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	<title>Spielzeug &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Zotti im Weihnachtsland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2015 05:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Christkind]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelgänger]]></category>
		<category><![CDATA[Koffer]]></category>
		<category><![CDATA[Rutschbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachtsbaum]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnt Ihr Euch noch an Brummbär Max und seine Familie erinnern? Zusammen mit seiner lieben Bärenfrau hat er zwei Kinder. Ein Mädchen und einen Jungen: Sandy und Andy heißen sie. Zotti ist ein guter Freund der Beiden und von ihm und seinem großen Abenteuer will ich Euch heute erzählen. Zotti ist den ganzen Tag über schon total aufgeregt, denn sein Freund Andy hat ihm gesagt, dass es nun nicht mehr lange dauert und dann ist Weihnachten. Der kleine Teddybär kann an nichts anderes mehr denken. Er will unbedingt den Weihnachtsmann und das Christkind kennenlernen. Und auf die Geschenke freut er sich ebenso wie ein Menschenkind. Gemeinsam mit Andy und Sandy hat er einen Wunschzettel verfasst. Er wünscht sich einen Koffer. Wofür ein Teddybär einen Koffer braucht?, fragt ihr. Na, ein Koffer ist ein tolles Ding, denn darin kann man eine Menge Dinge verstauen. Nicht nur, wenn man auf Reisen geht. Er lässt sich beispielsweise ganz hervorragend als eine Art Schatztruhe verwenden. Alles was Zotti gefällt und was er irgendwo gefunden oder gesammelt hat, soll in &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Könnt Ihr Euch noch an Brummbär Max und seine Familie erinnern? Zusammen mit seiner lieben Bärenfrau hat er zwei Kinder. Ein Mädchen und einen Jungen: Sandy und Andy heißen sie. Zotti ist ein guter Freund der Beiden und von ihm und seinem großen Abenteuer will ich Euch heute erzählen.</strong><br />
<span class="dropcap">Z</span>otti ist den ganzen Tag über schon total aufgeregt, denn sein Freund Andy hat ihm gesagt, dass es nun nicht mehr lange dauert und dann ist Weihnachten. Der kleine Teddybär kann an nichts anderes mehr denken. Er will unbedingt den Weihnachtsmann und das Christkind kennenlernen. Und auf die Geschenke freut er sich ebenso wie ein Menschenkind. Gemeinsam mit Andy und Sandy hat er einen Wunschzettel verfasst. Er wünscht sich einen Koffer. Wofür ein Teddybär einen Koffer braucht?, fragt ihr. Na, ein Koffer ist ein tolles Ding, denn darin kann man eine Menge Dinge verstauen. Nicht nur, wenn man auf Reisen geht. Er lässt sich beispielsweise ganz hervorragend als eine Art Schatztruhe verwenden. Alles was Zotti gefällt und was er irgendwo gefunden oder gesammelt hat, soll in diesen Koffer, denn alle diese Dinge sind ganz viele kleine Erinnerungen. Wenn er dann irgendwann einmal ein alter Zottibär ist und mit seinen Enkelbärenkindern zusammensitzt, dann will er diesen tollen Koffer öffnen und ihnen viele spannende Geschichten aus seinem Leben erzählen.<br />
Zotti ist total in Gedanken versunken. Er sieht diesen Koffer vor seinem geistigen Auge und auf einmal passiert etwas, das er sich nicht erklären kann.<br />
Dieser Koffer spricht zu ihm. Ja, er kann reden. Zotti hört es ganz deutlich.<br />
„Komm setz dich hinein und flieg mit mir durch die Lüfte!“<br />
Zotti reibt sich die Augen und tatsächlich da steht ein brauner kleiner Koffer, der gerade so groß ist, dass er hinein passt.<br />
Zotti wackelt mit seinen schönen Bärenohren, denn es kann nicht sein, dass ein Koffer spricht. Bestimmt hat er sich das alles nur eingebildet. Doch da hört er die helle Stimme wieder:<br />
„Mach schon, setz dich hinein und ich zeig dir das Weihnachtsland!“<br />
Das lässt sich Zotti kein zweites Mal mehr sagen. Husch, sitzt er inmitten dieses Koffers. Aber nicht nur das. Der Koffer setzt sich in Bewegung und schwebt mit ihm davon. Hoch zu den Wolken schwebt er. Fast glaubt Zotti, er könne sie fangen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2388 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-300x200.jpg" alt="1200px-viele Wolken" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-viele-Wolken.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Er schaut hinunter zur Erde, wo alles immer kleiner wird und aussieht, als sei alles nur Spielzeug. Er fliegt über Länder und Meere. Ein bisschen bange ist ihm schon. Auch kalt ist es hier oben. Kälter als er es von der Erde kennt. Und ein tüchtiger Wind weht, so dass sein Koffer hin und her schaukelt.<br />
Gerade denkt Zotti: „Ich habe Angst, dass ich rausfalle und ganz tief nach unten auf die Erde plumpse!“<br />
Doch da kitzelt ihn etwas an der Nasenspitze und Zotti muss niesen.<br />
„Hallo kleiner Geselle!“, hört er eine Stimme.<br />
„Wer bist du?“, fragt Zotti in die unendliche Weite hinein.<br />
„Ich bin ein Sonnenstrahl und mich hat die Sonne zu dir geschickt!“<br />
Zotti schaut noch weiter nach oben und erkennt das Sonnenlicht.<br />
„Wenn du an meinem Strahl hinunterrutscht, dann landest du ganz sanft wieder auf der Erde und genau dort, wo du hin möchtest!“<br />
Na, das ist doch was für Zotti, denn das Rutschbahnrutschen hat er schon immer geliebt.<br />
„Halt dich gut fest und mach die Augen zu, denn jetzt wird es ganz rasant nach unten gehen. Aber hab keine Angst, ich halte dich sicher fest. Es kann dir nichts passieren.“<br />
Und wie schnell das geht! So schnell ist Zotti noch nie gerutscht. Er jauchzt vor Vergnügen. Hui! Immer schneller und immer tiefer rutscht er den Sonnenstrahl entlang.<br />
„Achtung!“, hört er die Stimme rufen.<br />
Plumps! Zotti ist mitsamt seines Koffers gelandet. Er blickt sich verwundert um. Wo ist er nur? Wollte er nicht in das Weihnachtsland? Hier ist es warm, nein es ist richtig heiß. Aber im Weihnachtsland muss es doch kalt sein und Schnee liegen. Aber hier ist kein Schnee, nur ein großer Platz und ganz viele Menschen und viele, viele Lichter. Er ist mitten in Bangkok gelandet, das liegt in Thailand und gehört zu Südostasien. Zotti ist also viele tausend Kilometer von seiner Heimat entfernt.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2376 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-300x200.jpg" alt="1200px-BKK" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-BKK.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Er steigt aus seinem Koffer, klappt ihn zu und marschiert mit dem Koffer in die Menschenmenge hinein. Er will wissen, was hier los ist.<br />
Und dann sieht er ihn.<br />
Ein riesiger und bunt geschmückter Weihnachtsbaum steht vor ihm. Zotti muss den Kopf ganz tief in den Nacken legen, um bis zu seiner Spitze hinauf schauen zu können. Tausende bunte Lichter erhellen diesen wunderschönen Baum.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2377 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-300x200.jpg" alt="1200px-Weihnachtsbaum" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtsbaum.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Zotti dreht sich vor Freude im Kreis. Er ist tatsächlich im Weihnachtsland, allerdings in einem Weihnachtsland ohne Schnee. Vielleicht gibt es ja viele verschiedene Weihnachtsländer, aber das ist Zotti jetzt egal, denn rund um ihn herum sind Weihnachts- und Schneemänner, kleine und große Engelchen. Dort drüben steht ein großer Schlitten mit Rentieren davor und genau gegenüber ein tolles Lebkuchenhaus.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2378 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-300x200.jpg" alt="1200px-Lebkuchenhaus" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Lebkuchenhaus.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Zotti geht auf das Häuschen zu und trifft auf die zwei Bärenkinder Tino und Tina, die ihn freudig begrüßen.<br />
„Hallo Brummi! Was machst du denn hier, hast du heute deinen freien Tag?“<br />
„Brummi? Ich bin Zotti und zum ersten Mal hier im Weihnachtsland!“<br />
„Ach, das glaub ich jetzt aber nicht. Du willst dich doch nur über uns lustig machen!“<br />
„Nein, ganz sicher nicht. Ich kenne euch doch nicht einmal!“, beteuert Zotti und setzt das unschuldigste Gesicht auf, das er nur machen kann.<br />
„Jetzt hör aber auf, wir kennen dich doch. Gestern waren wir doch gemeinsam beim Weihnachtskonzert, als die Engelchen gesungen haben.“<br />
„Nein, ich schwöre euch, ich bin Zotti!“<br />
Tino und Tina schauen sich an und schütteln verwundert den Kopf.<br />
„Aber du siehst ganz genauso aus wie unser Freund Brummi“, ergreift Tina das Wort. „Sogar den gleichen rot und grün gestreiften Schal hast du um den Hals gewickelt. Und das Weihnachtsmützchen hast du auch auf!“</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2379 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-300x200.jpg" alt="1200px-Brummi" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Brummi.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Zottis Blick fällt auf sein Spiegelbild in einer Schaufensterscheibe. Verwundert  tastet er sich ab, denn irgendwie sieht er verändert aus. Das liegt nicht nur an dem Mützchen, das er auf hat und auch nicht an dem Schal, der um seinen Hals gebunden ist. Er erkennt sich kaum wieder und auch die Sachen kennt er nicht. Da muss ein Zauber passiert sein, vielleicht als er auf dem Sonnenstrahl auf die Erde gerutscht ist. Da hat es Zotti auch mal einen Moment lang gekribbelt und gekrabbelt. Seltsam!<br />
„Wir schleichen uns einfach hier weg und bringen Zotti zu unserem Freund Brummi“, beschließt Tino und greift Tina und Zotti an der Hand, um mit ihnen in der Menschenmenge unterzutauchen.<br />
„Wo willst du mit uns hin?“, erkundigt sich Zotti.<br />
„In das Hotel, in dem Brummi arbeitet, damit ihr euch kennenlernt. Und später stelle ich dir noch den Weihnachtsmann und das Christkind vor! Komm einfach mit!“<br />
Endlich sind die Drei vor dem Hotel angekommen, aber vor ihnen liegt eine große Treppe auf deren Stufen hunderte von blühenden Weihnachtssternen stehen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2380 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-300x200.jpg" alt="1200px-Weihnachtssterne" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Weihnachtssterne.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Mühsam erklimmen sie mit ihren kurzen Beinchen die vielen Stufen und kommen vollkommen außer Atem oben an.<br />
„Hallo Brummi!“, ruft es plötzlich. „Mach mal schnell, dass du wieder auf deinen Platz kommst!“<br />
Zotti zuckt mit den Schultern, denn er wundert sich sehr, dass er ständig verwechselt wird.<br />
Auf einmal geht ihm ein Licht auf, &#8211; nein ein ganzer Weihnachtsbaum erleuchtet. Und was sieht Zotti? Einen Weihnachtsbaum voller Weihnachtsteddybären.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2381 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-172x300.jpg" alt="1200px-Teddybaum" width="172" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-172x300.jpg 172w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum-589x1024.jpg 589w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Teddybaum.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px" /></a><br />
Staunend lässt sich Zotti von Tino um den Baum herum zerren. Vor Staunen hat er den Mund weit aufgerissen und als sie plötzlich stehen bleiben, klappt er ihn erst wieder vor Schreck zu.<br />
„Darf ich vorstellen?! Das ist Brummi und das ist Zotti!“<br />
Die beiden Bären sehen sich staunend und verwirrt an. Beide fragen sich insgeheim, ob man ihnen einen Spiegel vor die Augen hält.<br />
Zotti und Brummi gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Stolz stellen sie sich für das Foto, das ein Hotelgast von ihnen machen will, nebeneinander auf.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2382 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-300x200.jpg" alt="1200px-Doppelgänger" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/12/1200px-Doppelgänger.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
„Ich habe einen Doppelgänger!“, jubelt Zotti vor Freude und streckt beide Arme aus, um Brummi zu umarmen.<br />
„Was ist denn mit dir los? Wieso hast Du einen Doppelgänger? Träumst du?“, fragen Andy und Sandy wie aus einem Mund. Sie falten ihre Wunschzettel zusammen und stecken sie in einen Briefumschlag, den sie an das Christkind im Himmel adressieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr noch Geschichten von Brummbär Max lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/brummbaer-max-und-seine-freunde/">Brummbär Max und seine Freunde</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchen-und-brummbaer-max-auf-verbrecherjagd/">Lottchen &amp; Brummbär Max auf Verbrecherjagd</a></p>
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		<title>Verflixt, aber auch!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/verflixt-aber-auch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2015 22:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[hoch und runter]]></category>
		<category><![CDATA[Jojo]]></category>
		<category><![CDATA[Knoten]]></category>
		<category><![CDATA[Pinocchio]]></category>
		<category><![CDATA[Schnur]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>
		<category><![CDATA[verflixt]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ach“, sage ich als ich die Handtasche auspacke, die ich in unserem Sizilienurlaub benutzt habe. „Den hab ich ja ganz vergessen!“ „Wen hast du vergessen?“, fragt mich Peter, der gerade die Geschenke für unser Patenkind verpackt. „Den hier! Ich habe mir doch einen Pinocchio in Modica gekauft und der ist gerade aus den Tiefen meiner Handtasche aufgetaucht.“ Ich packe jetzt keine Pinocchio-Marionette aus, sondern zum Vorschein kommt lediglich das Gesicht dieser Holzfigur. Kreisrund ist dieses Gesicht und die lange Nase ist genau in dessen Mittelpunkt. Verschmitzt sieht er aus mit seinen kleinen Augen, seinem winzigen roten Mund und den schwarzen Franzen, die ihm in die Stirn hängen an. Sein Hinterkopf ist rot und wirkt so, als hätte der kesse Junge eine rote Mütze auf dem Kopf. Bei genauerer Betrachtung erkennt man noch die schwarze Schnur, die zwischen Gesicht und Hinterkopf, sprich Mütze, hervor kommt. „Ein Jojo!“, sagt Peter. „Das gehört übrigens zu den ältesten Spielzeugen der Welt!“ „Ja, und das muss ich auch gleich mal ausprobieren!“ „Das kannst du eh’ nicht!“, erklärt mir mein Mann. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ach“, sage ich als ich die Handtasche auspacke, die ich in unserem Sizilienurlaub benutzt habe. „Den hab ich ja ganz vergessen!“</strong></p>
<p><strong>„Wen hast du vergessen?“, fragt mich Peter, der gerade die Geschenke für unser Patenkind verpackt.</strong></p>
<p><strong>„Den hier! Ich habe mir doch einen Pinocchio in Modica gekauft und der ist gerade aus den Tiefen meiner Handtasche aufgetaucht.“</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch packe jetzt keine Pinocchio-Marionette aus, sondern zum Vorschein kommt lediglich das Gesicht dieser Holzfigur. Kreisrund ist dieses Gesicht und die lange Nase ist genau in dessen Mittelpunkt. Verschmitzt sieht er aus mit seinen kleinen Augen, seinem winzigen roten Mund und den schwarzen Franzen, die ihm in die Stirn hängen an. Sein Hinterkopf ist rot und wirkt so, als hätte der kesse Junge eine rote Mütze auf dem Kopf. Bei genauerer Betrachtung erkennt man noch die schwarze Schnur, die zwischen Gesicht und Hinterkopf, sprich Mütze, hervor kommt.<br />
„Ein Jojo!“, sagt Peter. „Das gehört übrigens zu den ältesten Spielzeugen der Welt!“<br />
„Ja, und das muss ich auch gleich mal ausprobieren!“<br />
„Das kannst du eh’ nicht!“, erklärt mir mein Mann. „Gib mal her!“<br />
„Wieso soll ich das nicht können? Immerhin habe ich als Kind auch Jojo gespielt.“<br />
Ich lasse mir dieses schöne Spielzeug nicht so einfach wegnehmen und außerdem will ich beweisen, dass ich dieses Spiel noch beherrsche, &#8211; so hoffe ich zumindest.<br />
Also schnappe ich mir dieses Holzjojo und lasse das Pinocchio-Gesicht an der langen Schnur nach unten schnellen, um es kurz vor dem Ende der Schnur mit einer ruckartigen Bewegung meines Handgelenkes wieder nach oben rollen zu lassen und wieder nach unten. Hier dreht es sich einmal, aber ich hole es trotzdem wieder nach oben und lasse es wiederum nach unten. Jetzt hat es sich eingespielt und das lustige runde Gesicht wandert immer wieder an der Schnur von oben nach unten und umgekehrt. Ich bin richtig stolz, denn ich kann dieses Spiel tatsächlich noch.<br />
„Jetzt lass mich mal, das kann ich auch“, sagt Peter.<br />
Etwas skeptisch gebe ich den kleinen kessen Holzkopf aus der Hand und überlasse ihn seinem Schicksal.<br />
Siegessicher steckt Peter seinen ausgestreckten Mittelfinger in die Schlaufe der schwarzen Schnur und lässt das Holzgesicht nach unten gleiten, wo es dann auch locker baumelnd und kreisend bleibt.<br />
„Ich muss mich erst einspielen!“, beteuert er mir, als ich ihn etwas skeptisch anschaue.<br />
Nun gut, kann ja passieren. Also versucht er es noch einmal und noch einmal.<br />
Beim dritten Mal funktioniert es dann auch. Peter schafft es halbwegs das runde Gesicht des lieben Pinocchio ein paarmal nach unten und wieder nach oben zu schicken. Doch dann passiert es! Der kleine Holzkopf flitzt nach unten, dreht sich einige Male, versucht nach oben zu klettern, doch anscheinend war die ruckartige Bewegung von Peters Hand zu schwach. Pinocchio kommt nur ein kleines bisschen hoch, dreht sich wieder und dann lassen sich seine Turnübungen nicht mehr nachvollziehen. Auf jeden Fall steckt er plötzlich mitten in seiner versuchten Kletteraktion fest. Peters Arm kann machen was er will, nichts geht mehr &#8211; „Rien ne va plus!“<br />
Baumelnd und traurig blickt der kleine Pinocchio aus seinen Augen.<br />
„Der hat sich verdreht und um den Mittelsteg verknotet!“, stellt mein Göttergatte fest.<br />
„Och!“<br />
Jetzt bin ich aber enttäuscht und beobachte, wie Peter an dem Teil zieht und zerrt.<br />
„Den kann man doch bestimmt einfach auseinander ziehen und entknoten. Dann funktioniert er auch wieder. Das war bei meinen Jojos früher auch immer so!“<br />
„Ja früher!“,sagt Peter und ich weiß schon, was jetzt kommt. „Früher war alles besser!“<br />
In diesem Fall hat er wohl auch Recht, denn so sehr man auch versucht, die beiden Holzscheiben voneinander zu trennen, &#8211; es funktioniert nicht.<br />
Inzwischen hängen wir beide mit dem Kopf über dem kleinen Spielzeug, was uns aber auch keinen Schritt weiter bringt. Man kann in dem Spalt rein gar nichts erkennen. Auch unter einer Lichtquelle und mit Brille sieht man zwar die schwarze Schnur, die um den Mittelsteg geschlungen ist, aber irgendwo ein Knoten oder dergleichen ist nicht auszumachen. Jetzt ist guter Rat teuer, doch mein Peter weiß einen.<br />
„Ich bohre einfach von hinten bis zum Mittelsteg ein etwas größeres Loch hinein, dann kann man diesen Mittelsteg entfernen und auch die Schnur entknoten. Dann setze ich einen neuen Holzzapfen ein und danach füge ich mit einer Schraube die beiden Scheiben wieder zusammen. Dadurch kannst du dann auch immer wieder das Jojo auf- und zuschrauben.“<br />
„Nein!“, protestiere ich sofort. „Das mag ja eine hervorragende Idee sein, aber dann ist mein Pinocchio kaputt.“<br />
Also müssen wir versuchen mit etwas Spitzem dem Problemknoten auf den Leib zu rücken. Ein Messer ist zwar spitz, aber es könnte auch die Schnur zertrennen. Peter entscheidet sich für eine Gabel. Leider bleiben seine Rettungsaktionen meines neuen Lieblingsspielzeuges erfolglos.<br />
„Gib es doch mal mir!“, sage ich und nehme Peter einfach die Gabel und das Jojo aus der Hand.<br />
„Du wirst auch kein Glück haben. Das geht nur so, wie ich es vorgeschlagen habe.“<br />
Inzwischen stochere ich tüchtig mit der Gabel in dem Schlitz herum. Eine kleine Schlaufe hat ja mein Mann schon vorziehen können, aber dann sitzt alles hilflos fest. Wahrscheinlich haben wir den Knoten mit unseren Versuchen nur noch fester zugezogen. Ich stochere, ich ziehe an der kurzen Schnur, an der kleinen Schlaufe. Alles vergeblich. Das einzige, was sich rührt, ist mein Ehrgeiz. Ich will diesen Knoten lösen und meinen kleinen Pinocchio wieder benutzen können. Also stochere ich weiter, mal von vorne nach hinten, mal von hinten nach vorne. Ich komme mir vor wie ein kleines Äffchen, das sich nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum irgendwo eine Banane heraus angelt. Mittlerweile stochere ich schon eine gute halbe Stunde in dem winzigen Spalt umher. Fast unmerklich hat sich jedoch urplötzlich die heraushängende Schlaufe etwas vergrößert.<br />
„Immerhin schon ein kleiner Erfolg!“, versuche ich mir einzureden und mich selbst anzufeuern. Ansonsten tut sich wirklich nichts. Die Schlaufe und auch die Schnur lassen sich weder in die eine noch in die andere Richtung ziehen.<br />
„Schmeiß das Ding doch in die Ecke! Ich bohre es dir morgen auf, jetzt habe ich keine Lust. Ich will fernsehen!“<br />
„Da kommt doch eh’ nur „Bauer sucht Frau“. Ich suche keinen Bauern und du doch hoffentlich auch keine Frau. Also kann ich auch noch weiter versuchen den Knoten zu lösen“, entgegne ich.<br />
Irgendwie habe ich nach einer weiteren Viertelstunde das Gefühl, dass sich etwas tut. Nur was, das kann ich noch nicht richtig deuten, denn es könnte tatsächlich auch nur meine eigene Fantasie sein. Ich stochere unermüdlich weiter.<br />
Halt, das Stückchen Schnur an dem ich ziehe, ist soeben einen Zentimeter länger geworden, hängt aber schon wieder fest. Ich ziehe, stochere und schiebe mit der Gabel die aufgewickelte Schnur von einer Richtung in die andere. Wieder lockert sich der Wirrwarr ein kleines Stückchen. Also weiter.<br />
„Geschafft!“, rufe ich aus!<br />
Ich habe mein Jojo entwirrt, wickele die Schnur wieder auf und los geht’s!</p>
<p>Einmal runter, einmal hoch und wieder runter…… Toll!!!</p>
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