Alle Artikel in: Reisen

Streifzug

Zunächst einmal möchte ich mich bei Euch für Eure Treue bedanken. Ihr habt alle fleißig meinen Blog besucht, obwohl ich durch die Operation meiner Mutter wenig Zeit für Gegenbesuche hatte. Ich bedanke mich auch für die Genesungswünsche für meine Mutter. Sie läuft mittlerweile schon sehr gut, wird am Samstag auch schon aus der Klinik entlassen und spätestens in drei Wochen die Reha antreten. Wie ihr wisst, wurde sie in Bad Saarow operiert und ich möchte heute mit Euch einen Streifzug durch den dortigen Kurpark machen. Kommt einfach mit und genießt den Park und den Scharmützelsee: Mein Weg führt vom Krankenhaus in Richtung Bahnhofund den angrenzenden Gebäuden.Ich überquere schnell die Straße, um den Brunnen zu bewundern.An diesem wirklich heißen Sommertag genießen diese Nackedeis eine kleine Dusche.Doch ich wechsele wiederum die Straßenseite und biege nach links in den Kurpark ab.Links auf dem Foto ist das Thermalbad von hinten zu sehen.Habt Ihr auch schon den Scharmützelsee erspäht?Hier müssen wir einfach verweilen, denn der Blick auf den See ist wunderschön.Die Wege des Parks schlängeln sich entlang des Sees und …

Biergartenerlebnis

Wir sind in Bad Saarow am Scharmützelsee, denn meine Mutter liegt dort im Krankenhaus. Letzte Woche wurde bei ihr im Alter von 87 Jahren eine große Knieoperation durchgeführt. Ihr wurde erfolgreich ein künstliches Kniegelenk eingesetzt. Jetzt muss sie wieder fit werden und seit gestern übt sie das Laufen. Nach unseren mehrmals am Tag stattfindenden Besuchen an ihrem Krankenbett, wollen wir den herrlichen Sommerabend direkt am See genießen. Dort gibt es unter anderem einen winzigen Biergarten, wo man zu seinem Bierchen Gegrilltes und auch andere Kleinigkeiten zu essen bekommt. Die Atmosphäre mit dem malerischen Blick auf den Scharmützelsee gefällt uns und so wollen wir uns dort auch niederlassen. Während ich einen kleinen runden Tisch ergattere  und die Plätze nun für uns reserviere, was im Übrigen gar nicht so einfach ist, stellt sich mein Mann schon mal in der Schlange an, um Speis und Trank zu ordern. Das scheint allerdings auch nicht so ohne Weiteres zu klappen, denn es dauert eine gefühlte Ewigkeit. Ich lasse meinen Blick währenddessen umherschweifen und genieße den wunderschönen Sommerabend. Ich bin schon …

Wie aus dem Malkasten

Vor fünf Jahren waren wir auf Silberhochzeitsreise. Wir haben uns hierfür Venedig ausgesucht. Selbstverständlich haben wir auch Ausflüge gemacht und an einem davon möchte ich Euch heute teilhaben lassen. So haben wir zum Beispiel eine der größeren Inseln in der Lagune Venedigs besucht, nämlich Burano.   Im Grunde genommen handelt es sich hierbei nicht um eine einzige Insel, sondern um vier kleinere Inseln, die eng beieinander liegen. Verbunden sind diese Inseln durch acht Brücken.Schon bei der Anreise, sieht man die Schönheit dieser Insel, denn ihre Häuser sind weithin zu erkennen. Sie erstrahlen in allen möglichen Farben und die gesamte Insel wirkt wie gemalt. Tief wurde auf dieser Insel in den Farbkasten gegriffen. Die Häuser, die eng beieinander stehen, tragen alle unterschiedliche Farben zur Schau. Rot,Grün, Gelb, Blau, Violett…, ein Bilderbuch könnte nicht farbenprächtiger sein. In den Kanälen spiegeln sich die bunten Häuser und lassen alles noch malerischer erscheinen. Selbstverständlich liegen auch hier überall Boote und tragen zu einem verträumten und romantischen Gesamteindruck bei, der eine Vielzahl von Touristen Jahr für Jahr anzieht. Aber es wird noch mehr …

Emmas neues Zuhause

Ich habe Euch das letzte Mal etwas versprochen und Versprechen muss man halten. Deshalb will ich Euch heute zeigen, wo die Ateliersmaus Emma ein neues Zuhause gefunden hat.* Wir waren für ein paar Tage an der Ostsee und haben in Rostock auch den Zoo besucht. Wir waren schon auf dem Weg zu einem der Ausgänge, als uns unser Weg an einem Holzhaus vorbeiführte. Vielleicht wären wir achtlos weiter gegangen, hätte nicht ein Schild unsere Aufmerksamkeit erregt. Und schon beim Betreten des Hauses wurde in meinem Kopf die Geschichte von der Ateliersmaus Emma geboren, die ich Euch das letzte Mal vorgestellt habe. Mit ein bisschen Fantasie könnt Ihr Euch jetzt vorstellen, dass Markus mit Emma in der Hand und seiner Großmutter dieses Holzhaus erspäht haben. Sie lesen das Schild … …und sehen die lustigen Mäuseabbildungen an den Außenwänden: Sogar die Mickey Mouse ist dabei. Einladend steht die Haustür der Familie Maus offen und die Drei treten ein. Was sie sehen, übertrifft alle ihre Erwartungen. Sie stehen nämlich mitten im Wohnzimmer von Familie Maus. Der Tisch ist …

Strandkorbgrüße

Ganz spontan kam uns eine Idee. Wir mussten für einen Tag nach Berlin und danach waren ein paar Tage frei. Warum nicht die Koffer packen und ab an die Ostsee. In ganz Deutschland waren die Wettervorhersagen nicht gerade berauschend, um nicht zu sagen: Ausnehmend schlecht! Zumindest sehr wechselhaft. Mein Handy zeigte mir allerdings in der Wetterapp für Rostock Sonnenschein an. „Also, worauf warten wir?“, so fragten wir uns und ab ging es nach Rostock und Warnemünde. Und was soll ich sagen? Wir hatten tolles Wetter. Überzeugt Euch selbst. Und farbenfroh ging es hier am Strand zu. Einfach wie im Bilderbuch. „Schnell hin und einen Standkorb mieten!“, beschlossen wir. Erst einmal drehten wir ihn in Richtung Sonne und dann ließen wir uns diese ins Gesicht scheinen. Unsere  Blicke schweiften umher und was wir sahen, genossen wir in vollen Zügen. Die bunten Fahnen wehten im Wind. Drachen in rot, blau, weiß, gelb, grün schwebten durch die Lüfte.                 Aber auch Möwen kreisten über unsere Köpfe hinweg und ließen sich in …

Rund, grün und faszinierend (2)

Nachdem ich Euch neulich von der Überfahrt von Teneriffa nach La Gomera berichtet habe, zeige ich Euch heute die Insel La Gomera selbst. Das Wetter war gemischt: Teilweise etwas trüb, teilweise sonnig und an manchen Stellen sehr windig und auch etwas feucht. Das liegt daran, dass La Gomera mehrere Klimazonen aufweist. Wir haben den Tag genossen, denn diese Insel ist auf jeden Fall einen Besuch wert. La Gomera nennt man wegen ihrer Form auch die „Runde Insel“. Sie ist die kleinste Insel des Archipels und nur etwa 40 Kilometer von Teneriffa entfernt und damit auch schnell erreichbar. La Gomera ist vulkanischen Ursprungs, wobei der letzte Vulkanausbruch schon mehrere Millionen Jahre zurückliegt. Wir haben mit der Autofähre die Ostküste angesteuert und in der Inselhauptstadt San Sebastian angelegt. Zunächst  sind wir Richtung Norden gefahren, um dann unsere Fahrt bis zum Südwesten fortzusetzen und dort den Valle Gran Rey zu bewundern. Von dort aus ging es dann am Abend wieder nach San Sebastian, um mit der Fähre zurück nach Teneriffa zu fahren. Die Insel ist sehr interessant, da …

Das Meer, die Sonne und noch viel mehr (1)

Wir waren zwei Wochen auf Teneriffa, der Insel des ewigen Frühlings. Es hat gut getan endlich wieder ein bisschen Sonne zu tanken und sich zu entspannen. Es war nicht das erste Mal, dass wir diese Insel besucht haben und trotzdem haben wir viele Dinge erlebt, die für uns neu waren. Ich möchte Euch gerne daran teilhaben lassen und zeige Euch in zwei Teilen unseren Ausflug nach La Gomera. Zu den Kanarischen Inseln (Hauptinseln) gehören ja bekanntlich Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. La Gomera ist von Teneriffa aus in ungefähr einer Stunde mit der Fähre erreichbar. Da wir einen Mietwagen hatten, wählten wir die Autofähre und waren somit auch auf der Insel mobil. Wir waren schon morgens frühzeitig am Hafen von Los Cristianos, mussten aber doch noch einige Zeit warten, bevor wir auf das Schiff konnten, denn die Luke zur Be- und Entladung der Fähre ließ sich zunächst nicht öffnen. Doch irgendwann öffnete sich das „Schiffsmaul“, spuckte die Fahrzeuge aus und verschluckte wieder andere Autos und Busse. Unter anderem auch …

Badetag

Früher gab es jede Woche einen Badetag. Ich kann mich noch erinnern, dass am Samstag immer die ganze Familie gebadet hat. Heutzutage ist sozusagen jeder Tag ein Badetag. Ob in der Badewanne, unter der Dusche oder im Schwimmbad, das kühle Nass ist erfrischend, wohltuend und ist mehr als nur pure Reinigung. Es ist auch Entspannung. Außerdem bereitet Plantschen Freude, egal ob den Kleinen oder den Großen. Warum mir das jetzt gerade einfällt, wollt Ihr vielleicht wissen? Na ganz einfach: Wir haben auf Teneriffa den Jungle Park besucht. Dort wurde mein Mann nicht nur von der Seelöwin geküsst, sondern wir konnten auch den Pinguinen beim Plantschen zusehen. Das war so herrlich, denn sie haben ihren „Badetag“ sichtlich genossen. Schaut her, ich habe Euch ein paar Fotos mitgebracht: Herr Pinguin überlegt sich gerade, ob er mal schnell in das kühle Nass springt und ein paar Runden darin dreht. Und platsch! Schon ist er im Wasser… … und schwimmt los. Da ist Herr Pinguin in seinem Element. Er schwimmt mal hier hin und mal da hin. Es ist …

Außergewöhnliche Kontakte

Ein Sprichwort sagt: Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Das stimmt. Für ihn sind auch soziale Kontakte wichtig. Sie machen das Leben erst lebenswert. Ohne diese Kontakte wäre der Mensch recht einsam und würde verkümmern.  Je nach Mentalität sind die Menschen auch in dieser Hinsicht unterschiedlich. Wir gehören zu denjenigen, die eigentlich recht kontaktfreudig sind. Mein Mann knüpft gerne auch schon einmal etwas außergewöhnliche Kontakte, von denen ich Euch heute ein paar vorstellen möchte. Hierbei handelt es sich ausschließlich um solche Kontakte, die er auf einigen unserer Reisen geknüpft hat. Lasst Euch also überraschen: Hier schauen sich Zwei ganz tief in die Augen. Und hier scheinen sich Zwei etwas skeptisch gegenüber zu stehen und sich nicht ganz sicher zu sein, ob diese Kontaktaufnahme tatsächlich sinnvoll ist. Zu diesem Kontakt gehört schon eine ordentliche Portion Mut. Ich habe mich lieber etwas abseits gehalten und mich auf das Fotografieren beschränkt. Die Zähne sahen mir dann doch etwas zu gefährlich aus. Aber keine Angst, dieses Krokodil stellt sich nicht nur tot, sondern es ist tatsächlich mausetot. …

Unser märchenhaftes Erlebnis

„Möchtest du zu deinem Spiegelei auch gebratenen Schinkenspeck?“, fragt mich mein Mann beim Frühstück. „Ach nein“, antworte ich ihm und bin mit meinen Gedanken bereits woanders. Ich habe nämlich einen Gedankensprung in die Vergangenheit gemacht. Es war nur die Kombination der beiden Wörter, die in meinem Kopf allerdings nicht in deutscher, sondern aus irgendeinem Grund in englischer Sprache angekommen ist.  „Bacon and egg“ funkt es durch meine Gedankenkanäle und schon bin ich in England. Genauer gesagt in einer Ortschaft in der Nähe von London. Leider habe ich deren Namen vergessen, aber was sich dort ereignet hat, ist mir immer noch sehr lebhaft in Erinnerung. Unser Sohn war damals noch klein, so im Kindergartenalter und er war bereits schon einmal in England gewesen. Damals hatte er sich mit einem kleinen Mädchen angefreundet und ein paar englische Wörter gelernt. So begrüßte er uns noch eine ganze Weile nach unserer Rückreise morgens mit einem „Good morning!“. Vielleicht würde er dieses Mal noch mehr lernen. Wir hatten uns ganz spontan einen Flug gebucht und wollten uns dann im Land …

Kennt Ihr mich noch? (Zoo 3)

Ich denke, Ihr habt alle erraten wer bei meinem Zoorundgang in Bangkok gefehlt hat. Erinnert Ihr Euch noch an Fräulein Langhals, beziehungsweise an Lizzy Langhals. Natürlich habe ich sie bei unserem Besuch im Dusit Zoo gesucht und auch gefunden. Ich habe mich gefreut, sie wiederzusehen und habe einige Fotos von ihr mitgebracht. Viele Dinge hat sie uns damals schon berichtet, aber sie hat heute auch noch etliche weitere Informationen für uns. Doch jetzt lasse ich sie selbst einfach wieder erzählen: Hallo! Schön, dass Ihr da seid! Ich habe Euch schon lange entdeckt, denn ich kann nicht nur über Vieles hinweg blicken, sondern ich kann auch noch bis 1,5 Kilometer in die Ferne schauen. Das ist in der Savanne nämlich ganz wichtig, um Feinde frühzeitig zu erkennen. Außerdem können wir Giraffen auch einige Farben sehen. Wir können nämlich „rot, orange, gelb-grün, grün, blau und violett unterscheiden.“* Naja, meine Augen sind ja auch ziemlich groß, fast so groß wie Tennisbälle. Das hättet Ihr nicht gedacht, oder? Und schaut Euch mal meine tollen langen schwarzen Wimpern an. Da werdet Ihr …

„Herzlich willkommen!“ (Zootiere 2)

Ich habe Euch neulich den Dusit Zoo in Bangkok vorgestellt. Allerdings habe ich Euch nur die schöne parkähnliche Anlage gezeigt. Einige von Euch haben mich gefragt, warum kaum Besucher zu sehen sind. Es waren viele Menschen dort unterwegs, aber ich habe immer versucht sie nicht auf den Fotos festzuhalten und den jeweils günstigsten Moment abgepasst. Doch was wäre ein Zoobesuch ohne Tiere?   Also ziehen wir heute noch einmal gemeinsam los: Im Dusit Zoo befinden sich hauptsächlich „asiatische und afrikanische Tierarten, es sind aber auch australische Kängurus und amerikanische Bisons zu sehen. Insgesamt sind rund 300 Säugetierarten, ebenso viele Reptilienarten und mehr als 1000 Vogelarten zu sehen.“ * Selbstverständlich kann ich Euch nicht alle Tiere zeigen, aber ich habe hier eine kleine Auswahl zusammengestellt. Wir beobachten die Tiere und manchmal haben wir den Eindruck, dass auch sie uns Menschen beobachten. So wie dieser Schwarzbär. Zwischen seine Pranken und Krallen möchte ich nicht geraten. Das sieht aber jetzt hochnäsig aus, lieber Herr Schwarzbär! Dieser Geselle ist ziemlich blass um die Nase, … hat kleine Knopfaugen … … und …

Hereinspaziert! (1)

Heute möchte ich wieder einmal mit Euch gemeinsam den europäischen Kontinent verlassen. Diejenigen Leser, die schon seit einiger Zeit meinen Blog besuchen, werden ahnen, dass ich Euch jetzt nach Asien entführen möchte und zwar nach Thailand. Es geht wieder einmal nach Bangkok. Hier habe ich mir den Zoo ausgesucht, um mit Euch einen Spaziergang zu machen.  Der Dusit Zoo in Bangkok trägt diesen Namen, da er im Bezirk Dusit liegt. 1938 wurde laut der Broschüre der zoologischen Parkorganisation von Thailand der, ab diesem Zeitpunkt der Öffentlichkeit zugängliche Dusit Zoo geschaffen. Ursprünglich war dieser ein Teil des privaten botanischen Gartens des Königs Rama V. Aber erst durch Rama VIII wurde dieser königliche Garten dann ein öffentlicher Zoo. „Im Februar 1954 wurde der Dusit-Zoo zusammen mit den Anlagen in Chiang Mai, Chonburi, Songkhla and Nakhon Ratchasima in die Zoological Park Organization überführt.“* Schon beim Betreten stellt man fest, dass sich diese Anlage z.B. von unseren europäischen Zoos unterscheidet. Das liegt zum großen Teil an der Natur und den Tieren. Aber auch andere Begebenheiten tragen zu diesem Unterschied …

Ein Hauch von Winter

Vielleicht könnt Ihr Euch noch an meinen Spaziergang durch den 100 ha großen Branitzer Park  in Cottbus erinnern. Ich habe Euch damals versprochen auch einen Winterspaziergang durch diesen schönen und großen Landschaftspark zu machen. Gestern habe ich diesen Park, der von dem Landschaftsarchitekten Fürst Hermann von Pückler gestaltet wurde, besucht. Natürlich habe ich auch meine Kamera mitgenommen, um Euch den Hauch von Winter zeigen zu können, den der Schnee dort hinterlassen hat. Lehnt Euch für einen Augenblick zurück und genießt die winterliche Parklandschaft, aber auch die Stille und den Frieden. Im Hintergrund könnt Ihr schon die beiden Pyramiden erkennen. Die große Pyramide (die Ruhestätte von Fürst Hermann von Pückler und Fürstin Lucie Muskau) und … nur ein paar Meter weiter… kommt man zur kleineren Pyramide mit dem „Krönchen“ oben drauf. Ich wandere weiter und lasse den Hauch von Winter inmitten dieses Parks auf mich wirken. Von Weitem kann ich eine Art Pilz entdecken, der … in den wärmeren Jahreszeiten zum Verweilen und Ausruhen einlädt. Alles strahlt heute hier eine gewisse Unberührtheit aus. Es sind kaum …