Alle Artikel in: Dies & Das und sonst noch Was

Unterwegs mit Piraten

Ich habe ja schon berichtet, dass es uns im März für zwei wunderschöne Wochen nach Teneriffa gezogen hat. Dort haben wir nicht nur Sonne, sondern auch einen richtigen Sommer erleben dürfen. Die Temperaturen stiegen zum Teil schon über 30 Grad. Natürlich haben wir einige Unternehmungen gemacht und auf eine davon möchte ich Euch heute mitnehmen. Wir sind nämlich mit einem Piratenschiff  von Los Gigantes aus auf Delfinsuche gegangen. Die riesigen Felsen ragen aus dem Meer und wirken tatsächlich gigantisch. „Flipper Uno“, so hieß das Schiff, das uns in die von Delfinen bevorzugten Gewässer gebracht hat. Selbstverständlich waren Matrosen, aber auch Piraten mit an Bord, die uns mit Speisen und Getränken versorgten. Und dann sahen wir sie. Zunächst erst einmal die typische Delfinflosse, aber nicht nur eine, sondern mehrere ragten aus dem Wasser heraus. Die Delfine umringten unser Schiff. Es war ein so faszinierendes Schauspiel, dass ich meinen Blick nicht von diesen wunderschönen Tieren wenden konnte. Gebannt beobachtete ich wie sie hin und her schwammen und sich uns präsentierten. Sie sprangen sogar aus dem Wasser und …

Herbstimpressionen

Wieder einmal habe ich meine Festplatte nach Fotos durchforstet. Dieses Mal war ich auf der Suche nach Bilder, die in die dritte Jahreszeit passen. Ich bin fündig geworden und so möchte ich heute mit Euch ein bisschen kreuz und quer durch die Gegend spazieren. Dabei werden wir dem Herbst begegnen. Er hat viele unterschiedliche Facetten, die es zu entdecken gilt. Kommt einfach mit… Vor uns liegt eine lange Straße, gesäumt von Bäumen, die schon Herbstlaub tragen.  Im Sonnenlicht erstrahlt die Natur im Herbst ein letztes Mal in ihrer vollen Pracht, bevor schon bald alles kahl und trüb erscheinen wird. Bunte Blätter ranken an Mauerwänden hoch und werden zum krönenden Schmuckband. Am Wegrand steht ein Fliegenpilz, rot und leuchtend. Auch ein Wildschwein treffen wir inmitten von bunten Blättern an. Kastanien fallen von den Bäumen, liegen am Wegrand und warten darauf von Kinderhänden aufgesammelt zu werden. Ein Erntewagen ist geschmückt  mit Maiskolben und… … ein anderer wartet im Sonnenlicht auf seinen Einsatz. Vielleicht wird er mit Holz beladen,… …das dann im Kamin knisternd verbrennt und… uns wohlige …

Sommerabschiedsgruß

Da ich erst Sonntagnacht von Rhodos zurückgekommen bin, wo ich einen strahlend blauen Himmel und ein tolles blaues Meer zurückgelassen habe, fiel mir jetzt der deutliche Herbstanfang in Deutschland doch etwas schwer. So musste ich nun auch für mich innerlich Abschied nehmen vom Sommer. Daher war es mir ein Bedürfnis, dies mit diesem Gedicht zu tun und noch einen Sommerabschiedsgruß in die Runde zu schicken. Ich stehe hier und mein Blick schweift umher, oh, wie ich liebe Sonne, Strand und Meer. Blau bis zum Horizont, wo Himmel und Meer sich küssen, oh, wie werde ich dies alles hier vermissen. Still und leise seufze ich tief in mich hinein, ach, könnt’ ich doch nehmen alles mit nach Daheim. Ich dank dem Himmel für Ruhe, Frieden und der Blüten Duft, atme ein, die mit Glück durchströmte Luft. Des Sommers unvergleichbar strahlenden Glanz, schließe ich in meinem Herzen ein, voll und ganz. Obwohl innerlich eine leise Ahnung von Herbst mich umweht, die Erinnerung an eine Zeit voller Wärme und Freude mit mir geht. Daraus erwächst auch in der …

Die zwei Alten

  Schaut nur, wo wir sind gelandet, neben Müll und Zigaretten gestrandet. Undank, so sagt man, ist der Welten Lohn, man erntet nur noch Spott und Hohn. Einst wir waren neu, chic und fein, kosteten gar manchen großen Schein. Bewundernde Blicke wir erhielten von allen Seiten, standen im Regal trotzdem ganz bescheiden. Eines Tages dann kam er vorbei, der unser Herr von nun an sei. Sportlich und fit, er war von Statur, ihm fehlten die passenden Schuhe nur. Umschlossen seine Füße geschmeidig und weich, so dass er uns zu lieben begann sofort und gleich. Stolz und glücklich schaute er uns an, wir sollten ihn begleiten jetzt und dann. Stets und alle Zeit wir ihm zu Diensten waren, vor Blasen und Schwielen konnten ihn bewahren. Auf Schritt und Tritt wir haben ihn begleitet, damit er auch ja keine Qualen erleidet. So manche Narben und Schunden, Schrammen, Löcher und auch Wunden haben wir in all den Jahren leider erhalten, doch wir haben uns immer treu und fair verhalten. Eines Tages war es dann endgültig soweit, vorbei war …

Beobachtende Blicke am Wegesrand

Ist Euch das auch schon einmal passiert? Bestimmt! Ihr marschiert so durch die Gegend und plötzlich überfällt Euch ein seltsames Gefühl. Es ist so, als ob Euch jemand beobachtet. Ihr schaut Euch um und niemand ist zu sehen. Doch warum fühlt Ihr Euch beobachtet? Kann es sein, dass die Bäume Euch beobachten, wenn Ihr noch vor der Arbeit mit dem Hund eine Runde dreht? Selbst die Steine werfen Euch Blicke zu. Vorsichtig! Selbst vom Waldweg her, schaut jemand zu Euch auf. Die Sitzgelegenheiten am Wegesrand haben nur Augen für Euch. Am Parkplatz angekommen, erwarten Euch die freundlichen Blicke Eures Autos. Jetzt fahrt Ihr zur Arbeit, um auf dem Schreibtischstuhl Platz zu nehmen. Dieser blickt Euch etwas mürrisch entgegen, denn Ihr habt Euch ein wenig verspätet. Auf Eurem Heimweg verfolgt Euch sogar der Stromverteilerkasten in Eurer Straße mit seinen Blicken. Auch die kleinen Froschaugen in Nachbars Garten schauen neugierig in Eure Richtung. Jetzt seid Ihr urlaubsreif und wollt mit dem Schiff in See stechen? Glaubt nur nicht, dass Ihr die beobachtenden Blicke los werdet. Und am …

Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt

Was ich Euch heute berichte, ist nicht einfach nur eine Geschichte. Es ist die Legende von einem bestimmten Ort, von meiner alten Heimat, von hier ganz weit fort. Sie erzählt ein Geschehen vor langer Zeit, weit, weit zurück in der Vergangenheit. Ich kenne die Legende seit Kindheitstagen schon, drum lauscht, wenn ich jetzt erzähle Euch davon: Einst vor vielen, vielen hunderten von Jahren, zwei Königstöchter aus Schottland waren. Rosamund und Dichamund ihre Namen, sie nach Germanien kamen. Sie wollten die Heiden bekehren und ihnen das Christentum lehren. Sie nach Buchonia kamen, dem Buchenland, wie die Gegend des Vogelsberges damals genannt. An einem Bach sie verweilten und zu dessen Ufer durstig eilten. Eine Hirschkuh mit ihren Jungen sie sahen, aber auch einen bösen Wolf sich nahen. Dieser wollte die Jungen ihr entreißen, aber die Hirschkuh begann zu beißen und er fiel hinein in den reißenden Bach, besiegt von der Hirschkuh, so schwach. Einen Augenblick nur später, sie sahen eine Schlange als Übeltäter. Diese kroch heimlich einen Baum hinauf und schon nahm das Schicksal seinen Lauf. In …

Lass es zu!

Ich möchte heute nur wenige Worte schreiben, dafür aber ein paar Fotos sprechen lassen. Es gibt ein Gefühl, das wir in uns zulassen sollten, nämlich die Zufriedenheit. Nur derjenige, der  diese innere Ausgeglichenheit besitzt, kann auch ein glückliches Leben führen. Also lassen wir doch in unserem Leben dieses Zufriedenheitsgefühl zu, indem wir… die Schönheit der Natur in uns aufnehmen und sie genießen, die Harmonie der Farben erkennen, Dankbarkeit empfinden für Gottes Schöpfung und unser Sein, Rückzugsorte schaffen, um auch der Stille in  unserem Leben einen Platz einzuräumen, das Verborgene entdecken, stolz auf das sind, was wir geschafft haben, Vertrauen schenken und empfinden, die Feinheiten entdecken, uns auf die unendlichen Weiten einlassen und erkennen, dass nicht immer alles perfekt sein muss, um zufrieden und glücklich zu sein.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Wie aus dem Malkasten Blickkontakt Strandkorbgrüße  

Klein und unscheinbar?

Heute Morgen, als ich erwacht, verschlafen hab meine Augen aufgemacht. Da stand sie geschrieben, auf meinem Wecker,- die Sieben. Diese Zahl ist zwar klein, doch wandert sie in meinen Kopf hinein. Wird groß und prächtig, sagt: Ich bin mächtig. Wieso? will ich sogleich wissen, und lege mein Haupt sanft auf das Ruhekissen. Denk einfach mal nach, sie zu mir sprach. Nun hab ich keine Wahl, muss mir Gedanken machen über die Zahl. Eine Primzahl sie wird genannt, klar, das ist mir bekannt. Eine Woche sind sieben Tage! Okay, okay, das steht ja wohl außer Frage. Die Sieben, der Wochenschluss, man jetzt ruhen muss. Ein Aberglaube, der bekannt, raubt mir nun schier den Verstand. Ein Spiegel zerbricht, sieben Jahre Pech in Sicht. Gefürchtet bist du, na klar! Von Ehepaaren im verflixten siebten Jahr. Schicksalszahl, kann das sein? Bild dir nur nichts ein! Eine Zahl, – wirr meine Gedanken! Das hab ich dieser Sieben zu verdanken. Überall taucht sie auf, in des Lebens Lauf. In der Bibel steht geschrieben, schon im alten Ägypten es gab der Jahre …

Familienausflug (Teil2)

Unseren etwas chaotisch anmutenden Start in einen schönen Nachmittag habe ich ja schon erzählt. Heute möchte ich Euch wie versprochen Fotos von unserem Ausflug nach Berlin zeigen. Wir haben dort nämlich nicht nur die Waschmaschine für die Freundin unseres Sohnes abgeholt, sondern auch die Gärten der Welt besucht.  Diese grüne Erholungsoase in Berlin Marzahn ist auf jeden Fall nicht nur einen Besuch wert. Hier kann man schlendern, einen Kaffee genießen, sich der Natur erfreuen oder auch einfach nur auf einer der Bänke oder auf einem der bereitstehenden Liegestühle Platz nehmen.Die Gärten der Welt bestehen aus verschiedenen Bereichen: So findet man hier den Chinesischen Garten, den Japanischen Garten, den Koreanischen Garten, den Orientalischen Garten, den Karl-Foerster-Staudengarten und den Christlichen Garten.Wir entschließen uns zum Chinesischen Garten zu marschieren und haben auf unserem Weg einen hervorragenden Blick auf den Karl-Foerster-Staudengarten.Auch Konfuzius begegnet uns, der uns einen guten Rat mit auf den Weg gibt: „WAS DU NICHT WILLST, DAS MAN DIR TU, DAS FÜG AUCH KEINEM ANDERN ZU.“ Der chinesische Garten ist laut Informationstafel im Oktober 2000 eröffnet worden. Er …

Kommt mit zur Dracheninsel!

Wir waren schon so oft auf Mallorca, aber wir entdecken immer wieder etwas Neues. Letzten Sommer haben wir von Sant Elm mit einem Boot übergesetzt zur Dracheninsel Sa Dragonera. Das Boot hat uns und ein paar andere Besucher auf diese unbewohnte Insel gebracht. Man machte uns darauf aufmerksam, das letzte Boot zurück nicht zu verpassen, denn sonst müssten wir bis zum nächsten Morgen ausharren. Kommt mit und schaut Euch die Insel mit uns an!Diese Insel ist nicht groß, gerade einmal ca. 4 Kilometer lang und noch nicht einmal einen Kilometer breit. Die Felsinsel ist ein Naturschutzgebiet und beherbergt laut Wikipedia* 380 Pflanzenarten.Der Ausblick von der Insel auf das Meer ist einfach nur traumhaft. Dieses Blau des Meeres ist faszinierend und man muss den Blick einfach genießen.Die Sonnenstrahlen bringen das Wasser zum Glitzern.An dieser Stelle wirkt das Meer türkisfarben.Doch wir wollen diese kleine Insel ein bisschen erkunden und trennen uns schweren Herzens von dem Aussichtspunkt.Fotomotive lassen sich hier zur Genüge finden. Dieser Turm ruft in mir sofort eine Assoziation hervor. Ich muss unwillkürlich an Rapunzel denken. Ob …

Wie aus dem Malkasten

Vor fünf Jahren waren wir auf Silberhochzeitsreise. Wir haben uns hierfür Venedig ausgesucht. Selbstverständlich haben wir auch Ausflüge gemacht und an einem davon möchte ich Euch heute teilhaben lassen. So haben wir zum Beispiel eine der größeren Inseln in der Lagune Venedigs besucht, nämlich Burano.   Im Grunde genommen handelt es sich hierbei nicht um eine einzige Insel, sondern um vier kleinere Inseln, die eng beieinander liegen. Verbunden sind diese Inseln durch acht Brücken.Schon bei der Anreise, sieht man die Schönheit dieser Insel, denn ihre Häuser sind weithin zu erkennen. Sie erstrahlen in allen möglichen Farben und die gesamte Insel wirkt wie gemalt. Tief wurde auf dieser Insel in den Farbkasten gegriffen. Die Häuser, die eng beieinander stehen, tragen alle unterschiedliche Farben zur Schau. Rot,Grün, Gelb, Blau, Violett…, ein Bilderbuch könnte nicht farbenprächtiger sein. In den Kanälen spiegeln sich die bunten Häuser und lassen alles noch malerischer erscheinen. Selbstverständlich liegen auch hier überall Boote und tragen zu einem verträumten und romantischen Gesamteindruck bei, der eine Vielzahl von Touristen Jahr für Jahr anzieht. Aber es wird noch mehr …

Blickkontakt

In meinem heutigen Post geht es um den gegenseitigen Blick in die Augen. Dieser Blickkontakt als Teil der Körpersprache ist für die Kommunikation sehr wichtig, denn er ist ebenso ein Träger von Informationen wie Mimik und Gestik. Er kann also viel verraten und zur Kommunikation beitragen.  Ich möchte Euch heute jedoch ganz spezielle Blickkontakte vorstellen. Hierbei handelt es sich nicht um die zwischenmenschlichen Blicke, sondern um diejenigen, die uns Tiere zuwerfen. Denn die Tiere nehmen ganz eindeutig auch zu uns Menschen Blickkontakt auf. Während die beiden spielenden Bärenkinder im Beitragsfoto sich gegenseitig in die Augen schauen, beweisen die folgenden Fotos, dass die von mir fotografierten Tiere mit mir Blickkontakt aufgenommen haben (beziehungsweise sie haben in die „Augen“ meiner Kamera geblickt: Lottchen blickt mir mit ganz großen Augen entgegen. Ich weiß, was mir dieser Blick zu sagen hat: Sie will etwas von mir und fixiert mich, damit ich ihr den Wunsch erfülle. Auch er nimmt Kontakt auf, nicht unfreundlich, aber doch auf eine gewisse Distanz bedacht. Dieser Hund wirft mir eher einen etwas skeptischen und fragenden Blick …

Affenliebe

Affenliebe ist in unserem Sprachgebrauch oftmals eine übertriebene und erdrückende Liebe zu einem Kind. Ich habe im Rostocker Zoo eine Affenliebe beobachtet und fand sie eigentlich sehr rührend.  Sie hat mich sehr stark an menschliches Mutter-Kind-Verhalten erinnert. Auch fand ich die Affenliebe in diesem Fall nicht erdrückend, sondern sie hat nur behütend auf mich gewirkt. Ich möchte Euch die Fotos, die ich von diesen Mutter-Kind-Zärtlichkeiten gemacht habe, nicht vorenthalten. Schaut mal her, sind die Beiden nicht liebevoll miteinander?!   Ach nein, bitte nicht verstecken! Ich möchte dich doch mit deiner Mama fotografieren.   Na gut, dann schaue ich mal ganz vorsichtig heraus! So, schnell mach dein Foto!   Was ist denn dort drüben los? Da muss ich doch mal genauer hinschauen. Na, mein Kleiner! Komm her, Mama möchte gerne mit dir kuscheln! Oh ja! Kuscheln ist schön! Ich hab dich ja so lieb Mama! Mama, hast du auch was zu trinken für mich! Ich pass inzwischen gut auf, dass dich niemand beim Trinken stört! Jetzt bin ich satt und mutig und nun lasse ich mich …

Strandkorbgrüße

Ganz spontan kam uns eine Idee. Wir mussten für einen Tag nach Berlin und danach waren ein paar Tage frei. Warum nicht die Koffer packen und ab an die Ostsee. In ganz Deutschland waren die Wettervorhersagen nicht gerade berauschend, um nicht zu sagen: Ausnehmend schlecht! Zumindest sehr wechselhaft. Mein Handy zeigte mir allerdings in der Wetterapp für Rostock Sonnenschein an. „Also, worauf warten wir?“, so fragten wir uns und ab ging es nach Rostock und Warnemünde. Und was soll ich sagen? Wir hatten tolles Wetter. Überzeugt Euch selbst. Und farbenfroh ging es hier am Strand zu. Einfach wie im Bilderbuch. „Schnell hin und einen Standkorb mieten!“, beschlossen wir. Erst einmal drehten wir ihn in Richtung Sonne und dann ließen wir uns diese ins Gesicht scheinen. Unsere  Blicke schweiften umher und was wir sahen, genossen wir in vollen Zügen. Die bunten Fahnen wehten im Wind. Drachen in rot, blau, weiß, gelb, grün schwebten durch die Lüfte.                 Aber auch Möwen kreisten über unsere Köpfe hinweg und ließen sich in …