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	<title>erschrocken &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Besuch im Weihnachtsland (13)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2018 07:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie hören es plötzlich alle, dieses seltsame Geräusch, das immer lauter wird und anscheinend auch näher kommt.&#160; Die ganze Engelschar, die Helferlein und selbst Rudi werden ganz aufgeregt.&#160; &#8222;Was ist das?&#8220; „Das habe ich noch nie gehört!“ „Sollten wir uns in Sicherheit bringen?“ „Wenn doch nur Weihnachtsmann Willi hier wäre, er wüsste, was zu tun ist. Aber Willi macht gerade ein kleines Nickerchen bevor er wieder zu seiner nächsten Tour aufbrechen muss“, denkt Rudi erschrocken. „Ihn dürfen wir nicht wecken.“ Rudi würde sich am liebsten verkriechen. Aber wo? Hinter dem Berg von eingepackten Geschenken?&#160; Noch ehe jemand von ihnen die Gelegenheit hat sich ein Versteck auszudenken, geschweige denn sich dorthin zu begeben, wird es dunkel und etwas scheint über ihnen zu schweben. „Das kann nur ein riesiges Ungeheuer sein und das seltsame Geräusch wird dann wohl sein Fauchen sein“, überlegt sich Rudi. Bevor Rudi seine Gedanken ordnen kann, kommt dieses eigenartige Ding näher und setzt zur Landung an. Es sieht aus, wie eine Mischung aus Schlitten und Flugzeug. „Hallo, hallo!“, schallt es auf einmal aus &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Sie hören es plötzlich alle, dieses seltsame Geräusch, das immer lauter wird und anscheinend auch näher kommt.&nbsp; Die ganze Engelschar, die Helferlein und selbst Rudi werden ganz aufgeregt.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Was ist das?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das habe ich noch nie gehört!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sollten wir uns in Sicherheit bringen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn doch nur Weihnachtsmann Willi hier wäre, er wüsste, was zu tun ist. Aber Willi macht gerade ein kleines Nickerchen bevor er wieder zu seiner nächsten Tour aufbrechen muss“, denkt Rudi erschrocken. „Ihn dürfen wir nicht wecken.“ Rudi würde sich am liebsten verkriechen. Aber wo? Hinter dem Berg von eingepackten Geschenken?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ehe jemand von ihnen die Gelegenheit hat sich ein Versteck auszudenken, geschweige denn sich dorthin zu begeben, wird es dunkel und etwas scheint über ihnen zu schweben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das kann nur ein riesiges Ungeheuer sein und das seltsame Geräusch wird dann wohl sein Fauchen sein“, überlegt sich Rudi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor Rudi seine Gedanken ordnen kann, kommt dieses eigenartige Ding näher und setzt zur Landung an. Es sieht aus, wie eine Mischung aus Schlitten und Flugzeug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hallo, hallo!“, schallt es auf einmal aus diesem merkwürdigen Gefährt. „Sind wir hier richtig im Weihnachtsland?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ja! Hier ist das Weihnachtsland“, rufen alle zurück.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt nimmt Rudi allen Mut zusammen und stellt die zwei entscheidenden Fragen:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wer seid ihr?“&nbsp; &nbsp; und &nbsp; &nbsp; „Was wollt ihr?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir suchen den Weihnachtsmann Willi“, antworten die Fremden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wer sucht mich hier?“, tönt es auf einmal aus der hintersten Ecke des Weihnachtslandes, wo Willi sich für sein kurzes Schläfchen zurückgezogen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein alter Mann übernimmt jetzt die Gesprächsführung: „Ich bin es, Albert. Und das sind meine Freunde: Bruno, der Teddybär, dessen Wunsch es ist dich, Willi zu treffen und dich einmal auf deiner Tour begleiten zu dürfen. Das sind Kurt, der Schneemann, Hugo, der Waldmensch und die Eule Aurelia.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Oh, mein Freund Albert“, ruft Willi voller Freude aus und kommt zu dem kleinen Grüppchen. „Wie schön dich wiederzusehen. Und das sind also deine Freunde. Ich habe schon gehört, dass ihr den langen Weg zu mir auf euch genommen habt. Seid alle herzlich willkommen im Weihnachtsland.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt bricht unter den Anwesenden Jubel und Heiterkeit aus. Alle beginnen zu singen und zu jubilieren und fast hätten sie vergessen, dass es eigentlich noch so viel Arbeit bis zum Fest zu erledigen gibt. Doch Willi wäre nicht der Weihnachtsmann, wenn er nicht an die vielen Kinder denken würde, die sehnsüchtig auf ihn und die Geschenke warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„So leid es mir tut, aber wir müssen wieder an die Arbeit“, erklärt er und angeführt von Rudi begeben sich alle Engelchen und Helferlein wieder in die Engelswerkstatt. „Wir haben schon viel zuviel Zeit verloren und brauchen im Grunde genommen ein kleines Wunder, um alles noch rechtzeitig zu schaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich habe da mal eine Idee!“, meldet sich sein Freund Albert ganz bescheiden zu Wort. „Willi nimm doch einfach mein düsenangetriebenes Gefährt. So bist du viel schneller bei den Kindern und Teddybär Bruno hilft dir beim Verteilen der Geschenke. Dann kann er auch einmal ein richtiger kleiner Weihnachtsmann sein. Und wir anderen helfen in der Engelswerkstatt. Mit vereinten Kräften schaffen wir das schon.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du bist tatsächlich so klug und weise, wie alle behaupten, lieber Albert!“, lacht Willi und klopft seinem Freund auf die Schulter. Er winkt Bruno herbei, gibt ihm ein kleines Weihnachtsmannkostüm und schon düsen sie mit Höchstgeschwindigkeit los. Im Gepäck haben sie die Geschenke für die Kinder und selbst die Rentiere und Hirsche dürfen mitfahren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für dich, Bruno, habe ich noch eine Überraschung“, sagt Willi. „Ich will nämlich ganz zum Schluss noch zu einem niedlichen Jungen, dessen sehnlichster Wunsch es ist einen kleinen Weihnachtsmannteddybär zu bekommen und auf unserer Fahrt dorthin kannst du mir deine Geschichte erzählen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Lieber Weihnachtsmann Willi …“, beginnt Bruno, der Teddybär.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="text-align:center"><strong><em>Ich bedanke mich bei allen meinen Lesern für die Treue und wünsche Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest. Kommt gut in das Neue Jahr und bleibt alle gesund und munter. Ich freue mich auch in 2019 auf unsere gegenseitigen Besuche. </em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="text-align:center"><strong><em>Herzliche Grüße </em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="text-align:center"><strong><em>Astrid Berg</em></strong><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">*<em>Das Beitragsfoto habe ich von einer alten Weihnachtskarte der damaligen Firma BMW Rolls-Royce </em><strong><em>Aero</em></strong><em>Engines abfotografiert. Der Designer dieser Karte ist mir allerdings nicht bekannt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Panik (8)</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/panik-8/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2018 15:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[erschrocken]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Schleife]]></category>
		<category><![CDATA[Strohstern]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsland]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer geruhsamen und erholsamen Nacht brechen Bruno, der Teddybär und der Schneemann, der sich den Namen Kurt ausgesucht hat, zu einem weiteren Teil ihrer strapaziösen Reise zu Weihnachtsmann Willi auf. Angeführt werden sie von dem Waldmenschen Hugo, der sie zu dem weisen alten Mann bringen will. Währenddessen herrscht im Weihnachtsland ein heilloses Chaos. Die Engelchen und Helferlein haben alle Hände voll zu tun, denn inzwischen weihnachtet es schon sehr. Alle müssen sich tüchtig beeilen, um rechtzeitig zum Fest fertig zu sein. Und wie das immer so ist, wenn man sich beeilen muss, alles besonders gut und schnell machen will, geht garantiert etwas schief. Das ist einfach so, warum auch immer. So ist es leider auch im Weihnachtsland. Weihnachtsmann Willi, der eigentlich nicht mehr in Amt und Würden ist und schon längst in Rudi, seinem ehemaligen Lehrling einen Nachfolger gefunden hat, kann sich dennoch nicht ganz zur Ruhe setzen. Während Rudi mit dem Schlitten und den ersten Geschenken unterwegs ist, führt Willi im Weihnachtsland die Oberaufsicht.&#160; „Sind denn alle Schleifen schon gebunden, die dann die &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach einer geruhsamen und erholsamen Nacht brechen Bruno, der Teddybär und der Schneemann, der sich den Namen Kurt ausgesucht hat, zu einem weiteren Teil ihrer strapaziösen Reise zu Weihnachtsmann Willi auf. Angeführt werden sie von dem Waldmenschen Hugo, der sie zu dem weisen alten Mann bringen will.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen herrscht im Weihnachtsland ein heilloses Chaos. Die Engelchen und Helferlein haben alle Hände voll zu tun, denn inzwischen weihnachtet es schon sehr. Alle müssen sich tüchtig beeilen, um rechtzeitig zum Fest fertig zu sein. Und wie das immer so ist, wenn man sich beeilen muss, alles besonders gut und schnell machen will, geht garantiert etwas schief. Das ist einfach so, warum auch immer. So ist es leider auch im Weihnachtsland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weihnachtsmann Willi, der eigentlich nicht mehr in Amt und Würden ist und schon längst in Rudi, seinem ehemaligen Lehrling einen Nachfolger gefunden hat, kann sich dennoch nicht ganz zur Ruhe setzen. Während Rudi mit dem Schlitten und den ersten Geschenken unterwegs ist, führt Willi im Weihnachtsland die Oberaufsicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sind denn alle Schleifen schon gebunden, die dann die Geschenke schmücken sollen?“, erkundigt er sich bei den zuständigen Engelchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben die grünen und die roten Schleifen schon fertig“, erklären ihm diese. „Aber die goldenen und die silbernen müssen wir noch binden, denn die entsprechenden Bänder sind gerade erst geliefert worden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Vielleicht kann euch noch jemand helfen, damit es schneller geht!“, ruft Willi in die Runde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir brauchen auch Hilfe, sonst schaffen wir es nicht alles fristgerecht zu verpacken!“, schallt es aus der anderen Ecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen noch zweihundert Strohsterne basteln“, jammert ein anderes Engelchen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Und wir sind auch mit der Herstellung der Geschenkanhänger noch nicht fertig. Wir brauchen unbedingt noch einige Herlferlein zur Unterstützung!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weihnachtsmann Willi rauft sich die Haare. Jedes Jahr bricht im Weihnachtsland die Panik aus, dass nicht alles rechtzeitig bis zum Fest fertig wird, doch bisher haben es die Engelchen immer mit vereinten Kräften geschafft. Hoffentlich klappt es auch dieses Jahr. Um die Engelchen und Helferlein zu unterstützen ist Willi gerne bereit auch seine Arbeitskraft mit einzubringen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade verziert er die Weihnachtskarten mit ein wenig Goldstaub, da kommen zwei aufgeregte Engelchen, die eigentlich Weihnachtsmann Rudi begleiten sollten. Schon von Weitem hört man ihr Rufen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Willi! Wo ist Willi! Wir haben dringende Nachrichten für ihn!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hier in der Bastelwerkstatt, bin ich! Was ist denn los?“, schallt es ihnen entgegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Engelchen müssen erst einmal verschnaufen und tief Luft holen, bevor sie berichten können. Doch dann sprudelt es nur so aus ihnen heraus. Da sie allerdings beide gleichzeitig aufgeregt erzählen, versteht Willi kein einziges Wort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Langsam, langsam! Einer nach dem anderen. Fang Du zuerst an“, sagt er und deutet auf den kleineren Engel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Eulen des Waldes haben berichtet, dass Teddybär Bruno mit dem Schneemann Kurt und dem Waldmenschen Hugo auf dem Weg zum alten weisen Mann sind. Sie haben inzwischen schon die Hälfte des Weges geschafft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist gut, das ist wirklich gut!“, freut sich Weihnachtsmann Willi. „Und jetzt berichte auch Du!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Engelchen senkt den Kopf und plötzlich kullern die Tränchen aus seinen Augen. Erschrocken unterbrechen alle Engel und Helferlein im Weihnachtsland ihre Arbeit. Auch Weihnachtsmann Willi ahnt, dass jetzt nichts Gutes folgen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weihnachtsmann Rudi ist mit seinem Schlitten verunglückt!“, schluchzt das Engelchen nun. „Er ist zu schnell gefahren und in einer scharfen Kurve ist der Schlitten umgekippt. Den Hirschen und Rentieren, die den Schlitten gezogen haben ist nichts passiert. Auch die Geschenke sind heil geblieben, aber…“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was ist mit Rudi?!“, ruft Weihnachtsmann Willi erschrocken aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Er ist vom Schlitten gestürzt. Mitten in den Schnee. Leider ist er so unglücklich gefallen, dass er sich den Arm gebrochen hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„OH!!!“, schallt es entsetzt aus allen Ecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wo ist er?“, will Willi wissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Er wird gerade wieder von den Rentieren und Hirschen mit seinem Schlitten zurück ins Weihnachtsland gebracht. Die Geschenke wird er dieses Jahr nicht mehr verteilen können.“, meint das Engelchen, das die schlechte Nachricht überbracht hat…</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="text-align:center">Fortsetzung folgt&#8230;<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Glück im Unglück</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/glueck-im-unglueck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 22:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[erschrocken]]></category>
		<category><![CDATA[Freund]]></category>
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		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nachschub]]></category>
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					<description><![CDATA[Egon läuft gerade den Bürgersteig entlang. Er hat heute gar keine gute Laune, denn sein Bauch knurrt unüberhörbar. Er hat seit vorgestern nichts Anständiges mehr gefuttert und jetzt ist es bereits Mittag. „Also wird es langsam mal Zeit einen kleinen Bissen zu sich zu nehmen“,sagt er sich selbst. Mit gesenktem Blick läuft er den Weg entlang. Er sieht sich schon dem Hungertod nahe, da erblickt er einen gefüllten Abfallbehälter. Schnell ein Rundumblick und schon steuert er zielstrebig auf den verheißungsvollen Schatz zu. Stück für Stück arbeitet er sich durch den Müll. „So ein Pech“, denkt er frustriert, als er mit seiner Schatzsuche am Boden des Behälters angekommen ist. „Nichts drin heute, auch nicht der kleinste Krümel. Alles nur leere Dosen, Papier und ausgetrunkene Kaffeebecher.“ Egon versteht die Welt nicht mehr. Das gab es ja noch nie. „Ich werde wohl den nächsten Tag nicht mehr erleben, wenn mich mein Glück so verlassen hat. Aber vielleicht wartet es ja schon an der nächsten Ecke“, spricht er sich selbst im Stillen Mut zu. An der nächsten Ecke passiert &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Egon läuft gerade den Bürgersteig entlang. Er hat heute gar keine gute Laune, denn sein Bauch knurrt unüberhörbar. Er hat seit vorgestern nichts Anständiges mehr gefuttert und jetzt ist es bereits Mittag.</strong><br />
<span class="dropcap">„A</span>lso wird es langsam mal Zeit einen kleinen Bissen zu sich zu nehmen“,sagt er sich selbst.<br />
Mit gesenktem Blick läuft er den Weg entlang. Er sieht sich schon dem Hungertod nahe, da erblickt er einen gefüllten Abfallbehälter. Schnell ein Rundumblick und schon steuert er zielstrebig auf den verheißungsvollen Schatz zu. Stück für Stück arbeitet er sich durch den Müll.<br />
„So ein Pech“, denkt er frustriert, als er mit seiner Schatzsuche am Boden des Behälters angekommen ist. „Nichts drin heute, auch nicht der kleinste Krümel. Alles nur leere Dosen, Papier und ausgetrunkene Kaffeebecher.“<br />
Egon versteht die Welt nicht mehr. Das gab es ja noch nie.<br />
„Ich werde wohl den nächsten Tag nicht mehr erleben, wenn mich mein Glück so verlassen hat. Aber vielleicht wartet es ja schon an der nächsten Ecke“, spricht er sich selbst im Stillen Mut zu.<br />
An der nächsten Ecke passiert allerdings gar nichts und an der übernächsten Ecke auch nicht. Frustriert lässt er sich auf einer Bank nieder. Irgendwann muss doch mal jemand vorbei kommen, der ihm eine Kleinigkeit hinlegt.<br />
Als nach einer gefühlten Ewigkeit endlich jemand kommt, um sich auf die Bank zu setzten, verscheucht dieser den armen Egon mit groben Worten:<br />
„Was machst du denn hier? Mach, dass du verschwindest! Du machst alles nur schmutzig und niemand mag sich dann mehr auf die Bank setzen.“<br />
Erschrocken sucht Egon das Weite. Von solchen Menschen kann er keine Hilfe erwarten.<br />
„Sie haben kein Mitleid mit armen Geschöpfen, wie ich es bin“, denkt er traurig.<br />
Inzwischen fühlt sich Egon schon ganz schwach und seine sowieso dünnen Beine können ihn kaum noch tragen.<br />
„Aber das Jammern hilft mir auch nicht weiter, ich muss eben anderswo mein Glück suchen. Wenn ich nur nicht so alleine wäre…“<br />
Tief in seine Gedanken versunken, vernimmt Egon inmitten des Straßenlärms auf einmal eine bekannte Stimme.<br />
„Egon, Egon! So warte doch auf mich. Wo willst du denn hin und warum torkelst du so?“<br />
„Ach Lieschen, du bist es. Schön dich zu treffen. Ich finde heute einfach kein Essen, mir ist schon ganz schlecht und Kraft habe ich auch keine mehr. Wenn ich nur wüsste, wo ich etwas finden kann.“<br />
„Schau mal, dort drüben sitzen die anderen. Die wissen bestimmt wo es etwas gibt. Ich habe nämlich auch schon großen Hunger.“<br />
„Lieschen, ich schaffe es nicht mehr bis zu den anderen rüber. Ich bleibe jetzt hier und warte auf den sicheren Tod“ verkündet Egon.<br />
„Nein, warte nicht auf den Tod, warte auf mich. Ich bin gleich wieder da“, verspricht Lieschen ihm.<br />
Mit diesen Worten macht sie sich auf den Weg. Egon sieht, wie sie sich ein Weilchen zu den anderen Freunden gesellt und dann entschwindet. Es dauert gar nicht so lange, wie Egon vermutet hätte, da taucht Lieschen wieder auf. Sie hat etwas Eßbares dabei. Viel ist es nicht, aber es verleiht Egon wieder Kraft und den Mut nicht aufzugeben.<br />
„Komm mit!“, sagt Lieschen. „Ich weiß jetzt, wo es etwas für uns zu essen gibt. Dort herrscht der reinste Überfluss und stell dir vor, es reicht sogar für uns alle.“<br />
„Das hört sich vielversprechend an“, denkt sich Egon und folgt fix seiner Freundin.<br />
„Oh!“, entfährt es ihm. „Das ist ja das reinste Paradies!“<br />
„Ja genau! Und das Schöne daran ist, dass es immer wieder Nachschub gibt“, erklärt ihm Lieschen.<br />
„Wie hast du diese Goldgrube nur ausfindig gemacht?“, will Egon von seiner Freundin wissen.<br />
„Haha“, lacht Lieschen. „Das pfeifen die Spatzen von den Dächern! Du musst nur auf sie hören und aufpassen, wenn die Tür aufgeht. Dann huscht du ganz schnell hinein und schnappst dir etwas.“<br />
„Mama, Mama! Schau nur! Zwei kleine Spatzen! Sind die niedlich. Ich werfe ihnen gleich ein paar Krümel von meinem Brötchen hin“, begeistert sich ein kleines Mädchen.<br />
Doch schon kommt aus einer anderen Ecke die schrille Stimme der Bedienung.<br />
„Macht, dass ihr rauskommt! Sch! Sch!“<br />
Sie fuchtelt mit den Händen, reißt die Tür auf und scheucht die beiden Spatzen nach draußen. Egon und Lieschen können sich gerade noch jeder einen kleinen Brocken in den Schnabel stecken, bevor sie flatternd die Bäckerei verlassen.<br />
Doch schon beim nächsten Kunden öffnet sich Tür erneut und die Beiden huschen wieder hinein. Dieses Mal stellen sie es schlauer an. Sie fliegen auf die Lampe und lassen sich dort nieder. Von dort oben haben sie den besten Blick und sobald sie ein Krümelchen fallen sehen, schnappen sie sich den Leckerbissen und flüchten sich in eine Ecke, in der sie sich unbeobachtet fühlen. Mit der Zeit werden sie wagemutiger und setzen sich auch schnell mal auf die Stuhllehne oder den Tisch, was allerdings nicht alle Kunden erfreut. Und so werden sie zum wiederholten Male nach draußen gescheucht, aber inzwischen haben sie sich den Bauch schon tüchtig voll geschlagen.<br />
„Uff!“, stöhnt Egon. „Ich platze gleich. Jetzt muss ich erst einmal eine Pause einlegen, sonst bin ich zu schwer zum Fliegen.“<br />
„Komm, lass uns eine Runde um den Block fliegen, dann holen wir uns die nächste Essensration ab“, schlägt Lieschen vor. „In der Zwischenzeit können sich unsere anderen Freunde daran gütlich tun.“<br />
Als Egon und Lieschen am späten Nachmittag wieder auf der Lampe in der Bäckerei sitzen und auf die nächsten Krümelchen hoffen, verlassen gerade zwei andere Spatzen den Laden.<br />
„Ach, ist das Leben schön“, zwitschert Egon vergnügt vor sich hin und teilt sich dann mit Lieschen einen dicken Brotkrumen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5004 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702-1024x753.jpg" alt="" width="840" height="618" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702-1024x753.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702-300x221.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702-768x564.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1702.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5005 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1704-1024x797.jpg" alt="" width="840" height="654" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1704-1024x797.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1704-300x234.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1704-768x598.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1704.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5007 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1697-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1697-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1697-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1697-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1697.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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