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	<title>Steuer &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Was hat man mir da nur erzählt…?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 13:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Biss]]></category>
		<category><![CDATA[Bremse]]></category>
		<category><![CDATA[erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind auf dem Weg zu unserem Sohn und kommen dabei durch eine kleinere Ortschaft. Mein Mann fährt und ich lasse meinen Blick schweifen. Da fällt mir ein schmuckes kleines Häuschen mit einem gepflegten Garten auf, in dem es üppig in allen leuchtenden Farben blüht.  Aber nicht allein die Blütenpracht zieht meine Aufmerksamkeit auf sich, sondern noch etwas anderes, das mitten im Vorgarten steht. „Hast du das eben gesehen? Schau doch mal!“, fordere ich meinen Gatten auf.  „Was denn, wo denn? Ich muss auf die Straße achten und kann nicht links und rechts die Landschaft betrachten“, erklärt er mir und tritt gleichzeitig auf die Bremse, weil ihm nun ein Schild anzeigt, dass man nur noch 30 Stundenkilometer fahren darf. „Jetzt sind wir sowieso schon vorbei“, sage ich mit ein wenig enttäuschter Stimme.  „War es wichtig? Soll ich umdrehen?, erkundigt er sich, aber ich merke am Ton, dass er eigentlich keine Lust zum Wenden hat. „Nein, nein! Das brauchst du nicht. Dort hinten links“, gestikuliere ich, „steht inmitten der vielen blühenden Blumen ein großer hölzerner  Storch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind auf dem Weg zu unserem Sohn und kommen dabei durch eine kleinere Ortschaft. Mein Mann fährt und ich lasse meinen Blick schweifen. Da fällt mir ein schmuckes kleines Häuschen mit einem gepflegten Garten auf, in dem es üppig in allen leuchtenden Farben blüht.<span class="Apple-converted-space">  </span>Aber nicht allein die Blütenpracht zieht meine Aufmerksamkeit auf sich, sondern noch etwas anderes, das mitten im Vorgarten steht.</p>
<p>„Hast du das eben gesehen? Schau doch mal!“, fordere ich meinen Gatten auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Was denn, wo denn? Ich muss auf die Straße achten und kann nicht links und rechts die Landschaft betrachten“, erklärt er mir und tritt gleichzeitig auf die Bremse, weil ihm nun ein Schild anzeigt, dass man nur noch 30 Stundenkilometer fahren darf.</p>
<p>„Jetzt sind wir sowieso schon vorbei“, sage ich mit ein wenig enttäuschter Stimme.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„War es wichtig? Soll ich umdrehen?, erkundigt er sich, aber ich merke am Ton, dass er eigentlich keine Lust zum Wenden hat.</p>
<p>„Nein, nein! Das brauchst du nicht. Dort hinten links“, gestikuliere ich, „steht inmitten der vielen blühenden Blumen ein großer hölzerner<span class="Apple-converted-space">  </span>Storch mit einem Tuch im Schnabel. In dem Tuch liegt eine Babypuppe. Das sieht echt hübsch aus.“</p>
<p>„Na, da wird wohl ein Baby auf die Welt gekommen sein!“</p>
<p>Für einen Moment ist es still in unserem Auto, doch dann kichere ich plötzlich los.</p>
<p>„Hihi, haha!“</p>
<p>„Was hast du jetzt gesehen?“, fragt Peter leicht verwundert nach.</p>
<p>„Nichts! Allerdings ist mir durch diesen hölzernen Storch etwas eingefallen.“</p>
<p>„Erzählst du es mir?“</p>
<p>„Na klar, aber nur, wenn du mich nicht auslachst!“</p>
<p>„Wieso sollte ich?“, fragt mein Mann zurück.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Naja, ich war vielleicht noch ein bisschen sehr klein …. und mein Opa gehörte ja einer ganz anderen Generation an, …. damals waren noch andere Zeiten, … man hat nicht so offen über alles gesprochen …“, gebe ich zu Bedenken.</p>
<p>„Jetzt rede doch nicht um den heißen Brei herum“, grinst mein Mann, der schon etwas zu ahnen scheint.“</p>
<p>„Es ist schon ziemlich lange her, ich war nämlich noch ein ganz kleines Kind…“</p>
<p>„Klingt wie der Anfang eines Märchens“, kommentiert Peter.</p>
<p>„Wie gesagt: Ich war noch sehr klein und unwissend“ setze ich meiner Erzählung nochmals voran.</p>
<p>„Ich war bei meinem Opa und er berichtete mir eines morgens eine wie mir heute scheint sehr verwunderliche Geschichte:</p>
<p>Meine Tante, so sagte er, wollte am Abend zuvor den Abfall nach draußen bringen. Gerade als sie beim Schuppen an der Mülltonne stand, sei ein Storch gekommen und hätte sie unvermittelt ins Bein gebissen. Und jetzt sei sie im Krankenhaus. Aber ich solle mir keine Sorgen machen. Es sei alles in bester Ordnung und in der nächsten Woche solle sie wieder nach Hause kommen. Sie bringe dann auch noch ein kleines Baby mit!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das hat man mir damals so erzählt, als mein erster Cousin auf die Welt kam und ich war natürlich total begeistert, dass bald meine Tante mit einem Baby vorbeikommen würde“, schließe ich meine Erzählung.</p>
<p>Vorsichtig wage ich einen Blick nach links zu meinem Mann, der grinsend hinter dem Steuer sitzt.</p>
<p>„Da haben wir wohl Glück gehabt!“, meint er nur.</p>
<p>„Wieso, dass ich diese Erklärung meines Opas über die vielen Jahre hinweg nicht vergessen habe?“</p>
<p>„Nein, naja, vielleicht auch. Aber hauptsächlich, dass unser Sohn auch ohne diesen Biss in dein Bein auf die Welt gekommen ist. So ein Biss ist nämlich nicht ohne…“</p>
<p>„Aha!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/erlebnis-in-opas-garten/">Erlebnis in Opas Garten</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/astrid-opa-und-das-eis/">Astrid, Opa und das Eis</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/">Im Garten meines Opas</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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