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	<title>Schatten &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Warten auf den Nikolaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 15:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[langweilig]]></category>
		<category><![CDATA[Mantel]]></category>
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					<description><![CDATA[In Kathrins Kinderzimmer gibt es viele Stofftiere, die sie alle sehr liebt. Am meisten jedoch den Krokodilshund Paul und den Teddy Ben. Diese beiden hat ihr Oma Marie geschenkt.  Heute geht Kathrin aufgeregt ins Bett, denn es ist Nikolausabend. Zuvor hat sie noch ihre Stiefel vor die  Kinderzimmertür gestellt. Sie hofft, dass der Nikolaus vorbeikommt und ihr die Stiefel mit Geschenken und Süßigkeiten füllt. Bestimmt kann sie die ganze Nacht nicht schlafen. Eigentlich will sie das auch gar nicht. Gerne würde sie nämlich den alten Mann mit dem weißen Bart und dem roten Mantel beobachten, wenn er kommt. Aber nur heimlich, denn ein bisschen fürchtet sie sich auch. Aber alle haben ihr erzählt, dass er ein ganz lieber Mann ist. „Ich muss einfach wach bleiben und wenn ich seine stampfenden Schritte höre, schleiche ich mich zur Tür und schaue durch das Schlüsselloch.“ Ganz so einfach ist das mit dem Wachbleiben allerdings nicht. Erstens ist die Nacht ziemlich lang und Kathrin weiß nicht, wann er bei ihr vorbeischaut. Immerhin gibt es noch viele andere Kinder, die der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Kathrins Kinderzimmer gibt es viele Stofftiere, die sie alle sehr liebt. Am meisten jedoch den Krokodilshund Paul und den Teddy Ben. Diese beiden hat ihr Oma Marie geschenkt.</strong><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="dropcap">H</span>eute geht Kathrin aufgeregt ins Bett, denn es ist Nikolausabend. Zuvor hat sie noch ihre Stiefel vor die<span class="Apple-converted-space">  </span>Kinderzimmertür gestellt. Sie hofft, dass der Nikolaus vorbeikommt und ihr die Stiefel mit Geschenken und Süßigkeiten füllt.<span class="Apple-converted-space"> Bestimmt kann sie die ganze Nacht nicht schlafen. Eigentlich will sie das auch gar nicht.</span><br />
Gerne würde sie nämlich den alten Mann mit dem weißen Bart und dem roten Mantel beobachten, wenn er kommt. Aber nur heimlich, denn ein bisschen fürchtet sie sich auch. Aber alle haben ihr erzählt, dass er ein ganz lieber Mann ist.<br />
„Ich muss einfach wach bleiben und wenn ich seine stampfenden Schritte höre, schleiche ich mich zur Tür und schaue durch das Schlüsselloch.“<br />
Ganz so einfach ist das mit dem Wachbleiben allerdings nicht. Erstens ist die Nacht ziemlich lang und Kathrin weiß nicht, wann er bei ihr vorbeischaut. Immerhin gibt es noch viele andere Kinder, die der gute Mann beschenken will.<br />
Mutti hat schon das Licht im Kinderzimmer ausgemacht, aber neben dem Bett steckt ein kleines Nachtlicht in der Steckdose. So kann Kathrin ihre Kuscheltiere sehen und fühlt sich nicht allein. Leise zieht sie Paul und den kleinen Teddy Ben zu sich heran.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„So“, flüstert sie den beiden leise zu, „jetzt warten wir bis der Nikolaus kommt.“<br />
Das ist nicht leicht, denn einerseits darf die Mutter nicht merken, dass Kathrin nicht schläft und andererseits könnte sie ja auch müde werden. Im Moment hat sie allerdings das Gefühl, dass sie noch hellwach ist. Sie hat die Augen weit geöffnet. Aber ein bisschen langweilig ist das schon, wenn man still sein muss und sich auch sonst nichts regt.<br />
„Vielleicht singe ich ein Lied. Ganz, ganz leise natürlich. Nein, das hört Mutti bestimmt trotzdem.“<br />
Kathrins Blick wandert zum Fenster. Durch die Schlitze des Rollladens dringt ein wenig Licht herein. Aber das ist auch unheimlich, denn dadurch entstehen Schatten an der Wand. Manchmal bewegen sich diese Schatten sogar.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Denk daran, was Mutti erklärt hat“, spricht sich das Mädchen selbst Mut zu. „Das kommt durch den Wind, der die beiden Tannenbäume vor dem Fenster tüchtig schüttelt und dadurch verdecken sie manchmal das Licht der Straßenlaterne und manchmal eben nicht. Und weil das ganz schnell geht, sieht es aus, als würden sich die Schatten an der Wand bewegen.“<br />
Kathrin zieht ihre beiden Stofftiere fester an sich und schließt für einen Moment die Augen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Augen auf!“, ermahnt sie sich selbst. „Sonst schläfst du am Ende noch ein!“<br />
Dann fällt ihr etwas Wichtiges ein:<br />
Jeden Abend schließt Mutti die Haustür zu. Das hat sie doch bestimmt heute auch gemacht.<br />
„Aber dann kann doch der Nikolaus nichts in meine Stiefel legen. Ob sie schnell noch mal nach Mutti ruft?“<br />
Das wagt das Mädchen aber nicht. Sie kriecht ein Stückchen tiefer unter die Bettdecke. Inzwischen ist es wieder so still, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte, wie Oma immer sagt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Kathrin muss gähnen und auch ihre Augen wollen einfach nicht aufbleiben. Immer wieder fallen sie zu und das Mädchen muss sie schnell öffnen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach, denkt sie, „einen kleinen Moment kann ich sie geschlossen halten. Ich denke einfach fest an den Nikolaus und stelle mir vor, wie er mit einem Schlitten durch den Winterwald stapft. Dann schlafe ich ganz sicher nicht ein.“<br />
Fast im selben Moment als Kathrin den Nikolaus in seinem roten Mantel sieht, vernimmt sie ein Kratzen an der Zimmertür, die sich ein wenig öffnet und danach ist ein Trippeln zu hören.<br />
Vorsichtig blinzelt sie mit einem Auge in die Dunkelheit ihres Zimmers hinein und sieht zwei leuchtende Punkte direkt vor ihrem Bett.<br />
Gerade als sie nach ihrer Mutter rufen will, kann sie deren leise Stimme vernehmen:<br />
„Mauz, komm raus und lass Kathrin noch ein wenig schlafen. Sie träumt bestimmt vom Nikolaus!“<br />
„Nein, Mama ich bin wach!“<br />
„Guten Morgen, mein Schatz, willst du nachsehen, ob der Nikolaus deine Stiefel gefüllt hat?“<br />
Jetzt erst merkt Kathrin, dass sie geträumt hat und beim Warten auf den Nikolaus tief und fest eingeschlafen ist.<br />
Und er hat es wieder einmal geschafft von ihr unbemerkt heimlich die Stiefel mit Geschenken und Süßigkeiten zu füllen. Außerdem sitzen ihre Stofftiere auf dem Sessel in ihrem Zimmer. Der Krokodilshund Paul und der Teddy Ben sind als Nikolaus verkleidet. Die Katze Mauz liegt mit einer Nikolausmütze zwischen den beiden Kuscheltieren. Auch ihr hat der Nikolaus etwas gebracht, nämlich eine kleine Stoffmaus.<br />
„Aber nächstes Jahr schlafe ich nicht ein und beobachte den Nikolaus, wenn er heimlich zu mir kommt. Ganz bestimmt!“, nimmt sich das Mädchen vor. Ob das wohl klappt?</p>
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		<title>Im  Schatten der Krone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 22:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Krone]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verliebte]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich stehe hier in einem wunderschönen Park am Rande einer Wiese. Das war nicht immer so. Als ich noch klein war und ein zartes Pflänzchen, da standen viele meiner Verwandten neben mir und um mich herum. Irgendwann einmal kamen Männer mit Äxten und Sägen und sie fällten fast alle von meinen Freunden.  „Wir müssen hier ein wenig aufräumen und Platz schaffen“, hörte ich sie sagen. „Es wird ein wunderschöner Park werden, der den Menschen Erholung bieten soll.“ Ich hatte große Angst, denn sie rückten mit ihren Geräten immer näher an mich heran. Schon bald würden sie mich erreichen und auch mein Leben wäre ausgehaucht. Ich wäre einfach Brennholz geworden. Das ist nun schon sehr viele Jahrzehnte her. Ich hatte damals Glück, denn sie ließen mich als einen der wenigen Bäume stehen. Ich durfte weiter wachsen und groß werden. Und das bin ich tatsächlich in den fast neunzig Jahren geworden: Groß und mächtig. Jetzt bin ich schon alt und denke an mein Leben zurück. Viel habe ich gesehen und viel habe ich erlebt. Menschen gingen an &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich stehe hier in einem wunderschönen Park am Rande einer Wiese. Das war nicht immer so. Als ich noch klein war und ein zartes Pflänzchen, da standen viele meiner Verwandten neben mir und um mich herum. Irgendwann einmal kamen Männer mit Äxten und Sägen und sie fällten fast alle von meinen Freunden. </strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>ir müssen hier ein wenig aufräumen und Platz schaffen“, hörte ich sie sagen. „Es wird ein wunderschöner Park werden, der den Menschen Erholung bieten soll.“<br />
Ich hatte große Angst, denn sie rückten mit ihren Geräten immer näher an mich heran. Schon bald würden sie mich erreichen und auch mein Leben wäre ausgehaucht. Ich wäre einfach Brennholz geworden.<br />
Das ist nun schon sehr viele Jahrzehnte her. Ich hatte damals Glück, denn sie ließen mich als einen der wenigen Bäume stehen. Ich durfte weiter wachsen und groß werden. Und das bin ich tatsächlich in den fast neunzig Jahren geworden: Groß und mächtig.<br />
Jetzt bin ich schon alt und denke an mein Leben zurück. Viel habe ich gesehen und viel habe ich erlebt. Menschen gingen an mir vorüber oder hielten sich im Schatten meiner Krone auf. Manche suchten Zuflucht oder wollten sich nur ein Weilchen an meinem kräftigen Stamm anlehnen. Gar mancher Hund befeuchtete die Erde direkt über meinen Wurzeln, Vögel bauten Nester in meiner Krone und zwitscherten fröhliche Lieder. Katzen und Eichhörnchen kletterten von Ast zu Ast.<br />
Eine alte Frau, sie dürfte jedoch einige Jährchen jünger sein als ich, kam die vergangenen Jahre regelmäßig vorbei und setzte sich auf die Bank, die genau mir gegenüber steht. Immer wieder blickte sie zu mir herüber. Ich erkannte in ihr das junge Mädchen, das in einem Sommer zu Beginn der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts im zarten Alter von 17 Jahren unter meiner belaubten Krone ihren ersten Kuss erlebte. Sie und der junge Mann kamen immer wieder zu einem keinen Stelldichein hierher. Sie war seine große Liebe und auch ihr Herz schlug nur für ihn. Sie ritzten zur Besiegelung ihrer Liebe ein Herz mit ihren Initialen in meinen Stamm. Ein H für Hanna und ein zweites H für Horst. Sie bedachten in ihrer Verliebtheit nicht, dass sie mir damit weh taten, als sie mit dem Taschenmesser an einer Stelle meine Rinde verletzten.  Wäre diese Verletzung noch größer und tiefer gewesen, wäre ich vermutlich daran zugrunde gegangen. Aber ich aktivierte alle meine Kräfte und hielt es den Beiden zuliebe aus. Die Wunde vernarbte, aber meine Rinde war und blieb an dieser Stelle der Verletzung geschädigt. Bis heute trage ich dieses vernarbte Herz an meinem Stamm. Es gehört nun auch zu meinem Leben und ich bin den beiden Verliebten nicht böse.<br />
Eines Tages kam das junge Pärchen nicht allein, sondern mit ihren Familien. Sie versammelten sich um meinen Stamm herum und ein Fotograf machte Hochzeitsfotos. Danach wurden ihre Besuche seltener, aber schon nach einem Jahr kamen sie mit einem Kinderwagen und schoben ihn in meinen Schatten.<br />
Ich sah, wie das kleine Baby zu einem kleinen Mädchen heranwuchs und zwei Jahre später gesellte sich noch ein Brüderchen dazu.<br />
Ich vernahm ihre kleinen trippelnden Schrittchen, wenn sie um meinen Stamm liefen. Ich hörte ihre zarten Stimmchen, wenn sie ihre Kinderlieder sangen oder ihr fröhliches Lachen erklang.<br />
In den langen Jahren, die ich hier nun schon stehe, hielten sich auch viele andere Kinder in meiner Nähe auf. Im Frühling kamen sie, um die ersten Blätter an meinen Zweigen zu bestaunen, im Sommer, um die Blumen rings um mich herum auf der Wiese zu pflücken, im Herbst, um meine bunten Blätter aufzusammeln und im Winter, um Schneemänner zu meiner Gesellschaft zu bauen.<br />
Manchmal entriss der Wind einem Kind einen Luftballon oder einen Drachen und trieb ihn durch die Lüfte. Ich fing ihn dann auf und hielt ihn so lange fest, bis jemand kam und ihn sich abholte oder ein heftiger Windstoß ihn weiter trieb.<br />
Jungs haben bei mir das Klettern gelernt und gar manche junge Frau hat am Fuße meines Stammes gesessen, sich in Liebesromane vertieft oder gar aus eigenem Liebeskummer manche Träne bei mir vergossen.<br />
Im Großen und Ganzen war mein Leben angenehm und schön, aber es waren auch harte Zeiten dabei. Daran denke ich nicht so gerne, aber sie gehören ebenso zu meinem Leben. Es hat tüchtig geschneit und geregnet. Ich habe gefroren und fürchtete sogar schon in einem besonders langen und kalten Winter, dass ich erfrieren würde. Ich habe gezittert und versucht meine Lebenssäfte weiter fließen zu lassen, damit ich auch im darauffolgenden Frühjahr wieder ergrünen konnte. Ich habe gelitten, aber ich habe überlebt. Allerdings musste ich mich erst erholen und brauchte ein bisschen mehr Zeit, um endlich alle meine Zweige wieder mit grünen Blättern schmücken zu können.<br />
Mancher Sommer war so furchtbar heiß und es gab kaum Regen, dass man hätte verdursten können. Zum Glück war ich schon groß und meine Wurzeln schon so lang, dass sie tief unten aus der Erde noch Wasser holen konnten, um mich zu versorgen.<br />
Überschwemmungen und Unwetter habe ich auch erlebt. Blitze zuckten am Himmel und Donner grollten. Doch der Himmel war mir gnädig, kein Blitz hat mich je getroffen.<br />
Einmal sogar gab es ein leichtes Erdbeben. Die Erde hat gewackelt, aber meine Wurzeln haben mir auch hier geholfen und mich ebenso wie bei Stürmen festgehalten. Nur der letzte Sturm hat mir heftig zugesetzt. Ja, ich muss gestehen mit dem Alter wird man auch schon ein wenig morsch und da macht einem so ein heftiger Sturm schon mehr aus als in jungen Jahren. So haben meine Zweige nicht nur gewackelt, sondern es hat in meinem Geäst richtig tüchtig gekracht. Man sieht es mir an, wie sehr es mich mitgenommen hat. Einstmals richtig kräftige Zweige und Äste hat der Sturm mir abgerissen und umgeknickt. Ich habe große Wunden erlitten. Inzwischen habe ich es verschmerzt. Ich bin nicht mehr so hübsch wie früher, aber ich stehe noch und bin noch fest verwurzelt. Wenn alles gut geht, werde ich auch im nächsten Frühjahr wieder grüne Blätter tragen.<br />
Besonders gefreut habe ich mich, als nach dem großen Sturm und den anschließenden Aufräumarbeiten neulich Besuch für mich kam. Die alte Dame hat nach mir geschaut und sich gefreut, dass ich noch stehe. Sie war vollkommen in Schwarz gehüllt und ihre Augen wirkten verweint. Ihr Mann war verstorben.  Doch sie hatte trotzdem jemand mitgebracht, nämlich ihre erwachsene Enkeltochter und ihr Urenkelchen, das im Kinderwagen schlief. Die alte Dame hat sanft über die vernarbte Stelle an meinem Stamm gestreichelt, an der einst das eingeritzte Herz mit den Initialen zu sehen war.<br />
„Schaut her“, hat sie die anderen aufgefordert. „Hier haben Opa und ich ein Herz eingeritzt. Ein bisschen kann man es heute noch erkennen. Der Baum hat das vernarbte Herz all die Jahre für uns bewahrt, obwohl wir ihm damals sicherlich sehr wehgetan haben.“<br />
Schweigsam und gedankenverloren erinnerte sie sich an die vielen gemeinsamen und schönen Stunden mit ihrem Mann, die sie im Schatten meiner Krone erleben durften.</p>
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<p>Vielleicht habt Ihr Lust auch das noch zu lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-gekaufte-braeutigam/">Der gekaufte Bräutigam</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/clown-august-und-der-ententanz/">Clown August und der Ententanz</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
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