Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ostern

Hops und die Osterhasenkunst

„Hops, dein ständiger Unfug ärgert mich schon sehr, du wirst ein richtiger Osterhase nimmermehr. Für die Kinder solltest du Eier bemalen und auch verstecken, hier, da und dort, auf Feld, Wiese und in allen Ecken.“ „Aber so höre doch, lieber Herr Papa“, Hops nun spricht, „Familie Zwerghuhn von nun an, alle Arbeit für uns verricht’. Sie legen ihre grünen Eier überall in Stadt und Land, brauchen nicht des Osterhasens malende Hand.“ „Hi, hi!“, Hopsina die große Schwester lauthals lacht. „Hops, was hast du dir da wieder mal ausgedacht? Ostern wird dann lediglich ein großes Rühreifest!“ „Bitte“, Hops bettelt, „machen wir einen Test.“ „Mein lieber Junge, höre jetzt deiner Mama gut zu!“ Mutter Hoppel versucht zu vermitteln in aller Ruh’. „Auch wenn des Zwergenhuhn Ei ist schön grün, es ist roh, so sehr sich die Hühner auch bemüh’n.“ „Wir machen es zu einem Osterei voller Farbenpracht, weil wir alleine wissen, wie man es richtig macht. Dies wird weitergegeben von Generation zu Generation, Rezept und Dekoration ist Osterhasentradition.“ „Auch die Kunst des Versteckens will gelernt schon sein“, …

Bubis Sprachkünste

In meiner ersten Professor-Konfusi-Geschichte habe ich Euch erzählt, wie der nette ältere Herr zu einem Papagei kam. Sicher könnt Ihr Euch noch erinnern. Bubi hat sich vom ersten Tag an in seiner neuen Familie wohlgefühlt und Herr und Frau Konfusi sind glücklich einen solch lustigen Vogel zu besitzen.  Leider hatte der Papagei einen eher etwas seltsamen Vorbesitzer, der keinen guten Einfluss auf den Papagei ausübte. Bubis erstes Herrchen drückte beispielsweise seine Gefühle und Regungen nicht gerade in einer gehobenen Artikulation aus. Das heißt schlicht und einfach, dass er seine Sprache oftmals mit derben Schimpfwörtern spickte, was der bunte Vogel nachahmte. Als sein Herrchen verstarb, wollte niemand für den armen Papagei sorgen und die Erben brachten ihn in die Tierhandlung. Dort sah ihn glücklicherweise Professor Konfusi und verliebte sich auf den ersten Blick in das gefiederte Tier. Der Bubi ist sehr redselig und quasselt manchmal den ganzen lieben langen Tag. Am liebsten schnappt er irgendwelche Gesprächsfetzen auf und gibt sie dann irgendwann zu passender oder manchmal auch unpassender Gelegenheit wieder. Leider fallen ihm auch manchmal noch die Schimpfwörter …

Ei, Ei, Ei und noch ein Ei

Es ist Wochenende und wir haben uns ein Stündchen länger Schlaf gegönnt. Auf dem Weg in die Küche erkundigt sich mein Mann bei mir nach meinen Geschichten, die ich im Blog eingestellt habe. „Du schreibst doch gerade Ostergeschichten, oder?“ Das fliegende Ei /Unsere persönliche Ostergeschichte „Ja, ich habe erst neulich von meiner Ostereiersuche als Kleinkind erzählt“, antworte ich ihm. „Wieso fragst du?“ „Du hast doch schon mehrere „Eiergeschichten“ geschrieben, stimmt’s?“, kommt wiederum eine Frage zurück. (Sorbische Ostereier) „Ich hätte da noch eine Idee für eine neue Eiergeschichte!“ „Hast du die heute Nacht geträumt?“ will ich grinsend wissen und erwarte jetzt eine Traumerzählung. In diesem Punkt habe ich mich allerdings getäuscht, denn mein Mann schüttelt den Kopf und gibt mir einen Tipp, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. „Nein, es ist eine wahre Begebenheit. Du kannst dich sicherlich noch an meinen Chef aus meiner Industriezeit erinnern.“ Ich nicke, denn genau jetzt erklingt sozusagen in meinem Ohr dessen George-Clooney-Stimme. Trotzdem weiß ich nicht, was er mit meinen (Oster)eiergeschichten zu tun haben könnte. Doch mein Mann gibt mir sofort den nächsten …