<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Eltern &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/eltern/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 Jul 2022 09:58:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Gesundes Misstrauen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/gesundes-misstrauen/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/gesundes-misstrauen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2022 09:57:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Misstrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Mofa]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lifetellsstories.de/?p=7669</guid>

					<description><![CDATA[Wieder einmal sind wir in unserer alten Heimat. Da einige Erledigungen auf meinem Tagesplan stehen, fahre ich mit dem Auto durch die Stadt. Mein Weg führt mich an diesem schönen Sonnentag am Freibad vorbei. Erinnerungen durchzucken meinen Kopf. Ich werfe einen kurzen Blick nach links und kann durch den Zaun das Schwimmbecken und einen Teil der Liegewiese erkennen.  „Genau da“, denke ich,“haben wir uns immer alle getroffen und unsere Badetücher auf der Wiese ausgebreitet.“ Lange kann ich mich dieser Erinnerung nicht hingeben, denn schon bin ich an einem Vorfahrt-Achten-Schild angekommen. Hier muss ich sogar anhalten, denn ein paar Autos auf der Hauptstraße haben Vorfahrt. Ja und das ist genau der Moment, in dem eine ganz andere Erinnerung in mir hervorgerufen wird. Sie war wohl ganz tief in der hintersten Schublade meines Gedächtnisses versteckt und scheint just auf diesen Moment gewartet zu haben. Ich war damals so fünfzehn oder sechszehn Jahre alt und war stolze Besitzerin eines Mofas. Damals stand ich mit meiner orangefarbenen Vespa genau an diesem Kreuzungspunkt, als ich einen leichten Ruck von hinten &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal sind wir in unserer alten Heimat. Da einige Erledigungen auf meinem Tagesplan stehen, fahre ich mit dem Auto durch die Stadt. Mein Weg führt mich an diesem schönen Sonnentag am Freibad vorbei. Erinnerungen durchzucken meinen Kopf. Ich werfe einen kurzen Blick nach links und kann durch den Zaun das Schwimmbecken und einen Teil der Liegewiese erkennen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Genau da“, denke ich,“haben wir uns immer alle getroffen und unsere Badetücher auf der Wiese ausgebreitet.“</p>
<p>Lange kann ich mich dieser Erinnerung nicht hingeben, denn schon bin ich an einem Vorfahrt-Achten-Schild angekommen. Hier muss ich sogar anhalten, denn ein paar Autos auf der Hauptstraße haben Vorfahrt. Ja und das ist genau der Moment, in dem eine ganz andere Erinnerung in mir hervorgerufen wird. Sie war wohl ganz tief in der hintersten Schublade meines Gedächtnisses versteckt und scheint just auf diesen Moment gewartet zu haben.</p>
<p>Ich war damals so fünfzehn oder sechszehn Jahre alt und war stolze Besitzerin eines Mofas. Damals stand ich mit meiner orangefarbenen Vespa genau an diesem Kreuzungspunkt, als ich einen leichten Ruck von hinten verspürte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Das darf ja wohl nicht wahr sein“, dachte ich damals. „Fährt mir doch tatsächlich ein Auto hinten auf mein Mofa auf.&#8220;</p>
<p>Ich stieg ab und begutachtete den Schaden. Ein junger seriös wirkender Mann entstieg dem besagten Auto und kam an meine Seite.</p>
<p>„Ist Ihnen etwas passiert?“, fragte er freundlich.</p>
<p>„Nein, mir nicht“ antwortete ich sichtlich verärgert. „Aber meinem Mofa. Das Rücklicht ist kaputt und wer weiß, vielleicht ist auch noch etwas verbogen.“</p>
<p>„Ich komme selbstverständlich für den Schaden auf. Ich bin schuld. Ich bin aufgefahren“, gab er unumwunden zu. „Hier ist meine Telefonnummer und mein Name. Rufen Sie mich an und sagen Sie mir, was die Reparatur kostet. Ich bezahle selbstverständlich alles.“</p>
<p>Er drückte mir einen Zettel mit den entsprechenden Angaben in die Hand. Das kam mir allerdings alles etwas seltsam vor und ich war schon damals von Natur aus wohl eher misstrauisch.</p>
<p>„Kommen Sie bitte mit mir nach Hause zu meinen Eltern“, erklärte ich ihm.</p>
<p>„Sie können mir wirklich vertrauen“, betonte er.</p>
<p>„Ja, aber ich möchte trotzdem gerne, dass Sie mit mir nach Hause kommen“, sagte ich zwar schüchtern, aber anscheinend doch bestimmend, denn er willigte lächelnd ein.</p>
<p>Ich nannte ihm meine Adresse und er forderte mich auf vor ihm her zu fahren. Mit klopfendem Herzen fuhr ich los und achtete darauf, dass er mir auch tatsächlich folgte. Wäre er einfach in eine andere Richtung gefahren, hätte ich eigentlich nichts tun können, aber er blieb hinter mir und so fuhren wir ein paar Minuten später in die Straße hinein, in der sich noch heute mein Elternhaus befindet.</p>
<p>Heute muss ich schon insgeheim ein wenig grinsen, wenn ich daran denke. Der junge Mann wirkte nicht nur seriös, sondern er war es auch. Er erklärte sofort meinen Eltern alles und nahm jegliche Schuld auf sich.</p>
<p>Als er wieder mit seinem Auto davon fuhr, meinte meine Mutter zu meinem Vater: „Das war der junge Herr XYZ, er ist Rechtsanwalt und Notar.“</p>
<p>„Ach“, sagte ich. „Mein Geschichtslehrer heißt auch XYZ, &#8211; so ein Zufall.“</p>
<p>Meine Mutter lächelte mich an und meinte nur:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Ja, der junge Mann ist dann wohl der Sohn.“</p>
<p>Es dauerte ein paar Sekunden bis diese Botschaft bei mir ankam, dann allerdings hatte ich es eilig.</p>
<p>„Ich geh in mein Zimmer“, erklärte ich meinen Eltern. „Ich muss nämlich noch was für morgen vorbereiten.“</p>
<p>Insgeheim dachte ich mir allerdings:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Ohje, morgen ist Geschichte und bestimmt nimmt er mich dran.“</p>
<p>Als meine Erinnerungen beim Geschichtsunterricht angekommen sind, höre ich plötzlich lautes Hupen. Inzwischen stehen nämlich schon zwei Autos hinter mir und ich hätte schon längst in die Hauptstraße einbiegen können. Ich gebe Gas und fahre weiter und damit sind auch meine Gedanken wieder beim Straßenverkehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Nur schade, dass ich nicht mehr weiß, ob ich tatsächlich im Geschichtsunterricht am nächsten Tag drangekommen bin, beziehungsweise, ob der junge Mann seinem Vater überhaupt von diesem kleinen Unfall mit mir und meinem Mofa berichtet hat. Auf jeden Fall hat er die Reparaturkosten erstattet und mir soeben Erinnerungen beschert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/hui/">Hui!!!</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/erinnerungen-an-die-schulzeit/">Erinnerungen an die Schulzeit</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/haengemattengedanken/">Hängemattengedanken</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/gesundes-misstrauen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7669</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Im Garten meines Opas</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 22:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannte]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Großeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Puppe]]></category>
		<category><![CDATA[Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
		<category><![CDATA[Uroma]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3082</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren.  Meine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren. In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag, dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß. Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren. </strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>eine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren.<br />
In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag,</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3083 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01445 Kopie" width="631" height="427" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg 631w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" /></p>
<p>dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß.</p>
<p>Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem Teddy und natürlich mit meiner Mutter.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3084 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg" alt="1200px-DSC01443 Kopie" width="840" height="582" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-300x208.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-768x532.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3086 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01460 Kopie" width="566" height="393" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg 566w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie-300x208.jpg 300w" sizes="(max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3088 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg" alt="1200px-DSC01489 Kopie" width="840" height="646" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-300x231.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-768x591.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Als kleine Gärtnerin gehörte selbstverständlich auch das Gießen der Gänseblümchen dazu, was ich selbst im Sonntagskleidchen sehr gewissenhaft tat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3089 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg" alt="1200px-DSC01455 Kopie" width="840" height="595" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-300x213.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-768x544.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich kann mich noch an die zwei Fliederbäumchen erinnern, vor denen ich mich dann auch ganz keck fotografieren ließ. Ich hatte zuvor ein ähnliches Foto gesehen, auf dem meine Tante abgebildet war. Also habe ich versucht es ihr gleich zu tun. Mit der Sonnenbrille in der Hand, einer Rüschenbluse, einem feschen Rock und den weißen Schleifen im Haar war ich schon recht elegant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3090 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01452 Kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Sehr gerne erinnere ich mich an den Hund meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3091 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg" alt="1200px-DSC01450" width="840" height="527" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-300x188.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-768x481.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Er hieß Bazi und fraß mir angeblich immer die Brötchen und Kekse aus der Hand, wenn ich meine Hand aus dem Kinderwagen streckte. Er war aber immer lieb zu mir. Auch weiß ich, dass er im Sommer in einer Zinkbadewanne auf dieser Wiese gebadet wurde.</p>
<p>Toll fand ich es immer, dass ich noch eine Uroma hatte. Auf sie war ich richtig stolz.</p>
<p>Ich habe ein Foto entdeckt, auf dem meine Oma und meine Uroma (sie ist allerdings die Mutter meines Opas) zu sehen sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3092 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg" alt="1200px-DSC01485" width="840" height="609" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-300x218.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-768x557.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Aber auf meinem absoluten Lieblingsfoto sind 4 Generationen zu sehen. Dieses Foto erschien zum 80sten Geburtstag meiner Uroma in einer Zeitung (ich glaube sie hieß Saazer Heimatblatt oder so ähnlich, das konnte ich leider nicht mehr feststellen).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3093 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg" alt="1200px-DSC01478" width="840" height="999" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg 861w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-252x300.jpg 252w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-768x914.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Zu sehen sind von links nach rechts: Mein Vater, meine damals 80jährige Uroma mit meiner Wenigkeit auf dem Arm und mein Opa. (Leider hatte ich bei der Erstellung nicht das Originalfoto zur Hand, doch ich weiß, dass ich es besitze und werde noch auf die Suche danach gehen.)<br />
Auf der anderen Seite des Hauses war die Einfahrt und der Parkplatz für das Auto. Dort habe ich auch das Fahrradfahren gelernt. Mein Opa hielt mich am Gepäckträger fest, doch irgendwann ließ er heimlich los und ich fuhr ohne Stützräder den Weg entlang.<br />
Außerdem gab es dort ebenfalls ein Stück Rasen mit Blumenbeeten. In einer Ecke, so kann ich mich erinnern, stand ein „Tränendes Herz“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3094 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01416" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Für mich war es ein unbedingtes Muss in unserem Garten ebenfalls diese Pflanze zu haben, denn sie erinnert mich immer wieder an meinen Großvater und den Garten meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3095 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01418" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Auf der dem Haus gegenüberliegenden Seite stand ein Nebengebäude, in dem zum Beispiel auch die Kohlen gelagert wurden, aber auch Gartengeräte. Ich weiß noch, dass in einer dieser Türen zwei Haken für meine Schaukel hingen.<br />
Auch einen sogenannten Grabgarten mit Kartoffeln und anderem Gemüse gab es. Auch Sträucher mit Brombeeren waren dort zu finden.<br />
Als unser Hund Bazi mit 13 Jahren starb, fand er in einer der hinteren Ecken des Gartens seine letzte Ruhestätte.<br />
Ich denke gerne an Opas Garten zurück, aber auch an die Menschen, die in diesem Garten ein und aus gegangen sind, &#8211; meine Eltern, meine Großeltern, meine Uroma, Freunde und Bekannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch noch das:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hat-astrid-denn-kein-schmuckkaestchen/">Hat Astrid denn kein Schmuckkästchen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>20</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3082</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Christel von der Post</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-christel-von-der-post/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/die-christel-von-der-post/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2016 22:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Freundin]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagessen]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[wo sonst?]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=2799</guid>

					<description><![CDATA[Manche von Euch werden sich an den gleichnamigen Heimatfilm Ende der Fünfziger Jahre erinnern. Als Kind der Sechziger kenne ich selbstverständlich diesen Film. Die Geschichte, die ich heute erzählen will, hat zwar damit nichts zu tun, sondern nur mit meiner Kindheit, aber Ihr werdet auch gleich verstehen, warum ich diesen Titel gewählt habe. Also folgt mir zunächst in das Jahr 1967. Ich, also Klein Astrid, bin jetzt schon in der zweiten Klasse. Mir bereitet die Schule große Freude und ich nehme mit vor Eifer hochroten Wangen am Unterricht teil. Unseren Klassenlehrer mögen wir alle, egal ob Mädchen oder Junge. Er ist ein guter Lehrer, der es versteht die Kinderherzen für das Lesen, Schreiben und Rechnen zu begeistern. Während wir in der ersten Klasse noch auf unsere Schiefertafeln geschrieben haben, dürfen wir jetzt in richtige Hefte schreiben, rechnen und malen. Wir sind ja nun schon groß und keine Schulanfänger mehr. Es ist der erste Schultag nach den großen Ferien. Vor dem Schulhaus haben wir uns in Zweierreihe aufgestellt und folgen nun dem Herrn Lehrer in den &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manche von Euch werden sich an den gleichnamigen Heimatfilm Ende der Fünfziger Jahre erinnern. Als Kind der Sechziger kenne ich selbstverständlich diesen Film. Die Geschichte, die ich heute erzählen will, hat zwar damit nichts zu tun, sondern nur mit meiner Kindheit, aber Ihr werdet auch gleich verstehen, warum ich diesen Titel gewählt habe. Also folgt mir zunächst in das Jahr 1967.</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch, also Klein Astrid, bin jetzt schon in der zweiten Klasse. Mir bereitet die Schule große Freude und ich nehme mit vor Eifer hochroten Wangen am Unterricht teil. Unseren Klassenlehrer mögen wir alle, egal ob Mädchen oder Junge. Er ist ein guter Lehrer, der es versteht die Kinderherzen für das Lesen, Schreiben und Rechnen zu begeistern. Während wir in der ersten Klasse noch auf unsere Schiefertafeln geschrieben haben, dürfen wir jetzt in richtige Hefte schreiben, rechnen und malen. Wir sind ja nun schon groß und keine Schulanfänger mehr.<br />
Es ist der erste Schultag nach den großen Ferien. Vor dem Schulhaus haben wir uns in Zweierreihe aufgestellt und folgen nun dem Herrn Lehrer in den Klassenraum. Folgsam begrüßen wir ihn im Chor, während wir hinter unseren Stühlen stehen.<br />
Heute befindet sich bei der Begrüßung ein Mädchen an seiner Seite. Sie ist in unserem Alter und wirkt ein wenig schüchtern. Sie hat einen kurzen Haarschnitt und sieht auch sonst nett aus. Wir haben sie noch nie zuvor gesehen und sind ganz neugierig, wer das wohl sein mag.<br />
„Ihr habt ab heute eine neue Mitschülerin“, erklärt uns unser Lehrer. „Sie heißt Christel* und ist mit ihren Eltern in unsere Stadt gezogen.“<br />
Und dann beginnt er die Sitzordnung abzuändern und setzt diese neue Mitschülerin mit mir zusammen in die erste Reihe. Ich ahne zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies der Beginn einer dicken Freundschaft ist und wir uns von nun an bis zur 13. Klasse die Schulbank teilen werden. Wir sitzen fortan immer zusammen und verbringen auch außerhalb der Schule viele gemeinsame schöne Stunden miteinander.<br />
Wir wohnen allerdings an den entgegengesetzten Enden unserer Stadt und wenn wir uns besuchen wollen, dann ist es immer ein weiter Weg. Christel wohnt im Posthaus. Sie ist also sozusagen die Christel von der Post.<br />
Die Schulglocke klingelt und für uns ist an diesem Tag der Unterricht aus. Wir sind noch im zweiten Schuljahr, aber schon dicke Freunde. Irgendwie haben wir keine Lust uns nach Schulschluss zu trennen und so frage ich meine Freundin:<br />
„Willst du nicht mit mir nach Hause gehen? Wir können doch die Hausaufgaben zusammen machen und dann ein bisschen spielen.“<br />
„Klar, ich begleite dich heim!“<br />
Christel und ich sind von dieser Idee begeistert und machen uns auf den Weg, der selbstverständlich heute auch ein bisschen länger dauert. Schließlich entdeckt jeder von uns etwas Interessantes am Wegrand.<br />
Als wir zu Hause bei mir ankommen, werden wir auch freundlich von meiner Mutter begrüßt.<br />
„Hallo Ihr Beiden! Schön, dass Du auch da bist, Christel!“, und schon schiebt meine Mutter eine Frage nach:<br />
„Weiß Deine Mutter, dass Du heute gleich nach der Schule bei uns bist?“<br />
„Ach“, meint Christel, „meine Eltern wissen schon, dass ich dann bei Astrid bin. Das geht schon alles klar.“<br />
Sie sagt dies so selbstsicher und entschieden, dass keinerlei Zweifel an der Aussage aufkommt.<br />
„Dann kommt rein und wascht Euch die Hände! Das Mittagessen ist fertig!“<br />
„Was gibt es denn?“, erkundigen wir uns wie aus einem Munde.<br />
„Ich habe Spinat gekocht und dazu gibt es Kartoffeln. Möchtet Ihr auch noch jeder ein Spiegelei und ein Stück Fleischwurst dazu?“<br />
Christel und ich geben jeder den Essenswunsch bekannt und nehmen nebeneinander Platz.<br />
Rahmspinat esse ich gerne, aber heute schmeckt er besonders gut und auch Christel schmeckt es. Wir sind beide guter Dinge, kichern und albern herum.<br />
Mit der besten Freundin gemeinsam das Mittagessen einnehmen, macht einfach Spaß. Sogar auf das Hausaufgabenmachen freuen wir uns und löffeln fleißig den Spinat.<br />
Meine Mutter schaut uns erfreut dabei zu. Ist doch ihr Töchterchen sonst eher ein Suppenkasper und keine allzu gute Esserin. Aber heute schmeckt es allen und der Topf mit dem Spinat wird leer.<br />
Aber irgendwie schaut meine Mutter uns ein bisschen skeptisch an und will sich noch einmal vergewissern, dass alles mit rechten Dingen zugeht.<br />
„Christel, du hast auch ganz sicher Deiner Mutter heute Morgen schon gesagt, dass Du mit Astrid zu uns kommst?“<br />
„Naja“, meint Christel und schiebt einen weiteren Löffel mit Spinat in den Mund. „Wo soll ich denn sonst sein. Ist doch klar, dass ich bei Astrid bin.“<br />
Meiner Mutter scheint auch etwas glasklar zu sein, denn sie beschließt plötzlich.<br />
„Wenn Ihr Beide aufgegessen habt, dann bringen Astrid und ich Dich erst einmal nach Hause. Deine Eltern machen sich doch bestimmt Sorgen. Ja, wenn wir ein Telefon hätten, dann wäre das alles kein Problem.“<br />
„Ach, die machen sich schon keine Sorgen!“, sagt Christel und auch ich pflichte ihr bei.<br />
„Die denken sich das schon, dass sie mit zu mir gekommen ist. Ist doch auch ganz logisch.“<br />
Doch damit können wir meine Mutter nicht beruhigen und schon gar nicht überzeugen.<br />
„Von mir aus kannst Du morgen nach der Schule zu uns kommen, wenn Deine Eltern Bescheid wissen. Aber nachher laufen wir erst einmal gemeinsam zu Dir nach Hause.“<br />
Während wir noch die Reste aus unseren Tellern kratzen und flüsternd Pläne schmieden, wie wir das Unabänderliche noch etwas hinaus zögern können, hören wir plötzlich vor dem Haus ein Hupkonzert.<br />
Wir recken unsere Hälse, aber meine Mutter steht auf und geht zum Fenster, um es zu öffnen und nachzusehen, wer dort so laut und unüberhörbar hupt.<br />
Inzwischen haben wir auch so eine Vermutung. Als wir eine männliche Stimme vernehmen und auch die gestellte Frage hören, wissen auch wir, was los ist.<br />
Vor dem Haus steht ein großes Postauto. Der Postbote am Steuer kurbelt das Fenster herunter und ruft meiner Mutter die Frage zu:<br />
„Ist die Christel hier?“<br />
Wir sehen wie meine Mutter nickt.<br />
„Sie soll sofort nach Hause kommen. Ihre Eltern machen sich schon Sorgen. Sie haben gesagt, ich solle mal bei Astrid vorbei schauen, weil sie ja wahrscheinlich hier ist. Sie haben sich schon so etwas gedacht.“<br />
Tja, was bleibt uns jetzt anderes übrig, als sich dem Schicksal zu ergeben. Christel packt ihre sieben Sachen zusammen, verabschiedet sich von mir und meiner Mutter und bedankt sich höflich für das Mittagessen. Danach steigt sie in das Postauto und wird nach Hause gebracht.<br />
„Siehst du“, ruft sie mir zum Abschied noch zu. „Ich habe es doch gesagt, sie wissen genau, wo ich bin.“<br />
Und zu meiner Mutter meint sie entschuldigend:<br />
„Ich kann doch nur bei Astrid sein! Wo sonst?!“</p>
<p>* Der Name ist abgeändert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a></p>
<p><em>Ich möchte Euch heute noch auf einen neuen Blog einer lieben Freundin aufmerksam machen, der Euch vielleicht auch interessieren könnte:</em></p>
<p><a href="http://mytoledobymeli.com">My Toledo by Meli</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/die-christel-von-der-post/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2799</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Santa Claus</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/santa-claus/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/santa-claus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 17:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Großvater]]></category>
		<category><![CDATA[Mützen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbar]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Claus]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Temperaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsfeiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=237</guid>

					<description><![CDATA[Wir sind wieder zurück in Deutschland, genauer gesagt in Berlin Tegel. Die Türen des Flugzeuges öffnen sich und wir treten hinaus. Wurden wir vor fast drei Wochen in Thailand von Temperaturen von über 30 Grad empfangen, so herrscht hier das andere Extrem vor. Der Pilot hatte uns bereits vorgewarnt, dass hier die Temperaturen um den Nullpunkt liegen. Trotzdem sind wir nahezu geschockt.  Sind zwei Grad wirklich so extrem kalt?“, frage ich, erwarte aber eigentlich keine Antwort, denn ich spüre es sozusagen am eigenen Leib. „Gut, dass wir schon vor dem Ausstieg in unsere Winterjacken geschlüpft sind“, denke ich nur und sehe zu, dass ich schnellstmöglich in dem Bus Platz finde, der uns von unserer Vorfeldposition zum Flughafengebäude bringt. Am Gepäckband werfe ich einen Blick auf den Monitor, auf dem einige Tagesnachrichten im Überblick erscheinen und stelle mit Schrecken fest: Übermorgen ist ja schon der erste Advent. Ich habe das Gefühl als seien wir mit katapultartiger Geschwindigkeit vom Hochsommer in den Winter geschleudert worden. Klar, in Bangkok war auch schon alles weihnachtlich geschmückt und man konnte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sind wieder zurück in Deutschland, genauer gesagt in Berlin Tegel. Die Türen des Flugzeuges öffnen sich und wir treten hinaus. Wurden wir vor fast drei Wochen in Thailand von Temperaturen von über 30 Grad empfangen, so herrscht hier das andere Extrem vor. Der Pilot hatte uns bereits vorgewarnt, dass hier die Temperaturen um den Nullpunkt liegen. Trotzdem sind wir nahezu geschockt. </strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>ind zwei Grad wirklich so extrem kalt?“, frage ich, erwarte aber eigentlich keine Antwort, denn ich spüre es sozusagen am eigenen Leib.<br />
„Gut, dass wir schon vor dem Ausstieg in unsere Winterjacken geschlüpft sind“, denke ich nur und sehe zu, dass ich schnellstmöglich in dem Bus Platz finde, der uns von unserer Vorfeldposition zum Flughafengebäude bringt.<br />
Am Gepäckband werfe ich einen Blick auf den Monitor, auf dem einige Tagesnachrichten im Überblick erscheinen und stelle mit Schrecken fest:<br />
Übermorgen ist ja schon der erste Advent. Ich habe das Gefühl als seien wir mit katapultartiger Geschwindigkeit vom Hochsommer in den Winter geschleudert worden.<br />
Klar, in Bangkok war auch schon alles weihnachtlich geschmückt und man konnte aus dem ein oder anderen Lautsprecher Weihnachtslieder vernehmen, aber so richtig ins Bewusstsein gerückt, ist uns die Weihnachtszeit dort nicht. Wie sollte das auch bei solchen Temperaturen der Fall sein?<br />
„Ich bin sozusagen vom Spagettiträgerkleid in den Wintermantel geschlüpft. Das ist schon ein seltsames Gefühl“, kommentiere ich den Temperaturunterschied. „Aber trotzdem ist der Weihnachtsmarkt am Sonntag Pflicht für uns.“<br />
Wir schaffen es dann am Adventssonntag auch gerade einmal vom Auto bis zum ersten Stand, an dem Mützen, Handschuhe und Schals verkauft werden. Dort stellen wir uns sofort in der Schlange an und erstehen jeder eine schöne warme Wintermütze.<br />
„Das tut meinen Ohren richtig gut“, erklärt Peter und ein Mann neben uns meint zu seiner Frau: „Perfekt, jetzt ist mir wieder warm.“<br />
So ausgerüstet schaffen wir es auch tatsächlich über den Weihnachtsmarkt nicht gerade zu schlendern, aber zügigen Schrittes ihn von einem Ende zum anderen zu überqueren. Danach zieht es uns magisch in das nächste Café.<br />
„Ich brauche jetzt einen schönen warmen Kaffee!“, stellt Peter fest und spricht mir dabei fast aus der Seele. Nur fast, weil ich Teetrinker bin.<br />
Mein Mann setzt seine neuerstandene Mütze ab und ich muss grinsen, woraufhin er mich nach dem Grund fragt.<br />
„Deine kurzen Haare haben mich nur gerade an den Friseurbesuch in Bangkok erinnert. Da hast du mit dem roten Handtuch um den Kopf und deinem weißen Bart ausgesehen wie Santa Claus höchstpersönlich.“<br />
Jetzt ist das Grinsen auf sein Gesicht gewandert:<br />
„Das ist ja auch mein Großvater“, sagt er sehr überzeugend.<br />
„Ich denke, das war Albert Einstein, dessen Foto hast du doch als Kind immer in deiner Geldbörse gehabt und irgendwann hat dich ein Klassenkamerad mal gefragt, ob das dein Opa sei“, erinnere ich mich an eine frühere Erzählung von Peter.<br />
„Na klar“, erklärt mir Peter. „Man hat immer zwei Großväter. Der eine war also Albert Einstein und der andere eben Santa Claus.“<br />
„Sag mal, war in deinem Kaffee ein großer Schuss Alkohol drin?“, frage ich ihn.<br />
„Kannst du dich denn nicht mehr erinnern?“, fragt mich Peter zurück und als er mein ratloses Gesicht sieht, fügt er hinzu:<br />
„Denk mal an deinen Heimtrainer und den Nachbarn deiner Eltern!“<br />
„Spielst du auf diese Geschichte vor über dreißig Jahren an?“, frage ich ihn, weil ich mich dunkel an etwas Lustiges erinnern kann. Peter anscheinend auch, denn er beginnt schon zu erzählen:<br />
„Es war glaube ich am ersten Weihnachtsfeiertag und ich war mit meinem Auto, einem Käfer, unterwegs zu dir und deinen Eltern.“<br />
„Stimmt“, bestätige ich ihn. „Damals waren wir noch Studenten, noch nicht verheiratet und feierten den Heiligen Abend jeder bei den eigenen Eltern.“<br />
Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir bei meinen Eltern und den zweiten verbrachten wir bei Peters Eltern. So war alles gerecht aufgeteilt.<br />
„Ich hatte damals einen Heimtrainer für dich zu Weihnachten gekauft und wollte ihn dir in einer originellen Art und Weise schenken. Deshalb kam ich auf die Idee mit dem Santa Claus“, ruft Peter die Ereignisse wieder zurück in sein Gedächtnis.<br />
„Hast du nicht sogar einen Pappweihnachtsmann gebastelt?“, frage ich ihn und auch bei mir erscheinen wieder die Bilder von damals vor meinem geistigen Auge. „Er sah richtig gut aus und du hast ihn auf den Heimtrainer gesetzt.“<br />
„Ich habe mir auch große Mühe gegeben und ihn in einen Bademantel gehüllt und gut ausgestopft.“<br />
„Und einen langen weißen Bart hatte er auch!“, erinnere ich mich.<br />
„Auf dem Heimtrainer saß er aber erst bei euch zu Hause“, erklärt Peter mir. „Da ich nicht wusste, wie ich ihn die 15 Kilometer von meinem Elternhaus zu deinem Zuhause transportieren sollte, ohne dass er Blessuren erleidet, habe ich ihn kurzerhand auf den Beifahrersitz meines Käfers gesetzt.“<br />
Die Erinnerungen sind auch jetzt bei mir wieder vollständig vorhanden: Peter klingelte damals an unserer Haustür, begrüßte mich und meine Eltern, bat aber mich für einen Moment in mein Zimmer zu verschwinden, weil er eine Überraschung für mich hatte. So schleppte er alles heimlich ins Haus und baute den Heimtrainer mit dem Weihnachtsmann bei uns im Wohnzimmer auf. Sowohl meine Eltern als auch ich hatten viel Spaß bei dieser gelungenen Überraschung.<br />
Nach dem Kaffeetrinken mit Christstollen ( den Peter noch heute zur Weihnachtszeit immer und überall vorgesetzt bekommt, weil er ihn angeblich so gerne mag ) ging Peter noch einmal nach draußen, um seine Geschenke ins Auto zu packen und danach den Bürgersteig vom Schnee zu befreien.<br />
„Schöne Weihnachten“, wünschte er dem Nachbarn meiner Eltern, der ebenfalls gerade dabei war den Schnee vom Gehweg zu schieben.<br />
„Danke! Euch auch schöne Feiertage!“<br />
Ein Wort gab das andere und schon waren die beiden Männer in ein Gespräch vertieft. Der Nachbar,der sich bereits im Rentenalter befand und mit seiner Frau alleine im Haus gegenüber lebte, war immer dankbar für ein bisschen Abwechslung. Anscheinend hatte er heute schon am Fenster gesessen und in das winterliche Treiben hinausgeschaut, denn er machte plötzlich die Feststellung:<br />
„Ich habe vorhin deinen Opa im Auto sitzen gesehen. Das ist ja schön von dir, dass du ihn mitgebracht hast. Wahrscheinlich sitzt er jetzt drinnen am Kaffeetisch.“<br />
Peter war zunächst etwas erstaunt, doch dann wurde ihm klar, wen der Nachbar in seinem Auto hatte sitzen sehen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/santa-claus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">237</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
