Alle Artikel in: Gedichte

Lottchens kalte Winterwelt

Ich liege hier im mollig warmen Zimmer, auf meiner kuscheligen Decke , so wie immer. Gerade versuche ich ein Nickerchen zu machen, da kommt Frauchen auf so komische Sachen. Sie will unbedingt nach draußen gehen, obwohl dort der kalte Wind beginnt zu wehen. Sie sagt mir, der Himmel sei wundervoll blau, aber ich weiß, die Luft ist kein bisschen lau. Sie streichelt mir ganz zärtlich übers Fell, doch ich bin nicht dumm und kapiere es schnell. Ich soll mit nach draußen kommen, verrät ihr Blick, sie denkt ich kenne nicht diesen Trick. Mir ist die Welt da draußen einfach zu kalt, da frieren meine Pfötchen fest auf dem Asphalt. Nein ich bleibe hier, träume von der Sommerzeit, mit Maus und Käfer als meine leckere Mahlzeit. Was ist denn nun schon wieder passiert? Ich denke, ich bekomme den Kopf massiert. Nein, sie setzt mir auf ein schwarzes Mützchen, und sagt, ich soll machen keine Mätzchen. Das lasse ich mir nicht noch einmal sagen, so etwas kann ich nämlich gar nicht vertragen. Drum springe ich vom Sessel …

Ein Leben ohne sie

Sie alle miteinander können den Alltag erhellen, ein Leben ohne sie ist schwer vorzustellen. Doch es ist und war nicht immer so, damals und auch anderswo. Sie sind für uns da schon ziemlich lange, ohne sie wird es uns ganz bange. Ihr kleinen und großen Helferlein, lasst uns bitte niemals allein. Sind viele Gäste im Haus oder auch nicht, die liebe Spülmaschine uns Hilfe verspricht. Hemd und Hose schmutzig und verfleckt, wird in die Waschmaschine gesteckt. Es draußen regnet oder vielleicht auch schneit, nasse Wäsche? Das Problem ist Vergangenheit. Ein elektrischer Wäschetrockner ist optimal und die Erfindung einfach genial. Auf Teppich, Fliesen und auch Parkett, gibt es Krümel bei Abendbrot und Bankett. Doch eines ist ganz sicher und gewiss, Sauger kennen keinen Kompromiss. Kuchen zum Kaffee, frisches Brot zum Essen, ob Pizza, Auflauf oder andere Delikatessen, dies und noch mehr gelingt ganz unbeschwert mit Backofen und Elektroherd. Zum Kuchen und auch zum leckeren Eis, schlägt man Sahne ohne Mühe und Fleiß. Eierkocher, elektrische Zahnbürste, Föhn machen unser aller Leben schön. Es gibt unzählige kleine und …

Tränenreiche Liebe

Dein Äußeres ist recht unscheinbar, doch dein Inneres einfach wunderbar. Unsere Begegnungen sind von Kürze, doch in ihnen liegt immer wieder Würze. Sei dir gewiss, ich brauche dich, doch du bringst zum Weinen mich. Kann trotzdem nicht lassen von dir, auch wenn ich mit Tränen steh vor dir. Ich versuche mich zu schützen, doch leider will alles nichts nützen. Ich bin dir ausgeliefert völlig machtlos, unsere Beziehung ist niemals problemlos. Pelle ich dich aus deiner Haut, dein Inneres mich unschuldig anschaut. Nun kann ich machen, was ich will, die Tränen fließen heimlich und still. Ich dir energisch zu Leibe rücke und mein Messer ich nun zücke. Ich schniefe unweigerlich vor mich hin, obwohl ich nichts Böses habe im Sinn. In Würfeln, Streifen oder Scheiben, man kann dich auch gerne zerreiben, zu Salat, Soße, Fleisch, Suppe -ein Genuss, niemals wirst du mir zum Überdruss. Meine tränenreiche Liebe ist dir gewiss, gibst den Gerichten den richtigen Biss. Die Rezepte sind da sehr flexibel, wenn es geht um dich,-liebe Zwiebel.             Vielleicht möchtet …

Das Weihnachtskonzert

Herr Pinguin im Frack ganz graziös, spaziert hin und her sichtlich nervös. Heute nun steigt das große Event, mit Orchester und Dirigent. Frau Ziege im neuen rosa Kleid, weiß über alles bestens Bescheid. Sie spielt das Lied im Schlafe auf den Saiten ihrer Harfe. Familie Hirsch musikalisch sehr talentiert ist obendrein außerordentlich motiviert. Hat nicht nur singend großen Spaß, sondern auch mit dem Kontrabass. Sie alle sind die großen Musikanten, spielen Instrumente aller Varianten. Ob Tamburin oder Geige ganz virtuos, sie musizieren überaus grandios. Begleitet von Pauken und Trompeten, ist Herr Eisbär am Flügel vertreten. Das Publikum ist vollkommen entzückt, und applaudiert wie verrückt. Wenn der letzte Ton auch verklungen, ist das Weihnachtskonzert gelungen. Besucher und der Direktor des Zoo, sind nun alle glücklich und froh. Haben sie doch alle perfekt harmoniert, im Zusammenspiel fantastisch musiziert. Nicht nur Weihnachten möge es gelingen, Zeit in Harmonie und Frieden zu verbringen.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Der große Tag Babette und der Schneemann Seine letzte Tour  

Lottchens Weihnachtsgedanken

Von draußen komme ich ins Zimmer und denke, es ist alles wie immer. Es ist hier warm, gemütlich und kuschelig, Frauchen macht mich aber ganz wuschelig. Ich frage mich, was will sie da machen? Schleppt herbei tausend Sachen. Möglicherweise will sie etwas ausprobieren oder vielleicht sogar das Haus dekorieren? Glöckchen, Figürchen, Kugeln, Kerzen, ach, das geht richtig zu Herzen. Zwischendurch ein Leckerlie absahnen und langsam beginne ich es zu ahnen. Auf dem Stuhl nimmt ein Bekannter Platz und schwupp bin dort mit einem Satz. Es ist der alt bekannte Weihnachtsmann, der mir den nötigen Schutz geben kann. Ich mache es mir dort ganz gemütlich kann beobachten alles vorzüglich. Neben dem Bärtigen, habe ich festgestellt, sich jetzt noch ein Schneemann gesellt. Mir scheint, es ist wieder soweit, oh ja, es naht die Weihnachtszeit. Im Kerzenschein, dem Glanz der Lichter, werde auch ich nun zum Dichter. Ich schnurre einen Gruß euch allen zu, schlummere auch gleich ein im Nu. Und träume von der Weihnachtszeit, die Zauber und Freude hält bereit.       Vielleicht möchtet Ihr auch …

Eile mit Weile

Menschen eilen geschwind von Ort zu Ort, haben für den Nächsten kaum ein Wort, haben keine Zeit zum Verweilen, denn sie müssen sich beeilen. Morgens schnell zur Arbeit fahren, Mittagessen unter Menschenscharen, vom Einkauf bepackt mit Waren, wie soll man da noch Ruhe bewahren. In Straßen und Geschäften sich drängen Menschen, die sich in alle Ecken zwängen. Überall herrscht nur noch Trubel, wo bleibt die Freude und der Jubel? Mensch, bleib stehen und halte inne, das kann nicht sein in des Lebens Sinne. Vieles wird nicht besser durchs Beeilen, Gutes braucht Zeit,- auch zum Verweilen. Auch ein Lächeln und ein liebes Wort, schafft Vertrauen, Freundschaft hier und dort. Zeit für Mensch, all das Tun und Streben, gibt Kraft und den Sinn für das Leben.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Die zwei Alten Verdammt lang her! Wenn der Vater mit dem Sohn…

Herbstliche Kinderwelt

  Mama, Mama, ich will nach draußen! Ach Kind, dort ist nur Regen und Wind. Bitte, lass uns mit dem Wind um die Ecken sausen. Mama, komm doch bitte ganz geschwind! Dann brauchen wir Stiefel und Regenjacken, die uns gegen Kälte und Nässe schützen, denn der Wind bläst tüchtig mit seinen dicken Backen. So werden uns nützen auch Schal und Mützen. Mama, Mama, ich will doch patschen und froh in die großen Pfützen springen. Wenn das Wasser dann spritzt, will ich klatschen, hüpfen, lachen und ein Liedchen singen! Mama, Mama, ich will mich bewegen, aufwirbeln unter dem Baum das Laub, in mein Körbchen all die bunten Blätter legen. Bitte, bitte Mama es mir erlaub! Mein Kind, ich freue mich sehr, wenn leuchten deine Augen so froh! Papa kommt mit einem Drachen noch hinterher. Den lassen wir dann steigen sowieso! Mama, Papa schaut am Himmelszelt, mein Drachen ganz hoch oben fliegt! Er sieht herab auf uns und meine Kinderwelt, lustig er sich im Winde wiegt. Mama, Papa, danke für diesen Tag! Mein Herz schlägt wild vor …

Herbstgedanken

Schon ist es wieder soweit, angebrochen ist nun des Herbstes Zeit. Schickt zum Himmel die Gedanken, um uns für die reiche Ernte zu bedanken. Herbst kommt mit goldenem Licht oder versperrt mit Nebel uns die Sicht. Sonne, Sturm, Nebel und Regen, bunte Blätter auf Bäumen und Wegen. Vorbei ist des Sommers Schwüle, alles Leben sich einstellt auf die Kühle. Kürzer und dunkler die Tage, der Schirm als Begleiter,-keine Frage. Kinder in die Pfützen springen, bunte Blätter, Kastanien nach Hause bringen. Drachen am Himmel schweben und Spinnen fleißig ihre Netze weben. Kommt und genießt das Leben, denn auch der Herbst kann viel geben. Tauscht ein den Sonnenschein, gegen besinnliche Ruhe bei Kerzenschein. Sucht die gemütliche Geselligkeit, stimmt Euch ein auf die vierte Jahreszeit.      

Ausgedient

Hey, altes Haus! Wie schaust Du denn aus? Warst einst ein Schatz, hier mitten auf dem Platz. Warst voller Leben und Geschichten Dich umweben, voller Glück und Schicksal. Du hattest keine andere Wahl. Gabst Schutz, Sicherheit und vor allem Geborgenheit. Warst mal schön anzuseh’n, nun allerdings musst Du geh’n. Wirst nicht gebraucht, gehst mit Schall und Rauch. Niemand Dich mehr pflegt, noch Wert auf Dich legt. Wirst bald ersetzt. Schläge man Dir versetzt. Schon bröckelt die Fassade. Niemand findet es schade. Du gibst auf, nimmst den Untergang in Kauf. Zerfällst Stein für Stein, fragst nicht, was wird sein. Sich wird erheben, hier bald neues Leben. Glanz, Prunk, neuer Schwung, höher, weiter, besser und jung. Hey, neues Haus! Gut schaust Du aus! Bist ein richtiger Schatz, hier mitten auf dem Platz. Was wird sein, wenn verblasst der Schein? Wird es Dir ergehen, wie dem alten Haus geschehen?     Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen: Schnulli Ich hab so gedacht… Nie gedacht…  

Durch die Lüfte getragen

Mein Blick schweift umher und in der Ferne erblicke ich dich. Dein Anblick fesselt mich, doch Du entfernst Dich immer mehr. Schicke Dir meine Gedanken, auch meine Träume mit auf die Reise. Ganz still und leise, getragen durch die Lüfte ohne Schranken. Ich ahne es schon, bald wirst du Dich in Nichts auflösen. Ich muss meinen Blick von Dir lösen. Es gibt keine andere Option. Die nächste folgt Dir. Immer mehr steigen auf und am Himmel, ist das reinste Gewimmel. Werden dort zur Freude und schönen Zier. Wende den Blick herab, von wo sie gekommen und entstanden sind. Ein Kind fröhlich springt, jubelnder Ruf aus seinem Mund erklingt. Welche große Freude doch, eine solche zarte Seifenblase kann sein für Groß und Klein. Schau dort oben fliegt eine noch!!!     Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Anton Sommerabschiedsgruß Von der Sonnenuhr zur Poesie

Liebeserklärung

Ohne Dich fühle ich mich leer, wir sind für einander bestimmt, das weiß ich ganz bestimmt. Ich brauche Dich so sehr. Ich weiß noch genau wie es begann. Dein Zauber hat mich sanft berührt, ich hab es deutlich gespürt. Wir sind ein prima Gespann. Wo ich bin, da bist auch Du, das weiß jeder, der mich kennt. Es gibt nichts, das uns trennt. Wir bleiben beisammen immerzu. Du bist mein Begleiter Tag für Tag. Umhüllst mich mit Deinem Duft, erfüllt ist von Dir die Luft. Oh, wie sehr ich Dich mag. Du bist zart, kein bisschen ungestüm. Ich freue mich, dass es Dich gibt und bin unendlich in Dich verliebt. Du bist und bleibst: Mein Parfüm.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Fräulein Tussnelda Tänzchen gefällig? Gut beschirmt

Der Liebe Lächeln

Fräulein Rosa und Mister Blu’ rufen jedem Gast ein herzliches Willkommen zu. So stehen die Beiden hier, einfach nur zu jedermanns Freude und zur Zier. Beide sind hübsch anzusehen, mit den blumigen Hüten sind sie nicht zu übersehen. So wirft auch Mister Blu’ seiner Rosa verliebte und bewundernde Blicke zu. Fräulein Rosa ganz schüchtern, errötet, als sie hört von Mister Blu’ ein verliebtes Flüstern. Ihre Augenlider sie sittsam senkt und überglücklich Mister Blu’ ihr Herz nun schenkt. Verliebt stehen sie beisammen, sie gehören eindeutig bis in alle Ewigkeit zusammen. Der Liebe Glück lässt erstrahlen und wärmt das Herz mehr als tausend Sonnenstrahlen. Fräulein Rosa und Mister Blu’ geben weiter dieses Lächeln, das spürst doch auch du?! Nimm es und verschenke es in der Welt, denn der Liebe Lächeln ist was ganz Besonderes.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Hui!!! Schön ärgerlich Tänzchen gefällig?  

Sei gegrüßt

Sei gegrüßt lieber Morgen, du strahlst mir freundlich entgegen. Wird der Tag bringen Sorgen oder Segen? Noch ist er hinter dir verborgen. Der Vögel lieblicher Gesang, erweckt mich aus süßem Traum. Zarter Blumenduft erfüllt den hellen Raum. Der Tag nimmt langsam seinen Anfang. Vom Himmel schickt die Sonne mir golden leuchtende Strahlen herab. Hält der Tag, was er versprach vorab? Stunden voller Freude und Wonne? Frohgemut und voller Elan, starte ich nun in den Tagesablauf. Nehme auch so manche Hürde in Kauf, lebe nach Plan oder ganz spontan. Des Abends besonderer Glanz, birgt Ruhe und Geborgenheit, ist als Ausklang die perfekte Tageszeit. Gibt uns Entspannung voll und ganz. Die Nacht bricht heran, die Sterne leuchten vom Himmelszelt. Schöpfer hab Dank für meine Welt. Beschütze uns alle jetzt und dann. Möge auch das Morgen, bringen nur Gutes für Jung und Alt. Frieden auf Erden und keine Gewalt, Freude, Sonnenschein und keine Sorgen. Wir gehen mit Zuversicht, begrüßen hoffnungsvoll jeden neuen Tag, der sich als lebenswert erweisen mag und uns mit seinem Glanz besticht.   Vielleicht möchtet …

Gustav von Blech

Gestatten, ich bin Gustav von Blech, mein Grinsen ist ziemlich frech, aber ich bin ein lieber Geselle, aus einer kleinen Gartenparzelle. Ich stehe auf einer Insel im Mittelmeer und grüße Euch alle sehr. Viele Menschen bleiben vor mir steh’n, um mich zu bestaunen und zu seh’n. Meine Harke habe ich stets dabei, wo auch immer ich sei. Gekleidet in des Gärtners grüner Tracht, verhelfe ich den Pflanzen zu ihrer Pracht. Wenn die Sonne vom Himmel lacht, Gartenarbeit Freude macht. Ich strahle mit der Sonne um die Wette, erfreue mich an meiner Arbeitsstätte. Drum lasst uns nicht mehr länger warten, geht hinaus in den Garten. Mit einem frohen Lied auf den Lippen, klappt das Harken und auch das Schippen. Die Arbeit an der frischen Luft, und der Blumen zarter Duft, macht uns alle froh und munter und die Welt ein Stückchen bunter. Euer lieber und treuer Gustav von Blech wünscht ganz frech, eine frohes und erfolgreiches Gelingen, um die Blumen zum Blühen zu bringen.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Jetzt fängt mein neues Leben …