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	<title>Lieblingsfilm &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Vater und Sohn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 22:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich einmal eine etwas andere Geschichte einstellen. Sie stammt nicht von mir.  Ich habe mir zwar zunächst überlegt daraus eine eigene Kurzgeschichte zu machen, aber das wäre eigentlich schade, denn sie stammt aus der Feder unseres Sohnes. Ich habe sie auf einem Kalenderblatt gefunden. Als ich unseren inzwischen erwachsenen Sohn fragte, wann er sie denn geschrieben hat, erhielt ich nur die Antwort: &#8222;Im Mai!&#8220; An das Jahr kann weder er noch ich mich erinnern, im Übrigen fehlt das Deckblatt des Kalenders mit der Jahreszahl. Schätzungsweise war er damals ungefähr elf, vielleicht 12 Jahre alt. Es war wohl ein Projekt im LER Unterricht (Lebensgestaltung &#8211; Ethik &#8211; Religion), an welchem er teilgenommen hatte. Allerdings kann ich auch das Thema nicht benennen, ich denke aber es ging um Redensarten, Weisheiten, Sprichwörter o.ä.. Diese Geschichte ist wie immer mitten aus dem Leben gegriffen und könnte sich noch heute in ähnlicher Form abspielen. Die Protagonisten dieser Geschichte stammen wohl aus unserem Familienkreis. Obwohl keine Namen genannt werden, kommt mir die Situation sehr bekannt vor. Deshalb gehe ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute möchte ich einmal eine etwas andere Geschichte einstellen. Sie stammt nicht von mir.  Ich habe mir zwar zunächst überlegt daraus eine eigene Kurzgeschichte zu machen, aber das wäre eigentlich schade, denn sie stammt aus der Feder unseres Sohnes. Ich habe sie auf einem Kalenderblatt gefunden. Als ich unseren inzwischen erwachsenen Sohn fragte, wann er sie denn geschrieben hat, erhielt ich nur die Antwort: &#8222;Im Mai!&#8220;</strong></p>
<p><span class="dropcap">A</span>n das Jahr kann weder er noch ich mich erinnern, im Übrigen fehlt das Deckblatt des Kalenders mit der Jahreszahl. Schätzungsweise war er damals ungefähr elf, vielleicht 12 Jahre alt. Es war wohl ein Projekt im LER Unterricht (Lebensgestaltung &#8211; Ethik &#8211; Religion), an welchem er teilgenommen hatte. Allerdings kann ich auch das Thema nicht benennen, ich denke aber es ging um Redensarten, Weisheiten, Sprichwörter o.ä..</p>
<p>Diese Geschichte ist wie immer mitten aus dem Leben gegriffen und könnte sich noch heute in ähnlicher Form abspielen. Die Protagonisten dieser Geschichte stammen wohl aus unserem Familienkreis. Obwohl keine Namen genannt werden, kommt mir die Situation sehr bekannt vor. Deshalb gehe ich davon aus, dass es sich um meine beiden Männer handelt, nämlich um unseren Sohn Timo und um meinen Göttergatten Peter. Im Folgenden werde ich diese kleine Geschichte wörtlich wiedergeben:</p>
<p style="text-align: center;">Vaters Lieblingsfilm</p>
<p>&#8222;Hallo Papi! Dein Lieblingsfilm läuft in einer Stunde im Fernsehen. Wollen wir uns den gemeinsam ansehen?&#8220;, fragte der Sohn den Vater.</p>
<p>&#8222;Na klar!&#8220;, erwiderte dieser. &#8222;Sag mir Bescheid, wenn der Film beginnt.&#8220;</p>
<p>Mit diesen Worten verschwand er in seinem Zimmer und wurde zum ersten Mal gerufen, als der Film anfing.</p>
<p>&#8222;Ja, ja ich komme gleich!&#8220;</p>
<p>Nach fünf Minuten rief der Sohn zum zweiten Mal.</p>
<p>&#8222;Ehrlich, ich bin gleich da.&#8220;</p>
<p>Diese Szene wiederholte sich noch mehrere Male. Als der Vater endlich ins Wohnzimmer spaziert kam, meinte er zum Sohn: &#8222;So, jetzt schauen wir uns mal meinen Lieblingsfilm an!&#8220;</p>
<p>Aber da lief gerade der Abspann. &#8211; Es war zu spät! &#8211;</p>
<p>Wenn man sich etwas vornimmt, dann muss man es auch ausführen, denn:</p>
<p>&#8222;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!&#8220;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1263 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm-1024x682.jpg" alt="1200px-Lieblingsfilm" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Lieblingsfilm.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wenn Ihr mich jetzt fragt, von welchem Lieblingsfilm meines Mannes unser Sohn sprach, so kann ich wieder nur raten. Auch die Befragung von Mann und Sohn führt zu keinem eindeutigen Ergebnis. Wir vermuten allerdings, dass es sich damals um einen Film von Louis de Funes handelte.</p>
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<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wenn-der-vater-mit-dem-sohn/">Wenn der Vater mit dem Sohn&#8230;</a></p>
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