass sie sich nichts anmerken lassen durfte. Sie musste einfach nur so tun, als sei alles ganz normal und in bester Ordnung. Doch wie macht man das, wenn innerlich alles rebelliert und vibriert? Gute Miene zum bösen Spiel, so hatte sie neulich in einer Geschichte gelesen. Sie setzte sich auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann atmete sie dreimal tief durch, so als gelte es Kraft zu schöpfen und sich selbst Mut zu machen. Danach stand sie auf, durchquerte das Zimmer und öffnete die Tür. Von unten drang Essengeruch nach oben. Sie lief die Treppe nach unten und sah ihre Tante am Herd stehen. Auf der untersten Stufe blieb sie stehen und setzte, wie sie meinte, ein fröhliches Gesicht auf. Doch anscheinend war sie keine gute Schauspielerin, die von einer Sekunde auf die andere in eine neue Rolle schlüpfen konnte. Ihre Tante, die sich zu ihr umdrehte, erkannte sofort, dass etwas nicht stimmte:<br />
„Ist irgendetwas nicht in Ordnung mit dir?“<br />
„Doch, doch!“, versuchte sie die Situation zu überspielen und lächelte gequält.<br />
„Aber du siehst ganz blass aus. Geht es dir nicht gut? Tut dir etwas weh?“<br />
„Nein, nein! Es ist schon alles in Ordnung.“<br />
Tapfer schluckte sie, denn sie spürte, wie die Tränen aufsteigen wollten.<br />
„Nur nicht weinen!“, dachte sie und schluckte noch einmal.<br />
Jetzt stand die Tante direkt vor ihr und sah sie mitleidig an.<br />
„Bist du traurig?“, fragte sie sanft.<br />
Sie schluckte noch einmal, aber schon sackte sie zusammen und sank auf die Treppenstufe. Dort kauerte sie wie ein Häufchen Elend und verbarg das Gesicht hinter ihren Händen. Die Tante sollte es nicht sehen, denn ihr rannen die Tränen aus den Augen.<br />
„Es tut so weh!“, presste sie dann aber doch heraus.<br />
„Du hast Heimweh, stimmt es?“, fragte die Tante in einem ruhigen Ton und strich ihr über die Haare.<br />
Sie nickte kaum sichtbar. Ja, sie hatte Heimweh, ganz schreckliches sogar.<br />
„Wollen wir die Mutti anrufen?“<br />
Die Tante nahm sie an der Hand und ging mit ihr ins Arbeitszimmer, in dem das einzige Telefon im ganzen Haus stand. Die Tante wählte eine lange Nummer und reichte den Hörer weiter an <strong>Astrid</strong>.</p>
<p>Ja, dieses traurige kleine Mädchen war ich. Es ist ziemlich lange her, fast wie aus einem anderen Leben. Deshalb habe ich auch in der dritten Person geschrieben. Vielleicht auch, um meine damaligen Gefühle besser darstellen zu können.<br />
Ich war damals höchstens zehn Jahre alt. Meine Eltern und ich waren an einem Wochenende zu der Cousine meines Vaters und deren Familie gefahren, die in Nürnberg wohnten. Es waren von meinem Elternhaus aus etwas mehr als 250 Kilometer. Ein Katzensprung, würde man heute denken. Aber vor 40 Jahren war es noch eine Entfernung, die man nicht mal so spontan zurücklegte. Die Autos heutzutage fahren schneller und die Straßen und Autobahnen sind auch besser ausgebaut. So musste man damals mit guten drei Stunden Fahrtzeit rechnen. Für ein zehnjähriges Mädchen zu der damaligen Zeit bedeutete dies keine geringe Distanz.<br />
Ich freute mich zu Tante Christel und Onkel Toni zu fahren, wie ich die beiden nannte. Auch freute ich mich auf deren Söhne, die in einem ähnlichen Alter waren, wie ich. Wir verstanden uns prima und ich war von deren Rennbahn, die im obersten Zimmer des Hauses aufgebaut war, begeistert. Kein Wunder also, dass ich am Abreisetag nicht nach Hause fahren wollte. Außerdem waren gerade Ferien.<br />
Ich lag also meinen Eltern in den Ohren, sie mögen mich doch da lassen und erst am nächsten Wochenende wieder holen.<br />
„Eine Woche kann ziemlich lange sein“, meinte meine Mutter, die mich sicherlich auch gerne wieder mit nach Hause genommen hätte. Zumal ich zum damaligen Zeitpunkt noch nie alleine weg war und schon gar nicht so lange und so weit.<br />
„Die beiden Jungs fahren aber morgen schon zu ihrer Oma und Onkel Toni muss in einer anderen Stadt arbeiten und kommt auch erst am Freitag wieder. Du bist dann mit mir alleine. Wenn du dich nicht mit mir langweilst, darfst du gerne bleiben. Ich freue mich“, erklärte mir die Tante.<br />
„Ich muss auch die ganze Woche arbeiten und kann dich wirklich erst am nächsten Wochenende wieder holen“, meinte mein Vater. „Wirst du auch kein Heimweh bekommen?“<br />
„Ach Quatsch! Ich bin doch schon groß und bekomme kein Heimweh.“<br />
Davon war ich in diesem Moment felsenfest überzeugt. Und anscheinend brachte ich dies so glaubhaft rüber, dass sie mich tatsächlich in Nürnberg ließen. Und es ging ja auch gut, bis dann am dritten Tag das Heimweh so groß wurde, dass ich es nicht mehr verbergen und auch nicht mehr aushalten konnte. Tante Christl hatte viel mit mir unternommen. Wir besuchten die Burg, waren in der Stadt und machten dies und das. Sie kochte nur das, was ich auch gerne aß, denn sie wusste, dass ich ein schlechter Esser war. Sie war total lieb zu mir.<br />
Heute würde man über Festnetz oder Handy in telefonischer Verbindung bleiben, aber damals hatten meine Eltern noch kein Telefon. Also musste meine Tante bei den Nachbarn anrufen, die dann meine Mutter holten. So konnte ich ihre Stimme hören und sie mein herzzerreißendes Schluchzen.<br />
Was war also das Ende vom Lied? Meine Eltern setzten sich noch am selben Abend, nachdem mein Vater Feierabend hatte, ins Auto und fuhren nach Nürnberg. Da mein Vater keinen Urlaub hatte und meine Mutter keinen Führerschein besaß, fuhr er mit uns also noch in dieser Nacht wieder nach Hause, um dann morgens um sieben wieder zur Arbeit zu fahren. Was man nicht alles so für sein Töchterchen tut. Danke Papa!<br />
Ich weiß jetzt auf alle Fälle wie sich Heimweh anfühlt und dass es tatsächlich richtig weh tut. Da kann mir keiner mehr was vormachen!</p>
<p>* Das Beitragsfoto stammt von unserem Sohn, der es mir für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/ist-nur-los/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1130</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
