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	<title>Intelligenz &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Der Einzelgänger (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2015 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[adoptieren]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelgänger]]></category>
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					<description><![CDATA[Hannes Findel war von allen verlassen worden. Sein Vater hatte noch vor seiner Geburt Reißaus genommen und seine Mutter hatte ihn verstoßen, beziehungsweise einfach vor einer Kirchentür abgelegt. Die Pflegemutter war verstorben und der Pflegevater konnte ihn nicht behalten. Niemand wollte ihn, niemand liebte ihn. Niemand hatte sich seiner erbarmt. So landete er im Kinderheim und wurde zu einem Einzelgänger, den selbst das Glück verlassen hatte und dem das Schicksal nichts Gutes bereit hielt. Im Heim war er nicht gerade der beliebteste Bewohner. Er war zurückgezogen, fühlte sich ungeliebt und machte alle und jeden für sein Schicksal verantwortlich, an erster Stelle seine Mutter. „Hätte sie mich nicht weggeben, dann müsste ich nicht in diesem Heim leben. Hätte mich wenigstens eine Familie aufgenommen, aber jetzt adoptiert mich eh keiner mehr. Die wollen alle nur die niedlichen kleinen Mädchen oder die super braven kleinen Jungs. Mich will keiner.“ Hätte, hätte, hätte… Er hatte die Hoffnung aufgegeben aus dem Heim jemals wegzukommen. Ihn wollte keiner und inzwischen wollte er auch niemand mehr. Er baute eine unsichtbare Mauer um &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannes Findel war von allen verlassen worden. Sein Vater hatte noch vor seiner Geburt Reißaus genommen und seine Mutter hatte ihn verstoßen, beziehungsweise einfach vor einer Kirchentür abgelegt. Die Pflegemutter war verstorben und der Pflegevater konnte ihn nicht behalten. Niemand wollte ihn, niemand liebte ihn. Niemand hatte sich seiner erbarmt. So landete er im Kinderheim und wurde zu einem Einzelgänger, den selbst das Glück verlassen hatte und dem das Schicksal nichts Gutes bereit hielt.</strong><br />
<span class="dropcap">I</span>m Heim war er nicht gerade der beliebteste Bewohner. Er war zurückgezogen, fühlte sich ungeliebt und machte alle und jeden für sein Schicksal verantwortlich, an erster Stelle seine Mutter.<br />
„Hätte sie mich nicht weggeben, dann müsste ich nicht in diesem Heim leben. Hätte mich wenigstens eine Familie aufgenommen, aber jetzt adoptiert mich eh keiner mehr. Die wollen alle nur die niedlichen kleinen Mädchen oder die super braven kleinen Jungs. Mich will keiner.“<br />
Hätte, hätte, hätte… Er hatte die Hoffnung aufgegeben aus dem Heim jemals wegzukommen. Ihn wollte keiner und inzwischen wollte er auch niemand mehr. Er baute eine unsichtbare Mauer um sich herum auf und ließ auch niemand wirklich an sich heran. Echte Freunde fand er im Grunde genommen nie.<br />
Eines Tages kam jedoch ein Neuer ins Heim. Robin. Er war drei Jahre älter als Hannes und zeigte Interesse an ihm. Er war nett und schenkte ihm immer irgendwelche Süßigkeiten. Hannes glaubte einen älteren Freund gefunden zu haben. Doch dieser gebrauchte ihn für seine eigenen Zwecke. Um Robin zu imponieren, ließ er sich zu kleineren Diebstählen anstiften.<br />
„Dort drüben im Supermarkt haben sie Zigaretten in Hülle und Fülle. Wenn du da ein paar Päckchen für mich mitgehen lässt, wird das keiner merken. Wir gehen dann auch mal zusammen ins Kino. Wir sind doch Freunde.“<br />
Endlich hatte er jemand, der mit ihm etwas unternehmen würde und er wäre nicht mehr so allein. Und es stimmte schon, er würde niemand damit schaden und merken würde es ganz sicher keiner, wenn er vorsichtig genug war. Ja und so ließ er sich überreden und als Hannes merkte, dass er ausgenutzt wurde und Robin keine wirkliche Freundschaft wollte, steckte er schon zu tief mittendrin. Er war in seinen jungen Jahren zum Dieb und damit kriminell geworden. Er kannte alle Schlupflöcher und Tricks, um heimlich und meist sogar für die ganze Nacht das Heim unentdeckt zu verlassen. Er trieb sich dann durch die Straßen der Stadt, machte kleine Diebstähle und hin und wieder auch einen kleinen Bruch. Erwischt haben sie ihn ab und zu schon, aber es gab letztendlich kaum wirkliche Konsequenzen, jedenfalls keine, die ihn tatsächlich schreckten. Er hätte jemand gebraucht, der ihn wieder aus diesem Sumpf zog und seinen guten Kern entdeckte.<br />
Zweimal schien das Schicksal es gut mit ihm zu meinen. Beim ersten Mal schnappte man Robin bei einem Autoklau und steckte ihn mit 14 Jahren in den Jugendknast. Das befreite Hannes aus dessen Fängen.<br />
Beim zweiten Mal als das Schicksal gnädig mit Hannes war, sah er sie und sein Leben änderte sich schlagartig. Damals war er zwölf. Er war bereits zweimal sitzengeblieben und in seiner neuen Klasse war sie Klassensprecherin und erst zehn Jahre alt. Er war vom ersten Moment an in sie verknallt und er spürte, dass er als Kleinkrimineller, als Rüpel und Klassenclown keinerlei Chancen bei ihr hätte. Er legte sich ins Zeug, wie er von sich sagte. Er paukte, um Eindruck bei ihr zu machen und entwickelte sich innerhalb eines Schuljahres zum Klassenbesten. Seine Lehrer und Betreuer waren überzeugt, dass das Sitzenbleiben seine Wirkung gezeigt hatte. Er ließ sie in diesem Glauben. Tatsächlich aber begann ihm das Lernen Spaß zu machen. Was anfangs eher als eine Art Imponiergehabe angefangen hatte, weil er Eindruck schinden wollte bei dem hübschen Mädchen, entwickelte sich mehr und mehr zum Selbstläufer. Er lernte, weil er merkte wie sich sein Wissen erweiterte und wieviel Freude ihm dies bereitete.<br />
Seine Angebetete blieb seine heimliche Liebe, ein Leben lang, obwohl diese in keiner Weise an ihm interessiert war, sondern an einem Jungen eine Klasse höher. Niemand ahnte etwas von seiner Liebe, nicht einmal die Angebetete selbst bemerkte etwas.<br />
Waren früher seine kriminellen Energien für seine eigentliche Isoliertheit verantwortlich, so wollte jetzt wiederum niemand wirklich etwas mit ihm zu tun haben.<br />
„Was willst du denn mit dem Streber. Der steckt doch ständig nur seine Nase in die Bücher und wirklich was anfangen kann man sowieso nichts mit ihm“, tuschelten sie untereinander.<br />
Klar holte man sich gerne die eine oder andere Information von ihm, einen wahren Freund fand er jedoch trotzdem nie. Er war und blieb ein Einzelgänger, allerdings ein unfreiwilliger.<br />
„Meine Freunde sind die Bücher“, sagte er zu sich selbst. „Das, was ich weiß und kann, gehört mir und das kann mir keiner nehmen.“<br />
Hannes war jemand, der sich und der Welt immer wieder beweisen wollte, was in ihm steckte. Trotz seiner stetigen Bemühungen und seiner Intelligenz, nahm man ihn nicht oder nicht ausreichend zur Kenntnis. Kurzzeitige Erfolge verliefen im Sand, so dass er nie wirklich zum Zuge kam, geschweige denn Karriere machte. Immer fehlte ihm das sogenannte i -Tüpfelchen, um die anderen auszustechen. Er war kein Versager, aber auch kein Erfolgstyp, im Grunde genommen war er ein Durchschnittstyp und dieses Bewusstsein ließ ihn verzweifeln, ja machte ihn schier krank.<br />
Wäre er in einer Familie aufgewachsen, die ihm Liebe und Ansporn gab, wäre sein Leben anders verlaufen und er hätte wahre, andauernde Erfolge erzielt. Davon war er felsenfest überzeugt. So aber empfand er sich selbst als ungeliebt und keineswegs liebenswert. Dies ließ ihn mit sich und den Menschen hadern. Seine Mutter, die er nie gekannt hatte, hatte ihn als hilfloses kleines Wesen im Stich gelassen und niemand war er soviel wert gewesen, dass man sich ihm liebevoll annahm. Eine Tatsache, die er nie verkraften würde und die aus ihm den Menschen gemacht hatte, der er war: Ein Einzelgänger, zwar ausreichend intelligent, aber immer vom Glück und Erfolg benachteiligt und einem leichten Drang auch einmal illegale Wege zu gehen, um Ziele zu erreichen. Er war nicht wirklich kriminell, aber er konnte ein gewisses Potential nicht verleugnen.<br />
Und dann kam ihm eine, wie er meinte vielversprechende Idee:<br />
„Ich muss mir einfach nur eine Familie suchen. Nicht irgendeine, keine durchschnittliche Familie, nein, wohlhabend und erfolgreich soll sie sein. Auch, wenn ich inzwischen längst erwachsen bin, man konnte auch Erwachsene adoptieren…“, überlegte er sich…</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Fortsetzung folgt</strong></p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichten lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/karl-fridolin-von-tap/">Karl Fridolin von Tap</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/purzel/">Purzel</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/ein-besonderer-mensch/">Ein besonderer Mensch</a></p>
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		<title>Tierparkgedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2015 22:12:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Aufzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Dickhäuter]]></category>
		<category><![CDATA[Elefanten]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich habe ich wieder einmal einen Rundgang durch unseren schönen Tierpark gemacht. Er wurde am 1. Juni 1954 eröffnet, 1968 kam dann ein Raubtierhaus dazu und bereits 1969 zog ein Elefant in den Tierpark ein. Später kamen Gänse, Enten, Störche und andere Wasservögel hinzu und mittlerweile beherbergt er über 1200 Tiere und ist der größte Tierpark im Land Brandenburg. Auch wenn ich schon oft diesen kleinen Zoo besucht habe, lohnt sich ein Vorbeischauen  immer wieder. Besonders interessant ist es bei Neuzugängen oder wenn Tierkinder angekommen sind. Auf jeden Fall gibt es viel zu sehen und zu bestaunen. Seltsamerweise hatte es mich diesmal zu den Dickhäutern gezogen, wo auch gerade Kameraleute zugange waren. Leider waren sie schon am Zusammenpacken. Ich setzte mich auf eine Bank und beobachtete das Treiben und die Dickhäuter. Elefanten gelten als schlaue und sensible Tiere, die auch soziale Kompetenz aufweisen. Sie zeigen Emotionen und können u.a. Beziehungen zu ihren Betreuern aufbauen.Ich denke, diese Bindungen an Menschen sind besonders wichtig, wenn diese Tiere in Gefangenschaft leben, wie zum Beispiel hier im Tierpark. Ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich habe ich wieder einmal einen Rundgang durch unseren schönen Tierpark gemacht. Er wurde am 1. Juni 1954 eröffnet, 1968 kam dann ein Raubtierhaus dazu und bereits 1969 zog ein Elefant in den Tierpark ein. Später kamen Gänse, Enten, Störche und andere Wasservögel hinzu und mittlerweile beherbergt er über 1200 Tiere und ist der größte Tierpark im Land Brandenburg.</strong></p>
<p>Auch wenn ich schon oft diesen kleinen Zoo besucht habe, lohnt sich ein Vorbeischauen  immer wieder. Besonders interessant ist es bei Neuzugängen oder wenn Tierkinder angekommen sind. Auf jeden Fall gibt es viel zu sehen und zu bestaunen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Affen.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-714 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Affen-1024x682.jpg" alt="1200px-Affen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Affen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Affen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Affen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Affen.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Erdmaennchen.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1596 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Erdmaennchen-1024x682.jpg" alt="1200px-Erdmaennchen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Erdmaennchen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Erdmaennchen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Erdmaennchen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Erdmaennchen.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pinguin.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-716 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pinguin-1024x682.jpg" alt="1200px-Pinguin" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pinguin-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pinguin-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pinguin-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pinguin.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pfau-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-717 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pfau--1024x682.jpg" alt="1200px-Pfau" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pfau--1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pfau--300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pfau--840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Pfau-.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Seltsamerweise hatte es mich diesmal zu den Dickhäutern gezogen, wo auch gerade Kameraleute zugange waren. Leider waren sie schon am Zusammenpacken. Ich setzte mich auf eine Bank und beobachtete das Treiben und die Dickhäuter.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Kaenguru.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1597 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Kaenguru-1024x682.jpg" alt="1200px-Kaenguru" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Kaenguru-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Kaenguru-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Kaenguru-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Kaenguru.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Elefanten-2-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-720 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Elefanten-2-1-1024x682.jpg" alt="1200px-Elefanten 2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Elefanten-2-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Elefanten-2-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Elefanten-2-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Elefanten-2-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a><br />
Elefanten gelten als schlaue und sensible Tiere, die auch soziale Kompetenz aufweisen. Sie zeigen Emotionen und können u.a. Beziehungen zu ihren Betreuern aufbauen.Ich denke, diese Bindungen an Menschen sind besonders wichtig, wenn diese Tiere in Gefangenschaft leben, wie zum Beispiel hier im Tierpark. Ich habe gelesen, dass diese gewaltigen Tiere trauern, wenn sie von ihrer Bezugsperson verlassen werden bzw. wenn diese stirbt. Manche Elefanten verwahrlosen dann, bei anderen führt dieser Verlust sogar zum eigenen Tod.<br />
Forscher beobachteten diese gewaltigen Tiere in der freien Wildbahn über viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte hinweg. Was sie herausfanden lässt den Elefanten näher an den Mensch heran rücken, als man dies ursprünglich vermutete. Stirbt beispielsweise ein Elefant, so wird dieser von seiner Familie gewissermaßen beerdigt. Sie bedecken den Leichnam mit Ästen, Zweigen und Erde. Somit erweisen sie ihrem Familienmitglied im Grunde genommen noch die letzte Ehre.<br />
Es mag gar manchen seltsam anmuten, wenn ich an dieser Stelle von Familienangehörigen spreche, aber Elefanten leben tatsächlich in einem Familienverband.</p>
<p>In der Tierwelt gibt es dies relativ selten. Lediglich Vögel und Säuger ziehen ihre Jungen groß.<a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Spatz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-721 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Spatz-1024x682.jpg" alt="1200px-Spatz" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Spatz-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Spatz-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Spatz-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Spatz.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Ziege1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-722 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Ziege1-1024x682.jpg" alt="1200px-Ziege" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Ziege1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Ziege1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Ziege1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Ziege1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Während bei Vögeln die Kleinen relativ schnell flügge sind (beim Haussperling beträgt dies 11-19 Tage), säugt die Ziegenmama nach der Geburt ihrer Zicklein diese noch drei Monate. Eine Gepardin allerdings kümmert sich länger als ein Jahr um ihre Jungen und bringt ihrem Nachwuchs alles Wichtige bei. Doch die Elefanten übertrumpfen alle:</p>
<p>Bei diesen gewaltigen Dickhäutern leben gleich mehrere Generationen zusammen und diese kümmern sich gemeinsam um den Nachwuchs. Somit werden Wissen und Erfahrungen über Generationen hinweg weiter gegeben. Forscher behaupten sogar, dass in der Evolution „Familienähnliche Strukturen … ein wichtiger Faktor für die Ausbildung tierischer Intelligenz“ waren ( GEOkompakt Nr.33, S.120)*. Elefanten, die zu den intelligentesten Tieren zählen, entwickeln in dieser Gemeinschaft auch starke emotionale Beziehungen. Eine Elefantenmutter trägt 22 Monate lang ihr Junges aus, bevor dieses geboren wird. Bei diesem enormen Aufwand wird die Mutter alles tun, damit ihr Nachwuchs auch am Leben bleibt. Hierin wird sie von den anderen weiblichen erwachsenen Elefanten tatkräftig unterstützt, aber auch von den zwei bis elfjährigen weiblichen Jungtieren. Während sie ihr Junges die ersten 12 Monate ausschließlich mit Muttermilch ernährt, vergehen noch weitere Jahre bis der junge Elefant vollständig von der Muttermilch entwöhnt ist. Das können insgesamt vier bis neun Jahre sein. Ist das Junge männlich, so wird es mit ungefähr zwölf Jahren die Gruppe verlassen.<br />
Durch ihren Zusammenhalt in der Gruppe entsteht auch eine Art von Arbeitsteilung bei der Aufzucht der Jungen. Die Gruppe bietet jedoch auch Schutz vor feindlichen Tieren. Umreihen die erwachsenen Elefanten ihre Jungtiere bei Gefahr, so bilden sie gewissermaßen einen Schutz zum Beispiel vor Hyänen.<br />
„Tiere, die bis ins erwachsene Alter hinein auf engstem Raum miteinander leben, können untereinander starke emotionale Bindungen entwickeln. Elefanten erkennen sich gegenseitig wieder, auch wenn sie sich lange Zeit nicht gesehen haben: Sie begrüßen sich herzlich, schlingen ihre Rüssel umeinander, trompeten und sondern eine Flüssigkeit aus ihren Schläfendrüsen ab &#8211; ähnlich wie Menschen, die bei tiefer emotionaler Regung zu weinen beginnen.“ (GEOkompakt,Nr.33, S. 124)*<br />
Wer hätte dieses Denken, diese Emotionen und diese Intelligenz hinter der Stirn des Dickhäuters vermutet?!</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Dickhaeuter.-JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1598 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Dickhaeuter.-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px Dickhaeuter. JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Dickhaeuter.-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Dickhaeuter.-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Dickhaeuter.-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Dickhaeuter.-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zitate aus: * Tilmann Botzenhardt, Die Erfindung der Familie, in GEOkompakt, Nr. 33, S.116ff</p>
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