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	<title>Protagonistin &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Vorsicht!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2023 13:02:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[flüstern]]></category>
		<category><![CDATA[peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Protagonistin]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind gerade dabei unsere Samstagseinkäufe zu tätigen, da kommt mein Göttergatte auf eine hervorragende Idee. „Wollen wir uns nicht hier beim Bäcker einen Kaffee gönnen? Dort drüben ist gerade ein Tisch frei geworden.“ „Ja, auf einen Latte Macchiatto hätte ich auch Lust“, antworte ich und marschiere schon auf den Tisch zu, um dort meine Jacke hinzulegen und damit gleichzeitig den Platz zu reservieren. Peter stellt sich unterdessen an der Theke an, um zu bestellen. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass sich zu den Kaffeespezialitäten auch noch jeweils ein Stück Kuchen gesellt. Die mahnende innere Stimme, die uns „Vorsicht Kalorien!“ entgegenruft, weisen wir mit dem Gedanken „Das Abendbrot fällt dann halt kleiner aus!“ erfolgreich zurück. Als die Teller leer, aber die Trinkgefäße noch zur Hälfte gefüllt sind, genießen wir den Kaffee jeder auf seine eigene Art. Während Peter in einer Zeitung liest, lehne ich mich entspannt zurück und betrachte das Geschehen um mich herum. Dabei fallen mir zwei Frauen auf, die auf die gleiche Idee gekommen sind wie wir und sich an diesem Nachmittag &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind gerade dabei unsere Samstagseinkäufe zu tätigen, da kommt mein Göttergatte auf eine hervorragende Idee.</p>
<p>„Wollen wir uns nicht hier beim Bäcker einen Kaffee gönnen? Dort drüben ist gerade ein Tisch frei geworden.“</p>
<p>„Ja, auf einen Latte Macchiatto hätte ich auch Lust“, antworte ich und marschiere schon auf den Tisch zu, um dort meine Jacke hinzulegen und damit gleichzeitig den Platz zu reservieren. Peter stellt sich unterdessen an der Theke an, um zu bestellen. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass sich zu den Kaffeespezialitäten auch noch jeweils ein Stück Kuchen gesellt. Die mahnende innere Stimme, die uns „Vorsicht Kalorien!“ entgegenruft, weisen wir mit dem Gedanken „Das Abendbrot fällt dann halt kleiner aus!“ erfolgreich zurück.</p>
<p>Als die Teller leer, aber die Trinkgefäße noch zur Hälfte gefüllt sind, genießen wir den Kaffee jeder auf seine eigene Art. Während Peter in einer Zeitung liest, lehne ich mich entspannt zurück und betrachte das Geschehen um mich herum. Dabei fallen mir zwei Frauen auf, die auf die gleiche Idee gekommen sind wie wir und sich an diesem Nachmittag etwas Leckeres gönnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Erste nimmt bereits am Nachbartisch Platz während die andere gerade versucht ihr vollgeladenes Tablett von der hohen Bäckertheke zu ziehen, das allerdings irgendwo festhängt. Mein Blick beißt sich an einer Plastikflasche fest, in der sich ein halber Liter gelber Limonade befindet. Diese steht auf dem Tablett gleich neben der randvoll gefüllten Kaffeetasse.</p>
<p>„Vorsicht! &#8211; Oh, oh!“ entfährt es mir, doch die Frau schafft es das Tablett nebst Beladung sicher an sich zu nehmen. Jetzt tritt sie ebenfalls ihren Weg zu unserem Nachbartisch an.</p>
<p>„Gleich passiert es!“, flüstere ich meinem Mann zu, der verwirrt aufblickt und sich interessiert erkundigt: „Was denn?“</p>
<p>„Na, die Flasche… hundertprozentig kippt sie gleich um und fällt gegen die Kaffeetasse!“</p>
<p>„Oh, oh! Vorsicht!“, meint nun auch Peter als er den Balanceakt sieht, den die besagte Frau mit dem Tablett vollführt. „Ich kann gar nicht hinschauen“, fügt er noch hinzu bevor er den Blick abwendet.</p>
<p>Ich für meinen Teil erwarte jedoch das Unheil in Sekundenschnelle und betrachte gebannt das Wanken und Schwanken von Frau und Flasche.</p>
<p>„Wusste ich es doch!“, rufe ich im nahezu selben Moment aus, als die Flasche ihre Standhaftigkeit verliert, mit einem Schlag auf dem Tablett umkippt, die Tasse haarscharf verfehlt, aber genügend Wucht hat, um die das Tablett tragende Frau zu erschrecken. Gleichzeitig durchzieht diese ein schreckhaftes Zucken, was zum erneuten ruckartigen Ausbalancieren des Tabletts und zum Überschwappen des Kaffees führt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Das war ja zu erwarten“, bestätigt mir nun auch Peter, der neugierig aufblickt.</p>
<p>Ehrlich gesagt, kann ich mir ein Grinsen kaum verkneifen. Es ist allerdings nicht die Schadenfreude, die meine Mundwinkel in die Höhe zieht, sondern meine Erinnerung an ein ähnliches Ereignis, bei welchem ich die Protagonistin war.</p>
<p>„Weißt du noch, als es mir beinahe ebenso erging?“, frage ich Peter, erzähle aber gleich weiter: „Damals stellte mir die Verkäuferin mein hochstieliges gefülltes Teeglas auf eine<span class="Apple-converted-space">  </span>auf dem Tablett befindliche unpassende Untertasse. Ich balancierte ebenso wie die besagte Dame. Doch als das Teeglas verdächtig zu Schwanken begann, marschierte ich einfach auf einen mir unbekannten Mann zu. Dieser sprang auf, ergriff geistesgegenwärtig das schwankende Glas und errettete mich sozusagen.“</p>
<p>„Scheint doch was dran zu sein an dem Spruch: ‚Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste‘ “, meint Peter.<br />
Es ist echt peinlich, aber nun müssen wir beide lachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/filmreif/">Filmreif</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/peinlich-peinlich/">Peinlich, peinlich…</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/im-eifer-des-gefechts/">Im Eifer des Gefechts</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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