Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hand

Im Sauseschritt

  Wie doch die Zeit ist verronnen, wieder hat eine neue Woche begonnen. Sie hat keine Zeit zu verweilen, darum müssen wir uns immerzu beeilen. Im Nu ist es dann Wochenmitte, es geht vorwärts im schnellen Schritte. Ein Tag nach dem anderen verstreicht und geschwind ist das Monatsende erreicht. Der September dann von uns geht, Oktoberwind uns um die Nase weht. Laub sich verfärbt, Drachen steigen, bunte Blätter im Tanz durch die Lüfte gleiten. Doch die Zeit bleibt nicht stehen. Der goldene Oktober wird vergehen, dem Regen im November weichen, dem kalten Dezember die Hand hinreichen. Drum sollten wir jetzt innehalten, jeden Augenblick uns schön gestalten. Vorüber ist nämlich weder diese Woche, noch Monat, Jahr oder gar diese Epoche.       Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Herbstgedanken Mister Tremblehand Sommerabschiedsgruß Liebeserklärung *Dieses Gedicht habe ich bei Rostrose und ihrer Aktion ANL verlinkt https://rostrose.blogspot.com/2018/09/anl-33-warum-bio.html

Halloween

Meine heutige Geschichte ist zum Teil erfunden, aber in ihr steckt auch ein wahrer Kern. Diese wahre Begebenheit ereignete sich vor mehr als zwei Jahrzehnten im Hause eines Ehepaares, das uns jedes Jahr im Herbst zu einem köstlichen Abendessen in geselliger Runde einlud. Sie hatten bereits einen siebzehnjährigen Sohn, der eines Tages auf eine seltsame Idee kam … Kurz und gut, ich habe nun um diese uns erzählte Begebenheit eine Professor-Konfusi-Geschichte gesponnen: „Heute ist es sehr ungemütlich draußen. Richtiges Halloweenwetter!“, sagt Frau Konfusi zu ihrem Mann als sie beim Essen sitzen. „Ja, es hat die ganze Nacht, einschließlich heute Vormittag gestürmt und geregnet“, bestätigt Professor Konfusi seiner Gattin. „Es ist das geeignete Wetter um einige unliebsame Dinge im Haus zu erledigen.“ „Und woran hast du dabei gedacht?“, erkundigt sie sich. „Unser Keller bedarf wieder einmal einer gewissen Ordnung. Es haben sich im Laufe der Jahre so viele unnötige Sachen angehäuft, die könnte man mal entsorgen.“ „Das ist eine hervorragende Idee. Ausmisten ist immer gut. Lass uns gleich nach dem Mittagessen damit anfangen.“ Frau Konfusi ist …

Tim und Tom

Tim wohnt mit seinen Eltern im selben Haus wie die Großeltern. Es ist ein großes Haus, in dem zwei Familien ausreichend Patz haben. Unten ist die Wohnung von Opa und Oma. Oben leben Tim und seine Eltern. Der Gemüsegarten wird hauptsächlich von den Großeltern bewirtschaftet. Tims Vater allerdings kümmert sich um den Rasen, um die Obstbäume und die Sträucher. Tims Mutter pflügt die Erdbeeren, außerdem macht sie die Gurken und Bohnen ein. So hat jeder etwas zu tun. Und die Aufgaben rund um das Jahr sind verteilt. Heute ist der vierjährige Tim ganz aufgeregt und hüpft von einem Bein auf das andere. „Opa?“, fragt er. „Bekomme ich wirklich ganz alleine für mich ein eigenes Beet und darf ich da auch alles pflanzen, was ich möchte?“ „Ja, na klar, bekommst du ein eigenes Beet“; schmunzelt der Großvater. „Aber erst einmal müssen wir uns heute um Großmutters Blumenbeet kümmern. Schau mal, dort die schönen roten Knospen. Bald werden die Pfingstrosen blühen. Doch wir müssen sie auch tüchtig gießen, damit sie wachsen können und ihre Knospen aufspringen. Auch …