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	<title>freuen &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Am letzten Tag </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 20:47:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Baguette]]></category>
		<category><![CDATA[freuen]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Raclette]]></category>
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					<description><![CDATA[Gitte hat beim Aufräumen ihrer Schubladen im Wohnzimmer einen Fund gemacht, der sie an alte Zeiten denken lässt: Damals hat man noch Briefe auf schön verziertes Briefpapier geschrieben, &#8211; mit der eigenen Handschrift. „Schade“, denkt sie „das war viel persönlicher als die heutigen E-mails oder Kurznachrichten auf dem Handy. Ich sollte mal wieder einen Brief schreiben.“ Und sie weiß auch sofort an wen. Ihre Freundin Kathi würde sicherlich freudig überrascht sein. Aber was sollte sie schreiben. Gute Wünsche zum Neuen Jahr,- ja sicher, aber damit füllte man keinen seitenlangen handgeschriebenen Brief. „Was hat man denn früher so geschrieben?“, überlegt sie. „Genau, einfach irgendwelche Erlebnisse hat man sich mitgeteilt und damit den Empfänger am eigenen Leben teilhaben lassen.“ Da fällt ihr auch wieder die Begebenheit von neulich ein. Sie musste herzhaft lachen, als ihr Mann Werner ihr davon berichtet hatte und auch Gitte würde dies zum Schmunzeln bringen. Also suchte sie ihren alten Füllfederhalter heraus, legte eine Patrone ein, die hoffentlich noch nicht ausgetrocknet war und legte los.  „Wie hat man eigentlich immer einen Brief angefangen? &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gitte hat beim Aufräumen ihrer Schubladen im Wohnzimmer einen Fund gemacht, der sie an alte Zeiten denken lässt: Damals hat man noch Briefe auf schön verziertes Briefpapier geschrieben, &#8211; mit der eigenen Handschrift.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„S</span>chade“, denkt sie „das war viel persönlicher als die heutigen E-mails oder Kurznachrichten auf dem Handy. Ich sollte mal wieder einen Brief schreiben.“</p>
<p>Und sie weiß auch sofort an wen. Ihre Freundin Kathi würde sicherlich freudig überrascht sein. Aber was sollte sie schreiben. Gute Wünsche zum Neuen Jahr,- ja sicher, aber damit füllte man keinen seitenlangen handgeschriebenen Brief.</p>
<p>„Was hat man denn früher so geschrieben?“, überlegt sie. „Genau, einfach irgendwelche Erlebnisse hat man sich mitgeteilt und damit den Empfänger am eigenen Leben teilhaben lassen.“</p>
<p>Da fällt ihr auch wieder die Begebenheit von neulich ein. Sie musste herzhaft lachen, als ihr Mann Werner ihr davon berichtet hatte und auch Gitte würde dies zum Schmunzeln bringen. Also suchte sie ihren alten Füllfederhalter heraus, legte eine Patrone ein, die hoffentlich noch nicht ausgetrocknet war und legte los.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Wie hat man eigentlich immer einen Brief angefangen? Ach, ja…“</p>
<p><i>Liebe Kathi,</i></p>
<p><i>ich hoffe, es geht Dir gut und Du bist fröhlich in das Neue Jahr gekommen. Wir wünschen Dir alles Liebe und Gute und vor allen Dingen Gesundheit für das Neue Jahr.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>Bei uns ist alles in Ordnung, wir sind gesund und munter.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>Vorgestern hatte ich mein Kaffeekränzchen bei mir zu Hause. Dieses Mal haben wir uns nicht nachmittags getroffen, sondern ich hatte alle für den Abend zum Raclette eingeladen. Am Vormittag schickte ich meinen Mann noch los, um Baguette zu kaufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>Du fragst Dich nun sicherlich, warum ich Dir eine solche Banalität schreibe. Naja, Du kennst doch meinen Werner, mit ihm erlebt man immer etwas und so war es auch an diesem Tag. Obwohl ich es nur aus der Berichterstattung meines lieben Mannes kenne, kann ich es mir sehr bildhaft vorstellen:</i></p>
<p><i>Mein Werner ging also zum Bäcker und kaufte das Baguette. Mit der Einkaufstüte schwenkend marschierte er die Straße entlang. Er wollte an diesem Tag zu Fuß gehen und nicht wie sonst die Einkaufstour mit dem Auto erledigen.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>Auf seinem Weg kam er an einem Metzgerladen vorbei, den wir sonst nur immer aus dem Auto herausgesehen hatten. In den über zwanzig Jahren, die wir nun schon hier in der Gegend wohnen, hatten wir uns oft vorgenommen dort einzukaufen. Allerdings befanden wir uns dann meist auf der Rückfahrt von unserer Einkaufstour oder hatten noch genügend Vorräte zu Hause.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>Doch diesmal ergriff Werner die Gelegenheit beim Schopfe und ging in Richtung Eingangstür. Im Augenwinkel nahm er ein Schild im Fenster wahr, aber das interessierte ihn nicht, denn ein Geruch von geräucherter Wurst stieg ihm in die Nase und entfachte seinen Appetit darauf.</i></p>
<p><i>„Einen wunderschönen Tag wünsche<span class="Apple-converted-space">  </span>ich Ihnen“, trällerte er der Verkäuferin fröhlich entgegen. (Du kennst ja meinen Mann, er ist immer guter Laune.)</i></p>
<p><i>„Was duftet denn hier so?“, fragte er und sah sich erstaunt im Laden um.</i></p>
<p><i>„Das ist unsere ‚berühmte‘ geräucherte Mettwurst, die schon zahlreiche Preise gewonnen hat. Auf vielfachen Wunsch unserer Kunden gibt es diese heute ausnahmslos und es ist fast alles schon vorbestellt“, erklärte die Verkäuferin.</i></p>
<p><i>Erst jetzt fiel Werner auf, dass im gesamten Laden überall nur Mettwürste hingen. Sonst gab es nichts.</i></p>
<p><i>Die Verkäuferin sah sein verdutztes Gesicht und zuckte mit den Schultern.</i></p>
<p><i>„Wir schließen gleich!“</i></p>
<p><i>„Oh!“, meinte Werner, „da habe ich ja Glück gehabt, dass ich vor der Mittagspause noch schnell hier herein gehuscht bin. Ich habe einfach die Gelegenheit ergriffen.“</i></p>
<p><i>„Ja“ antwortete die Frau wieder. „Aber wie gesagt, wir schließen.“</i></p>
<p><i>„Sie müssen wissen“, erklärte mein Mann. „Wir wohnen schon seit über 20 Jahren im Nachbardorf und haben uns immer vorgenommen mal hier einzukaufen. Hätte ich gewusst, wie köstlich es hier duftet, wäre ich schon viel früher gekommen.“</i></p>
<p><i>„Das hätte mich sehr gefreut, Sie als Kunde unseres langjährigen Familienunternehmens bedienen zu dürfen“, klang es von der anderen Seite der Verkaufstheke.</i></p>
<p><i>Erst jetzt fiel Werner das traurige Gesicht der Verkäuferin auf und er nahm mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an, dass es nicht an seinen verspielten zwanzig Jahren lag. Allerdings wollte er nicht nachfragen, da dies neugierig und indiskret gewesen wäre. Leicht irritiert, bezahlte er, nahm seine Wursttüte verabschiedete sich freundlich und ging.</i></p>
<p><i>Als er vor dem Geschäft stand und nochmals durch die Scheibe in den Verkaufsraum blickte,  fiel ihm wiederum das große Schild im Fenster ins Auge. Jetzt verstand Werner plötzlich alles: Das traurige Gesicht der Verkäuferin und ihre Worte, aber auch das Missverständnis. Mit großen Buchstaben stand hier nämlich geschrieben:</i></p>
<p style="text-align: center;"><b>„Nach 100 Jahren schließen wir am letzten Tag des Jahres, bedanken uns bei unseren Kunden und wünschen alles Gute!“</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Tja, liebe Kathi, sicherlich musstest Du genau wie ich zunächst über diese Begebenheit lachen. Aber es gibt immer verschiedene Sichtweisen, &#8211; so ist eben das Leben. Nicht immer sind lustige Geschichten für alle Beteiligten lustig.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>….</i></p>
<p><i>….</i></p>
<p><i>Liebe Grüße</i></p>
<p><i>Deine<span class="Apple-converted-space">  </span>Gitte, die sich sehr über einen Brief von Dir freuen würde.</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
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<p><a href="https://lifetellsstories.de/oma-lena-und-ihre-schatztruhe/">Oma Lena und ihre Schatztruhe</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Festival der Farben (Teil1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 09:28:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[freuen]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[wohlgemut]]></category>
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					<description><![CDATA[Momentan ist es alles andere als schön draußen. Es ist nasskalt und trüb. Das kann ganz schön auf das Gemüt drücken. Deshalb habe ich mir gedacht, ich zeige Euch wie schön bunt die Welt trotzdem noch ist. Man muss nur die Augen offen halten und die Farben auf sich wirken lassen. Wenn wir uns trotz des trüben Wetters nach draußen wagen und einen Spaziergang machen, können wir viel entdecken. Als ein Farbtupfer in der Landschaft steht einsam und verlassen das bunte Schaukeltier auf dem verwaisten Spielplatz . Der blaue Eisenbahnwagon im fremden Garten ist beladen mit bunten Bienenstöcken, das Brückengeländer hat einen farbigen Anstrich bekommen, der blaue Zaun im Landschaftspark hebt sich vom Weiß des Schnees ab. Jemand hat vergessen den kleinen lustigen roten Weihnachtsmann wegzuräumen und das niedliche zartgrüne Windrädchen erinnert noch an den letzten Sommer und Herbst, als es sich lustig im Winde drehte. Die bunten Luftballons sollten nicht nur Kinderherzen erfreuen. Die untergehende Sonne verfärbt den Himmel. Auch ins Innere unseres Hauses können wir uns die Farben und die Vorfreude auf den &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Momentan ist es alles andere als schön draußen. Es ist nasskalt und trüb. Das kann ganz schön auf das Gemüt drücken. Deshalb habe ich mir gedacht, ich zeige Euch wie schön bunt die Welt trotzdem noch ist. Man muss nur die Augen offen halten und die Farben auf sich wirken lassen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>enn wir uns trotz des trüben Wetters nach draußen wagen und einen Spaziergang machen, können wir viel entdecken.</p>
<p>Als ein Farbtupfer in der Landschaft steht einsam und verlassen das bunte Schaukeltier auf dem verwaisten Spielplatz .<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4841 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/800px-_DSC4075.jpg" alt="" width="800" height="532" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/800px-_DSC4075.jpg 800w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/800px-_DSC4075-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/800px-_DSC4075-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Der blaue Eisenbahnwagon im fremden Garten ist beladen mit bunten Bienenstöcken,<img decoding="async" class="alignnone wp-image-4842 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC1576-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC1576-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC1576-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC1576-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC1576-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC1576.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>das Brückengeländer hat einen farbigen Anstrich bekommen,<img decoding="async" class="alignnone wp-image-4843 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00379-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00379-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00379-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00379-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00379-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00379.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>der blaue Zaun im Landschaftspark hebt sich vom Weiß des Schnees ab.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4846 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09898-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09898-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09898-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09898-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09898-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09898.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Jemand hat vergessen den kleinen lustigen roten Weihnachtsmann wegzuräumen und<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4844 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09745-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09745-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09745-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09745-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09745-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC09745.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>das niedliche zartgrüne Windrädchen erinnert noch an den letzten Sommer und Herbst, als es sich lustig im Winde drehte.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4845 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC06129-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC06129-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC06129-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC06129-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC06129-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC06129.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Die bunten Luftballons sollten nicht nur Kinderherzen erfreuen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4860 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC7016-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC7016-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC7016-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC7016-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC7016-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC7016.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Die untergehende Sonne verfärbt den Himmel.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4847 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_7831-1024x678.jpg" alt="" width="840" height="556" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_7831-1024x678.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_7831-300x199.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_7831-768x509.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_7831.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4848 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01734-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01734-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01734-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01734-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01734-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01734.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4857 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_1684-1024x678.jpg" alt="" width="840" height="556" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_1684-1024x678.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_1684-300x199.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_1684-768x508.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-IMG_1684.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch ins Innere unseres Hauses können wir uns die Farben und die Vorfreude auf den Frühling holen. Tulpen in der Vase sorgen für gute Laune und sind Farbtupfer, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4849 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01413-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01413-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01413-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01413-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01413-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC01413.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Mit einem Tässchen Tee und dem Fotoalbum auf den Schoß, erfreuen wir uns an den vielen bunten Urlaubsfotos und ganz sicherlich wird unser Herz  durch die Erinnerung an die schönen Seiten des Lebens zu hüpfen beginnen. Aber auch die Vorfreude auf den nächsten Urlaub wird angefacht.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4852 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC9230-Kopie-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC9230-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC9230-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC9230-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC9230-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-_DSC9230-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4853 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00284-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00284-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00284-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00284-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00284-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00284.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4303 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8096-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8096-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8096-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8096-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8096-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/06/1200px-_DSC8096.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Sollte es uns dann angesichts des trüben und kalten Wetters immer noch frösteln, dann machen wir uns einfach ein Feuer im Kamin und schauen in die rote Glut oder die gelblich lodernden Flammen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4854 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03395-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03395-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03395-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03395-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03395-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03395.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4858 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03377-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03377-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03377-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03377-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03377-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC03377.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Um das das Gemüt aufzuhellen, nutzt es manchmal auch ein farbenfrohes Essen zu genießen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4861 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-CAM02021-1024x894.jpg" alt="" width="840" height="733" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-CAM02021-1024x894.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-CAM02021-300x262.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-CAM02021-768x671.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-CAM02021.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p style="text-align: left;">Sollte das alles nichts geholfen haben, dann bleibt immer noch der Blick in die grünen Augen unserer Katze oder die Augen unserer Liebsten.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4855 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00127-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00127-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00127-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00127-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00127.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p style="text-align: center;">Sucht die Farben in Eurem Leben,</p>
<p style="text-align: center;">denn sie können Euch vieles geben.</p>
<p style="text-align: center;">Rot, grün, gelb und auch blau,</p>
<p style="text-align: center;">verscheuchen gewiss das Alltagsgrau.</p>
<p style="text-align: center;">Geben Freude, gute Laune und Lebensmut,</p>
<p style="text-align: center;">schenken Hoffnung, lassen Euch fühlen wohlgemut.</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wie-aus-dem-malkasten/">Wie aus dem Malkasten</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sind-wir/">Das sind wir</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/deutsche-sprache-schwere-sprache/">&#8222;Deutsche Sprache,-schwere Sprache&#8220;</a></p>
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		<title>Mensch ärgere dich nicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 21:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ärgern]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[freuen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch ärgere dich nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Missgeschick]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpe]]></category>
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		<category><![CDATA[Streichaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer auch immer dieses Spiel erfunden hat, hat den Nerv der Menschheit getroffen. Zu den Eigenschaften des Menschen gehört es nämlich sich unter anderem zu freuen und sich zu ärgern. Diese Gefühlsregungen spielen sich in jedem von uns ab und haben oftmals auch Auswirkungen auf unsere Umwelt. Freuen wir uns, so strahlen oder lachen wir und stecken nicht selten andere damit an. Ärgern wir uns, so bekommt das meist unser Gegenüber ebenfalls zu spüren. Wir schimpfen dann, setzen einen verärgerten oder gar grimmigen Gesichtsausdruck auf und verspüren eher negative Gefühle. Mein Gesichtsausdruck ist in diesem Augenblick eher der zweiten Gefühlsregung zuzuordnen. Ich habe meinen beiden Männern (Gatte und Sohn) bestimmt schon hundertmal gesagt: „Wischt doch bitte nach dem Rasieren eure Barthaare weg!“Und auch heute rufe ich es genau in dem Augenblick nach unten, als mein Mann nach einem Einkauf im Baumarkt zur Haustür hereinkommt. Seine Antwort zeigt weder etwas von Reue noch einen Funken Verständnis für meine Verärgerung. Im Gegenteil, er ruft einfach nur nach oben: „Diese ewige Putzerei ist doch nicht normal!“ Da könnte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer auch immer dieses Spiel erfunden hat, hat den Nerv der Menschheit getroffen. Zu den Eigenschaften des Menschen gehört es nämlich sich unter anderem zu freuen und sich zu ärgern. Diese Gefühlsregungen spielen sich in jedem von uns ab und haben oftmals auch Auswirkungen auf unsere Umwelt. Freuen wir uns, so strahlen oder lachen wir und stecken nicht selten andere damit an. Ärgern wir uns, so bekommt das meist unser Gegenüber ebenfalls zu spüren. Wir schimpfen dann, setzen einen verärgerten oder gar grimmigen Gesichtsausdruck auf und verspüren eher negative Gefühle.</strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>ein Gesichtsausdruck ist in diesem Augenblick eher der zweiten Gefühlsregung zuzuordnen. Ich habe meinen beiden Männern (Gatte und Sohn) bestimmt schon hundertmal gesagt:<br />
„Wischt doch bitte nach dem Rasieren eure Barthaare weg!“Und auch heute rufe ich es genau in dem Augenblick nach unten, als mein Mann nach einem Einkauf im Baumarkt zur Haustür hereinkommt. Seine Antwort zeigt weder etwas von Reue noch einen Funken Verständnis für meine Verärgerung. Im Gegenteil, er ruft einfach nur nach oben:</p>
<p>„Diese ewige Putzerei ist doch nicht normal!“</p>
<p>Da könnte ich mich doch schon wieder ärgern. „Als wäre ich ein Putzteufel“, denke ich, wische noch den Spiegel schön blank und poliere die Badarmaturen. Danach marschiere ich nach unten, um die Einkäufe meines Mannes zu begutachten.<br />
„Hoffentlich hast du die richtige Farbe mischen lassen“, sage ich und begutachte den Farbeimer.<br />
„Na klar, genau nach der Farbkarte, die wir neulich ausgesucht haben. Obwohl ich persönlich die Küche einfach wieder nur weiß streichen würde.“<br />
„Das ist doch total langweilig“, verteidige ich die Farbentscheidung. „Außerdem ist dieser zarte Grünton doch nur ein leicht grünlich getöntes Weiß. Sieht bestimmt toll aus“, bekräftige ich unseren Beschluss.<br />
„Na ja, erst müssen wir einmal alles abkleben und dann fange ich mit der Decke an. Hol doch schon mal die Lammfellrolle zum Streichen aus der Garage!“<br />
„Welche Lammfellrolle meinst du eigentlich?“, frage ich zwei Minuten später. „Ich habe nur die einfache Rolle hier gefunden!“<br />
„Ach, weißt du was, ich fahre noch mal schnell in den Baumarkt und hole mir eine. Braucht man eh&#8216; immer wieder“, beschließt Peter und ist auch schon auf dem Weg zu seinem Auto.<br />
Als er wieder zurück ist, steht er mit einem großen Karton vor unserer Haustür und verkündet freudestrahlend:<br />
„Das hier ist was ganz Tolles. Ich habe das mal so gemacht wie du immer im Baumarkt und habe mich vor einen Bildschirm gestellt, auf dem sie immer  Videos mit Werbung laufen lassen. Und da haben sie dieses Ding hier angepriesen. Damit soll die Streicherei viel schneller und kinderleicht von statten gehen. Ich dachte mir, wir probieren es einfach mal aus.“<br />
Jetzt bin ich doch etwas verwundert, denn eigentlich ist mein Mann sehr praktisch veranlagt, handwerklich begabt, keineswegs leicht von Werbung zu überzeugen und führt solche handwerklichen Tätigkeiten auch eher auf die traditionelle Art und Weise aus.<br />
„Was ist das denn für ein seltsames Ding?“, frage ich meinen Peter, der inzwischen schon mit Auspacken und Zusammenbau der Wundermaschine beschäftigt ist. Hierbei handelt es sich um einen elektrischen Farbroller, der mit einer Schlauchpumpe betrieben wird und dank eines langen teleskopartigen Stils und eines langen Schlauchs das Streichen von Zimmerdecken und auch von großen Wänden zum Kinderspiel werden lassen soll. Naja, und da bekanntlich in jedem Mann ein Kind steckt, ist auch mein Gatte von dieser Wundermaschine sichtlich angetan.<br />
Inzwischen beginnt es draußen schon zu dämmern und ich bezweifele mittlerweile, dass wir heute noch mit der Streichaktion anfangen, geschweige denn fertig werden.<br />
„Wollen wir nicht einfach mal ganz normal mit der Rolle anfangen zu streichen?“, erkundige ich mich vorsichtig und leicht verärgert über die ständige Verzögerung der geplanten Arbeit.<br />
„Nein“, erklärt er mir. „Jetzt will ich das erst einmal ausprobieren!“<br />
Sogleich macht Peter sich an die Arbeit und nimmt die Küchendecke in Angriff. Ich verfolge die ganze Sache sehr interessiert und würde es eigentlich auch gerne mal ausprobieren, aber Peter ist ganz in seinem Element. Obwohl hierbei angeblich nichts tropft, sind schon einige Farbkleckser auf seinen Haaren zu sehen. Das ist allerdings bei meinem Peter nichts Außergewöhnliches, wenn er streicht. Meist ist er trotz seiner Professionalität hinterher voller Farbe im Gesicht, an den Händen und der Kleidung. Er streicht eben immer gleich alles mit.<br />
„Tja, so ganz überzeugt bin ich noch nicht!“, meint er nach der Fertigstellung der Decke. „Jetzt probiere ich es mal an der Wand aus.“<br />
Zuerst heißt es alles wieder zu säubern, denn jetzt ist der leichte Grünton angesagt. Danach wird das eine Ende des Schlauchs in den Farbeimer gehängt und das andere Ende über die Schlauchpumpe an den Farbroller angeschlossen. Und los kann es gehen:<br />
So schnell geht es nun auch wieder nicht.<br />
„Vielleicht ginge es auf traditionelle Weise schneller“, überlege ich gerade, da meint Peter: „Irgendetwas stimmt hier nicht, da kommt ja fast gar nichts raus. Wahrscheinlich pumpt das Ding nicht richtig. Das muss ich erst einmal überprüfen.“<br />
Ehe ich mich versehe, startet er seine Überprüfung und von da an geht plötzlich alles ganz schnell:<br />
Peter nimmt den Schlauch in die Hand und knickt ihn unterhalb des Farbrollersstils ab, um zu überprüfen, ob die Pumpe auch mit Druck die Farbe nach oben an die Rolle befördert. Der Druck ist da. Die Farbe auch. Durch den Druck und den Knick baut sich jetzt allerdings ein Überdruck auf, es kommt in diesem Moment also sozusagen zu einem Farbstau und es passiert, was passieren muss. Es gibt einen Knall und der Schlauch ist geplatzt. Damit einhergehend spritzt die gesamte Farbe aus dem Schlauch in der Gegend herum. Peter versucht das Schlimmste zu verhindern, indem er sich zum Ausschalten der Pumpe in Richtung Gerät bückt. Dabei zieht er allerdings versehentlich ruckartig an dem Schlauch. Dies hat zur Folge, dass auch der Farbeimer, der auf meinem Küchentisch abgestellt ist, diesen Ruck zu spüren bekommt. Er beginnt zu wackeln und bevor noch eine rettende Hand hinzuschnellen kann, ist er umgekippt. Somit ergießt sich auch noch diese Farbe auf meinen Fußboden und bespritzt Tisch, Wände und auch meinen Peter.<br />
„Oh Gott!“, rufe ich aus.<br />
„Nichts passiert, nichts passiert!“, ruft hingegen mein Peter.<br />
„Das kann ich deutlich sehen!“, ärgere ich mich jetzt aber.<br />
„Der Schlauch muss schon irgendwo eine Macke gehabt haben“, erklärt er mir. Ich fahr jetzt in den Baumarkt und lasse mir einen anderen Schlauch geben.“<br />
Da es zwischenzeitlich 10 Minuten vor Ladenschluss ist, rast er so wie er aussieht los. Ich hingegen bleibe zurück, versuche die Farbe zumindest von meinen Fliesen und meinem Küchentisch zu entfernen und bin nicht gerade bester Stimmung.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>„Mensch ärgere dich nicht!“,</strong></p>
<p>sage ich immer wieder zu mir selbst und als Peter eine halbe Stunde später wieder aufkreuzt, stehe ich auf der Leiter mit der üblichen Lammfellrolle in der Hand und habe schon mal angefangen eine Wand anzulegen. Peter lässt es sich jedoch nicht nehmen, mit dem automatischen Farbroller weiterzuarbeiten. Bevor er allerdings alles wieder zusammengebaut und vorbereitet hat, bin ich mit der Küchenstreicherei schon fast fertig. Er macht dann noch den Rest und hier und da ein bisschen Feinarbeit. Es sieht richtig toll aus. Mittlerweile lachen wir auch über dieses Missgeschick und gönnen uns zum Abschluss noch ein Gläschen Rotwein.</p>
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