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	<title>Strohhalm &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Einfach und unkompliziert?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 06:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich habe ich Euch ein lustiges und auch nützliches Schild gezeigt, das mir aufgefallen ist. Heute habe ich zwar kein Schild, aber nützlich ist die Sache trotzdem. In unserem Leben begegnen uns immer wieder Automaten. Aus meiner Kindheit und Jugend kann ich mich im Grunde genommen ganz spontan an den Kaugummi-, Zigaretten- und Briefmarkenautomaten erinnern. Ach ja, im Krankenhaus gab es einen Heißgetränkeautomaten. Und dann war da auch die Parkuhr oder im Parkhaus der Parkautomat. Eines hatten sie alle gemeinsam, man musste nämlich Geld einwerfen, um die besagte Ware zu erhalten. Dann musste man an einem Knopf drücken oder drehen, eine kleine Schublade aufziehen oder auch eine Kurbel betätigen. In einem Kiosk in unserer Stadt gab es noch einen Spielautomaten und eine Jukebox, die nach dem Geldeinwurf auf Knopfdruck Schlager abspielte. Manchmal gab mir mein Opa ein paar Münzen und ich durfte mir ein Lied aussuchen, das dann abgespielt wurde, während ich meine Sinalco aus einem Strohhalm saugte. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Automaten, mit denen wir mehr oder weniger häufig zu tun haben. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich habe ich Euch ein lustiges und auch nützliches Schild gezeigt, das mir aufgefallen ist. Heute habe ich zwar kein Schild, aber nützlich ist die Sache trotzdem.</p>
<p>In unserem Leben begegnen uns immer wieder Automaten. Aus meiner Kindheit und Jugend kann ich mich im Grunde genommen ganz spontan an den Kaugummi-, Zigaretten- und Briefmarkenautomaten erinnern. Ach ja, im Krankenhaus gab es einen Heißgetränkeautomaten. Und dann war da auch die Parkuhr oder im Parkhaus der Parkautomat. Eines hatten sie alle gemeinsam, man musste nämlich Geld einwerfen, um die besagte Ware zu erhalten. Dann musste man an einem Knopf drücken oder drehen, eine kleine Schublade aufziehen oder auch eine Kurbel betätigen. In einem Kiosk in unserer Stadt gab es noch einen Spielautomaten und eine Jukebox, die nach dem Geldeinwurf auf Knopfdruck Schlager abspielte. Manchmal gab mir mein Opa ein paar Münzen und ich durfte mir ein Lied aussuchen, das dann abgespielt wurde, während ich meine Sinalco aus einem Strohhalm saugte.</p>
<p>Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Automaten, mit denen wir mehr oder weniger häufig zu tun haben. Wer mit der Bahn, U-Bahn oder Straßenbahn unterwegs ist, kennt sie ebenso wie derjenige, der sein Leergut am Pfandautomaten zurückgeben will.</p>
<p>Sie übernehmen Aufgaben, die früher Menschen ausgeführt haben. Ihnen konnte man noch Fragen stellen beziehungsweise mit ihnen ein paar Wörtchen reden. Letzteres mache ich gelegentlich allerdings auch mit diversen Automaten, allerdings ist die Unterhaltung eher einseitig und der betreffende Automat beantwortet nicht immer meine Fragen. Jedoch haben sie alle einen Vorteil: Selbst wenn man sie beschimpft, bleiben sie gelassen.</p>
<p>Nicht nur die Anzahl der Automaten hat sich heutzutage erhöht, sondern auch die Bedienung hat sich verändert. Manche haben ein Display oder auch einen Touchscreen (nebenbei bemerkt, hat man in meiner Kindheit diese Begriffe noch gar nicht gekannt), andere fordern neben dem Geldeinwurf auch noch die Erfüllung anderer Voraussetzungen. Ein Zigarettenautomat kann nur noch bedient werden, wenn man eine Karte mit Altersmerkmal einsteckt, was ich persönlich für sehr sinnvoll erachte.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Auch auf dem weiten Feld der Automaten gibt es solche, die sinnvoll und nützlich sind (Man denke nur an die Notrufsäulen an Autobahnen etc) und jene, die uns das Leben erleichtern, aber auch solche, auf die man gut und gerne verzichten könnte.</p>
<p>Neulich habe ich im Spreewald einen Automaten entdeckt, der in einer echten Notlage weiterhilft. Zuerst dachte ich es handele sich um einen alten Zigarettenautomaten. Obwohl ich keine Raucherin bin, lud mich dieser Automat zum Näherkommen ein. Ich betrachtete ihn ausgiebig und stellte fest, dass man hier keine Zigaretten nach alter Art und Weise aus den Schubladen ziehen konnte, sondern per Tastendruck eine ganz andere Ware erhält.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6064 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/08/1200px-IMG_7825-1024x784.jpg" alt="" width="840" height="643" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/08/1200px-IMG_7825-1024x784.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/08/1200px-IMG_7825-300x230.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/08/1200px-IMG_7825-768x588.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/08/1200px-IMG_7825.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sagt selbst, das ist doch mal wirklich ein nützlicher und auch recht unkomplizierter Automat. Natürlich ist er auch mit der Neuzeit durch den Hinweis auf eine App verbunden und somit absolut up to date.</p>
<p>Ich wünsche Euch einen schönen Tag, der Euch alles das bringen mag, was Ihr Euch von ihm erhofft und allzeit gute Fahrt. Haltet die Augen auf, vielleicht seid auch Ihr schon an einem solchen Automat vorbei geradelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erfrischung gefällig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 10:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstiegskraft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube das kann im Moment jeder von uns nur bejahen. Bei diesen Temperaturen ist jede Erfrischung willkommen. Und nie haben wir uns über das kühle Nass so gefreut wie jetzt bei dieser Hitze. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen Sprung in den Pool, eine kühle Dusche oder ein gekühltes Getränk handelt. Erfrischung ist erwünscht.  Im Grunde genommen sollte man lieber lauwarme Getränke bevorzugen, weil der Körper sowieso schon auf Hochtouren arbeitet und sonst auch noch das kühle Flüssige erwärmen müsste. Doch wer macht das schon?! Je kälter desto besser denken wir und werfen allen guten Ratschlägen zum Trotz oftmals noch ein paar Eiswürfel ins Glas. Ich habe noch nie so viel Wasser getrunken wie im Moment. Am liebsten mag ich Wasser ohne Kohlensäure, denn das kann man wirklich literweise hinunter schütten. Mein Mann jedoch meint, dass ohne Kohlensäure das Wasser wie eingeschlafene Füße schmecken würden. Keine Ahnung, woher er weiß, wie eingeschlafene Füße schmecken. Aber egal, &#8211; er liebt nun mal kohlensäurehaltige Getränke. Tja, und da wäre ich beim Thema, denn &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich glaube das kann im Moment jeder von uns nur bejahen. Bei diesen Temperaturen ist jede Erfrischung willkommen. Und nie haben wir uns über das kühle Nass so gefreut wie jetzt bei dieser Hitze. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen Sprung in den Pool, eine kühle Dusche oder ein gekühltes Getränk handelt. Erfrischung ist erwünscht. </strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>m Grunde genommen sollte man lieber lauwarme Getränke bevorzugen, weil der Körper sowieso schon auf Hochtouren arbeitet und sonst auch noch das kühle Flüssige erwärmen müsste. Doch wer macht das schon?! Je kälter desto besser denken wir und werfen allen guten Ratschlägen zum Trotz oftmals noch ein paar Eiswürfel ins Glas.<br />
Ich habe noch nie so viel Wasser getrunken wie im Moment. Am liebsten mag ich Wasser ohne Kohlensäure, denn das kann man wirklich literweise hinunter schütten.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1689 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne-1024x682.jpg" alt="1200px-Flasche ohne" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-ohne.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Mein Mann jedoch meint, dass ohne Kohlensäure das Wasser wie eingeschlafene Füße schmecken würden. Keine Ahnung, woher er weiß, wie eingeschlafene Füße schmecken. Aber egal, &#8211; er liebt nun mal kohlensäurehaltige Getränke. Tja, und da wäre ich beim Thema, denn diese Kohlensäure hat es in sich.<br />
Ihr habt es sicherlich auch schon mehr als einmal beobachtet:<br />
Stellt man einen Strohhalm in ein Glas oder eine Flasche mit dem perlenden Nass, dann sammeln sich die Blasen der Kohlensäure im Getränk entlang des Halms. Es macht Spaß diesem Schauspiel zuzuschauen. Es sammeln sich immer mehr Bläschen an und somit wachsen diese auch und werden größer. Die „Anheftkraft“ (so nenne ich sie einfach mal), hält die Bläschen am Halm festhält (in der Fachsprache nennt man dies Adhäsionskraft). Solange diese „Anheftkraft“ vorhanden ist, drücken sie den Trinkhalm nach oben.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1687 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1-1024x682.jpg" alt="1200px-Flasche 1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1688 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2-1024x682.jpg" alt="1200px-Flasche 2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Flasche-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Mit dem Anheften von immer mehr Bläschen, vergrößert sich allerdings die Auftriebskraft. Und dann passiert folgendes: Der Strohhalm wird im ungünstigsten Fall aus dem Glas „katapultiert“. Allerdings verkantet er sich meist am Glasrand, der das Herausfallen verhindert und somit wird der Halm in den meisten Fällen nur angehoben.<br />
„Anders gesagt: Er steigt auf, weil seine ohnehin geringere mittlere Dichte mit der Zunahme der anhaftenden Bläschen abnimmt. Denn solange diese fest mit dem Trinkhalm verbunden sind, müssen sie diesem auch zugerechnet werden.“*<br />
Ich beobachte die ganze Sache, die sich im Glas meines Mannes abspielt genauer. Der Halm ist nach oben gestiegen, das bedeutet die Länge des Halms, die sich noch in dem kohlensäurehaltigen Nass befindet, hat sich verkürzt. Aber nicht nur das. Die Anheftkraft (Adhäsionskraft) lässt mit der anwachsenden Größe und Anzahl der Bläschen nach. Die Gasbläschen trennen sich nach und nach wieder von dem Halm. Damit ist die Anzahl der Bläschen am Trinkhalm innerhalb der Flüssigkeit auch weniger geworden. Eigentlich müsste irgendwann ein Gleichgewicht entstehen, zumindest in meiner Theorie.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1690 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich-1024x682.jpg" alt="1200px-Vergleich" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/08/1200px-Vergleich.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Übrigens klappt dieses kleine Schauspiel auch bei anderen Getränken, die mit Kohlensäure versetzt sind. Ich habe es schon bei Cola, Fanta, Sprite…bemerkt. Selbst beim Bier lässt es sich in abgeschwächter Form feststellen.<br />
Da ich den Kampf mit dem Strohalm und der Kohlensäure nicht aufnehmen will, bleibe ich bei meinem stillen Wasser, das hervorragend meinen Durst stillt.<br />
Aber da dieses kleine „praktische Experiment“ auch Kindern viel Freude macht, kann es einen ersten spielerischen Ausflug in die Welt der Physik darstellen.<br />
Doch auch für Erwachsene ist es interessant. So inspirierte dieses Phänomen beispielsweise den Schiffsbauingenieur Wilhelm Bauer. Er „fand als einer der ersten eine Anwendung: 1863 holte er einen gesunkenen Dampfer mit Hebeballons wieder zurück an die Wasseroberfläche.“**</p>
<p>Ich wünsche Euch für den heutigen Tag eine Erfrischung und trinke mein alkohol- und kohlesäurefreies Wässerchen auf Euer Wohl.</p>
<p>Übrigens, wer morgens einen Sekt zur Anregung des Kreislaufs braucht, kann das beschriebene Phänomen ebenfalls ausprobieren.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Prost!</strong></p>
<p style="text-align: left;">* Zitat aus: Fällt er oder fällt er nicht, in: Spektrum der Wissenschaft, Physik, Mathematik, Technik, Heft 3 / 14, S.17</p>
<p style="text-align: left;">** Zitat aus: Fällt er oder fällt er nicht, in: Spektrum der Wissenschaft, Physik, Mathematik, Technik, Heft 3 / 14, S.17</p>
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