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	<title>Vater &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Im Garten meines Opas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 22:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren.  Meine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren. In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag, dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß. Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren. </strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>eine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren.<br />
In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag,</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3083 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01445 Kopie" width="631" height="427" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg 631w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" /></p>
<p>dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß.</p>
<p>Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem Teddy und natürlich mit meiner Mutter.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3084 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg" alt="1200px-DSC01443 Kopie" width="840" height="582" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-300x208.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-768x532.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3086 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01460 Kopie" width="566" height="393" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg 566w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie-300x208.jpg 300w" sizes="(max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3088 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg" alt="1200px-DSC01489 Kopie" width="840" height="646" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-300x231.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-768x591.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Als kleine Gärtnerin gehörte selbstverständlich auch das Gießen der Gänseblümchen dazu, was ich selbst im Sonntagskleidchen sehr gewissenhaft tat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3089 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg" alt="1200px-DSC01455 Kopie" width="840" height="595" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-300x213.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-768x544.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich kann mich noch an die zwei Fliederbäumchen erinnern, vor denen ich mich dann auch ganz keck fotografieren ließ. Ich hatte zuvor ein ähnliches Foto gesehen, auf dem meine Tante abgebildet war. Also habe ich versucht es ihr gleich zu tun. Mit der Sonnenbrille in der Hand, einer Rüschenbluse, einem feschen Rock und den weißen Schleifen im Haar war ich schon recht elegant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3090 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01452 Kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Sehr gerne erinnere ich mich an den Hund meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3091 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg" alt="1200px-DSC01450" width="840" height="527" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-300x188.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-768x481.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Er hieß Bazi und fraß mir angeblich immer die Brötchen und Kekse aus der Hand, wenn ich meine Hand aus dem Kinderwagen streckte. Er war aber immer lieb zu mir. Auch weiß ich, dass er im Sommer in einer Zinkbadewanne auf dieser Wiese gebadet wurde.</p>
<p>Toll fand ich es immer, dass ich noch eine Uroma hatte. Auf sie war ich richtig stolz.</p>
<p>Ich habe ein Foto entdeckt, auf dem meine Oma und meine Uroma (sie ist allerdings die Mutter meines Opas) zu sehen sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3092 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg" alt="1200px-DSC01485" width="840" height="609" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-300x218.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-768x557.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Aber auf meinem absoluten Lieblingsfoto sind 4 Generationen zu sehen. Dieses Foto erschien zum 80sten Geburtstag meiner Uroma in einer Zeitung (ich glaube sie hieß Saazer Heimatblatt oder so ähnlich, das konnte ich leider nicht mehr feststellen).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3093 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg" alt="1200px-DSC01478" width="840" height="999" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg 861w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-252x300.jpg 252w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-768x914.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Zu sehen sind von links nach rechts: Mein Vater, meine damals 80jährige Uroma mit meiner Wenigkeit auf dem Arm und mein Opa. (Leider hatte ich bei der Erstellung nicht das Originalfoto zur Hand, doch ich weiß, dass ich es besitze und werde noch auf die Suche danach gehen.)<br />
Auf der anderen Seite des Hauses war die Einfahrt und der Parkplatz für das Auto. Dort habe ich auch das Fahrradfahren gelernt. Mein Opa hielt mich am Gepäckträger fest, doch irgendwann ließ er heimlich los und ich fuhr ohne Stützräder den Weg entlang.<br />
Außerdem gab es dort ebenfalls ein Stück Rasen mit Blumenbeeten. In einer Ecke, so kann ich mich erinnern, stand ein „Tränendes Herz“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3094 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01416" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Für mich war es ein unbedingtes Muss in unserem Garten ebenfalls diese Pflanze zu haben, denn sie erinnert mich immer wieder an meinen Großvater und den Garten meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3095 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01418" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Auf der dem Haus gegenüberliegenden Seite stand ein Nebengebäude, in dem zum Beispiel auch die Kohlen gelagert wurden, aber auch Gartengeräte. Ich weiß noch, dass in einer dieser Türen zwei Haken für meine Schaukel hingen.<br />
Auch einen sogenannten Grabgarten mit Kartoffeln und anderem Gemüse gab es. Auch Sträucher mit Brombeeren waren dort zu finden.<br />
Als unser Hund Bazi mit 13 Jahren starb, fand er in einer der hinteren Ecken des Gartens seine letzte Ruhestätte.<br />
Ich denke gerne an Opas Garten zurück, aber auch an die Menschen, die in diesem Garten ein und aus gegangen sind, &#8211; meine Eltern, meine Großeltern, meine Uroma, Freunde und Bekannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch noch das:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vater und Sohn</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/vaters-lieblingsfilm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 22:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich einmal eine etwas andere Geschichte einstellen. Sie stammt nicht von mir.  Ich habe mir zwar zunächst überlegt daraus eine eigene Kurzgeschichte zu machen, aber das wäre eigentlich schade, denn sie stammt aus der Feder unseres Sohnes. Ich habe sie auf einem Kalenderblatt gefunden. Als ich unseren inzwischen erwachsenen Sohn fragte, wann er sie denn geschrieben hat, erhielt ich nur die Antwort: &#8222;Im Mai!&#8220; An das Jahr kann weder er noch ich mich erinnern, im Übrigen fehlt das Deckblatt des Kalenders mit der Jahreszahl. Schätzungsweise war er damals ungefähr elf, vielleicht 12 Jahre alt. Es war wohl ein Projekt im LER Unterricht (Lebensgestaltung &#8211; Ethik &#8211; Religion), an welchem er teilgenommen hatte. Allerdings kann ich auch das Thema nicht benennen, ich denke aber es ging um Redensarten, Weisheiten, Sprichwörter o.ä.. Diese Geschichte ist wie immer mitten aus dem Leben gegriffen und könnte sich noch heute in ähnlicher Form abspielen. Die Protagonisten dieser Geschichte stammen wohl aus unserem Familienkreis. Obwohl keine Namen genannt werden, kommt mir die Situation sehr bekannt vor. Deshalb gehe ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute möchte ich einmal eine etwas andere Geschichte einstellen. Sie stammt nicht von mir.  Ich habe mir zwar zunächst überlegt daraus eine eigene Kurzgeschichte zu machen, aber das wäre eigentlich schade, denn sie stammt aus der Feder unseres Sohnes. Ich habe sie auf einem Kalenderblatt gefunden. Als ich unseren inzwischen erwachsenen Sohn fragte, wann er sie denn geschrieben hat, erhielt ich nur die Antwort: &#8222;Im Mai!&#8220;</strong></p>
<p><span class="dropcap">A</span>n das Jahr kann weder er noch ich mich erinnern, im Übrigen fehlt das Deckblatt des Kalenders mit der Jahreszahl. Schätzungsweise war er damals ungefähr elf, vielleicht 12 Jahre alt. Es war wohl ein Projekt im LER Unterricht (Lebensgestaltung &#8211; Ethik &#8211; Religion), an welchem er teilgenommen hatte. Allerdings kann ich auch das Thema nicht benennen, ich denke aber es ging um Redensarten, Weisheiten, Sprichwörter o.ä..</p>
<p>Diese Geschichte ist wie immer mitten aus dem Leben gegriffen und könnte sich noch heute in ähnlicher Form abspielen. Die Protagonisten dieser Geschichte stammen wohl aus unserem Familienkreis. Obwohl keine Namen genannt werden, kommt mir die Situation sehr bekannt vor. Deshalb gehe ich davon aus, dass es sich um meine beiden Männer handelt, nämlich um unseren Sohn Timo und um meinen Göttergatten Peter. Im Folgenden werde ich diese kleine Geschichte wörtlich wiedergeben:</p>
<p style="text-align: center;">Vaters Lieblingsfilm</p>
<p>&#8222;Hallo Papi! Dein Lieblingsfilm läuft in einer Stunde im Fernsehen. Wollen wir uns den gemeinsam ansehen?&#8220;, fragte der Sohn den Vater.</p>
<p>&#8222;Na klar!&#8220;, erwiderte dieser. &#8222;Sag mir Bescheid, wenn der Film beginnt.&#8220;</p>
<p>Mit diesen Worten verschwand er in seinem Zimmer und wurde zum ersten Mal gerufen, als der Film anfing.</p>
<p>&#8222;Ja, ja ich komme gleich!&#8220;</p>
<p>Nach fünf Minuten rief der Sohn zum zweiten Mal.</p>
<p>&#8222;Ehrlich, ich bin gleich da.&#8220;</p>
<p>Diese Szene wiederholte sich noch mehrere Male. Als der Vater endlich ins Wohnzimmer spaziert kam, meinte er zum Sohn: &#8222;So, jetzt schauen wir uns mal meinen Lieblingsfilm an!&#8220;</p>
<p>Aber da lief gerade der Abspann. &#8211; Es war zu spät! &#8211;</p>
<p>Wenn man sich etwas vornimmt, dann muss man es auch ausführen, denn:</p>
<p>&#8222;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!&#8220;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1263 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm-1024x682.jpg" alt="1200px-Lieblingsfilm" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wenn Ihr mich jetzt fragt, von welchem Lieblingsfilm meines Mannes unser Sohn sprach, so kann ich wieder nur raten. Auch die Befragung von Mann und Sohn führt zu keinem eindeutigen Ergebnis. Wir vermuten allerdings, dass es sich damals um einen Film von Louis de Funes handelte.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht interessieren Euch auch diese Geschichten:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wenn-der-vater-mit-dem-sohn/">Wenn der Vater mit dem Sohn&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wenn der Vater mit dem Sohn &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 08:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Anhieb fallen wahrscheinlich nicht nur mir die lustigen Vater &#8211; und &#8211; Sohn &#8211; Bildgeschichten des Zeichners E.O.Plauen (Erich Ohser) ein. Der kleine dicke Vater und der strubbelige Sohn haben inzwischen die Herzen von Kindern und Erwachsenen erobert. Aber in jeder Familie, in der es einen Sohn gibt, existieren auch Vater &#8211; und &#8211; Sohn &#8211; Geschichten, also auch bei uns: Wie jeder weiß, kommen bei Vätern oft Kindheitsträume wieder zum Vorschein, die dann mit dem Sohn in die Tat umgesetzt werden. Unzählige Väter, manchmal sogar schon werdende Väter, holen wieder ihre Eisenbahn vom Dachboden. Mein Peter natürlich auch. Aber da gab es noch etwas anderes. Als Kind hatte er ein Flugzeug gebaut, das allerdings irgendwann zerschellte. Hieran war meine Schwägerin nicht ganz unbeteiligt gewesen. Man kann es kaum glauben, denn heute hat Peter als Professor einen Lehrstuhl für Flugantriebe inne und seine Schwester ist Stewardess geworden. Daher ist es eigentlich nur logisch, dass Peter mit unserem Sohn Timo auch irgendwann einmal das Thema Fliegen und Flugzeug in Angriff nahm. „Was hältst du davon, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf Anhieb fallen wahrscheinlich nicht nur mir die lustigen Vater &#8211; und &#8211; Sohn &#8211; Bildgeschichten des Zeichners E.O.Plauen (Erich Ohser) ein. Der kleine dicke Vater und der strubbelige Sohn haben inzwischen die Herzen von Kindern und Erwachsenen erobert. Aber in jeder Familie, in der es einen Sohn gibt, existieren auch Vater &#8211; und &#8211; Sohn &#8211; Geschichten, also auch bei uns:</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>ie jeder weiß, kommen bei Vätern oft Kindheitsträume wieder zum Vorschein, die dann mit dem Sohn in die Tat umgesetzt werden. Unzählige Väter, manchmal sogar schon werdende Väter, holen wieder ihre Eisenbahn vom Dachboden. Mein Peter natürlich auch. Aber da gab es noch etwas anderes. Als Kind hatte er ein Flugzeug gebaut, das allerdings irgendwann zerschellte. Hieran war meine Schwägerin nicht ganz unbeteiligt gewesen. Man kann es kaum glauben, denn heute hat Peter als Professor einen Lehrstuhl für Flugantriebe inne und seine Schwester ist Stewardess geworden. Daher ist es eigentlich nur logisch, dass Peter mit unserem Sohn Timo auch irgendwann einmal das Thema Fliegen und Flugzeug in Angriff nahm.<br />
„Was hältst du davon, wenn wir uns ein Modellflugzeug kaufen?“, schlug er unserem damals etwa elfjährigen Sohn vor.<br />
„Oh ja, das ist toll!“, sprang Timo sofort darauf an. „Aber ein richtig Tolles und mit Fernsteuerung!“<br />
Also ging es an einem Samstag zum entsprechenden Geschäft. Sowohl Timo als auch mein Mann bekamen beim Anblick der vielen verschiedenen Modelle, egal ob Autos, Flugzeuge, Motorräder oder Schiffe glänzende Augen.<br />
„Haben Sie denn schon einmal ein ferngesteuertes Flugzeug in die Luft gebracht?“, fragte der Verkäufer, der meinem Mann schon einige kleinere Triebwerke geliefert hatte.<br />
„Tja“, meinte mein Mann. „Ich kenne mich zwar mit den Antrieben aus, aber ich habe das letzte Mal als Kind versucht ein Modellflugzeug fliegen zu lassen. Aber das dürfte ja wohl kein Problem sein.“<br />
„Ich denke, wir sollten dann mal zu den Anfängermodellen gehen“, schlug der Verkäufer vor.<br />
„Ja, aber so ein kleines Spielzeug sollte es nun auch wieder nicht sein. Schon was Ordentliches!“, verkündete Peter.<br />
Nun gut, wir fanden dann auch ein Modellflugzeug, das eine Spannweite von ungefähr 1,5 Metern hatte und einen entsprechenden Antrieb mit Fernsteuerung besaß. Es war aus gelbem Styropor gebaut und nicht in unendlich viele Kleinteile zerlegt. Somit wurde es der kindlichen und väterlichen Ungeduld gerecht, denn es war schnell einsatzbereit.<br />
An einem schönen Sonntagvormittag sollte es dann soweit sein. Wir hatten uns schon überlegt, welche Wiese wohl für den Jungfernflug geeignet sei. Sie war etwas außerhalb eines Dorfes gelegen und groß genug, um das Flugzeug ausgiebig zu erproben und Kreise am Himmel ziehen zu lassen.<br />
Alle Nachbarn in unserem Stichweg standen um unser Flugzeug herum und bewunderten dieses tolle Stück.<br />
„Na, dann lasst es mal schön fliegen und hinterher eine gute Landung!“, wünschten sie uns noch, als wir ins Auto einstiegen.<br />
Timo und Peter freuten sich riesig und ich war einfach nur gespannt. Ich überlegte mir, ob ich mich trauen und das Flugzeug, wenn auch nur ganz kurz, ebenfalls durch die Lüfte kreisen lassen würde. Die Landung würde ich dann Peter oder vielleicht sogar Timo überlassen, denn ich hatte keinerlei Erfahrung mit diesen ferngesteuerten Dingern. Und kaputt machen wollte ich ja auch nichts.<br />
Peter gab Timo noch einige Instruktionen bezüglich der Steuerung und wann er denn Schub geben sollte. Er selbst ging dann mit dem Flugzeug in der Hand etwa fünfzig Meter weiter. Er hielt das Flugzeug hoch und drehte sich zu Timo, um ihm das vereinbarte Kommando zu geben:<br />
„Also los!“, befahl er.<br />
Der Motor surrte, der Propeller drehte sich, es war ideales Flugwetter, &#8211; einfach alles perfekt. Peter lief noch ein paar Schritte und tat dann das, was in der Anleitung zum Flugstart beschrieben stand. Er warf den großen gelben Flieger in die Luft.<br />
„Perfekt!“, hätten wir uns gewünscht ausrufen zu können.<br />
So weit kamen wir gar nicht erst, denn dieser Jubelruf wurde durch einen Aufschrei meinerseits überholt.<br />
„Oh nein!, rief ich entsetzt aus, als ich sah, wie das Flugzeug seine Spitze in den Boden rammte.<br />
Nun standen wir inmitten der großen Wiese um unseren Flieger herum.<br />
„Ist halb so wild!“, beruhigte Peter unseren Timo, denn dieser ließ sehr verdächtig den Kopf hängen und verzog schon sein Gesicht.<br />
„Das kann man wieder kleben, deshalb haben wir ja einen Styroporflieger genommen.“<br />
Also fuhren wir einerseits etwas frustriert nach Hause, aber andererseits trugen wir die Hoffnung in uns, dass die Sache beim nächsten Mal besser klappen würde. Peter meinte nämlich, dass der Flieger oder besser gesagt dessen Gewicht noch richtig ausgetrimmt werden müsse. In der häuslichen Garage wurden die Reparaturarbeiten noch am gleichen Tag durchgeführt. Allerdings musste der Kleber vor dem nächsten Versuch erst noch aushärten.<br />
Am nächsten Samstag verluden wir wiederum den Flieger ins Auto und ab ging die Post, um zehn Minuten später wiederum mit den Einzelteilen zurück zu kehren.<br />
Bei unserer Rückkehr waren wir dann in unserer Straße auch Gesprächsthema Nummer eins. Eigentlich waren nicht wir der Diskussionspunkt, sondern eher der Start und der Absturz unseres Fliegers. Man kann sich vorstellen, dass aus allen Richtungen gute Ratschläge auf uns einprasselten.<br />
„Man muss nur einfach auf das Gewicht achten, denn vorne darf er nicht so schwer sein“, erklärte uns ein Bekannter, der bereits Erfahrungen mit ferngesteuerten Autos hatte und möglicherweise als Kind auch einmal einen Papierflieger hatte steigen lassen.<br />
„Das nächste Mal komme ich mit! Das klappt dann schon!“, erzählte er uns siegessicher.<br />
So war es dann auch &#8211; teilweise.<br />
Wir bestiegen am darauf folgenden Wochenende also zu Viert das Auto: Peter, Timo, ich und unser hilfreicher Bekannter. Die übrigen Nachbarn winkten uns noch zu und zeigten uns gestenreich an, dass sie uns die Daumen drücken würden.<br />
Wir fuhren also zu der besagten Flugwiese und stiegen aus. Peter holte den Flieger aus dem Kofferraum und Timo schnappte sich die Fernsteuerung. So marschierten wir unter den Anweisungen unseres Bekannten zum Mittelpunkt der Wiese, wohlweißlich darauf achtend, dass sowohl Bäume als auch Straßen weit genug entfernt waren.<br />
Timo strahlte. Der Bekannte gab mit ernster Miene einige Belehrungen zum Besten. Peter war hoch konzentriert. Und ich brachte mich vorsichtshalber schon mal in Sicherheit.<br />
Peter hielt den Flieger hoch, der Propeller drehte sich, der Motor surrte, unser Bekannter gab das Kommando und das Flugzeug flog.<br />
Wie lange es sich in der Luft hielt, konnte später keiner mehr sagen. Allerdings können es nur Sekunden gewesen sein, denn dann setzte es sofort wieder zum Sturzflug an.<br />
Dieses Mal waren die Beschädigungen schon etwas ausgeprägter, doch reparierbar, unser Bekannter etwas kleinlauter und Timo aller Hoffnungen beraubt.<br />
Während Peter und unser Bekannter noch beratschlagten, welche Verbesserungsmöglichkeiten es geben könnte, legten Timo und ich das Thema Modellflieger mehr oder weniger ad acta. Wir waren uns nämlich einig darüber, dass unser Bekannter lieber weiter mit seinen ferngesteuerten Modellautos durch die Gegend rasen sollte und Peter einfach nur weiterhin seinen Studenten beibringen sollte wie man Triebwerke baut.</p>
<p>Übrigens: Das große gelbe Flugzeug ist niemals wieder gestartet, aber es existiert noch. Vielleicht kann Peter es später einmal als Großvater wieder aktivieren, &#8211; dann möglicherweise mit größerem Erfolg. Zumindest ist es mit seinen wenigen Flugsekunden jetzt schon in die Familiengeschichte eingegangen.</p>
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