Meine Plauderecke

Sorgen

Heute waren es bei uns wieder 28 Grad. Zum Glück ist die extreme Hitze vorbei und die Temperaturen sind wieder angenehmer.

Bei diesem Sommerwetter hält es Mensch und Tier nicht im Haus. Unsere Katze mag zur Zeit nicht im Haus übernachten, sondern zieht es vor draußen die Nacht zu verbringen. Das sind wir eigentlich von den vorangegangenen Sommern schon gewohnt. Auch die Tatsache, dass sie tagsüber viel unterwegs ist, beziehungsweise irgendwo an einem schattigen Plätzchen vor sich hin döst, ist nichts Ungewöhnliches.

Während unsere Katze in der kalten Jahreszeit recht gut genährt aussieht und sogar schon 5 Kilogramm auf die Waage bringt, verliert sie im Sommer an Gewicht. Wir lachen immer, denn sie kann im Winter nicht zwischen den Stäben von Nachbars Zaun hindurchschlüpfen, aber im Sommer springt sie locker leicht hindurch.

In diesem Sommer ist es aber trotzdem etwas anders. Unsere Katze sieht schon recht dünn und abgemagert aus. Wir machen uns Sorgen, denn sie kommt zwar immer wieder vorbei, aber sie will sofort wieder nach draußen, als hätte sie einen wichtigen Termin. Auch frisst sie jedes Mal nur ein paar Happen. Allerdings weiß ich, dass sie auch von den Nachbarn gefüttert wird. Sie haben jedoch die selben Beobachtungen gemacht und sind ebenfalls besorgt. Man muss dazu sagen, dass unsere Katze der Liebling aller Nachbarn ist.

Als sie heute wieder einmal auf Stippvisite bei uns zu Besuch war, haben wir sie geschnappt und sind mit  ihr kurzerhand schnell mal zum Tierarzt. Unsere Katze hat allerdings einen guten Eindruck hinterlassen. Sie war neugierig und ist gleich durch die Praxis marschiert, hat alle Ecken ausgeschnuppert und wirkte wie immer. Die Tierärztin begutachtete ihr Fell, das glänzt und tastete sie ab. Keine Parasiten oder Zecken waren erkennbar und der Gesamteindruck stimmte. Da sie zur Zeit viel draußen durch die Gegend streunert, wurde nochmals eine Wurmkur verabreicht.

Wenn die Situation sich nicht bessert und unsere Katze weiter abmagert, dann werden wir die Möglichkeit in Betracht ziehen, sie zu Hause einzusperren. Allerdings scheint uns dies nicht der richtige Weg zu diesem Zeitpunkt. Obwohl wir uns Sorgen machen, hoffen wir doch, dass sich die Lage stabilisiert und normalisiert. Wir werden sie auf alle Fälle gut beobachten und umsorgen.

8 Kommentare

  1. Liebe Astrid. Du beschreibst eine Situation, die wir ebenso mit Mauz durchleben.
    Er war letztes Jahr – auch noch im Winter – gut genährt und wir lachten, als er durch unser gutes Futter langsam ein Bäuchlein bekam. Wir wissen ja nicht, wie lange er auf der Straße gelebt hat und sich sein Futter in der Nachbarschaft erbetteln musste.
    Seit dem Frühjahr aber magerte er ab, fraß nicht mehr so viel, wollte immer nur draußen sein. Dann leckte er sich das Fell so schlimm aus, ich berichtete ja mal drüber.
    Er bekommt Wurmkur, Zeckenmittel, wird geliebt und umsorgt.
    Nun aber wendet sich das Blatt langsam. Er frisst wie verrückt, die doppelte bis dreifache Menge wie Theo. Er hat schönes glänzendes Fell. Aber er ist immer noch so dünn, das Becken wirkt wie eingefallen. Doch es geht im super, er bringt reichlich Mäuse nach Hause, tobt durch die Gegend.
    Wir beobachten ihn ständig und sollte er mal gar nicht mehr fressen, schrillen die Alarmglocken. Wir wissen ja auch nicht wie alt er ist.
    Also hoffen wir das Beste – auch für euer Miezlein.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Kerstin,
      das tröstet mich ein bisschen und gibt mir Hoffnung. Heute Morgen war sie wieder da. Anscheinend hat sie die Nacht in ihrem „Bettchen“ auf der Terrasse verbracht. Sie kann jederzeit durch die Katzenklappe ins Haus, schläft aber zur Zeit lieber draußen. Nach ein paar Happen Futter hat sie sich dann wieder auf den Weg gemacht. Wir beobachten weiter…
      Liebe Sonntagsgrüße
      Astrid

  2. Liebe Astrid,
    ich hoffe, dass eure Sorgen unberechtigt sind und die Mietze sich bald wieder erholt. Meine Daumen sind jedenfalls gedrückt.♥♥
    Liebe Grüße
    moni

    • Astrid Berg sagt

      Ich danke Dir. Sie ist im Moment zu Hause, hat ein bisschen gefressen, jammert aber schon wieder, weil sie nach draußen will. Wir versuchen sie zu beruhigen und vielleicht schaffen wir es, dass sie bei uns übernachtet.
      LG
      Astrid

  3. Liebe Astrid,
    ich glaube fast, das Verhalten deiner Katze ist bei den Temperaturen, die es zuletzt gegeben hat, nichts Ungewöhnliches. Nina (16) und Maxwell (15) sind inzwischen zwar schon ziemliche Stubenhocker geworden (und im Winter daher auch recht „rundlich“ ;-)), aber während der letzten paar Wochen sind sie sehr viel unterwegs gewesen – Maxwell kommt seit Tagen erst irgendwann in den frühen Morgenstunden heim – und sie wollen ebenfalls beide nur sehr wenig fressen. Und wenn, dann nur das Leckerste vom Leckeren ;-)) Dem entsprechend sind auch meine beiden vergleichsweise dünn geworden. Und auch heute, wo es bei uns deutlich abgekühlt hat, ist Mäx noch nicht zu Hause… Also denk ich mir, du brauchst dir keine allzu großen Sorgen zu machen.
    Auf jeden Fall schicke ich liebe Fellchenkrauler mit!
    Hab eine angenehme neue Woche!
    LG Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/07/ruckblick-auf-den-juni-plus-taglilien.html

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Traude,
      Deine Zeilen beruhigen mich.
      Inzwischen wissen wir wo sie sich aufhält. Sie ist ganz in der Nähe in einem kleinen Wäldchen. Mein Mann hat sie heute Abend gesucht, dort gefunden und mit nach Hause gebracht. Jetzt versuchen wir sie zu überzeugen, dass sie diese Nacht zu Hause verbringt.
      LG
      Astrid

  4. ich glaube so lange sie muter wirkt müsst ihr euch nicht zu große Sorgen machen
    auch wir haben ja bei Hitze nicht so viel Appetit
    und durch die viele Bewegung die sie jetzt hat nimmt sie wohl auch ab
    eine Katze drinnen zu halten die Freigang gewöhnt ist ist auch nicht ganz einfach
    ich hoffe sie kommt gesund durch den Sommer

    liebe Grüße
    Rosi

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Rosi,
      meine Mutter meint auch, dass es wohl mit der großen Hitze zusammenhängt. Zumindest wissen wir jetzt, wo sie sich aufhält,- in einem kleinen Waldstück in unserer Nähe. Heute Nacht hat sie mehr oder weniger freiwillig zu Hause übernachtet, aber sie hat anfangs ziemlich gejammert. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich gedacht, sie ist rollig. Aber irgendetwas muss sie dort hinziehen. Wir werden der Sache auf die Spur gehen.
      LG
      Astrid

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