Alle Artikel in: Reisen

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht!

Nachdem ich Euch neulich einige Fotos von unserem Urlaub auf Rhodos gezeigt habe, möchte ich Euch heute wieder einmal eine Geschichte erzählen. Ihr könnt es mir wirklich glauben, es ist nicht geflunkert. Wir hatten tatsächlich dieses Erlebnis auf der schönen griechischen Insel. Ich sage nur: Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht! Oder passiert so etwas nur uns? Es ist einer der letzten Abende auf Rhodos. Die Luft ist warm und es ist bereits dunkel. Wir haben gerade unser Abendessen eingenommen und überlegen, was wir jetzt tun sollen. „Lass uns noch ein bisschen mit dem Auto auf der Insel umherfahren“, schlägt mir mein Mann vor. „Morgen müssen wir den Wagen wieder abgeben, also ist jetzt die beste Gelegenheit ihn noch einmal zu benutzen.“ „Okay und hast du eine Idee, wo unser abendlicher Ausflug hingehen soll?“, erkundige ich mich. „Wir fahren einfach drauf los und irgendwo werden wir schon landen.“ Dieser Vorschlag gefällt mir und so setzen wir uns ins Auto und los geht die Fahrt. Wir landen in einem Ort, in dem wir bereits vor zwei …

Ein Traum in Blau-Weiß

Heute möchte ich Euch ein bisschen an unserer letzten Reise teilhaben lassen. Wie Ihr ja wisst, waren wir auf Rhodos. Griechenland ist einfach ein Traum in Blau-Weiß. So jedenfalls habe ich diese griechische Insel empfunden. Schaut Euch die Fotos an und Ihr werdet mir sicherlich zustimmen. Vielleicht können die Fotos ein wenig dafür entschädigen, dass zur Zeit bei uns der Himmel alles andere als blau ist. Das Städtchen Lindos hat es uns besonders angetan. Schon von Weitem wirkt es einfach nur traumhaft. Die weißen Häuser schmiegen sich in die Landschaft ein und stechen vom blauen Himmel und vom blauen Meer ab. Auch die Schiffe auf dem blauen Meer wirken wie weiße Farbtupfer. Egal, ob es sich hierbei um kleine und …große Schiffe oder …flotte Flitzer handelt. Aber auch die Therme von Kalithea erstrahlt in einem reinen Weiß und hebt sich gegen den strahlend blauen Himmel ab. Auf der gesamten Insel findet man kleine Kapellen oder Kirchen und Klöster, die mit ihren Kreuzen oder Türmen in den Himmel ragen. Diese wunderschöne kleine Kirche haben wir in …

Familienausflug (Teil2)

Unseren etwas chaotisch anmutenden Start in einen schönen Nachmittag habe ich ja schon erzählt. Heute möchte ich Euch wie versprochen Fotos von unserem Ausflug nach Berlin zeigen. Wir haben dort nämlich nicht nur die Waschmaschine für die Freundin unseres Sohnes abgeholt, sondern auch die Gärten der Welt besucht.  Diese grüne Erholungsoase in Berlin Marzahn ist auf jeden Fall nicht nur einen Besuch wert. Hier kann man schlendern, einen Kaffee genießen, sich der Natur erfreuen oder auch einfach nur auf einer der Bänke oder auf einem der bereitstehenden Liegestühle Platz nehmen.Die Gärten der Welt bestehen aus verschiedenen Bereichen: So findet man hier den Chinesischen Garten, den Japanischen Garten, den Koreanischen Garten, den Orientalischen Garten, den Karl-Foerster-Staudengarten und den Christlichen Garten.Wir entschließen uns zum Chinesischen Garten zu marschieren und haben auf unserem Weg einen hervorragenden Blick auf den Karl-Foerster-Staudengarten.Auch Konfuzius begegnet uns, der uns einen guten Rat mit auf den Weg gibt: „WAS DU NICHT WILLST, DAS MAN DIR TU, DAS FÜG AUCH KEINEM ANDERN ZU.“ Der chinesische Garten ist laut Informationstafel im Oktober 2000 eröffnet worden. Er …

Kommt mit zur Dracheninsel!

Wir waren schon so oft auf Mallorca, aber wir entdecken immer wieder etwas Neues. Letzten Sommer haben wir von Sant Elm mit einem Boot übergesetzt zur Dracheninsel Sa Dragonera. Das Boot hat uns und ein paar andere Besucher auf diese unbewohnte Insel gebracht. Man machte uns darauf aufmerksam, das letzte Boot zurück nicht zu verpassen, denn sonst müssten wir bis zum nächsten Morgen ausharren. Kommt mit und schaut Euch die Insel mit uns an!Diese Insel ist nicht groß, gerade einmal ca. 4 Kilometer lang und noch nicht einmal einen Kilometer breit. Die Felsinsel ist ein Naturschutzgebiet und beherbergt laut Wikipedia* 380 Pflanzenarten.Der Ausblick von der Insel auf das Meer ist einfach nur traumhaft. Dieses Blau des Meeres ist faszinierend und man muss den Blick einfach genießen.Die Sonnenstrahlen bringen das Wasser zum Glitzern.An dieser Stelle wirkt das Meer türkisfarben.Doch wir wollen diese kleine Insel ein bisschen erkunden und trennen uns schweren Herzens von dem Aussichtspunkt.Fotomotive lassen sich hier zur Genüge finden. Dieser Turm ruft in mir sofort eine Assoziation hervor. Ich muss unwillkürlich an Rapunzel denken. Ob …

Streifzug

Zunächst einmal möchte ich mich bei Euch für Eure Treue bedanken. Ihr habt alle fleißig meinen Blog besucht, obwohl ich durch die Operation meiner Mutter wenig Zeit für Gegenbesuche hatte. Ich bedanke mich auch für die Genesungswünsche für meine Mutter. Sie läuft mittlerweile schon sehr gut, wird am Samstag auch schon aus der Klinik entlassen und spätestens in drei Wochen die Reha antreten. Wie ihr wisst, wurde sie in Bad Saarow operiert und ich möchte heute mit Euch einen Streifzug durch den dortigen Kurpark machen. Kommt einfach mit und genießt den Park und den Scharmützelsee: Mein Weg führt vom Krankenhaus in Richtung Bahnhofund den angrenzenden Gebäuden.Ich überquere schnell die Straße, um den Brunnen zu bewundern.An diesem wirklich heißen Sommertag genießen diese Nackedeis eine kleine Dusche.Doch ich wechsele wiederum die Straßenseite und biege nach links in den Kurpark ab.Links auf dem Foto ist das Thermalbad von hinten zu sehen.Habt Ihr auch schon den Scharmützelsee erspäht?Hier müssen wir einfach verweilen, denn der Blick auf den See ist wunderschön.Die Wege des Parks schlängeln sich entlang des Sees und …

Biergartenerlebnis

Wir sind in Bad Saarow am Scharmützelsee, denn meine Mutter liegt dort im Krankenhaus. Letzte Woche wurde bei ihr im Alter von 87 Jahren eine große Knieoperation durchgeführt. Ihr wurde erfolgreich ein künstliches Kniegelenk eingesetzt. Jetzt muss sie wieder fit werden und seit gestern übt sie das Laufen. Nach unseren mehrmals am Tag stattfindenden Besuchen an ihrem Krankenbett, wollen wir den herrlichen Sommerabend direkt am See genießen. Dort gibt es unter anderem einen winzigen Biergarten, wo man zu seinem Bierchen Gegrilltes und auch andere Kleinigkeiten zu essen bekommt. Die Atmosphäre mit dem malerischen Blick auf den Scharmützelsee gefällt uns und so wollen wir uns dort auch niederlassen. Während ich einen kleinen runden Tisch ergattere  und die Plätze nun für uns reserviere, was im Übrigen gar nicht so einfach ist, stellt sich mein Mann schon mal in der Schlange an, um Speis und Trank zu ordern. Das scheint allerdings auch nicht so ohne Weiteres zu klappen, denn es dauert eine gefühlte Ewigkeit. Ich lasse meinen Blick währenddessen umherschweifen und genieße den wunderschönen Sommerabend. Ich bin schon …

Wie aus dem Malkasten

Vor fünf Jahren waren wir auf Silberhochzeitsreise. Wir haben uns hierfür Venedig ausgesucht. Selbstverständlich haben wir auch Ausflüge gemacht und an einem davon möchte ich Euch heute teilhaben lassen. So haben wir zum Beispiel eine der größeren Inseln in der Lagune Venedigs besucht, nämlich Burano.   Im Grunde genommen handelt es sich hierbei nicht um eine einzige Insel, sondern um vier kleinere Inseln, die eng beieinander liegen. Verbunden sind diese Inseln durch acht Brücken.Schon bei der Anreise, sieht man die Schönheit dieser Insel, denn ihre Häuser sind weithin zu erkennen. Sie erstrahlen in allen möglichen Farben und die gesamte Insel wirkt wie gemalt. Tief wurde auf dieser Insel in den Farbkasten gegriffen. Die Häuser, die eng beieinander stehen, tragen alle unterschiedliche Farben zur Schau. Rot,Grün, Gelb, Blau, Violett…, ein Bilderbuch könnte nicht farbenprächtiger sein. In den Kanälen spiegeln sich die bunten Häuser und lassen alles noch malerischer erscheinen. Selbstverständlich liegen auch hier überall Boote und tragen zu einem verträumten und romantischen Gesamteindruck bei, der eine Vielzahl von Touristen Jahr für Jahr anzieht. Aber es wird noch mehr …

Emmas neues Zuhause

Ich habe Euch das letzte Mal etwas versprochen und Versprechen muss man halten. Deshalb will ich Euch heute zeigen, wo die Ateliersmaus Emma ein neues Zuhause gefunden hat.* Wir waren für ein paar Tage an der Ostsee und haben in Rostock auch den Zoo besucht. Wir waren schon auf dem Weg zu einem der Ausgänge, als uns unser Weg an einem Holzhaus vorbeiführte. Vielleicht wären wir achtlos weiter gegangen, hätte nicht ein Schild unsere Aufmerksamkeit erregt. Und schon beim Betreten des Hauses wurde in meinem Kopf die Geschichte von der Ateliersmaus Emma geboren, die ich Euch das letzte Mal vorgestellt habe. Mit ein bisschen Fantasie könnt Ihr Euch jetzt vorstellen, dass Markus mit Emma in der Hand und seiner Großmutter dieses Holzhaus erspäht haben. Sie lesen das Schild … …und sehen die lustigen Mäuseabbildungen an den Außenwänden: Sogar die Mickey Mouse ist dabei. Einladend steht die Haustür der Familie Maus offen und die Drei treten ein. Was sie sehen, übertrifft alle ihre Erwartungen. Sie stehen nämlich mitten im Wohnzimmer von Familie Maus. Der Tisch ist …

Strandkorbgrüße

Ganz spontan kam uns eine Idee. Wir mussten für einen Tag nach Berlin und danach waren ein paar Tage frei. Warum nicht die Koffer packen und ab an die Ostsee. In ganz Deutschland waren die Wettervorhersagen nicht gerade berauschend, um nicht zu sagen: Ausnehmend schlecht! Zumindest sehr wechselhaft. Mein Handy zeigte mir allerdings in der Wetterapp für Rostock Sonnenschein an. „Also, worauf warten wir?“, so fragten wir uns und ab ging es nach Rostock und Warnemünde. Und was soll ich sagen? Wir hatten tolles Wetter. Überzeugt Euch selbst. Und farbenfroh ging es hier am Strand zu. Einfach wie im Bilderbuch. „Schnell hin und einen Standkorb mieten!“, beschlossen wir. Erst einmal drehten wir ihn in Richtung Sonne und dann ließen wir uns diese ins Gesicht scheinen. Unsere  Blicke schweiften umher und was wir sahen, genossen wir in vollen Zügen. Die bunten Fahnen wehten im Wind. Drachen in rot, blau, weiß, gelb, grün schwebten durch die Lüfte.                 Aber auch Möwen kreisten über unsere Köpfe hinweg und ließen sich in …

Rund, grün und faszinierend (2)

Nachdem ich Euch neulich von der Überfahrt von Teneriffa nach La Gomera berichtet habe, zeige ich Euch heute die Insel La Gomera selbst. Das Wetter war gemischt: Teilweise etwas trüb, teilweise sonnig und an manchen Stellen sehr windig und auch etwas feucht. Das liegt daran, dass La Gomera mehrere Klimazonen aufweist. Wir haben den Tag genossen, denn diese Insel ist auf jeden Fall einen Besuch wert. La Gomera nennt man wegen ihrer Form auch die „Runde Insel“. Sie ist die kleinste Insel des Archipels und nur etwa 40 Kilometer von Teneriffa entfernt und damit auch schnell erreichbar. La Gomera ist vulkanischen Ursprungs, wobei der letzte Vulkanausbruch schon mehrere Millionen Jahre zurückliegt. Wir haben mit der Autofähre die Ostküste angesteuert und in der Inselhauptstadt San Sebastian angelegt. Zunächst  sind wir Richtung Norden gefahren, um dann unsere Fahrt bis zum Südwesten fortzusetzen und dort den Valle Gran Rey zu bewundern. Von dort aus ging es dann am Abend wieder nach San Sebastian, um mit der Fähre zurück nach Teneriffa zu fahren. Die Insel ist sehr interessant, da …

Das Meer, die Sonne und noch viel mehr (1)

Wir waren zwei Wochen auf Teneriffa, der Insel des ewigen Frühlings. Es hat gut getan endlich wieder ein bisschen Sonne zu tanken und sich zu entspannen. Es war nicht das erste Mal, dass wir diese Insel besucht haben und trotzdem haben wir viele Dinge erlebt, die für uns neu waren. Ich möchte Euch gerne daran teilhaben lassen und zeige Euch in zwei Teilen unseren Ausflug nach La Gomera. Zu den Kanarischen Inseln (Hauptinseln) gehören ja bekanntlich Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. La Gomera ist von Teneriffa aus in ungefähr einer Stunde mit der Fähre erreichbar. Da wir einen Mietwagen hatten, wählten wir die Autofähre und waren somit auch auf der Insel mobil. Wir waren schon morgens frühzeitig am Hafen von Los Cristianos, mussten aber doch noch einige Zeit warten, bevor wir auf das Schiff konnten, denn die Luke zur Be- und Entladung der Fähre ließ sich zunächst nicht öffnen. Doch irgendwann öffnete sich das „Schiffsmaul“, spuckte die Fahrzeuge aus und verschluckte wieder andere Autos und Busse. Unter anderem auch …

Badetag

Früher gab es jede Woche einen Badetag. Ich kann mich noch erinnern, dass am Samstag immer die ganze Familie gebadet hat. Heutzutage ist sozusagen jeder Tag ein Badetag. Ob in der Badewanne, unter der Dusche oder im Schwimmbad, das kühle Nass ist erfrischend, wohltuend und ist mehr als nur pure Reinigung. Es ist auch Entspannung. Außerdem bereitet Plantschen Freude, egal ob den Kleinen oder den Großen. Warum mir das jetzt gerade einfällt, wollt Ihr vielleicht wissen? Na ganz einfach: Wir haben auf Teneriffa den Jungle Park besucht. Dort wurde mein Mann nicht nur von der Seelöwin geküsst, sondern wir konnten auch den Pinguinen beim Plantschen zusehen. Das war so herrlich, denn sie haben ihren „Badetag“ sichtlich genossen. Schaut her, ich habe Euch ein paar Fotos mitgebracht: Herr Pinguin überlegt sich gerade, ob er mal schnell in das kühle Nass springt und ein paar Runden darin dreht. Und platsch! Schon ist er im Wasser… … und schwimmt los. Da ist Herr Pinguin in seinem Element. Er schwimmt mal hier hin und mal da hin. Es ist …

Außergewöhnliche Kontakte

Ein Sprichwort sagt: Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Das stimmt. Für ihn sind auch soziale Kontakte wichtig. Sie machen das Leben erst lebenswert. Ohne diese Kontakte wäre der Mensch recht einsam und würde verkümmern.  Je nach Mentalität sind die Menschen auch in dieser Hinsicht unterschiedlich. Wir gehören zu denjenigen, die eigentlich recht kontaktfreudig sind. Mein Mann knüpft gerne auch schon einmal etwas außergewöhnliche Kontakte, von denen ich Euch heute ein paar vorstellen möchte. Hierbei handelt es sich ausschließlich um solche Kontakte, die er auf einigen unserer Reisen geknüpft hat. Lasst Euch also überraschen: Hier schauen sich Zwei ganz tief in die Augen. Und hier scheinen sich Zwei etwas skeptisch gegenüber zu stehen und sich nicht ganz sicher zu sein, ob diese Kontaktaufnahme tatsächlich sinnvoll ist. Zu diesem Kontakt gehört schon eine ordentliche Portion Mut. Ich habe mich lieber etwas abseits gehalten und mich auf das Fotografieren beschränkt. Die Zähne sahen mir dann doch etwas zu gefährlich aus. Aber keine Angst, dieses Krokodil stellt sich nicht nur tot, sondern es ist tatsächlich mausetot. …

Unser märchenhaftes Erlebnis

„Möchtest du zu deinem Spiegelei auch gebratenen Schinkenspeck?“, fragt mich mein Mann beim Frühstück. „Ach nein“, antworte ich ihm und bin mit meinen Gedanken bereits woanders. Ich habe nämlich einen Gedankensprung in die Vergangenheit gemacht. Es war nur die Kombination der beiden Wörter, die in meinem Kopf allerdings nicht in deutscher, sondern aus irgendeinem Grund in englischer Sprache angekommen ist.  „Bacon and egg“ funkt es durch meine Gedankenkanäle und schon bin ich in England. Genauer gesagt in einer Ortschaft in der Nähe von London. Leider habe ich deren Namen vergessen, aber was sich dort ereignet hat, ist mir immer noch sehr lebhaft in Erinnerung. Unser Sohn war damals noch klein, so im Kindergartenalter und er war bereits schon einmal in England gewesen. Damals hatte er sich mit einem kleinen Mädchen angefreundet und ein paar englische Wörter gelernt. So begrüßte er uns noch eine ganze Weile nach unserer Rückreise morgens mit einem „Good morning!“. Vielleicht würde er dieses Mal noch mehr lernen. Wir hatten uns ganz spontan einen Flug gebucht und wollten uns dann im Land …