Beitrag, Dies & Das und sonst noch Was, Dies & Das und sonst noch Was 2016
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Mir schwant da etwas

Wir machen einen schönen Spaziergang durch den Schweizergarten in Spremberg. Die Sonne scheint und der blaue Himmel mit den weißen Wolken spiegeln sich in dem Teich. Rundherum ist bereits alles grün und auf der Wiese blühen Gänseblümchen und Löwenzahn. 

Strammen Schrittes marschieren wir den Weg entlang und geniesen die frische Luft und die Natur. Habt Ihr die Fontäne auf dem See gesehen?

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Im nächsten Foto ist sie allerdings schon fast vollständig durch das Laub der Bäume verdeckt. Doch wenn wir erst um die Kurve gebogen sind, dann werden wir sie wieder vollständig sehen.

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Noch sind wir nicht ganz um die Kurve, aber mir schwant jetzt schon etwas. Vielleicht geht es Euch auch so, wenn Ihr genau hinschaut.

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Da hatte ich doch mit meiner Vermutung recht. Dort im seichten Wasser sitzt ein Schwan.

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Ganz ruhig und friedlich sitzt der Schwan auf einem Nest aus Reisig. Mir schwant, dass der Schwan brütet. Vermutlich ist es das Weibchen.

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Plötzlich kommt ein bisschen Bewegung in die Situation, denn anscheinend sind einige Zweige verrutscht und das Nest muss ein wenig ausgebessert werden. Seht Ihr den kleinen weißen Flaum mit dem das Nest leicht ausgepolstert ist und der auch am Rande zwischen den Zweigen liegt?!

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Anscheinend erfolgt jetzt ein Positionswechsel. Das kann ich auch voll und ganz verstehen, denn wer hält diese bewegungslose Sitzerei schon ewig aus.  Ab und zu muss man auch sein Hinterteil mal ein bisschen lüften.

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Und da sehe ich es: Das Ei. Ich bin aber so mit Schauen beschäftigt, dass ich es nicht so schnell schaffe dieses Schwanenei zu fotografieren.

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Nachträglich habe ich einen Fotoausschnitt versucht zu vergrößern, allerdings hat die Schärfe darunter gelitten. Aber wenn Ihr genau hinschaut, dann könnt Ihr das Ei zwischen dem Flaum liegen sehen. Vielleicht sind es sogar mehrere Eier.

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Und schon ist der ganze „Spuk“ vorbei und Frau Schwan lässt sich wieder auf dem Nest nieder und hält das Ei weiterhin schön warm.

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Anscheinend habe ich mich doch etwas zu nah heran gewagt, denn schon sehe ich wie Herr Schwan aufgeplustert sich mir über  den Teich hinweg nähert.

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Schnell noch ein Blick zum Nest hin und dann steuert er zielgenau auf mich zu.

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Die Wellen und das  aufschäumende Wasser beweisen, dass er nicht gerade langsam heran schwimmt. Und sein Blick ist genau auf mich gerichtet. Anscheinend sieht er mich als eine Gefahr für seine Brut und sein Weibchen an. 1200px-_DSC1546

Da ich fürchte, er könne das Wasser verlassen und zu mir ans Ufer kommen, gehe ich vorsichtshalber einige Schritte zurück.

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Das hilft, denn er dreht zur Seite hin ab, bleibt aber in der Nähe.

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Auch scheint er mich weiterhin argwöhnisch zu fixieren.

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Ich habe das Gefühl, dass er sogar beim Wegschwimmen seinen Blick immer noch nach hinten und auf mich gerichtet hat.

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Frau Schwan brütet allerdings seelenruhig weiter. Sie hat sich und ihre Brut nie in Gefahr gesehen, denn sie weiß sich durch ihren Gemahl wohlbehütet.

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Da wir jedoch wissen, dass sie sich in den nächsten Minuten nicht wieder erheben wird, marschieren wir weiter und kommen am Schwanenhaus vorbei, das unverkennbar in diesem Schwanenteich steht.

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Da Schwäne ca. 35- 38 Tage brüten und ich nicht genau weiß, wann sie begonnen haben, werden wir wohl in ein paar Wochen wieder einmal nach Herrn und Frau Schwan sehen. Vielleicht ist dann der Nachwuchs auch schon geschlüpft.

 

 

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18 Kommentare

  1. Liebe Astrid,

    hab vielen Dank für deinen wunderbaren Beitrag über das Brüten eines Schwanes. Es entsteht neues Leben. Mir gefallen alle deine Fotos, sie zeigen ein Stück heile Natur.
    Und während ich die Fotos betrachte, da denke ich, „Gott ist die Natur.“

    Wünsche dir eine wundervolle Woche. Herzliche Grüße kommen von Margot.

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Margot,
      ja die Natur bringt viele Wunderwerke hervor. Das Schönste der Schöpfung ist immer wieder das Entstehen neuen Lebens.
      Hab herzlichen Dank für Deine lieben Worte. Ich freue mich immer über unsere gegenseitigen Besuche.
      Lass es Dir gutgehen und sei herzlich gegrüßt
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Danke, liebe Eva!
      Ich finde, im Frühling gibt es so viel in der Natur zu entdecken und ihre Schönheit zu bestaunen. In dieser Jahreszeit nimmt man sich noch die Zeit, um selbst den kleinsten Halm in seiner Pracht zu bestaunen. Im Sommer ist man schon so verwöhnt von den vielen Farben und Schönheiten der Natur, dass man sie fast schon wieder für selbstverständlich erachtet.
      LG
      Astrid

  2. Liebe Astrid, sei herzlich gegrüßt.
    Eine wunderbare Entdeckung, wenn man auch Eier im Nest sieht.
    Juni 1986, beim Rudern mit dem älteren Sohn, in der Nähe der Fahrrinne, mitten auf dem See, kam auf uns ein aufgebrachter Schwan mit aufgespreiztem Flügelschlag recht schnell entgegen geschwommen, schon fast über die Wasseroberfläche geflogen. Das war für uns sehr beängstigend. Mit den Rudern mußten wir kräftig aufs Wasser schlagen, damit der Schwan sich von uns abwendete. Das war eine brenzlige Situation.
    Alles Gute, tschüssi Brigitte

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Brigitte,
      ich kann mir gut vorstellen, dass dies eine sehr brenzlige Situation war. Ich hätte mit Sicherheit Angst bekommen. Auch bei Dir hat sich dieses Erlebnis wohl sehr festgesetzt, denn Du kannst Dich noch an Monat und Jahr genau erinnern. Das tut man nur, wenn man sehr emotional an etwas beteiligt war.
      Ich freue mich immer über Deine Kommentare, denn sie berichten immer von Situationen und Erlebnissen aus Deinem Leben.
      Sei herzlich gegrüßt
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Ja, es hätte Dir gefallen. Mal sehen, ob wir irgendwann die Gelegenheit haben auch den Nachwuchs zu sehen.
      LG
      Astrid

  3. Liebe Astrid,
    du hast mich so berührt, mit deinem ersten Besuch bei
    KostbarkeitsmomenteTierfotografie und deinen lieben Worten,
    und mit deinen Taten mich mit beiden Blogs in deine Lieblingsblogs aufzunehmen,
    dass ich noch bevor ich dir bei mir antwortete hier her geeilt bin.
    Leider bin ich heute Abend nicht mehr wirklich aufnahmefähig, aber ich bin begeistert
    von deinem Blog und komme gerne regelmäßig wieder und mit ganz viel Ruhe bleibe ich
    dann und lese immer wieder!!!
    Schön, dass du mich gefunden hast, welch Freude!!!
    Herzlichst die monika*

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Monika,
      ich freue mich, Dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen und danke Dir recht herzlich für Deine lieben Worte.
      Wenn Du meine Geschichten liest, die ganz viel von mir und meiner Familie erzählen, dann kennst Du mich schon ein bisschen besser. Viele meiner Geschichten erzählen aus vergangenen Tagen, aber ich streue auch aktuelle Erlebnisse mit ein und schreibe auch erfundene Geschichten auf. Alles hat jedoch seinen Platz im Leben, denn wie der Name meines Blogs (lifetellsstories) schon sagt, schreibt das Leben die schönsten Geschichten.
      Ich freue mich auf unsere gegenseitigen Besuche und schicke Dir ganz liebe Grüße
      Astrid

  4. Da hast Du aber eine schöne Begebenheit erlebt liebe Astrid. Ein Schwanennest habe ich noch nie gesehen. Wenn Schwäne zu dicht ans Ufer kommen, dann gehe ich auch lieber rückwärts. Sie können ganz schön aggressiv werden. Müssen ja auch ihr Nest oder die Kleinen verteidigen, ist klar.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

    • Astrid Berg sagt

      Hallo liebe Kerstin,
      ich war so fasziniert von dem Schwanenei, dass ich zu spät auf den Auslöser gedrückt habe. Aber man kann es in der etwas unscharfen Vergrößerung dennoch erkennen. Ich hoffe, wir verpassen den richtigen Zeitpunkt nicht und können bald die jungen Schwanenkinder bewundern.
      Ich wünsche Dir eine schöne Wochenmitte und schicke Dir herzliche Grüße mit ein bisschen Sonnenschein.
      Astrid

  5. Da hast du aber Glück gehabt!! So ein angehender Papa-Schwan ist nicht zu unterschätzen. Hier im Nachbarort wurde jemand ordentlich gezwickt. Das tat ganz schön weh!! — Du hast ganz hervorragende Aufnahmen gemacht. Dass die Schwanen-Mama gerade in dem Moment ihren Popo ‚lüften‘ wollte, war ja wirklich eine glückliche Fügung. Danke für die tolle Foto-Geschichte! LG Martina

    • Astrid Berg sagt

      Naja, ich bin vorsichtshalber ein paar Schritte zurück gegangen. Ich hatte nämlich auch schon davon gehört, dass man mit Schwänen nicht spaßen kann 😉
      Ich hoffe, Ihr habt heute ebenso schönes und sonniges Wetter wie wir und schicke Dir liebe Sonntagsgrüße
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Ja, beeindruckend ist er schon und auch schön, aber trauen kann man ihm nicht. Aber das ist natürlich, er will ja nur sein Weibchen und die Brut beschützen.
      LG
      Astrid

  6. Hallo Astrid,

    da war ich ziemlich froh, denn weil Dir etwas „schwante“ habe ich den Schwan nun auch gesehen 😉

    Stolze Tiere sind diese Schwäne und ich schaue sie mir immer wieder gerne an – auf dem Nest sehe ich sie bei uns allerdings eher selten 😉

    Liebe Grüße
    Björn 🙂

    • Astrid Berg sagt

      Hallo Björn,
      ich habe zwar keine so tollen Fotos gemacht, wie Du das tust, aber ich war einfach fasziniert davon, das Ei gesehen zu haben. Und in bebührendem Abstand sehe ich mir diese stolzen Tiere auch immer wieder gerne an.
      Ich wünsche Dir einen schönen und sonnigen Restsonntag
      Astrid

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