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	<title>Schmetterlinge &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Ein seltsames Wesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2015 22:35:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dachschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[Schuld an dem heutigen Beitrag ist ein Wurm. Im Grunde genommen sogar mehrere Würmer. Der eine lag dieses Jahr im Frühling am Strand von Sizilien und kam mir wieder in Erinnerung, als ich einen Artikel über den Ohrwurm las. Diese beiden Würmer ließen mich nicht mehr zur Ruhe kommen, denn es fielen mir plötzlich viele Redewendungen, Vergleiche und Sprüche mit anderen Tieren, Pflanzen, Gegenständen usw. ein, die ich mir bildlich vorstellte. Alles miteinander kombiniert, entstand in meinem Kopf ein seltsam anmutendes Wesen.   Ich möchte Euch also wieder einmal aufzeigen, wie faszinierend unsere Muttersprache mit ihren bildlichen Formulierungen sein kann. Die Sprüche, die mir so plötzlich im Kopf herum spukten, beziehen sich unter anderem auf Körperteile, das menschliche Aussehen, Verhaltensweisen, auf Charaktereigenschaften und Wesenszüge des Menschen. Das Bild eines Menschen erscheint also vor meinem geistigen Auge. Dieser Mensch mutet schon etwas sonderlich und seltsam an und ist auf jeden Fall beschreibenswert. Man sollte vielleicht eine Karikatur von ihm anfertigen, denn er ist sicherlich lustig anzusehen. Also passt mal auf und sagt mir, ob ihr einen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schuld an dem heutigen Beitrag ist ein Wurm. Im Grunde genommen sogar mehrere Würmer. Der eine lag dieses Jahr im Frühling am Strand von Sizilien und kam mir wieder in Erinnerung, als ich einen Artikel über den Ohrwurm las. Diese beiden Würmer ließen mich nicht mehr zur Ruhe kommen, denn es fielen mir plötzlich viele Redewendungen, Vergleiche und Sprüche mit anderen Tieren, Pflanzen, Gegenständen usw. ein, die ich mir bildlich vorstellte. Alles miteinander kombiniert, entstand in meinem Kopf ein seltsam anmutendes Wesen.  </strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch möchte Euch also wieder einmal aufzeigen, wie faszinierend unsere Muttersprache mit ihren bildlichen Formulierungen sein kann. Die Sprüche, die mir so plötzlich im Kopf herum spukten, beziehen sich unter anderem auf Körperteile, das menschliche Aussehen, Verhaltensweisen, auf Charaktereigenschaften und Wesenszüge des Menschen.<br />
Das Bild eines Menschen erscheint also vor meinem geistigen Auge. Dieser Mensch mutet schon etwas sonderlich und seltsam an und ist auf jeden Fall beschreibenswert. Man sollte vielleicht eine Karikatur von ihm anfertigen, denn er ist sicherlich lustig anzusehen. Also passt mal auf und sagt mir, ob ihr einen solchen Typen schon mal getroffen habt.<br />
Wo soll man am besten mit der Beschreibung seines Aussehens anfangen?  Ich scanne ihn sozusagen von oben nach unten ab und beginne einfach mit seinem Kopf. Stellt ihn Euch bitte ebenfalls bildlich vor:<br />
Seinen Kopf zieren zunächst einmal die berühmten <strong>Schnittlauchlocken</strong>. Er ist zwar selbst nicht zufrieden mit dieser Frisur, aber <strong>Haare wie Sauerkraut</strong> wären auch keine Alternative für ihn.<br />
Da er vor geraumer Zeit <strong>ein Brett vor den Kopf</strong> bekommen hat, ist sein <strong>leichter Dachschaden </strong>schon auf den ersten Blick und weithin sichtbar. Unter anderem ist dieser auch an der <strong>Schraube</strong> zu erkennen, die bei ihm <strong>locker</strong> ist. Möglicherweise liegt es auch an dem <strong>Sand in seinem Getriebe</strong>, aber darüber möchte ich mich nicht weiter äußern.</p>
<p>Unter vorgehaltener Hand kann ich Euch allerdings verraten, dass er ziemlich viele <strong>Motten im Kopf</strong> hat, die sich unter anderem in seiner saloppen Kleidung widerspiegeln.<br />
Neben dem berühmten <strong>Ohrwurm</strong>, lässt er sich immer wieder von irgendwelchen Mitmenschen <strong>im Handumdrehen</strong> einen <strong>Floh ins Ohr</strong> setzen.</p>
<p>Ich kann nur sagen, was irgendwo hinein kommt, muss auch irgendwo wieder heraus kommen. Folglich muss man ihm hin und wieder auch mal die <strong>Würmer aus der Nase ziehen</strong>, wodurch er schon einen außerordentlich großen <strong>Riechkolben</strong> mitten in seinem Gesicht besitzt. Auf diesem thront zu allem Überfluss auch noch ein besonders hässliches <strong>Nasenfahrrad</strong>.<br />
Als wäre er damit nicht schon genug gestraft, hat er auch noch <strong>einen</strong> <strong>Dorn im Auge</strong>. Möglicherweise rührt er daher, weil irgendjemand oder irgendetwas sehr ärgerlich oder gar unerträglich für ihn ist, aber das ist jetzt nicht mehr zu ändern und damit muss er leben.<br />
Betrachtet man seinen zwar wohlgeformten Mund, so ist man sichtlich geschockt, dass er <strong>Franzen am Mund</strong> trägt. Nein, das ist keine Krankheit. Sie sind ihm einfach so vom vielen Sprechen gewachsen. Er <strong>redet</strong> sich aber auch manchmal <strong>den Mund fusselig</strong>, um beispielsweise den Gesprächspartner von seiner Meinung zu überzeugen. Durch das viele Reden hat er außerdem noch einen <strong>Frosch im Hals</strong>, was ihn zum ständigen Räuspern veranlasst und den Frosch zu einem Dauergast macht.<br />
Die <strong>Haare auf seinen Zähnen</strong> verdeutlichen, so wie er meint, seine Männlichkeit, beziehungsweise wie robust und hart im Nehmen er ist.<br />
Doch im Grunde genommen ist er ein netter Mensch, der auch schon mal <strong>sein</strong> <strong>Herz auf der Zunge trägt</strong>.<br />
Eine seiner guten Eigenschaften ist die Tatsache, dass er immer ein <strong>offenes Ohr</strong> für die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen hat. Sie nutzen dies nicht selten aus und haben ihm schon mit ihren vielen Fragen <strong>Löcher in den Bauch gefragt</strong>.</p>
<p>Er ist immer hilfsbereit und hat im Zuge seiner Hilfsbereitschaft schon oftmals <strong>die Beine in die Hand genommen</strong>. Zum Schluss hat er sich sogar <strong>ein Bein</strong> für diese Menschen <strong>ausgerissen</strong>. Sie <strong>hängen</strong> dann <strong>an seinen Lippen</strong> und nehmen letztendlich seine Ratschläge dankbar an. Hin und wieder hat ihm sogar einer der Hilfesuchenden aus Dankbarkeit <strong>die Arme um den Hals geworfen</strong>, was für ihn mehr wert ist als alles Geld der Welt.<br />
Eigentlich könnte er aber von diesem Mammon etwas gebrauchen, denn er <strong>lebt</strong> <strong>keineswegs</strong> <strong>auf großem Fuß</strong>.<br />
Seine Hände hingegen sind groß, wobei er allerdings <strong>zwei linke Hände</strong> aufweisen kann. Als sollte er hierfür entschädigt werden, hat ihm der liebe Gott <strong>einen grünen Daumen</strong> geschenkt.<br />
Er liebt die Natur mit ihren Pflanzen und Tieren. Vor wilden Tieren fürchtet er sich nicht, zumindest nicht, wenn diese hinter Gittern eingesperrt sind. Erblickt er allerdings eine Spinne und sei sie noch so klein, dann bekommt er <strong>Pudding in den Knien</strong> und <strong>sein</strong> <strong>Herz rutscht ihm in die Hose</strong>. Hat er seine Begegnung mit einer Spinne logischerweise unbeschadet überstanden, so <strong>fällt ihm</strong> hinterher <strong>ein Stein vom Herzen</strong>.<br />
Hand aufs Herz: Irgendwie ist der Typ trotz seines merkwürdigen Aussehens doch sympathisch. Ihr mögt ihn doch sicherlich auch!? Aber macht Euch keine allzu großen Hoffnungen, denn eine Dame hat ihm bereits <strong>den Kopf verdreht</strong>. Er ist <strong>bis über beide Ohren </strong>verliebt,<strong> hat Schmetterlinge im Bauch</strong> und <strong>schwebt auf Wolke</strong> <strong>sieben</strong>.</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/mensch-aergere-dich-nicht/">Mensch ärgere dich nicht!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-geist-des-weines/">Der Geist des Weines</a></p>
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