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	<title>Krümel &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Annelie, Piepsie, Braunschopf und die dicke Emma</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2023 17:55:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchweh]]></category>
		<category><![CDATA[dick]]></category>
		<category><![CDATA[Großmutter]]></category>
		<category><![CDATA[Gummibärchen]]></category>
		<category><![CDATA[Krümel]]></category>
		<category><![CDATA[verständnisvoll]]></category>
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					<description><![CDATA[Oma Luise holt ihre kleine Enkelin Annelie vom Kindergarten ab. Bereitwillig gibt das Mädchen seiner Großmutter die Hand und tritt mit ihr gemeinsam den Heimweg an. „Na, wie war es heute im Kindergarten? Bestimmt habt ihr schöne Sachen gemacht“, wendet sich Oma Luise an ihre Enkelin. „War heute doof?“, antwortet diese kurz und knapp. Erst jetzt bemerkt Luise, dass Annelie ein ziemlich beleidigtes Gesicht macht. Irgendetwas muss wohl vorgefallen sein. „Vielleicht hat sie ja etwas angestellt oder sich mit einem anderen Kind gestritten“, überlegt die Großmutter insgeheim.  „Erzähl doch mal, was dich gestört hat!“, fordert sie deshalb das Mädchen auf. „Hilda ist doof!“, lautet die kurze Antwort.  Doch dann sprudelt es aus der Kleinen nur so heraus: „Es gab Gummibärchen. Für jeden so viele…“ Annelie hält ihre rechte Hand in die Höhe und spreizt alle fünf Finger auseinander. „Und jetzt ist die Packung leer!“, sagt sie empört. „Wie ist das denn passiert?“, forscht Oma Luise nach. „Hilda hat alle heimlich gefuttert. Das ist voll ungerecht!“ „Das stimmt! Das ist ja fast so wie bei Piepsie, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oma Luise holt ihre kleine Enkelin Annelie vom Kindergarten ab. Bereitwillig gibt das Mädchen seiner Großmutter die Hand und tritt mit ihr gemeinsam den Heimweg an.</p>
<p>„Na, wie war es heute im Kindergarten? Bestimmt habt ihr schöne Sachen gemacht“, wendet sich Oma Luise an ihre Enkelin.</p>
<p>„War heute doof?“, antwortet diese kurz und knapp.</p>
<p>Erst jetzt bemerkt Luise, dass Annelie ein ziemlich beleidigtes Gesicht macht. Irgendetwas muss wohl vorgefallen sein.</p>
<p>„Vielleicht hat sie ja etwas angestellt oder sich mit einem anderen Kind gestritten“, überlegt die Großmutter insgeheim.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Erzähl doch mal, was dich gestört hat!“, fordert sie deshalb das Mädchen auf.</p>
<p>„Hilda ist doof!“, lautet die kurze Antwort.<span class="Apple-converted-space">  </span>Doch dann sprudelt es aus der Kleinen nur so heraus:</p>
<p>„Es gab Gummibärchen. Für jeden so viele…“ Annelie hält ihre rechte Hand in die Höhe und spreizt alle fünf Finger auseinander. „Und jetzt ist die Packung leer!“, sagt sie empört.</p>
<p>„Wie ist das denn passiert?“, forscht Oma Luise nach.</p>
<p>„Hilda hat alle heimlich gefuttert. Das ist voll ungerecht!“</p>
<p>„Das stimmt! Das ist ja fast so wie bei Piepsie, Braunschopf und der dicken Emma“, meint Luise.</p>
<p>„Kenne ich nicht. Hat die dicke Emma auch alle Gummibärchen aufgefuttert?“</p>
<p>„So ähnlich. Warte ich erzähle es<span class="Apple-converted-space">  </span>dir: <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Du kennst doch die Spatzen auf dem alten Marktplatz mitten in der Stadt.“</p>
<p>Annelie nickt und bekommt ganz große Augen. Das passiert immer, wenn sie gespannt und neugierig ist, besonders dann, wenn Oma ihr eine Geschichte erzählt.</p>
<p>„Piepsie und Braunschopf sind zwei kleine Spatzen und sie wissen, dass vor dem Cafe am Marktplatz immer ganz viele Krümel für sie abfallen. Die Menschen, die an den Tischen ihre Kuchen essen, lassen diese manchmal absichtlich und manchmal unabsichtlich fallen. Dann freuen sich die beiden kleinen Spatzen und fliegen herbei, um sich einige der Krümel zu holen und in ihren Schnäbeln verschwinden zu lassen. Manchmal sind sie sogar so frech und fliegen direkt auf die Tische, um besonders leckere und große Krümel zu bekommen.</p>
<p>Gestern erst habe ich sie wieder beobachtet, aber sie waren nicht alleine. Es kamen noch mehrere Spatzen und jeder von ihnen hat etwas abbekommen. Die Welt war in Ordnung, aber nur so lange bis die dicke Emma kam.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wer ist denn die dicke Emma?&#8220;, fragt Annelie nach. &#8222;Von der habe ich noch nie gehört!&#8220;</p>
<p>&#8222;Sie ist eine Taube und viel größer und dicker als die Spatzen. Sie hat alle einfach weggedrängt und sich die leckeren Happen geschnappt. Sogar einen ganz dicken, schweren Brocken hat sie sich ergattert und ist mit ihm in eine Ecke gerannt, wo sie ihn gierig verschlungen hat. Für die Spatzen blieben nur ein paar winzige Krümelchen übrig. Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass sie das auch total ungerecht fanden und wütend auf die dicke Emma waren.“</p>
<p>Annelie nickt verständnisvoll.</p>
<p>„Am Abend fanden sie dann die dicke Emma jammernd in eben dieser Ecke sitzen. Die Spatzen jedoch waren vergnügt und freuten sich über die wenigen, aber leckeren Krümel, die ihnen die dicke Emma übriggelassen hatte und die ihnen gut bekommen waren. Die dicke Taube Emma jedoch<span class="Apple-converted-space">  </span>hatte ganz schlimme Bauchschmerzen, weil sie viel zuviel gefuttert hatte.“</p>
<p>„Genau wie Hilda“, stellt Annelie fest. „Die hat jetzt bestimmt auch Bauchweh.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/glueck-im-unglueck/">Glück im Unglück</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/was-hat-oma-hildi-angestellt/">Was hat Oma Hildi angestellt? (1)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ein süßes Hörnchen und zwei kleine Diebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2016 22:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Diebe]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Krümel]]></category>
		<category><![CDATA[lecker]]></category>
		<category><![CDATA[süß]]></category>
		<category><![CDATA[Tauben]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[Urlauber]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Komm meine Süße, lass uns einen Ausflug machen, dorthin, wo die Urlauber sind!“, schlägt er vor. „Ach, was willst Du denn dort? Ich hab keine Lust“,antwortet sie. „Ich war vorhin schon mal kurz dort und habe, was Tolles entdeckt. Wir müssen uns jedoch beeilen, denn die Urlauber sind flink und sonst bleibt für uns nichts mehr übrig.“ „Du sprichst in Rätseln. Sag endlich was los ist!“, langsam wird sie doch neugierig. „Komm einfach hinter mir her. Es ist gar nicht weit. Gleich dort vorne um die Ecke und schon sind wir da!“, erwidert er geheimnisvoll. „Na, da bin ich ja mal gespannt! Aber wehe es lohnt sich nicht!“, versucht sie ihrem Liebsten zu drohen. „Und wie es sich lohnen wird! Du musst nur mitkommen und darfst nicht scheu sein“, verspricht er und zwinkert ihr dabei zu. „Ich sehe was, was Du nicht siehst! Nämlich dort vorne das süße Hörnchen!“, schäkert er mit ihr. „Oh, ich liebe süße Hörnchen“, ruft sie begeistert aus. „Aber es gehört uns nicht. Das hat sich jemand auf den Teller gelegt &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">„K</span>omm meine Süße, lass uns einen Ausflug machen, dorthin, wo die Urlauber sind!“, schlägt er vor.<br />
„Ach, was willst Du denn dort? Ich hab keine Lust“,antwortet sie.<br />
„Ich war vorhin schon mal kurz dort und habe, was Tolles entdeckt. Wir müssen uns jedoch beeilen, denn die Urlauber sind flink und sonst bleibt für uns nichts mehr übrig.“<br />
„Du sprichst in Rätseln. Sag endlich was los ist!“, langsam wird sie doch neugierig.<br />
„Komm einfach hinter mir her. Es ist gar nicht weit. Gleich dort vorne um die Ecke und schon sind wir da!“, erwidert er geheimnisvoll.<br />
„Na, da bin ich ja mal gespannt! Aber wehe es lohnt sich nicht!“, versucht sie ihrem Liebsten zu drohen.<br />
„Und wie es sich lohnen wird! Du musst nur mitkommen und darfst nicht scheu sein“, verspricht er und zwinkert ihr dabei zu.<br />
„Ich sehe was, was Du nicht siehst! Nämlich dort vorne das süße Hörnchen!“, schäkert er mit ihr.<br />
„Oh, ich liebe süße Hörnchen“, ruft sie begeistert aus. „Aber es gehört uns nicht. Das hat sich jemand auf den Teller gelegt und bestimmt nicht für uns.“<br />
„Ach mein Täubchen, sei schlau. Wir stibitzen es uns einfach! Du darfst dich nur nicht verscheuchen lassen und den richtigen Moment musst du auch abpassen! Mach einfach, was ich Dir sage und das Hörnchen gehört uns!“, verscheucht er ihre Bedenken.<br />
„Aber da sind so viele Menschen rundherum“, versucht sie nochmals vorsichtig zu widersprechen.<br />
„Kein WENN und ABER , sondern die Gunst der Stunde nutzen, das ist unsere Devise!“<br />
„Sag, was ich machen soll!“, befiehlt sie ihm nun bereitwillig.<br />
„Als erstes setzen wir uns einfach auf den Teller, auf dem das Hörnchen liegt und piken es ein bisschen. Wir nehmen uns nur ein paar Krümelchen.“<br />
„Mmh!!! Ist das lecker! Aber hörst du wie sie rufen und wie sie schimpfen?!:<br />
‚Was ist denn hier los!‘<br />
‚Macht, dass Ihr hier wegkommt!‘<br />
‚Was fällt Euch ein!‘<br />
‚So eine Frechheit!‘ “<br />
„Hörst Du? Sie wollen uns vertreiben, weil wir etwas nehmen, was uns nicht gehört“, sagt sie eingeschüchtert durch das Schimpfen der Menschen.<br />
„Das wird ihnen nicht gelingen. Wir werfen das süße Hörnchen einfach auf den Boden, dann gehört es sowieso uns!“, plant er das gemeinsame Vorhaben.<br />
„Wieso?“<br />
„Ganz einfach, weil die Menschen es dann nicht mehr essen wollen! Hilf mir! Gemeinsam geht es leichter!“<br />
„Reicht es denn nicht, wenn wir es nur vom Teller schubsen und es auf dem Tisch liegt?“, erkundigt sie sich vorsichtig.<br />
„Nein, dann nehmen sie es uns bestimmt wieder weg. Wenn es allerdings auf dem Boden liegt, dann ist es für die Menschen Abfall“, erklärt er weise.<br />
„Du bist echt schlau und recht hast Du außerdem noch. Schau nur wie sie um uns herum stehen.“<br />
„Ja, sie beobachten uns, aber keiner von ihnen will das süße Hörnchen jetzt noch haben. Wir können also in aller Ruhe soviel futtern, wie wir nur wollen“, spricht er und genießt die Köstlichkeit, die inzwischen auf dem Boden liegt.<br />
„Das ist einfach himmlisch!!! So etwas Gutes habe ich schon lange nicht mehr gegessen!“, schwärmt sie und klaut sich einen Krümel nach dem anderen.<br />
„Iss Dich nur richtig satt! Wer weiß, wann uns das Glück wieder einmal so hold ist.“<br />
„Meinst Du wir schaffen gemeinsam das ganze Hörnchen?“, fragt sie skeptisch.<br />
„Aber sicher, Du glaubst doch nicht, dass ich auch nur ein einziges Krümelchen übrig lasse. Das wäre doch die reinste Verschwendung.“<br />
„Dann aber schnell, sonst kommt noch jemand mit einem Besen und einer Schaufel“, befürchtet sie.<br />
„Mmmh!“<br />
„Mmmh!“<br />
„Viel können sie uns nicht mehr nehmen. Hier noch ein Krümelchen…!“<br />
„Und dort noch ein Krümelchen…!“<br />
„Und weg ist das süße Hörnchen!!!“, rufen sie im Chor.<br />
„Wir haben es geschafft,- nichts, nicht das kleinste Bisschen ist noch übrig!“<br />
„Ich fühle mich kugelrund! Hoffentlich können wir noch fliegen, sonst machen sie aus uns noch gebratene Tauben!“, sagt sie ängstlich.<br />
„Nichts wie weg hier!“, sagt er und schon flattern die beiden Tauben hoch in die Luft und lassen sich auf dem nächsten Baum nieder. Dort können sie sich ausruhen und die Menschen beobachten, die verwundert vor dem leeren Teller stehen.<br />
„Das hätte ich niemals für möglich gehalten, dass zwei kleine Tauben ein ganzes Hörnchen futtern und keinen einzigen Krümel übrig lassen“, hören sie die Urlauber sagen. &#8222;Das sind ja zwei niedliche kleine Diebe!&#8220;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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