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	<title>Sommertag &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Lach mal wieder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 16:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenzaun]]></category>
		<category><![CDATA[lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertag]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist einer jener Sommertage, an denen man von Vogelgezwitscher geweckt wird und die Sonnenstrahlen einen schon vor dem Aufstehen an der Nase kitzeln. Einfach herrlich! Da macht es gar nichts aus früher als gewöhnlich aus dem Bett zu hüpfen und in den Tag zu starten. „Du weißt schon, dass du mich jetzt gleich zur Uni fahren musst“, sagt mein Mann. „Na, so vergesslich bin ich nun auch noch nicht“, antworte ich lachend. „Wir haben doch erst gestern dein Auto in die Werkstatt gefahren.“ Das mit der Vergesslichkeit scheint allerdings eine ganz spezielle Sache zu sein. Manchmal überdecken die Geschehnisse des Alltags Dinge, an die man normalerweise ganz selbstverständlich denkt. Irgendwie passiert es dann, dass genau diese Selbstverständlichkeiten durch die Maschen des Gehirns fallen, irgendwo in den Gehirnwindungen verschwinden oder gar steckenbleiben. Und genau das ist an diesem so schönen Tag passiert. Ich habe meinen Mann vergessen. Nein, nicht ihn. An ihn denke ich doch immer. Während ich mit meiner Mutter am Spätnachmittag telefoniere, überlege ich, warum mein Mann noch nicht zu Hause ist, obwohl &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist einer jener Sommertage, an denen man von Vogelgezwitscher geweckt wird und die Sonnenstrahlen einen schon vor dem Aufstehen an der Nase kitzeln. Einfach herrlich! Da macht es gar nichts aus früher als gewöhnlich aus dem Bett zu hüpfen und in den Tag zu starten.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„D</span>u weißt schon, dass du mich jetzt gleich zur Uni fahren musst“, sagt mein Mann.<br />
„Na, so vergesslich bin ich nun auch noch nicht“, antworte ich lachend. „Wir haben doch erst gestern dein Auto in die Werkstatt gefahren.“<br />
Das mit der Vergesslichkeit scheint allerdings eine ganz spezielle Sache zu sein. Manchmal überdecken die Geschehnisse des Alltags Dinge, an die man normalerweise ganz selbstverständlich denkt. Irgendwie passiert es dann, dass genau diese Selbstverständlichkeiten durch die Maschen des Gehirns fallen, irgendwo in den Gehirnwindungen verschwinden oder gar steckenbleiben. Und genau das ist an diesem so schönen Tag passiert. Ich habe meinen Mann vergessen.<br />
Nein, nicht ihn. An ihn denke ich doch immer. Während ich mit meiner Mutter am Spätnachmittag telefoniere, überlege ich, warum mein Mann noch nicht zu Hause ist, obwohl er eigentlich bereits da sein wollte oder zumindest jetzt bald nach Hause kommen sollte.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wird es heute denn wieder so spät?“, hatte ich ihn noch am Morgen gefragt und er hatte diese Frage verneint und sogar gemeint, dass er heute nicht so viele Termine habe.<br />
Mitten im schönsten Telefonat mit meiner Mutter vernehme ich ein Klopfen in meinem Ohr.<br />
„Ach Mutti, es ruft gerade noch jemand an“, erkläre ich ihr.<br />
„Dann lass uns schnell auflegen“, sagt sie und wir beenden unser Gespräch.<br />
Ein Blick auf das Display meines Handys zeigt mir, dass mein Mann anruft. Nichtsahnend nehme ich das Gespräch an.<br />
„Hallo“, flöte ich fröhlich in das Gerät.<br />
„Sag mal, hast du mich vergessen? Wann holst du mich denn endlich ab?!“, dringt seine etwas unwirsche Stimme an mein Ohr.<br />
„Wieso? Ich warte hier schon die ganze Zeit, dass du endlich heimkommst“, antworte ich.<br />
„Du wartest?! Du musst mich abholen. Ich habe doch kein Auto. Denk mal nach: Mein Auto ist in der Werkstatt.“<br />
„Oh!“, lache ich verlegen in den Hörer. „Das hab dich tatsächlich vergessen.“<br />
Verwundert bin ich jedoch schon. Am wenigsten allerdings über meine Vergesslichkeit, sondern hauptsächlich über den leicht säuerlichen Ton in der Stimme meines Mannes. So kenne ich ihn ja gar nicht und die Situation, dass er auf mich warten muss auch nicht. Eher verhält sich normalerweise die Sache umgekehrt.<br />
„Ich bin in zehn Minuten da!“, rufe ich zum anderen Ende der Telefonverbindung. „Du kannst schon runtergehen und vor dem Gebäude auf mich warten.“<br />
„Okay, ich steh dann also draußen und warte“, kommt es etwas versöhnlicher von meinem Mann.<br />
Bevor ich losdüse, berichte ich allerdings noch schnell meiner Mutter, dass das Anklopfen im Handy von meinem Peter kam, den ich vergessen habe abzuholen.<br />
„Na, dann lass ihn nicht länger warten“, meint sie.<br />
Im selben Moment, in dem ich auflege, klingelt mein Handy erneut.<br />
„Wo bleibst du eigentlich? Ich stehe schon die ganze Zeit hier und warte!“<br />
„Ich komme ja schon und wieso bist du eigentlich so unfreundlich?“, will ich noch sagen, aber da hat er bereits aufgelegt.<br />
Schnell gehe ich noch einmal für kleine Prinzessinnen und dann schlüpfe ich in meine Schuhe, stecke das Handy in meine Handtasche, ziehe meine Lippen nach, suche fix meine Autoschlüssel und öffne auch schon die Haustür.<br />
Während ich den Schlüssel von außen im Schloss drehe, um die Tür zuzuschließen, höre ich unsere Nachbarin lauthals lachen.<br />
„Oh, B. hat mal wieder gute Laune“, denke ich. Mehr aber auch nicht, denn sie lacht gerne und viel.<br />
Als ich mich umdrehe, sehe ich sie am Auto stehen und den Kofferraum beladen. Sie lächelt mir zu. Ich lächele zurück und will geschwind zu meinem Auto, da fällt mein Blick ein Haus weiter auf die gegenüberliegende Straßenseite. Von dort blicken mich sechs Augenpaare überaus freundlich, um nicht zu sagen &#8222;fröhlich&#8220; an. An sich ist dies kein ungewöhnlicher Anblick für mich, jedoch jetzt und genau in diesem Moment schon. Ein Augenpaar gehört S. unserer anderen Nachbarin, die nun freudestrahlend zu mir herüber winkt. Das zweite Augenpaar gehört S. ihrem Mann, der jetzt ebenfalls die Hand zum Gruß hebt. Beide stehen in ihrem Vorgarten hinter dem Zaun. Und wer steht vor dem Gartenzaun?<br />
„Wie kommst du denn hier her?“, rufe ich erstaunt und renne auch schon zu den drei auf mich wartenden Personen.<br />
„Das hat jetzt aber lange gedauert“, lacht B., die erste Nachbarin und schließt ihren Kofferraumdeckel.<br />
„Wieso?“ frage ich sie verwirrt und schiebe gleich eine weitere Frage in Richtung der anderen Nachbarn hinterher: „Wie lange stehst du eigentlich schon hier?“, rufe ich der Person vor dem Gartenzaun entgegen.<br />
„Seit meinem ersten Anruf“, grinst mein Mann. Herr K. von gegenüber hat mich mitgenommen. Wolltest du mich nicht schon längst an der Uni abgeholt haben? Die zehn Minuten sind bereits deutlich überschritten und erst jetzt willst du losfahren?!“<br />
Die gesamte Nachbarschaft bricht in schallendes Gelächter aus, einschließlich meiner Wenigkeit. Und so beginnt wieder einmal ein lustiger und unterhaltsamer Plausch am Gartenzaun.</p>
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		<title>Eigenartige Entdeckung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 22:10:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[abgeschlossen]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
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		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlüssel]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertag]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefschlaf]]></category>
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		<category><![CDATA[Villa]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Villa, in der Professor Konfusi und seine Frau wohnen, wirkt heute ein bisschen verschlafen. Es ist ein sehr warmer, eigentlich schon leicht schwüler Sommertag, der die Schläfrigkeit fördert. Eine himmlische Ruhe hat sich im gesamten Viertel ausgebreitet, denn jetzt in den Sommerferien sind die meisten Familien im Urlaub. Auch Marco ist mit seinen Eltern verreist. Das junge Pärchen von ganz oben ist bereits schon vor einer Woche zum Zelten an den Bodensee gefahren. Somit sind nur das ältere Ehepaar und Oma Schmidt aus dem Erdgeschoss in der Villa. Herr Konfusi hat sich mit seiner Frau auf den Balkon zurückgezogen. Hier haben sie eine wunderschöne Aussicht auf den Garten, aber auch auf den nahegelegenen Stadtpark. Man hört weder Hunde bellen, noch Kinder lachen, nur das Zwitschern der Vögel, die sich in den Zweigen der Bäume niedergelassen haben, ist zu vernehmen. Es dauert daher auch nicht lange, bis Herr und Frau Konfusi auf ihren Liegestühlen eingenickt sind. Während Professor Konfusi traumlos vor sich hin schlummert, hört seine Ehefrau in ihrem Traum ein Klingeln. Es hört sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Villa, in der Professor Konfusi und seine Frau wohnen, wirkt heute ein bisschen verschlafen. Es ist ein sehr warmer, eigentlich schon leicht schwüler Sommertag, der die Schläfrigkeit fördert. Eine himmlische Ruhe hat sich im gesamten Viertel ausgebreitet, denn jetzt in den Sommerferien sind die meisten Familien im Urlaub. Auch Marco ist mit seinen Eltern verreist. Das junge Pärchen von ganz oben ist bereits schon vor einer Woche zum Zelten an den Bodensee gefahren. Somit sind nur das ältere Ehepaar und Oma Schmidt aus dem Erdgeschoss in der Villa.</strong></p>
<p><span class="dropcap">H</span>err Konfusi hat sich mit seiner Frau auf den Balkon zurückgezogen. Hier haben sie eine wunderschöne Aussicht auf den Garten, aber auch auf den nahegelegenen Stadtpark.<br />
Man hört weder Hunde bellen, noch Kinder lachen, nur das Zwitschern der Vögel, die sich in den Zweigen der Bäume niedergelassen haben, ist zu vernehmen. Es dauert daher auch nicht lange, bis Herr und Frau Konfusi auf ihren Liegestühlen eingenickt sind.<br />
Während Professor Konfusi traumlos vor sich hin schlummert, hört seine Ehefrau in ihrem Traum ein Klingeln. Es hört sich ähnlich an wie das Klingeln an ihrer Wohnungstür. Es ist so täuschend echt, dass Frau Konfusi davon aufwacht. Sie blickt leicht verwirrt um sich, da sie nun nicht mehr weiß, ob es in der Realität oder im Traum geklingelt hat.<br />
„Hast du das auch gehört?“, fragt sie ihren Gatten, der schlagartig die Augen öffnet.<br />
Gerade will er zu einer Antwort ansetzen, als sie an der Wohnungstür tatsächlich ein Klingeln und gleichzeitiges Klopfen vernehmen.<br />
„Herr Professor! Sind Sie da?!“, klingt das zarte Stimmchen von Oma Schmidt durch die verschlossene Tür.<br />
Professor Konfusi und seine Frau eilen zur Tür und sehen eine total aufgeregte Oma Schmidt vor sich.<br />
„Um Himmels Willen! Sie sind ja ganz blass!“, sagt Frau Konfusi erschrocken. „Kommen Sie herein und setzen Sie sich erst einmal hin!“<br />
„Sollen wir einen Arzt rufen? Geht es Ihnen nicht gut?“, erkundigt sich Professor Konfusi.<br />
Oma Schmidt holt tief Luft, greift nach dem Glas mit Wasser, das ihr Frau Konfusi reicht und trinkt erst einmal. Erst dann verneint sie die Frage des Professors.<br />
„Nein! Doch, doch!“<br />
„Sie sind ja vollkommen verwirrt. Was denn nun? Ich soll nicht den Arzt rufen und dann doch?!“, fragt er nach und läuft schon in Richtung Schuhschrank, auf dem die Telefonstation steht.<br />
„<em><strong>Nein</strong></em>, heißt: keinen Arzt. Und <em><strong>doch</strong></em> heißt: Doch es geht mir gut. Aber die Polizei müssen Sie auf jeden Fall rufen!“, antwortet Oma Schmidt und trinkt das restliche Wasser.<br />
„Die Polizei?!“, Frau Konfusi schaut Oma Schmidt entsetzt an. „Also ist doch etwas passiert! Hatten Sie einen Unfall?“<br />
„Bei mir ist eingebrochen worden! Mein ganzes Wohnzimmer ist verwüstet. Alle Schubladen sind aufgerissen und der Inhalt liegt auf dem Teppich mitten im Zimmer“, berichtet Oma Schmidt. „Ich war nur mal kurz hinter dem Haus und habe den Müll weggebracht. Ja, und dann habe ich noch ein kurzes Schwätzchen mit der Nachbarin gehalten und als ich wieder in meine Wohnung will, da steht die Tür sperrangelweit auf.“<br />
„Ach, Sie haben vergessen, die Tür abzusperren?“, fragt Professor Konfusi nach.<br />
„Nein!“, protestiert die Oma energisch. „ Ich war doch nur zum Entleeren des Mülleimers draußen. Trotzdem habe ich zugeschlossen und den Schlüssel stecken gelassen. Ich schließe immer ab, auch jetzt als ich zu Ihnen hoch gekommen bin. Sehen Sie!“, Oma Schmidt hält triumphierend den Schlüsselbund hoch.<br />
„Haben Sie den Dieb gesehen? Haben Sie ihn vielleicht sogar überrascht?“, will Herr Konfusi wissen.<br />
„Nein, niemand da!“, lautet die kurze und knappe Antwort.<br />
„Ist etwas geklaut worden?“<br />
„Alles da! Nur totales Chaos!“<br />
Irgendwie kann sich der Professor keinen Reim darauf machen. Sollte die alte Dame doch schon leicht verwirrt sein? Abschließen und den Schlüssel stecken lassen? Alles verwüstet, aber nichts gestohlen? Und gesehen hat sie den Dieb auch nicht?!<br />
„Seltsam, seltsam!“, überlegt er in Gedanken und greift sich das Telefon. „Ich rufe mal vorsichtshalber die Polizei an. Es klingt alles sehr verworren und nicht unbedingt logisch! Aber man kann ja nie wissen. Bisher habe ich noch nie Anzeichen von Demenz bei Oma Schmidt festgestellt, aber so etwas bemerkt man nicht immer sofort“, huscht ein Gedanke nach dem anderen durch seinen Kopf.<br />
Die Polizei, dein Freund und Helfer, ist auch innerhalb weniger Minuten zur Stelle. Oma Schmidt hat Professor Konfusi die Wohnungsschlüssel übergeben, denn mittlerweile hat sie doch schon ein wenig weiche Knie bekommen und der Schreck ist ihr in die Glieder gefahren. Sie bleibt lieber bei Frau Konfusi und trinkt noch ein Tässchen Kaffee.<br />
„Damit der Kreislauf schön in Schwung kommt“, erläutert sie.<br />
Bei Eintreffen der Polizei schließt der Professor die Tür zu Oma Schmidts Wohnung auf und schon offenbart sich die gesamte Bescherung. Alles liegt kreuz und quer. Die Stehlampe ist umgefallen und die Schubfächer geleert. Der Teppich ist mit Prospekten, Zeitungen, Fotos, Decken, Kissen und anderen Dingen übersät.<br />
„Hat die alte Dame vielleicht einen Hund?“, fragt der eine Polizist plötzlich.<br />
„Nein, wieso? Ein Hund reißt doch keine Schubfächer auf und verteilt alles auf dem Fußboden“, wundert sich der Professor.<br />
„Das wohl nicht, aber hören Sie denn nicht diese Geräusche?“<br />
Der ältere Herr lauscht und vernimmt tatsächlich seltsame Geräusche aus dem Nachbarzimmer. Sie ertönen ganz gleichmäßig und immer im selben Rhythmus. Mal sind sie ein bisschen lauter, dann wieder etwas leiser. Es hört sich fast an, als ob ….<br />
„Was befindet sich hinter dieser Tür?“, fragt der Polizist schon fast im Flüsterton.<br />
„Das Schlafzimmer. Aber Sie denken doch nicht etwa…?“, flüstert Herr Konfusi zurück.<br />
„Treten Sie bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit zurück!“, fordert ihn der Polizist auf und zückt seine Dienstwaffe.<br />
Professor Konfusi ist schon fast aus der Wohnungstür, da hört er die Handschellen klicken.<br />
„Da haben wir das Bürschchen!“, sagt der Polizist und führt einen schmächtigen und gähnenden Mann zum Polizeiwagen.<br />
„Anscheinend kam er durch die offenstehende Haustür herein und entdeckte die Schlüssel an Oma Schmidts abgeschlossener Wohnungstür“, erklärt Herr Konfusi später den beiden Frauen. „Der ‚Möchte-gern-Dieb‘, ist wohl während seines Diebeszuges sichtlich ermattet in Oma Schmidts Bett gefallen. Dort ist der dann sofort in den Tiefschlaf gefallen und hat vor sich hin geschnarcht. Tja, dieses Wetter macht auch jeden müde“, lacht Professor Konfusi.<br />
„Aber selbst wenn er vor dem Eintreffen der Polizei aufgewacht wäre“, erklärt Oma Schmidt mit gewichtiger Miene, „hätte er nicht fliehen können. Ich habe ja die Wohnungstür abgeschlossen!“</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Igitt! Muss das sein?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/grosse-aufregung/">Große Aufregung in der Villa</a></p>
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