Für Kinder, Gedichte
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Kuschelig

Wo ist sie nur hin, die liebe Sonne,
die bringt soviel Freud und Wonne?
Es ist neblig, trüb und auch kalt,
so ist der November halt.

Ich mag gar nicht mehr lange raus,
trotz Pelz ist die Kälte mir ein Graus.
Drinnen gibt es Futter und Leckerei,
aber auch sonst noch allerlei.

Frauchen macht es kuschelig warm
und nimmt mich auch auf den Arm.
Sie hat für mich viele schöne Decken,
zum Kuscheln bis zum Wecken.

Ich zähle dann ein paar Schäfchen
und mache mein Mittagsschläfchen.
Hinterher bin ich wieder so richtig fit
und mit dem November quitt.

Strolche ein bisschen um die Ecken,
vergessen sind die warmen Decken.
Flüchte erst wieder bei Wind und Regen,
ins warme Haus, welch ein Segen.

Sammele dort für den neuen Tag Kraft,
der alte hat mich ziemlich geschafft.
Träume gern von den kleinen Mäuschen,
ohne zu verlassen das Häuschen.

Ein Katzenleben ist doch eine Pracht,
nicht nur, wenn die liebe Sonne lacht.
Mach auch Du das Beste aus dem Tag,
so dass er Dir gefallen mag.

 

 

 

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