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	<title>Nikolaus &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Nico wartet auf den Nikolaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 11:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[träumen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Opa befüllt die Nikolausstiefel,“, sagt Nicos großer Bruder Martin. „Du lügst!“ „Quatsch!“, lacht Martin.  Nico beschließt wachzubleiben. Heimlich will er auf den Nikolaus warten und ihn fotografieren. Nach der Gute-Nacht-Geschichte versteckt er sich hinter der großen mit Tannenzweigen bestückten Bodenvase. Ihm fallen die Augen zu. Er reißt sie wieder ganz weit auf. Das fällt ihm immer schwerer. Er blinzelt mit dem rechten Auge. Dann mit dem linken. Seinen Kinderfotoapparat hält er festumklammert. Als Mutter ihn so schlafend entdeckt, bringt sie ihn ins Bett. „Nikolaus war schon da. Hast du ihn gesehen?“, fragt sie den Jungen, der sanft schlummert und träumt. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Personalmangel Gelungene Überraschung Weihnachtsmann Willi &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Opa befüllt die Nikolausstiefel,“, sagt Nicos großer Bruder Martin.</p>
<p>„Du lügst!“</p>
<p>„Quatsch!“, lacht Martin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nico beschließt wachzubleiben. Heimlich will er auf den Nikolaus warten und ihn fotografieren. Nach der Gute-Nacht-Geschichte versteckt er sich hinter der großen mit Tannenzweigen bestückten Bodenvase.</p>
<p>Ihm fallen die Augen zu. Er reißt sie wieder ganz weit auf. Das fällt ihm immer schwerer. Er blinzelt mit dem rechten Auge. Dann mit dem linken. Seinen Kinderfotoapparat hält er festumklammert. Als Mutter ihn so schlafend entdeckt, bringt sie ihn ins Bett.</p>
<p>„Nikolaus war schon da. Hast du ihn gesehen?“, fragt sie den Jungen, der sanft schlummert und träumt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/personalmangel/">Personalmangel</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/gelungene-ueberraschung/">Gelungene Überraschung</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/weihnachtsmann-willi/">Weihnachtsmann Willi</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Brief an den Nikolaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 16:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[rechtzeitig]]></category>
		<category><![CDATA[Stiefel]]></category>
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					<description><![CDATA[Lieber Nikolaus, Mutti hat gesagt, dass ich am Abend des 5. Dezembers meine geputzten Stiefel vor meine Zimmertür stellen soll. Dann legst Du auch ganz bestimmt Geschenke für mich hinein. Aber mir ist was sehr Wichtiges eingefallen, das muss ich Dir dringend mitteilen: Mutti schimpft, wenn wir mit schmutzigen Schuhen ins Haus kommen. Deshalb müssen wir die Schuhe immer vor der Haustür ausziehen. Bitte, bitte ziehe Deine Stiefel auch aus, sonst darfst Du nicht hereinkommen. Du musst aber unbedingt ins Haus, um mir etwas in meine Stiefel zu legen. Ich hoffe, Dich erreicht mein Brief noch rechtzeitig!!! Viele Grüße Dein Felix]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Nikolaus,</p>
<p>Mutti hat gesagt, dass ich am Abend des 5. Dezembers meine geputzten Stiefel vor meine Zimmertür stellen soll. Dann legst Du auch ganz bestimmt Geschenke für mich hinein.</p>
<p>Aber mir ist was sehr Wichtiges eingefallen, das muss ich Dir dringend mitteilen:</p>
<p>Mutti schimpft, wenn wir mit schmutzigen Schuhen ins Haus kommen. Deshalb müssen wir die Schuhe immer vor der Haustür ausziehen. Bitte, bitte ziehe Deine Stiefel auch aus, sonst darfst Du nicht hereinkommen. Du musst aber unbedingt ins Haus, um mir etwas in meine Stiefel zu legen. Ich hoffe, Dich erreicht mein Brief noch rechtzeitig!!!</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Dein Felix</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Besuch vom Nikolaus </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2021 11:47:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Bein]]></category>
		<category><![CDATA[Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
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					<description><![CDATA[Fabi, der eigentlich Fabian heißt, kuschelt sich in sein Bettchen. Die Mutter erzählt ihm die Geschichte vom Nikolaus, dem Bischof von Myra. Das tut sie schon zum gefühlten 50sten Mal. Auch im Kindergarten sprechen alle vom Nikolaus, der nun bald kommen soll. Der kleine Junge freut sich riesig und am Abend des 5. Dezembers stellt er seine Nikolausstiefel vor die Wohnungstür, in der Hoffnung, dass der gute alte Mann auch Gaben für ihn dabei hat.  „Wenn ich groß bin, will ich auch Nikolaus werden und alle beschenken“, gesteht er der Mutter und zaubert ihr damit ein Lächeln ins Gesicht. Sie gibt ihm einen Gutenachtkuss und streichelt ihm zart über seine braunen Haare. „Bestimmt träumt Fabi heute Nacht vom Nikolaus“, meint sie zu ihrem Mann. „Sein Berufswunsch ist es neuerdings nämlich auch Nikolaus zu werden.“ „Da hätte ich eine Idee“, erklärt dieser seiner etwas verwundert schauenden Frau. „Ich muss nur mal schnell noch meinen Bruder anrufen.“ Am nächsten Tag rennt Fabi ständig zur Tür, um nachzusehen, ob schon etwas in seinen Stiefeln steckt.  „Nichts drin!“, sagt er &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fabi, der eigentlich Fabian heißt, kuschelt sich in sein Bettchen. Die Mutter erzählt ihm die Geschichte vom Nikolaus, dem Bischof von Myra. Das tut sie schon zum gefühlten 50sten Mal. Auch im Kindergarten sprechen alle vom Nikolaus, der nun bald kommen soll.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>er kleine Junge freut sich riesig und am Abend des 5. Dezembers stellt er seine Nikolausstiefel vor die Wohnungstür, in der Hoffnung, dass der gute alte Mann auch Gaben für ihn dabei hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wenn ich groß bin, will ich auch Nikolaus werden und alle beschenken“, gesteht er der Mutter und zaubert ihr damit ein Lächeln ins Gesicht. Sie gibt ihm einen Gutenachtkuss und streichelt ihm zart über seine braunen Haare.<br />
„Bestimmt träumt Fabi heute Nacht vom Nikolaus“, meint sie zu ihrem Mann. „Sein Berufswunsch ist es neuerdings nämlich auch Nikolaus zu werden.“<span class="Apple-converted-space"> </span>„Da hätte ich eine Idee“, erklärt dieser seiner etwas verwundert schauenden Frau. „Ich muss nur mal schnell noch meinen Bruder anrufen.“</p>
<p>Am nächsten Tag rennt Fabi ständig zur Tür, um nachzusehen, ob schon etwas in seinen Stiefeln steckt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Nichts drin!“, sagt er dann immer wieder enttäuscht.<br />
„Vielleicht solltest du nicht so oft nachsehen, du störst den Nikolaus sonst bei seiner Arbeit“, erklärt ihm seine Mutter. Sie sieht ihrem kleinen Sohn an, wie schwer ihm das Warten fällt, daher versucht sie ihn mit Plätzchenbacken ein wenig abzulenken.<br />
„Aber jetzt ist bestimmt was drin“, sagt er nachdem die Mutter das erste Backblech in den Ofen geschoben hat.<br />
„Warte mal noch ein Weilchen“, versucht diese ihn zu vertrösten. &#8222;Ich denke nicht, dass der Nikolaus schon in unserer Nähe ist. Er hat viel zu tun.“<br />
Verständnisvoll nickt Fabi, aber in seiner Ungeduld hüpft er von einem Bein auf das andere.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Vielleicht denkt er, ich bin bei Opa und Oma und bringt mir gar nichts hierher“, überlegt er laut.<br />
„Dann wird ihm Opa schon sagen, dass du zu Hause auf ihn wartest“, erklärt ihm der Vater, der gerade von der Arbeit gekommen ist.<br />
„Dann schlaf ich vielleicht schon“, sagt der Junge mit trauriger Stimme.<br />
Einen Atemzug später klopft es laut an der Eingangstür. Fabi rennt erschrocken zu seinen Eltern und nimmt beide an der Hand.<br />
„Ist er das?“, fragt er mit großen Augen.<br />
„Keine Ahnung“, meint der Vater. „Wollen wir mal nachsehen?“<br />
Stumm nickt der Junge und umklammert die Hände der Eltern noch fester, denn ganz geheuer ist ihm nun doch nicht zumute. So gehen sie alle Drei zur Wohnungstür, an der es schon wieder laut klopft. Während der Vater Fabis Hand loslässt, dieser mit der Mutter ein paar Schritte weiter hinten stehen bleibt, öffnet der Vater die Tür.<br />
„Hallo!“, sagt eine tiefe Stimme, die von einem Mann im roten Mantel, roter Mütze und einem weißem Bart stammt .<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das ist der Nikolaus“, flüstert Fabi seiner Mutter zu und drückt sich fest an sie.<br />
„Wohnt hier Fabian?“, ertönt die tiefe Stimme, die aber jetzt nicht mehr furchteinlösend klingt.<br />
Fabi nickt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Und wo ist er?“, will der Nikolaus nun wissen.<br />
„Hier!“, sagt der Junge zaghaft.<br />
„Aha! Dann bist du wohl auch der Junge, der später einmal Nikolaus werden will?!“<br />
„Ja!“<br />
„Na, da musst du aber noch Einiges lernen.“<br />
„Ich bin ja auch noch klein“, wagt Fabi forsch zu seiner eigenen Verteidigung zu sagen.<br />
„Naja, das stimmt, aber früh übt sich, wer einmal ein richtiger Nikolaus werden will“, erhält er von dem alten Mann zur Antwort. „Zuerst einmal musst du mutig sein und in den großen Sack hineingreifen, der neben mir steht. Schaffst du das?“<br />
Fabi nickt stumm und geht ein paar Schritte vor. Er zieht die Mutter mit, so dass beide nun vor dem Nikolaus stehen.<br />
„Das musst du schon alleine machen, wenn du dir aus dem Sack etwas herausholen willst. Das klappt doch, oder?!“<br />
Wieder nickt Fabi, geht einen Schritt vor und schaut in den geöffneten Sack hinein. Ganz viele Nüsse und Äpfel kann er darin erkennen und auch seine eigenen gefüllten Stiefel.<br />
„Na, trau dich und hol dir deine Nikolausstiefel heraus! Und auch ein paar Nüsse und Äpfel.“<br />
Fabi schaut dem Nikolaus ins Gesicht. Die Augen kommen ihm seltsamerweise irgendwie vertraut vor, aber es bleibt ihm keine Zeit darüber nachzudenken. Er fasst seinen ganzen Mut zusammen, um in den Sack zu greifen und die für ihn bestimmten Gaben herauszuholen.<br />
„Das hast du sehr gut gemacht“, lobt ihn der alte Mann mit dem weißen Bart.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Meinst du, du hast noch mehr Mut?“<br />
Fabi traut sich nun auch noch mehr zu und nickt.<br />
„Ich möchte nicht nur die Kinder beschenken, sondern auch die Tiere. Wenn du willst darfst du mitkommen, aber du musst deine Eltern mitnehmen, denn alleine darfst du niemals mit jemand mitgehen. Aber das weißt du ja!“<br />
Fabi nickt wieder und blickt von der Mutter zum Vater, die ihm dies auch noch einmal sagen und ihr Mitkommen bestätigen.<br />
Eine halbe Stunde später stapft der Nikolaus mit den Dreien durch den Schnee. Sie legen in die vielen aufgestellten Vogelhäuschen Futter und hängen Meisenknödel auf.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Was der kleine Fabian allerdings nicht weiß, ist dass der Nikolaus eigentlich sein Onkel ist und sie sich im hinteren Teil von dessen sehr großen Garten befinden. Dort hat er nämlich wie jedes Jahr viele Vogelhäuschen aufgestellt.</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/warten-auf-den-nikolaus/">Warten auf den Nikolaus</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/weihnachtsmann-willi/">Weihnachtsmann Willi</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/advent/">Advent</a></p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Warten auf den Nikolaus</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/warten-auf-den-nikolaus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 15:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[langweilig]]></category>
		<category><![CDATA[Mantel]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Sessel]]></category>
		<category><![CDATA[trippeln]]></category>
		<category><![CDATA[vornehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[In Kathrins Kinderzimmer gibt es viele Stofftiere, die sie alle sehr liebt. Am meisten jedoch den Krokodilshund Paul und den Teddy Ben. Diese beiden hat ihr Oma Marie geschenkt.  Heute geht Kathrin aufgeregt ins Bett, denn es ist Nikolausabend. Zuvor hat sie noch ihre Stiefel vor die  Kinderzimmertür gestellt. Sie hofft, dass der Nikolaus vorbeikommt und ihr die Stiefel mit Geschenken und Süßigkeiten füllt. Bestimmt kann sie die ganze Nacht nicht schlafen. Eigentlich will sie das auch gar nicht. Gerne würde sie nämlich den alten Mann mit dem weißen Bart und dem roten Mantel beobachten, wenn er kommt. Aber nur heimlich, denn ein bisschen fürchtet sie sich auch. Aber alle haben ihr erzählt, dass er ein ganz lieber Mann ist. „Ich muss einfach wach bleiben und wenn ich seine stampfenden Schritte höre, schleiche ich mich zur Tür und schaue durch das Schlüsselloch.“ Ganz so einfach ist das mit dem Wachbleiben allerdings nicht. Erstens ist die Nacht ziemlich lang und Kathrin weiß nicht, wann er bei ihr vorbeischaut. Immerhin gibt es noch viele andere Kinder, die der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Kathrins Kinderzimmer gibt es viele Stofftiere, die sie alle sehr liebt. Am meisten jedoch den Krokodilshund Paul und den Teddy Ben. Diese beiden hat ihr Oma Marie geschenkt.</strong><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="dropcap">H</span>eute geht Kathrin aufgeregt ins Bett, denn es ist Nikolausabend. Zuvor hat sie noch ihre Stiefel vor die<span class="Apple-converted-space">  </span>Kinderzimmertür gestellt. Sie hofft, dass der Nikolaus vorbeikommt und ihr die Stiefel mit Geschenken und Süßigkeiten füllt.<span class="Apple-converted-space"> Bestimmt kann sie die ganze Nacht nicht schlafen. Eigentlich will sie das auch gar nicht.</span><br />
Gerne würde sie nämlich den alten Mann mit dem weißen Bart und dem roten Mantel beobachten, wenn er kommt. Aber nur heimlich, denn ein bisschen fürchtet sie sich auch. Aber alle haben ihr erzählt, dass er ein ganz lieber Mann ist.<br />
„Ich muss einfach wach bleiben und wenn ich seine stampfenden Schritte höre, schleiche ich mich zur Tür und schaue durch das Schlüsselloch.“<br />
Ganz so einfach ist das mit dem Wachbleiben allerdings nicht. Erstens ist die Nacht ziemlich lang und Kathrin weiß nicht, wann er bei ihr vorbeischaut. Immerhin gibt es noch viele andere Kinder, die der gute Mann beschenken will.<br />
Mutti hat schon das Licht im Kinderzimmer ausgemacht, aber neben dem Bett steckt ein kleines Nachtlicht in der Steckdose. So kann Kathrin ihre Kuscheltiere sehen und fühlt sich nicht allein. Leise zieht sie Paul und den kleinen Teddy Ben zu sich heran.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„So“, flüstert sie den beiden leise zu, „jetzt warten wir bis der Nikolaus kommt.“<br />
Das ist nicht leicht, denn einerseits darf die Mutter nicht merken, dass Kathrin nicht schläft und andererseits könnte sie ja auch müde werden. Im Moment hat sie allerdings das Gefühl, dass sie noch hellwach ist. Sie hat die Augen weit geöffnet. Aber ein bisschen langweilig ist das schon, wenn man still sein muss und sich auch sonst nichts regt.<br />
„Vielleicht singe ich ein Lied. Ganz, ganz leise natürlich. Nein, das hört Mutti bestimmt trotzdem.“<br />
Kathrins Blick wandert zum Fenster. Durch die Schlitze des Rollladens dringt ein wenig Licht herein. Aber das ist auch unheimlich, denn dadurch entstehen Schatten an der Wand. Manchmal bewegen sich diese Schatten sogar.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Denk daran, was Mutti erklärt hat“, spricht sich das Mädchen selbst Mut zu. „Das kommt durch den Wind, der die beiden Tannenbäume vor dem Fenster tüchtig schüttelt und dadurch verdecken sie manchmal das Licht der Straßenlaterne und manchmal eben nicht. Und weil das ganz schnell geht, sieht es aus, als würden sich die Schatten an der Wand bewegen.“<br />
Kathrin zieht ihre beiden Stofftiere fester an sich und schließt für einen Moment die Augen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Augen auf!“, ermahnt sie sich selbst. „Sonst schläfst du am Ende noch ein!“<br />
Dann fällt ihr etwas Wichtiges ein:<br />
Jeden Abend schließt Mutti die Haustür zu. Das hat sie doch bestimmt heute auch gemacht.<br />
„Aber dann kann doch der Nikolaus nichts in meine Stiefel legen. Ob sie schnell noch mal nach Mutti ruft?“<br />
Das wagt das Mädchen aber nicht. Sie kriecht ein Stückchen tiefer unter die Bettdecke. Inzwischen ist es wieder so still, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte, wie Oma immer sagt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Kathrin muss gähnen und auch ihre Augen wollen einfach nicht aufbleiben. Immer wieder fallen sie zu und das Mädchen muss sie schnell öffnen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach, denkt sie, „einen kleinen Moment kann ich sie geschlossen halten. Ich denke einfach fest an den Nikolaus und stelle mir vor, wie er mit einem Schlitten durch den Winterwald stapft. Dann schlafe ich ganz sicher nicht ein.“<br />
Fast im selben Moment als Kathrin den Nikolaus in seinem roten Mantel sieht, vernimmt sie ein Kratzen an der Zimmertür, die sich ein wenig öffnet und danach ist ein Trippeln zu hören.<br />
Vorsichtig blinzelt sie mit einem Auge in die Dunkelheit ihres Zimmers hinein und sieht zwei leuchtende Punkte direkt vor ihrem Bett.<br />
Gerade als sie nach ihrer Mutter rufen will, kann sie deren leise Stimme vernehmen:<br />
„Mauz, komm raus und lass Kathrin noch ein wenig schlafen. Sie träumt bestimmt vom Nikolaus!“<br />
„Nein, Mama ich bin wach!“<br />
„Guten Morgen, mein Schatz, willst du nachsehen, ob der Nikolaus deine Stiefel gefüllt hat?“<br />
Jetzt erst merkt Kathrin, dass sie geträumt hat und beim Warten auf den Nikolaus tief und fest eingeschlafen ist.<br />
Und er hat es wieder einmal geschafft von ihr unbemerkt heimlich die Stiefel mit Geschenken und Süßigkeiten zu füllen. Außerdem sitzen ihre Stofftiere auf dem Sessel in ihrem Zimmer. Der Krokodilshund Paul und der Teddy Ben sind als Nikolaus verkleidet. Die Katze Mauz liegt mit einer Nikolausmütze zwischen den beiden Kuscheltieren. Auch ihr hat der Nikolaus etwas gebracht, nämlich eine kleine Stoffmaus.<br />
„Aber nächstes Jahr schlafe ich nicht ein und beobachte den Nikolaus, wenn er heimlich zu mir kommt. Ganz bestimmt!“, nimmt sich das Mädchen vor. Ob das wohl klappt?</p>
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