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Verwunschener Garten (Teil 3)

Ich danke Euch recht herzlich, dass Ihr mit uns durch diesen verwunschenen Garten spaziert seid. Bestimmt haben wir noch nicht jede einzelne Ecke ausgespäht, aber trotzdem möchten wir heute beim letzten Teil unseres Spazierganges einen Blick in das Innere der verschiedenen Gebäude werfen.

Kommt einfach mit und schaut Euch gemeinsam mit uns um:

Auf unserem Weg entdecken wir ein Hinweisschild, dem unser Blick folgt. Es verweist uns auf eine antike Küche…

… und tatsächlich erhalten wir einen kurzen Eindruck , wie es in vergangenen Zeiten hier in der Küche ausgesehen haben muss: Richtig gemütlich, – zum Kochen, leben, wohnen, sich begegnen, gemeinsam speisen und sich wohlfühlen.

Auch einen Einblick in das ehemalige Herrenhaus darf nicht fehlen:

Sogar ein Schlafzimmer dürfen wir durch eine Glasscheibe bewundern: Das Schlafzimmer, in dem laut Infotafel am 15. September 1860  Königin Elisabeth II von Spanien nächtigte. Deshalb nennt man es auch den „Raum der Königin“.

Für den Besuch der Königin baute man extra ein französisches Bad mit Badewanne ein, das man durch eine Tür vom Schlafzimmer aus betreten konnte.

Noch eine Besonderheit konnten wir in diesem Herrenhaus entdecken, nämlich einen großen Eichenstuhl. An diesem Lehnstuhl kann man vorne, hinten und an den Seiten viele Tier- und Menschenfiguren bewundern.

Eine Informationstafel erklärt, dass dieser Stuhl sich schon seit Jahrhunderten in diesem Haus befindet und im 15. Jahrhundert vermutlich in Flandern oder Nordfrankreich hergestellt wurde. Welch eine Kostbarkeit!

Doch nun wollen wir wieder hinaus auf den Innenhof, von welchem wir weitere Gebäude, bzw. Gebäudeteile betreten oder auch nur durch die geöffnete Tür bestaunen können:

Selbstverständlich gehört auch eine kleine Kapelle zu diesem Anwesen.

Aber wir haben auch noch andere interessante Dinge hier entdeckt, die ich Euch zeigen möchte:

Hier ist zum Beispiel die Ölmühle zu nennen, wo das Mahlen der Oliven für die Auspressung des Öls erfolgte.

Auch einige altertümliche landwirtschaftliche Geräte sind zu sehen und die einstigen Unterkünfte für die Tiere und die Arbeiter können besichtigt werden.

Mal ganz ehrlich: Ich finde es schon bei Tag hier unten recht gruselig. Schlafen würde ich hier nicht wollen, ich würde kein Auge zutun. Aber diese Zeiten sind ja längst vergangen, heute schlafen alle luxuriöser.

Ein letzter Blick zurück und wir verabschieden uns von den „Jardines de Alfabia“.

Ich hoffe Ihr seid wieder gerne mit uns gegangen und freue mich schon jetzt auf Eure Kommentare.

Seid alle herzlich gegrüßt.

 

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Streifzug

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8 Kommentare

  1. Als ich in deiner Vorschau sah, dass es noch weitere Fotos bei dir zu sehen gibt, habe ich mich schon sehr gefreut, weil ich die ersten alle klasse fand. Aber DIESE hier sind der Oberhammer!! – Danke, dass du sie uns zeigst. – Also: Für mich hat noch niemand ein Bad gebaut, wenn ich mal irgendwo übernachten wollte :-)! – Der Stuhl ist auch etwas ganz Besonderes – wie der gesamte Post! – Danke dir! LG Martina

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Martina,
      ich kann Dich trösten: Ich habe es auch noch nicht erlebt, dass für meinen Besuch extra ein Badezimmer gebaut wurde ;-), obwohl ich als Zweitnamen den königlichen Namen „Elisabeth“ trage 🙂 .
      LG
      Astrid

  2. Das war ein besonders schöner Spaziergang. Nicht nur durch die Gärten, auch in die Vergangenheit. Danke fürs Mitnehmen.
    Noch ein schönes Restwochenende.
    Liebe Grüße
    Traudi

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Traudi,
      ich freue mich, dass ich Dir als „Schlossspross“ etwas aus der Vergangenheit zeigen konnte, das wahrlich königlich ist. Du kennst Dich mit solchen Gemäuern gut aus, deshalb freue ich mich über Deinen lieben Kommentar ganz besonders.
      LG
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Hallo liebe Eva,
      ich musste ein bisschen schmunzeln, denn Du zäumst gerade das Pferd von hinten auf und liest meine drei Beiträge von hinten nach vorne. 😉
      LG
      Astrid

  3. jetzt habe ich sehr interessiert alle 3 Beiträge gelesen
    das ist wirklich ein wunderschöner und auch abwechslungsreicher Garten ..
    die weitern Gänge und Wasserspiele
    die Tiere und die uralten wurzeln und verwitterten Baumstämme
    und zu letzt noch das altertümlich Herrenhaus
    wunderschöne Bilder
    danke fürs mitnehmen
    die damaligen „Herrschaften“ wußten zu leben 😉

    liebe Grüße
    Rosi

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Rosi,
      ich danke Dir für Deine lieben Worte und freue mich, dass Dir der verwunschene Garten ebenso gefallen hat wie mir. Nicht immer kann man mit Fotos den eigentlichen Eindruck wiedergeben, doch ich hoffe, dass es mir zumindest ansatzweise gelungen ist.
      Sei herzlich gegrüßt aus dem derzeit regennassen Cottbus
      Astrid

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