Alle Artikel mit dem Schlagwort: lachen

Manchmal frage ich mich …

Und wieder einmal melde ich mich aus meiner Plauderecke. Setzt Euch gemütlich zu mir und macht Euch über alles Mögliche und Unmögliche Gedanken mit mir. Heute möchte ich einfach ein paar Fragen an Euch weiterreichen und zur Diskussion stellen, die mir manchmal so durch den Kopf gehen. Wahrscheinlich habt Ihr Euch die eine oder andere Frage auch schon gestellt. Ich würde mich über einen kleinen Gedankenaustausch sehr freuen. Als wir letztes Jahr in Bangkok waren, entdeckte ich diesen Bücherstand. Ich fand nicht nur den Bücherstand sehr originell, zumal er auf mich nicht besonders stabil wirkte. Aber noch etwas fiel mir auf und warf in mir Fragen auf: Hat das gute alte gedruckte Buch inzwischen schon ausgedient und den Kampf gegen das Handy, die Hörbücher und die computerbestimmte Welt verloren? Ist uns die Lust am Lesen vergangen? Ich liebe meine Bücher und ich kann mich auch nur schwerlich von ihnen trennen. Sie stehen ordentlich in den Regalen und werden niemals lieblos behandelt. Es ist für mich ein ganz besonderes Lesegefühl, wenn ich ein Buch in der …

Hui!!!

Ich sitze an meinem Schreibtisch, als mein Blick auf einen Gegenstand auf dem Regal fällt. Eigentlich müsste er schon längst entsorgt sein. Es ist nämlich ein thailändischer Kalender* aus dem vergangenen Jahr. „Ohje!“, denke ich. „Wieso steht der noch dort?“ Im Grunde ist mir die Antwort schon klar: „Weil ich ihn nicht weggeworfen habe, logisch!“, erkläre ich mir die Sachlage selbst. Die Frage sollte vielleicht eher so lauten: „Wieso habe ich ihn immer wieder an seinen Platz zurück gestellt?“ Tja, auch das kann ich mir erklären: „Weil etwas an ihm so niedlich aussieht!“ Ich stehe auf, gehe zum Regal und nehme den Kalender in die Hand. Er ist gefertigt, wie ein gleichschenkeliges Dreieck, so dass er stehen kann. Die Kalenderblätter sind auf die Rückseite geklappt und auf der Vorderseite erscheint somit ein Bild. Dieses zeigt einen Wald und viele verschiedene Tiere. Ein kleines Mädchen hat an einem Ast eine Schaukel befestigt, auf der sie fröhlich hin und her schwingt. Plötzlich macht es „Klick!“ und mein Kopfkino startet seinen Film. Ich tauche in eine andere Welt …

Nobody is perfect!?

Der nette ältere Herr aus meinen Geschichten, den ich Professor Konfusi genannt habe, ist mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Vielleicht geht es Euch ähnlich.  Tanja (fruendliche scherereien) fragte neulich, ob der liebenswerte Professor denn auch Macken habe. Lasst mich heute eine weitere Geschichte erzählen und entscheidet selbst, ob es da doch eine klitzekleine Macke bei ihm gibt. Professor Konfusi hält alle seine beruflichen Termine schriftlich in seinem Terminkalender fest. Darin ist er sehr genau und hat auch noch keinen der Termine vergessen, geschweige denn hat er sich jemals verspätet. Aber mit seinen privaten Terminen ist das so eine ganz spezielle Sache: Professor Konfusi sitzt in seinem Arbeitszimmer und schreibt an einer Veröffentlichung, während seine Frau vor ihrem Kleiderschrank steht. Sie sucht sich das passende Outfit für ihr Treffen mit ihren Freundinnen aus. Sie sind zu viert und treffen sich regelmäßig in einem kleinen Café am Stadtrand. Heute freut sie sich besonders darauf, denn sie möchte den Freundinnen die Fotos von der letzten Reise mit ihrem Mann zeigen. Die anderen haben auch versprochen ein paar …

Timo und die kleinen Tierchen in meiner Küche

Beim Aufräumen in meinem Arbeitszimmer ist mir eine blaue DIN A-4 Mappe in die Hände gefallen. Es ist einfach nur eine Sammelmappe ohne Aufschrift und ich kann mir schon denken, dass hier Handlungsbedarf besteht. Wahrscheinlich habe ich irgendwann einmal alles Mögliche und Unmögliche einfach nur hier hinein gesteckt, weil ich es nicht wegwerfen wollte, aber sonst nicht wusste wohin damit. Also löse ich die Gummiringe und öffne die Mappe. Vor mir liegen viele beschriftete Seiten auf denen ich u.a. Erlebnisse und Begebenheiten mit unserem damals noch kleinen Sohn in Worte gefasst habe und plötzlich sind alle Erinnerungen wieder da: Es war ein schöner Sommertag mit viel Sonnenschein und blauem Himmel. Ich stand in unserer Küche in Darmstadt und bereitete das Mittagessen vor. Unser etwa zweijähriger Timo spielte im Wohnzimmer mit seinen Bauklötzchen. Alles war friedlich und ich überlegte gerade, was wir nach Timos Mittagsschlaf unternehmen könnten, als unser Sohn zu mir in die Küche kam. Er setzte sich auf den Fußboden, um mir zuzusehen. Plötzlich wurde ich durch Timos zartes Stimmchen aus meinen Gedanken gerissen: …