Alle Artikel mit dem Schlagwort: glücklich

In die Jahre gekommen

„Jung bin ich nicht mehr, aber immer noch nett anzusehen. Leider ist mein Geburtsdatum irgendwie in Vergessenheit geraten, genauso wie mein Geburtsort. Wenn ich es mal so gedanklich überschlage, dann müsste ich so langsam aber sicher auf die neunzig zugehen. Meine Haube hat schon ein paar Macken und meine kleine Ablagefläche auch, aber eingestaubt bin ich dank der guten Pflege noch nicht. Mit ein bisschen Politur für das Holz, Farbe für mein Gestell, einem neuen Lederriemen, eine neue Nadel und ein paar Tropfen Öl für die Maschine komme ich doch glatt wieder in Schwung.  Naja, mit den jungen Dingern kann ich nicht mehr so recht mithalten. Die sind einfach schneller als ich. Aber in meinem Alter ist man eben ein bisschen langsamer. Auch der ganze neumodische Kram ist mir fremd und programmieren lasse ich mich schon gar nicht. Im Leben kommt es nicht immer auf Schnelligkeit an, aber ich muss sagen, Zickzack und Geradeaus klappt immer noch ganz prima bei mir. Wenn man so wie ich in die Tage gekommen ist, dann denkt man schon …

Lass es zu!

Ich möchte heute nur wenige Worte schreiben, dafür aber ein paar Fotos sprechen lassen. Es gibt ein Gefühl, das wir in uns zulassen sollten, nämlich die Zufriedenheit. Nur derjenige, der  diese innere Ausgeglichenheit besitzt, kann auch ein glückliches Leben führen. Also lassen wir doch in unserem Leben dieses Zufriedenheitsgefühl zu, indem wir… die Schönheit der Natur in uns aufnehmen und sie genießen, die Harmonie der Farben erkennen, Dankbarkeit empfinden für Gottes Schöpfung und unser Sein, Rückzugsorte schaffen, um auch der Stille in  unserem Leben einen Platz einzuräumen, das Verborgene entdecken, stolz auf das sind, was wir geschafft haben, Vertrauen schenken und empfinden, die Feinheiten entdecken, uns auf die unendlichen Weiten einlassen und erkennen, dass nicht immer alles perfekt sein muss, um zufrieden und glücklich zu sein.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Wie aus dem Malkasten Blickkontakt Strandkorbgrüße  

Verdammt lang her!

„Kinder, wie die Zeit vergeht.“ „Verdammt lang her.“ Diese Aussprüche hört man oft und sagt sie auch manchmal selbst. An den eigenen Kindern kann man dies am deutlichsten feststellen. Gerade erst gestern fand zum Beispiel ein wichtiger Abschnitt im Leben unseres Sohnes seinen krönenden Abschluss. Aber nicht nur Menschen zeigen uns auf, wie die Zeit vergeht und wie lange gewisse Begebenheiten schon zurückliegen. Selbst an leblosen Dingen nagt der Zahn der Zeit, doch auch hier ist gute Pflege das beste Mittel gegen das Altern.  Ich halte gerade ein Foto von einem Schrank in den Händen, der zwar immer noch in meinem Arbeitszimmer steht, aber auch schon in unserer ersten Wohnung vor fast 33 Jahren einen Platz hatte. Und das ist auch der Grund dafür, dass ich Euch heute von unserer ersten gemeinsamen Wohnung erzählen möchte, denn jedes einzelne Möbelstück hat seine ganz eigene Geschichte. Mein Mann studierte noch in Darmstadt und ich war gerade mit meinem Lehramtsstudium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen fertig. Da wir uns immer nur am Wochenende sehen konnten, war es jetzt unser Wunsch …

Brummbär Max und seine Freunde

Heute habe ich Euch eine Geschichte mitgebracht, die mir während einer langen Autofahrt einfiel. Zum Glück saß ich nicht am Steuer und so konnte ich sie gleich aufschreiben. Zunächst muss ich Euch allerdings eine Frage stellen: Kennt Ihr Brummbär Max? Nein? Das wundert mich aber, denn er ist stadtbekannt. Na dann will ich Euch von ihm erzählen: Brummbär Max hat viele Freunde, denn er ist ein sehr netter Kerl, auch wenn er manchmal etwas brummig daher kommt. Er ist beispielsweise ein Freund von unserem Kätzchen Lottchen. Zumindest sitzen sie oft gemeinsam auf einem Bänkchen im oberen Stockwerk auf der Galerie. Max ist nicht gerade der dünnste Vertreter seiner Gattung. Deshalb gibt es hin und wieder auch Platzprobleme auf dem kleinen Bänkchen. Doch unser Lottchen hat so ihre eigene Methode dieses Problem zu lösen. Sie schmeißt den Brummbär einfach kurzerhand runter. Dann liegt er da und zappelt mit den Armen und Beinen. Das stört unser Lottchen jedoch wenig und Brummbär Max schläft nach einem Weilchen selig ein und krabbelt später wieder auf das Bänkchen. Jetzt möchtet …