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	<title>Pferd &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Wie die Zeit vergeht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2019 08:20:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignis]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute melde ich mich wieder einmal aus meiner Plauderecke, um Euch einen lieben Gruß zu schicken. Ich hatte die letzten Tage wenig Zeit, um meine Blogrunden zu drehen, denn bei uns gab und gibt es große Ereignisse, in erfreulicher und nicht erfreulicher Hinsicht. Sehr ärgerlich war, dass wir im Haus einen Rohrbruch hatten. Wir saßen ungefähr eine Dreiviertelstunde auf dem Balkon, als es passierte und unser gesamtes Erdgeschoss plötzlich unter Wasser stand. Als ich die Treppe hinunter ging, stand ich mit den Füßen im Wasser. Eine echte Havarie. Wir hatten Glück im Unglück, denn knappe zwei Wochen vorher waren wir noch im Urlaub. Ich mag nicht darüber nachdenken, was dann passiert wäre. Das Ausmaß der &#8222;Überflutung&#8220; wäre auf alle Fälle wesentlich größer gewesen. Nächste Woche kommt der Gutachter und die Trocknungsphase mit großen Trocknungsgeräten beginnt. Dann sehen wir weiter. Viel erfreulicher war ein großes Ereignis in unserer Familie. Meine Mutter hatte am Siebenschläfer ihren 90. Geburtstag, den sie bei uns in Cottbus verbrachte. Ich hatte für sie eine große Überraschungsfeier bei uns geplant, die auch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute melde ich mich wieder einmal aus meiner Plauderecke, um Euch einen lieben Gruß zu schicken. Ich hatte die letzten Tage wenig Zeit, um meine Blogrunden zu drehen, denn bei uns gab und gibt es große Ereignisse, in erfreulicher und nicht erfreulicher Hinsicht.</p>
<p>Sehr ärgerlich war, dass wir im Haus einen Rohrbruch hatten. Wir saßen ungefähr eine Dreiviertelstunde auf dem Balkon, als es passierte und unser gesamtes Erdgeschoss plötzlich unter Wasser stand. Als ich die Treppe hinunter ging, stand ich mit den Füßen im Wasser. Eine echte Havarie. Wir hatten Glück im Unglück, denn knappe zwei Wochen vorher waren wir noch im Urlaub. Ich mag nicht darüber nachdenken, was dann passiert wäre. Das Ausmaß der &#8222;Überflutung&#8220; wäre auf alle Fälle wesentlich größer gewesen. Nächste Woche kommt der Gutachter und die Trocknungsphase mit großen Trocknungsgeräten beginnt. Dann sehen wir weiter.</p>
<p>Viel erfreulicher war ein großes Ereignis in unserer Familie. Meine Mutter hatte am Siebenschläfer ihren 90. Geburtstag, den sie bei uns in Cottbus verbrachte. Ich hatte für sie eine große Überraschungsfeier bei uns geplant, die auch ein voller Erfolg war. Es war nicht ganz einfach alle Vorbereitungen vor ihr geheim zu halten, aber es hat geklappt.</p>
<p>So klingelte es um 15 Uhr an unserer Haustür und die Gäste standen davor. Meine Mutter war tatsächlich freudig überrascht und sollte den ganzen Tag nicht mehr aus dem Staunen und Freuen herauskommen. Denn schon um 17 Uhr hörten wir seltsame Geräusche von draußen und eilten alle zur Tür (die Gäste wussten natürlich Bescheid). Auf der Straße stand ein Kremser (Planwagen), gezogen von zwei schwarzen Pferden. Und dann ging unsere dreistündige Fahrt los, die lustig und interessant war. Wir hatten alle viel Spaß und meine Mutter war begeistert. Am Abend wurde auf unserer Terrasse weiter gefeiert und köstlich gespeist, denn wir hatten für den Ehrentag meiner Mutter auch hierfür vorgesorgt. Als sie sich später von ihren Gästen verabschiedete, meinte sie, es sei ihr schönster Geburtstag gewesen. Das macht mich natürlich sehr, sehr glücklich.</p>
<p>Tja und das nächste freudige Ereignis folgt nun Mitte nächster Woche, wenn unser Sohn 30 wird.</p>
<p>Da sage mal jemand, das Leben sei langweilig ;-). Momentan können wir uns über Langeweile nicht beklagen.</p>
<p style="text-align: center;">So, nun muss ich mich wieder unserem aufregendem Leben widmen.</p>
<p style="text-align: center;">Seid alle herzlich gegrüßt von mir.</p>
<p style="text-align: center;">Astrid</p>
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		<title>Der Aufsatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2019 17:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Zahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Eva muss Hausaufgaben machen. Sie soll einen Aufsatz schreiben, aber das Thema gefällt ihr gar nicht. Die Lehrerin hat den Schülern einfach nur das Wort „Zahlen“ an die Tafel geschrieben und gesagt, dass sie ihre Fantasie spielen lassen sollen.  Jetzt sitzt Eva schon eine ganze Weile vor ihrer leeren Seite. Nichts, aber auch gar nichts will ihr einfallen, da kann sie sich ihr Gehirn noch so sehr zermartern. Doch plötzlich horcht sie auf, denn jemand betritt ihr Zimmer. „Ach Opa, du bist es“, sagt sie fast schon ein wenig erleichtert. „Gut, dass du kommst. Bestimmt kannst du mir helfen.“ „Um was geht es denn?“, erkundigt sich Opa Waldemar. „Hast du Probleme bei den Hausaufgaben?“ „Das kann man wohl sagen. Wir sollen einen Aufsatz schreiben, irgendetwas mit Zahlen.“ „Bei den Mathehausaufgaben könnte ich dir helfen, aber im Aufsatzschreiben war ich in der Schule nicht gerade eine Leuchte.“ Enttäuscht sieht Eva ihren Großvater an, doch bei seinem nächsten Satz beginnt sie zu strahlen. „Ich würde vorschlagen, wir machen einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Dann wird &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eva muss Hausaufgaben machen. Sie soll einen Aufsatz schreiben, aber das Thema gefällt ihr gar nicht. Die Lehrerin hat den Schülern einfach nur das Wort „Zahlen“ an die Tafel geschrieben und gesagt, dass sie ihre Fantasie spielen lassen sollen.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">J</span>etzt sitzt Eva schon eine ganze Weile vor ihrer leeren Seite. Nichts, aber auch gar nichts will ihr einfallen, da kann sie sich ihr Gehirn noch so sehr zermartern. Doch plötzlich horcht sie auf, denn jemand betritt ihr Zimmer.</p>
<p>„Ach Opa, du bist es“, sagt sie fast schon ein wenig erleichtert. „Gut, dass du kommst. Bestimmt kannst du mir helfen.“</p>
<p>„Um was geht es denn?“, erkundigt sich Opa Waldemar. „Hast du Probleme bei den Hausaufgaben?“</p>
<p>„Das kann man wohl sagen. Wir sollen einen Aufsatz schreiben, irgendetwas mit Zahlen.“</p>
<p>„Bei den Mathehausaufgaben könnte ich dir helfen, aber im Aufsatzschreiben war ich in der Schule nicht gerade eine Leuchte.“</p>
<p>Enttäuscht sieht Eva ihren Großvater an, doch bei seinem nächsten Satz beginnt sie zu strahlen.</p>
<p>„Ich würde vorschlagen, wir machen einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Dann wird der Kopf frei und du kannst hinterher besser denken.“</p>
<p>Eva und Opa Waldemar gehen in den nahegelegenen Stadtpark. Auf der Parkbank unter der großen Linde sitzt ein Mann, den Opa kennt und mit dem er ins Gespräch kommt. Eva steht dabei und hört zunächst ein wenig gelangweilt zu. Allerdings je besser sie hinhört, umso interessanter wird die Sache auch für sie.</p>
<p>„Ich musste jetzt unbedingt mal Zuhause raus und einfach nur alle Viere von mir strecken. Bei uns ist mir im Moment zu viel Trubel. Du weißt doch, dass meine Tochter und ihr Mann für ein paar Wochen bei uns zu Besuch sind.“</p>
<p>„Das ist schön!“, meint Opa Waldemar.</p>
<p>„Ja, vom Prinzip schon, aber es dreht sich immer nur um ein Thema. Die Schwangerschaft unserer Tochter ist Gesprächsthema Nummer eins.“</p>
<p>„Schön!“, sagt Evas Großvater wieder, aber zu mehr Worten bleibt ihm keine Zeit, denn sein Gesprächspartner redet nahezu ohne Luft zu holen weiter.</p>
<p>„Die Beiden erwarten Zwillinge. Der Arzt meinte sogar, dass alle guten Dinge drei wären und er könne noch nicht mit Gewissheit sagen, ob sich vielleicht doch noch ein drittes Baby hinter den zwei anderen versteckt hält. Das könne erst der nächste Ultraschall eindeutig klären.“</p>
<p>„Toll! Drillinge!“, entfährt es Eva.</p>
<p>„Das sagen meine Frau und der Rest der Familie auch“, erklärt Opas Bekannter. „Sie sind alle total aus dem Häuschen und mir kommt es so vor, als hätte keiner von ihnen noch seine fünf Sinne beieinander. Sie führen sich auf, als hätten sie einen Sechser im Lotto und scheinen alle auf Wolke sieben zu schweben.“</p>
<p>„Da solltest du dich jetzt mal schnell auf dein Fahrrad schwingen, das übrigens einen Achter im Vorderrad hat und schon mal eine Babypuppe kaufen, um dich im Windelwechseln zu üben.“</p>
<p>„Ach du grüne Neune!“, entfährt es Opas Bekanntem. „Dazu kriegen mich keine zehn Pferde!“<br />
Seltsamerweise radelt er nun allerdings recht flott in Richtung Kaufhaus.</p>
<p>Opa Waldemar kommt heute jedoch aus dem Staunen nicht heraus, denn Eva erklärt ihm:<br />
„Ich muss jetzt auch ganz schnell nach Hause! Mir schwirrt nämlich der Kopf voller Zahlen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Habt Ihr die Zahlen 1-10 in der Geschichte entdeckt?</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr dies noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/taenzchen-gefaellig/">Tänzchen gefällig?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/">Die zwei Alten</a></p>
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